Beiträge von holsa

    uli
    Na ja, nun war die H4 aber nicht die erste Uhr
    die John Harrison baute. Der Mann hat sein
    ganzes Leben Uhren erfunden und gefertigt.
    Ich glaube kaum das seine erste Uhr auch
    nur annähernd an die Genauigkeit der H4 bzw. H5
    heranreichen konnte. Und die Kritiker waren keine Kollegen, sonder z.B. Astronomen, die eine andere Lösung für das Längengradproblem suchten.
    Und bei diesem Problem gab es auch Lösungsansätze,
    die völliger Blödsinn waren, wie z.B. der Zwillingsversuch
    oder der Hundeversuch usw..


    Was mich bei dieser Diskussion stört,
    ist die Tatsache das man Lysistrata nicht das
    gleiche Recht einräumt, wie allen anderen auch.
    Was ist der Unterschied ob ich mit Homöopathie
    rumspiele, oder mit Zellenmaß und Wabenabstand?


    Fakt ist, das Lysistrata sich aus der Diskussion ausgeklinkt
    hat.
    Fakt ist, das wir Predigern und Weltverbessser mehr
    Gehör schenken, als Menschen die sich bemühen.
    Und Fakt ist, das jeder der sich ernsthaft Gedanken um unsere Bienen macht (egal ob der Weg richtig oder falsch ist), sich fünfmal überlegen wird, ob er hier im Forum seine Ideen präsentiert.

    PS: Kann es sein, daß dieses Forum immer dann in einen unkonkreten, esotherischen, ganzheitlichen, von Anfängern und Einsteigern hinterfragenden und dennoch belehrten Zustand verfällt, wenn draußen keine Arbeit an den Bienen mehr ansteht? Ist wieder Herbst und Winter?


    „Er erinnerte sich, wie er in einem Winter
    seinen eigenen Vater oben am Klondike
    verlassen hatte, in dem Winter, bevor
    der Missionar mit seinen geschwätzigen
    Büchern und seinen Medizinschachteln kam.
    Eigentlich war der Mann eher lästig gefallen,
    denn er brachte kein Fleisch ins Lager
    und griff beim Essen so herzhaft zu,
    dass die Jäger murrten. Aber oben auf den
    Bergen am Mayo bekam er Lungenentzündung,
    und die Hunde hatten später die Steine weggeschoben
    und um seine Knochen gerauft.“
    ( Jack London, Das Gesetz des Lebens )

    Hallo,
    am 1.9.09 hatte ich die Vergiftung meiner Bienenvölker festgestellt. Die Polizei nahm keine Anzeige entgegen, weil keine Absicht der Schädigung zu Grunde läge. Nach 5 Tagen wurden erneut mehrere 100 Krabbler festgestellt. Die Untersuchung in Braunschweig ergab, dass die Bienen durch ein Kontaktgift verstorben sind und dass es nicht zwangsläufig ein Pflanzenschutzmittel sein müsste. Eine genaue Untersuchung lehnen sie ab.
    Das darf doch nicht wahr sein. Mir wurden schon wiederholt Bienen vergiftet, vom Ministerium Hilfe versprochen und jetzt stehe ich da mit schwachen Völkern.
    Ich will mir das nicht gefallen lassen. Für kompetente Ratschläge meiner Vorgehensweise wäre ich dankbar.
    Gruß
    Remstalimker


    Moin Remstalimker,
    Du musst ein Mittel suchen auf dem steht:
    -Die Anwendung ist nach 5 Tagen zu wiederholen-


    Ich tippe auf ein Mittel gegen Blattläuse.

    Lothar
    Hallo Lothar,
    wer garantiert Dir, dass sich die Varroa nicht auch
    verändert? So wie ich das sehe, liegt die Milbe
    klar nach Punkten vorn. Und auf einen Lucky Punch
    zu hoffen ist sehr optimistisch.
    Bis jetzt hat sich die Milbe besser angepasst
    als die Biene, warum sollte sich das ändern?
    Und bitte nicht vergessen, in ihrer Heimat
    ist die Varroa auch nicht ausgestorben, nur
    weil die Bienen gelernt haben das Problem
    zu händeln.

