Beiträge von Bohrbrunnen

    Hallo zusammen,


    Remstalimker


    Die Alkohol-Konzentrationen habe ich nur zur grundsätzlichen Haltbarkeit von Getränken angegeben.


    Wir haben immer mindestens 13 % im Honigwein und wie gesagt, wir produzieren ausschließlich privat nicht industriell in Chargen von 45 oder 50 Litern. Trockener Met kommt meist auf ca. 15 % Alc.


    An der Honig-Qualität und Honig-Quantität gespart wird bei uns sicher nicht und verdünnten Honigwein gab, gibt und wird es erst recht sicher nie geben.


    Mich hat nur Dein Gedankensprung zu Essigmutter gewundert.
    Für Honigwein-Essig muss der Honigwein verdünnt werden, aber das ist ein ganz anderes Thema und Herstellungsprozess.


    Einen schönen Tag wünscht Euch


    Petra

    Hallo zusammen,


    Die Haltbarkeit von Met oder Honigwein richtet sich nach dem erzielten Alkoholgehalt, der Dichte der Inhaltsstoffe, den Lichtverhältnissen, der Umgebungstemperatur, der Luftfeuchtigkeit, der Lagerart und dem verwendeten Verschluss.Die Haltbarkeit von Getränken mit Alkohol wie Honigwein oder Met liegt zwischen Monaten und mehreren Jahrzehnten:


    Getränke / Honigwein oder Met mit weniger Alkoholgehalt als 8 % Vol. halten in der Regel zumeist nur ca. ein halbes Jahr.


    Getränke / Honigwein oder Met mit mehr als Alkoholgehalt als 8 % Vol. halten in der Regel zumeist länger als 1 Jahr.


    Getränke / Honigwein oder Met mit mehr als Alkoholgehalt als 13 % Vol. halten in der Regel zumeist länger als 5 Jahre.


    Die kleinen Mengen und Rezepturen stammen meist irgendwo aus dem Internet.


    Unsere eigenen Rezepturen setzen wir mit 45 und 50 Liter im 60 Liter Fass an.


    Remstalimker


    Wie kommst Du plötzlichen auf Essigmutter???


    Einen schönen Tag wünscht Euch


    Petra

    Hallo zusammen,


    Henry
    "blauäugig" bin ich sicher nicht, weder so noch anders.


    @all
    Den Sinn und Ziel des Postings habe ich auch bisher auch nicht verstanden.


    Ich sehe hier nur das Schreiben von "Mustermann" der ausführlich etwas zubeschreiben versucht und Hilfe sucht. Ob der Mensch der deutschen Orthographie mächtig ist, ist nicht relevant, da der Sinn seines Schreibens klar erkennbar ist.


    Sowohl dem Mensch als auch seinen Bienen gehört geholfen, gleich welcher Nationalität oder Bildungsstand er ist.


    Da das E-Mail jawohl beantwortet ist, ist alles weitere reine Spekulation.


    Einen schönen Tag wünscht Euch


    Petra

    Hallo zusammen,


    Radix :
    Jetzt filtern wir gar nicht mehr. Wir ziehen nur noch 3-4 Mal ab.
    Das ist dann fast klar, gärt nicht nach und gibt kaum noch Bodensatz.
    Wir nennen das Honigwein "antik" oder Met "antik".


    Wenn wir früher gefiltert haben, dann mit einer manuellen Druckfiltereinheit kombiniert mit einem 11 Liter Druckbehälter oder mit einer kleinen Pumpe. 2 Druckfilter Filterschichten, steril, WDFFS mit Durchmesser 22 cm, Stärke ca. 3mm, haben wir dafür verwendet.


    Aktiv-Kohle braucht man bei Met gar nicht und auch bei unseren sonstigen "Obst-Erzeugnissen" haben wir es noch nie gebraucht.


    Probe ziehen heisst <50 ml :-) - das reicht für 2 Proben :-)


    admin :
    Dürfen hier links zu Händlern von obenstehendem eingestellt werden?


    Einen schönen Tag wünscht Euch


    Petra

    Hallo zusammen,


    Henry


    warum rufst Du den "Mustermann" nicht einfach an?
    das beseitigt alle Spekulationen und schafft Klarheit.


    @all
    Es ist gar nicht so einfach praktische Hilfe zu bekommen.


    Mein Mann hat seit ca. 9 Monaten alles relevante über Bienen und Bienenhaltung im Internet gelesen, das Excerpt mit mir geteilt und diskutiert um für uns erstmal eine theoretische Basis und Betriebsweise zu erarbeiten, dann den Imkerlehrgang gebucht und sich danach im Imkerverein angemeldet.


