Beiträge von Tommy Tulpe

    Bei steuerlichen und rechtlichen Fragen verbitte ich mir solche Ich-habe-mal-gehört-Beiträge.


    Nach vielen verzweifelten Versuchen Informationen zu steuerlichen und rechtlichen Themen in der Imkerei zu finden, die auch belastbar sind, kann ich diese Bitte nur unterstützen.
    Es freut mich zwar zu hören wie andere Imker mit bestimmten Themen umgehen, aber wieso man 29 Bienenvölkern bei der Steuer nicht angeben muss, ist mir immer noch unklar und wahrscheinlich auch meiner Sachbearbeiterin im Finanzamt.


    Entschuldigung für das abgleiten vom Thema.

    Hallo,
    die Aussagen sind hier eigentlich wertlos, wenn nicht bekannt ist ob der Schreiber Drohnen geschnitten hat oder eine Winterbehandlung durchführte oder nicht. Wenn man das wüsste, hätte man mehr als die eigene Erfahrung.


    Remstalimker


    Im Winter mit OS geträufelt, kein Drohnenschneiden, keine Kontrolle vor der ersten Milbenbehandlung. Die Völker sind stark, keine geschädigten Bienen zu sehen. Aber die Milben purzeln und purzeln...

    Bei der ersten Behandlung (Mitte/Ende Juli) sind mit Schwammtuch wenige Milben gefallen. Mit Nassenheider purzeln jetzt seit über 2 Wochen täglich Milben und noch kein Ende in Sicht.

    Moin Clas,


    was du forderst ist ein besserer Mensch und den forderst du zu Recht. Diese Forderung ist aber schon ein paar tausend oder mehr Jahre alt und wenig hat sich getan.



    Zitat

    unter Betriebswirten gilt es als besonders pfiffig, Kosten zu externalisieren, also selber nicht zu zahlen, sondern anderen zu überlassen. Wo es die Möglichkeit hierzu gibt, sagt das betriebswirtschaftliche Diktat, man müsse sie nutzen.


    Und wieso sind Imker dann keine pfiffigen Betriebswirte? Warum tragen wir die Kosten für neue Völker? Warum stellen wir das niemanden in Rechnung?



    Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit, ist aber nicht nur bei den Landwirten so, das zieht sich quer durch die Bevölkerung.
    Gruß Hermann


    Das ist richtig, deswegen wird es auch nicht den besseren Menschen geben, der es besser wissen müsste. Über Geld kriegt man aber die meisten Menschen. Spar dem Landwirt Geld und er wird der größte Umweltschützer von allen.


    Das verursachungsgerechte zuordnen von Kosten ist eine der größten Herausforderungen für Betriebswirtler und genau hier sehe ich eigentlich das Problem. Was ist eine gesunde Natur wert, was kostet eine kaputte und wieso fordert niemand Geld ein?

    Moin,


    Diktat der Betriebswirtschaft, Diktat des Sozialismus.


    Schöne Utopien werden hier beschrieben und man liest von den kommenden gesellschaftlichen Umbrüchen und Menschen, die ja eigentlich nicht müssen und eigentlich ganz anders sein sollten. Es wird sogar beschrieben wie ein Bauer charakterlich zu sein hat und dass das betriebswirtschaftliches Arbeiten die Schuld an allem hat...
    Aber Alternativen lese ich hier nicht, hier wird Verzicht gefordert.
    Wenn es wirtschaftliche Alternativen zur jetzigen Landwirtschaft gibt, warum haben die sich noch nicht durchgesetzt? DAS ist doch Marktwirtschaft! Kosten minimieren, Gewinne maximieren.
    Wen es diese Alternativen nicht gibt, warum ist es dann billiger alles tot zu spritzen und die Landschaft leer zu räumen? Wieso gibt es so viele Klagen über Bienenverluste bei Raps- und Obstbauern, aber keine wirtschaftlichen Konsequenzen für die Verursacher? Überall kann man es doch nachlesen, dass die Biene das dritt wichtigste Nutztier ist und es nur noch Reis, Mais und Weizen ohne sie zu essen gäbe.
    Was ist eine gesunde Umwelt Wert und wieso ist die Zerstörung selbiger kein Kostenfaktor für Landwirte oder Verbraucher? Müssten nicht Biolebensmittel aus der Region viel billiger sein, als extra eingeflogene Bananen?
    Das Wirtschaftssystem ist hier nicht das Problem, aber man kann sich schon mal Fragen wo die Kosten bleiben und wieso sie nicht beim Verursacher landen?

    Geht jetzt die Angst vor neuen Imkern um? In unserem Verein waren es mal 300 Imker, jetzt sind es knapp über 30.


    Meine Oma hat ihre Bienen noch von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen, jetzt muss man 100 Kilometer fahren für Ableger, dabei liest man doch überall, wie leicht aus einer Wabe ein ganzes Volk wird und immer noch Zellen gebrochen werden müssen.


    Wenn man sich nur Pfarrer, Lehrer und Umweltschützer als Imker wünscht, dann braucht man sich aber nicht wundern, wenn nur die sich für das Wohl der Bienen interessieren.

    Die Pappeln waren mir neu, von Ziersträuchern habe ich schon gehört. Danke für den Hinweis.


    Die Gene im Scheibenwischwasser sind mir prinzipiel egal, aber das ganz Kanda nur noch Rapsöl für die Industrie herstellt halte ich für unwahrscheinlich.
    Mag man Gene auch fröhlich essen können, eine Funktion haben sie ja im Lebewesen. Die Aminosäure kann ich vielleicht noch super verdauen, aber das vom Gen prodzuzierte Einweiß sorgt vielleicht für arge Probleme im Verdauungstrakt. Mag Amflora fürs Papier und der Raps für den Bioreaktor gedacht sein, es gab da ja noch ein Problem mit den Bienen und den Blüten.

    Nix, ist mir genfreies Essen wert, weil jede Plinse bereits bemerkt hat, daß wir in unser Verdauungsystem schon ewig massenweise fremde Gene stopfen und unser Körper auf genau diese Art der Aufnahme fremder DNA regelrecht spezialisiert ißt.


    Genmanipulierte Bäume oder Gräser sind mir noch nicht bekannt, allerdings zähle ich Mais, Raps und Kartoffeln zu den essbaren Dingen, auch wenn sie nicht zum Verzehr gedacht sind und eigentlich in den Bioreaktor, bzw. den Schweinemagen sollen.
    Was weiß denn der Raps auf dem Acker davon ob er in die Ölflasche, den Reaktor oder als Gründünger auf den Salatacker soll?
    Aber das ist an dieser Stelle Haarspalterei.

    ... sondern um die, die um des schnöden Mammons willen das Risiko nur daraufhin anschauen, ob sie es eintretenden Falles bezahlen müssten...


    Solche Leute sind doch perfekt. Die Politik oder Gesellschaft muss jetzt nur noch den Schaden ordentlich beziffern und schon weiß jede Firma ob sich Gentechnik lohnt oder nicht. Was ist uns gentechnikfreies Essen wert?