    - Der Nachbarimker hatte keine bemerkte Änderung an seinem Stand
    - die Frage bleibt, wer belastet wen?
    - die Grundüberlegung bleibt: die Varroa werden wir nicht mehr los, es wird die Biene übrigbleiben, die damit zurechtkommt, auch mit den Varroen aus der Nachbarschaft (wobei ich daran nicht glaube, und es auch nicht bewiesen ist)


    Gruß
    Werner


    -:eek::eek::eek: Und nun, hatten die Bienen evtl. die
    Nummer von Kellmann?:-D
    - Ich bin der Meinung, dass es die Strategie der Milbe ist,
    sich über starke Völker zu verbreiten alles andere macht
    keinen Sinn.
    - Stimmt, die Varroa werden wir nicht mehr los,
    aber wir können ihr das Leben so schwer wie möglich machen.
    Und damit meine ich nicht nur die Behandlung mit AS, OS etc., sondern auch eine richtige Betriebsweise.
    20 Kisten in Reihe und Glied machen nicht nur das Leben des Imkers leichter.
    Und eins dürfen wir auch nicht vergessen,
    was wir machen ( 2+x Völker auf engstem Raum)
    ist nicht natürlich.
    Da freut sich das Varroaherz.

    Für Räubereien gibt es viele Gründe.
    Tatsache ist, es entsteht ein Shuttle-Services, der von den Milben gerne genutzt wird.
    Nun gibt es aber im Stock keine Milbenhaltestelle auf der steht:„Nächster Abflug um 11.30 Uhr.“
    Sondern Milben sind Frühbucher und sitzen schon weit vor dem Abflugtermin auf ihren Platz.
    Die entschiedene Frage ist, warum die Milbe aussteigt und nicht wieder mit zurück fliegt.
    Hat ein Imker sein Volk gerade behandelt und es ist „frei“ von Milben, dann ist es das Gelobte-Land für Einwanderer.
    Werden jetzt beim Einfüttern Fehler gemacht und es kommt zu Räubereien, dann war die ganze Behandlung für die Katz.


    Ich finde die Idee des Nicht-Behandeln nicht
    schlecht, nur man muss es sich leisten können,
    finanziell und zwischenmenschlich.


    1 Volk hat sich den Raum mit Honig vollgestopft (hab ich erst beim Abräumen bemerkt, ca. 30 kg Futter drin, woher weiß ich nicht, nicht von mir)


    Aber liegt nicht genau da das Problem?
    Wenn der Honig nicht von Dir kommt und auch keine
    Tracht war, wo kommt er dann her?
    Kommt er von deinem Stand, dann ist alles OK.
    Kommt er von einem Stand eines Kollegen, dann kann der
    nur hoffen, dass seine Bienen auch eine Varroatoleranz
    besitzen.

    Zitat

    Die Imkerdemo war im ARD und ZDF in der ersten Reihe, auf fast allen Kanälen konnte man was über die Imkerdemo erfahren.


    Und, was konnte man erfahren? Wie ihr "Helden" mit einem Satz
    abgefertigt wurdet (Bei Raps kann das nicht passieren).


    Zitat

    Und die Imkerzeitschriften?


    Das zeigt doch nur, dass du die Lage falsch eingeschätzt hast.
    Kleiner Tipp: Kauf dir mal das "Grundwissen für Imker" vom DLV.
    (Ich meine nicht das fachliche Wissen in der Mappe)



    Gruß
    Klaus

    nö G. Wustmann
    wieviel Land hast Du denn?
    Wieviel Mais drillst Du denn?
    Wo fliegen denn Deine Bienen hin?
    Es ist schon traurig, wenn man nur von der Wand bis zur Tapete
    denkt.
    Gruß
    Klaus

    Hallo Manne,
    nein, ich war bewusst nicht bei der Demo dabei,
    weil ich der Meinung bin hier stehen die falschen Leute
    am Pranger.
    Wir tun doch so, als wenn Bayer und Co, diesen Schei.. produzieren, um uns Imker zu schädigen, aber das stimmt nicht.
    Sie bedienen einen Markt, den wir trocken
    legen müssen.
    Und das schaffen wir nur, wenn wir vor Ort sind.
    Wir müssen mit den Landwirten sprechen, und dann erzählen sie
    ihre Sorgen, und wir unsere.
    Ich lasse mich nicht benutzen, egal von welcher Seite.


    Gruß
    Klaus