    Am Dienstag (12.02.) erzählte ihm nach der JHV ein Mitglied, dass er ca. 50 km zum Vereinstreffen fährt, weil aus dem Imkerverein in seiner Nähe keiner ihn an seinem Wissen und Erfahrung teilhaben lassen wollte, wohl auch aufgrund der dort herrschenden "seniorigen" Alterstruktur.


    Mein Mann sucht nun auch einen erfahrenen Imker-Paten bei dem er dieses Jahr mithelfen und das praktische Grundwissen erlernen kann, weil unserer Meinung erst dann eigene Bienenhaltung Sinn macht. Nicht umsonst gibt es in fast jeder Ausbildung Praktika in der Lehrzeit.


    Einen schönen Tag wünscht Euch


    Petra

    Hallo Matthias,


    ich vermisse in Deiner Verfahrensweise Zeitangaben und das Abziehen?


    Wir haben vor Jahren einmal mit Hilfsmitteln geklärt und dann nie wieder.
    Auch geschwefelt wird bei uns schon lange nicht mehr.
    Kalt und dunkel stellen geht genauso.
    Kalt bedeutet unter der Minimum-Gär-Temperatur Deiner Hefe.


    Mehrfaches Abziehen (3-4 Mal) vor dem Filtern spart viel Geld für die Filter.
    Danach Filtern und zum Schluss Steril-Filtern bringt ein natürliches Ergebnis.


    Zeit und Geduld haben, Geduld und Zeit haben.
    Das heisst Gär- und Klärungs-Zeiten zwischen 12 und 18 Monaten sind völlig normal.
    Unser Minimum sind 4 Monate Produktionszeit.


    Danach sollte der Honigwein/Met noch reifen.
    Jede Woche verändert den Geschmack.
    Gerade bei trockenem Met ist die Reifung besonders wichtig.
    Der leichte Honig-Geschmack entwickelt sich dann erst.


    Wenn Du ca. alle 10 Tage eine Probe ziehst, kannst Du die Geschmacksveränderung gut schmecken.


    Viel Glück und Vergnügen wünscht Dir


    Petra

    Hallo zusammen,


    da es derzeit keine konkrete Erwartungshaltung gibt, kann es auch keine Entäuschung geben. Mindestens 2 Imker gibt es im Radius von ca. 10 km um den Aufstellungsort (1200 km von Bergkamen entfernt).


    Wenn ich mich für Langstroth entscheide, stellt sich die Frage, welche Kombination aus Zargen-Höhen stelle ich dem Schwarm als Beute zur Verfügung zu Ostern (2008)?


    Es soll ja einerseits beliebig Raum für das Volk geben, aber andererseits das Volk auch nicht überfordern.


    Durch die Oberträger wird jede einzelne Zarge oben, wenn auch durchbrochen, begrenzt.


    Oder wird bei den Brutraum-Zargen bei der 1. unteren Zarge dann keine Schicht Oberträger aufgelegt, so dass die Bienen durch die doppelte Höhe ihre Brutwaben bauen?


    Falls ein Schwarm dort von sich aus einzieht, ist er sich bis Anfang Oktober (2008) selbst überlassen und das soll auch so sein. Die Beute wird Winter fest gemacht und wieder abgewartet bis Ostern (2009)


    Rudi :
    Mein Partner wird Anfang Februar bis Ende Mai einen Imker-Kurs besuchen und mit Glück ergibt sich dann auch aus dem Verein ein Imker-Pate. Hier bei mir zu Hause ist Bienenhaltung nicht möglich. Aber die erste praktische Übung wird sich hier wohl mit einem Imkerpaten erreichen lassen.


    Deshalb soll parallel Ostern (2008) mit dem passiven Schwarmfang durch das Anbieten einer Beute das erste Volk gefangen werden. Oktober (2008) sieht man dann ev., was daraus geworden ist.


    @ Sabi(e)ne:
    Ich erwarte keinen Honig zum Ernten zum Ende des Jahres. Wenn welcher übrig ist, dann ist gut und alles andere verbleibt dem Volk für den Winter. Bei Fehlmengen wird Anfang Oktober mit einer Futter-Zarge statt der Honig-Zargen zugefüttert.


    Nächstes Jahr Ostern (2009) werden dann, wenn das Volk überlebt, die Futterzarge abgenommen und die Honig-Zargen wieder aufgesetzt.


    Die Tipps mit Lemongras und Wachsmotte habe ich von Dir schon gelesen.
    Wie schaffe ich dieses "Aroma" in frisch gebauten Zargen aus Fichte?
    Wo bekomme ich die Aroma-Stoffe?


    In der Hoffnung auf weiteres hilfreiches Danke.


    Einen schönen Tag wünscht Euch


    Petra

    Hallo zusammen,


    Warre beschreibt Zargen mit einer Höhe von ca. 21 cm, Christ von ca. 14 cm, Langstroth von ca. 15 cm, 17 cm, 20 cm und 25 cm.


