Beiträge von Re-Mark

    Nach etwas googeln:


    Im Oman wird mit 2 Arten geimkert. Den Unterarten der Apis Mellifera und der Apis Florea. Da er im Video explizit auch noch auf "omanische Bienen" hinwies, könnte es sein, dass er mit der Apis Florea imkert.

    Sind wir hier gerade beim freien Assoziieren...?

    Nach etwas googeln: nein, es könnte nicht sein, dass das im Oman-Video Apis florea sind.


    Interessant ist ja, dieses Harz wirkt auf das Eiweiß im Körper von dem sich ja die Varroa ernährt.

    Sagt wer, bzw wo kann man das nachlesen?


    Inhaltsstoffe sind Sterone, kann ich nicht genau zuordnen, welche wohl das Eiweiß beeinflussen.

    Dazu kommen noch Terpene welche biologische Insektizide sind.

    Klingt also alles sehr logisch auf den ersten Blick.

    Oh ja, geradezu unheimlich logisch!

    Mit der Logik hätte ich noch eine Menge Ideen zu Varroabekämpfungsmitteln...


    Ich glaube auch nicht daran, dass dort etwas gestellt wurde.

    Oh nein, warum auch. Wäre ja die große Ausnahme...



    Nochmal: es kann ja sein, dass die Omanis mit Balsambaumharz und Kräutern unter ihren Bedingungen erfolgreich gegen Varroa behandeln. Der Film gibt dazu aber außer dem Hinweis auf das Guggul nichts her. Weder wird klar welche Mischung, noch welche Kräuter (das in dem Film ist kein Thymian), noch wie und wann das angewendet wird.


    Mit einem eineinhalbminütigem Clip, in dem Oxalsäure erwähnt und eine Zuckermischung gezeigt wird, könnte auch niemand, der davon vorher noch nie gehört hat, die korrekte Restentmilbung im Winter nachmachen.


    Grüße,

    Robert

    Ab 15:45 min geht es um den Imker, bei ca. 17:30 min um die Räuchermischung.


    "Guggul, Harz des Balsambaumes, der hier wächst." - ok. Aber Thymian? Die getrockneten Blätter aus dem Plastiktütchen, die da gezeigt werden, sehen für mich überhaupt nicht nach Thymian aus. Und die Art und Weise, wie er kurz ein bisschen Rauch vor das Flugloch bläst, stellt in der Realität wohl auch kaum die Behandlung dar. Sieht tatsächlich so aus, als ob da für die Kamera symbolisch etwas gezeigt wurde.

    Wer wissen will, was da wirklich vor sich geht müsste erstmal direkt bei dem Imker nachfragen.


    Grüße,

    Robert

    Fallen stellen muss man erst lernen. Generell sollen Fallen durchaus ein wirkungsvolles Mittel bei Wühlmäusen sein. Ich kann es aber auch nicht. Wir haben dieses Jahr das erste Mal überhaupt Wühlmausgänge im Garten (seit über dreißig Jahren). Scheint also wirklich ein heftiges Wühlmausjahr zu sein.

    Frettchen sollen recht erfolgreich sein gegen Wühlmäuse...


    Grüße,

    Robert

    Um Rote von Schwarzen zu unterscheiden braucht es nicht mal Blätter, man kann sogar im Winter leicht mit den Fingern über einen Zweig streichen: bei Schwarzen Johannisbeerzweigen gibt es den charakteristischen Geruch, bei Roten oder Weißen nicht.

    Von Nachbarn habe ich auch nur gehört, dass die Piepser gegen Wühlmäuse nicht wirken. Mich stört es alledings sehr - wenn ich an einem Garten vorbeigehe, von dem ich dieses Fiepen höre denke ich jedesmal "wieder solche Asozialen..." (ok, dabei handelt es sich normalerweise um einen Marderschreck, nicht Wühlmausschreck)

    Ich kann nicht verstehen, wie jemand auf die Idee kommen kann, so eine ständige Geräuschquelle in seinem Garten zu installieren. Würden die sich auch ein Blaulicht vor das Schlafzimmerfenter setzen? Oder eine Dauer-Stinkbombe ins Wohnzimmer?

    All das hier hätte man sich locker selbst erarbeiten können - kein Fitzelchen Neues, alles 1001 mal wiedergekäut.

    Einerseits fühle ich genauso wie du. Andererseits: ich war schon mehr als ein Jahr Mitglied im Imkerverein und noch länger habe ich hier im Forum gelesen, bevor ich mein erstes Bienenvolk hatte. Aber weißt du was: das meiste lesen vorher war für die Katz. Solange man keine Bienen hat kann man die Informationsflut nicht wirklich einordnen.


    Zum zweiten: wenn irgendein Thema wirklich schon so oft durchgekaut wurde, dann sollte es ja ein leichtes sein, da eine Zusammenfassung zu erstellen und in Zukunft ganz konkret auf diese Zusammenfassung zu verlinken statt zum ebenfalls tausendsten Mal zu schreiben "das hatten wir schon tausendmal".

    Auf vierzig Seiten lange Threads zu verweisen ist nicht wirklich sinnvoll.


    Und schließlich: es hat seine Gründe, dass Leute noch in Vorlesungen und Kursen lernen, statt einfach ein paar Bücher zu lesen. Nur lesen was andere geschrieben oder gefragt haben bringt nicht das gleiche wie selber fragen, selbst wenn es eigentlich die gleichen Inhalte sind.



    Wahrscheinlich werde ich an anderer Stelle zu anderer Zeit ähnlich verärgert schreiben wie du, aus den gleichen Gründen. Aber heute wollte ich mal in Erinnerung rufen, dass es Gründe gibt, warum Leute neue Threads zu alten Themen starten.