    Welches dieser Zargen-Formate jeweils nur mit Oberträgern bestückt wurde bisher am besten von einem Naturschwarm angenommen?


    Wieviele Zargen, auch ggf. mit unterschiedlicher Zargen-Höhe, ggf. in welcher Reihenfolge, soll man einem Naturschwarm bzw. den Scouts zu Ostern anbieten?


    Wer hat sonst noch Ideen zu dieser m. E. natürlichen Vorgehensweise einem Volk eine Holz-Beute (keinen geflochtenen Korb) anzubieten?


    Bernhard


    die Links funktionieren bei mir so nicht.
    Weder lassen sich die Dateien bei mir direkt online abspielen, noch das Ziel als Datei speichern und dann abspielen.


    Wenn ich alles ausprobieren wollte, dann würde ich wohl häufig das Rad 2 Mal erfinden, was völlig unnütz und auch nicht befriedigend ist. Ich bin hier um von den Kenntnissen und Erfahrungen anderer zu lernen. Spielraum bleibt dann immer noch genug für Experimente. :-)


    Einen schönen Tag wünscht Euch


    Petra

    Hallo zusammen,


    sorry, wahrscheinlich habe ich mich nicht konkret genug ausgedrückt.
    Also nochmals und hoffentlich besser:


    Ich will Ostern eine Beute als Schwarmlockbeute auf einen idealen Platz (geschützte Michwald-Hanglichtung offen nach SO mit vielfältigem ganzjährigen Trachtangebot) stellen. Die Beute soll als Schwarmfänger dienen und als natürliches Lockmittel soll Eichenholzrinde dienen (alles aus Infos aus den Foren).


    Die Beute besteht nur aus Brutraum-Zargen und Honigraum-Zargen. Die Beuten erhalten keine Rähmchen, damit die Bienen im Naturbau ausbauen können, sondern nur die Oberträger als Bauhilfe für ihre Waben.


    Die Oberträger werden mit einer Breite von 2,0 cm eingesetzt. Der Abstand zwischen den Oberträgern wird 1,2 cm betragen, so dass ein Wabenabstand von 32 mm erreicht wird, wie es in den Foren für Naturbau empfohlen wird.


    Die mir bisher bekannten Beuten haben ungefähre Masse von (LxB) 28x28 cm, 30x30 cm, 40x50 cm.


    Nun nochmals die Fragen:


    Welches Format eignet sich am besten um Naturschwärme anzulocken und sich darin niederzulassen?


    Wieviele Zargen für Brutraum und Honigraum mit welcher Höhe sollen den Bienen für diese Beute zur Verfügung gestellt werden?


    Ziel des langfristigen Projektes ist es natürlich Bienen anzusiedeln, leistungsstarke Völker zu halten und schwache Völker der Natur zu überlassen. Die sich ansiedelnden Völker sollen nur 2 Mal im Jahr gestört bzw. bearbeitet werden. Zu Ostern und Anfang Oktober.


    Ich hoffe das war nun besser formuliert.


    Bitte für einen Laien verständlich erklärte Hilfestellung.


    Bernhard
    Gerne sehe ich mir die Videos an
    Wir können immer nur daraus lernen :-)


    Einen schönen Tag wünscht Euch


    Petra

    Hallo zusammen,


    mir ist aufgefallen, dass Warre und Christ in der Bemassung der Zargen nahezu gleich und quadratisch sind, während Langstroth etc. wesentlich grösser sind (LxB), unabhängig von der Höhe der Zargen.


    Wie verhält sich die natürliche Entwicklung des Volkes zum unterschiedlichen Verhältnis von Länge und Breite der Zargen?


    Gibt es dazu Beobachtungen?
    Insbesondere von den Imkern, die Beuten nach Warre, Christ oder Langstroth etc. gleichzeitig verwenden?
    Hat das schon mal jemand verglichen?


    Besonders interessiert mich, welche Beute bei Naturbau vom Bien am besten angenommen wurde.


    Hintergrund ist zu entscheiden, welche Beute am besten geeignet ist, wenn zu Ostern östlich Wien in purer Natur SO-Ausrichtung am Waldrand aufgestellt, einen Naturschwarm zu fangen, ohne dass wir ausser Eichenholz-Rinde etwas dazu tun, ihn sich bis Anfang Oktober entwickeln zu lassen, obere Honig-Raum abnehmen, Rest-Honig dem Bien lassen und dann so überwintern lassen.


    Ich bin gespannt auf Euere Gedanken zu diesem vorläufig rein theoretischen Gedanken...


    Einen schönen Tag wünscht Euch


    Petra