    Grüße,

    Robert

    Bernhard Heuvel (der leider nicht mehr im Forum ist) hatte mal mit Kopfisolation für die Beuten experimentiert. Er hatte große Säcke, gefüllt mit irgendeiner isolierenden Schüttung (Sägespäne? Perlit?) auf die Beuten gesetzt, wie eine Mütze.


    Thorben Schiffer (der mit dem Bücherskorpion) vertritt die Meinung, dass isolierte Beuten ihren Sinn haben. Keine Ahnung, ob er richtig liegt, habe seinen Vortrag nicht gehört und noch keine richtige Veröffentlichung gesehen.


    Auf jeden Fall ist es so, dass die Wärmehaltigkeit eine Rolle spielt, sobald die Bienen nennenswert Brut pflegen. Das kann bei mir schon im Februar der Fall sein. Da geraten meine Holzbeuten ohne irgendwelche Isolation ins Hintertreffen gegenüber den Hartschaumbeutenimkern. Habe bisher noch nicht konsequent Thermoschied und Wärmebrett ausprobiert...


    Um diese Sachen musst du dir aber nicht am Anfang Sorgen machen. Solide, trocken aufgestellte Holzkiste reicht. (Nur warum es DNM sein soll ist mir nicht klar. Von allen 'üblichen' Systemen ist das 'normale' DNM (232mm Höhe) in meinen Augen das schlechteste für Holzkistenimker. Vor allem falls derjenige auch noch Zargen mit unterschiedlich langen Seiten nimmt, also nicht quadratisch.)


    Grüße,

    Robert

    Das mit dem Stichtag 31.12. ist wirklich so oder!? Klar jetzt die Frage: warum

    Warum? Weil der Gesetzgeber nicht differenzieren will. Dieses Kaninchenloch willst du nicht jetzt erkunden.


    Das ist einfach Bürokratie. Der eine findet das richtig so, der andere falsch, der dritte behandelt halt auch mal am 32. oder 33. Dezember...


    Abgesehen davon: es ist wohl oft so, dass für die Bienen die Wintersonnenwende das Signal ist, das Brutgeschäft wieder aufzunehmen. Wenn wieder verdeckelte Brut da ist, können sich Milben wieder verstecken.

    Umgekehrt sind die Völker kurz vor Weihnachten (also kurz vor Wintersonnenwende) meist brutfrei. Also: einfach bis Weihnachten oder kurz danach die Behandlung durchführen.

    Wenn du im Frühjahr OS verdampfst würde ich befürchten, dass der OS-Gehalt im Honig erhöht ist. Das will ich nicht.


    Verdampfung für Schwärme, Kunstschwärme und brutfreie Ableger, wenn keine Honigräume drauf sind. Und nach der Honigsaison (bei uns also ab Mitte-Ende Juli) ggf auch als Blockbehandlung bei Wirtschaftsvölkern. Aber ich bin schon sehr damit auf die Schn**ze gefallen, als ich die Sommerbehandlung nur mit OS-Verdampfung statt Ameisensäure versucht habe. Damals war der Befall allerdings stark, ich hoffe dass es dieses Jahr bei den Völkern mit der geringeren Varroabelastung klappt.


    Die Blockbehandlung (mehrmals, alle paar Tage) wirkt oft in der Praxis nicht so gut wie man es der Theorie nach erwarten würde. Manche kommen damit klar, andere nicht.


    Deshalb ist die Ameisensäureverdampfung mit Nassenheider im Sommer nicht das schlechteste.

    OS im Sommer eher zur Entmilbung in Kombination mit TBE.


    und im Winter mit OS "flüssig" ...

    Wieso solltest du das dann tun? Auf jeden Fall ist die Sublimation für die Bienen mit weniger Stress verbunden als Milchsäure sprühen oder Oxalsäure träufeln, und die Wirkung in brutlosen Völkern ist gut.


    Grüße,

    Robert

    Bei uns gab es bisher noch keinen ernsthaften Frost. Das wiederum bedeutet, dass noch viele Wiesenblumen und Herbststauden blühen und die Bienen weiterhin Pollen sammeln können.

    Mit Pollen ist alles gut, selbst wenn sich jetzt Winterbienen vorzeitig abarbeiten sollten, so würden neue aufgezogen.


    In Kalifornien z.B. gibt es auch (ursprünglich aus Europa stammende) Honigbienen. Die haben da noch viel weniger Winter als hier, aber so richtig durchbrüten können sie auch nicht, wohl wegen Pollenmangel im 'Winter'. Klappt trotzdem. Berufsimker, die zur Mandelblüte starke Völker haben wollen, füttern allerdings Eiweißfutter. Auf der Webseite von Randy Oliver scientificbeekeeping.com findet man da recht interessante Infos.


    Ich weiß nicht wie es in deinem Dreiländereck aussieht, aber bei uns Berlin gehe ich davon aus, dass die Bienen für ihren eigenen Wasserbedarf immer genug finden. Notfalls Gartenteiche, Vogeltränken etc.

    Die Pflanzenwelt hat allerdings dieses Jahr sehr gelitten, und ich vermute, dass es dadurch in vielen Gebieten schon weniger Pollen gibt als normal. Und weniger Pollen bedeutet weniger Brut und mittelfristig weniger Bienen.


    Grüße,

    Robert

    Ich werde es demnächst nochmal mit den Selbstklebe-Rückläufern versuchen, danke erstmal.

    Was wäre der beste Klebstoff für die Etiketten?


    Klebestark, leicht ablösbar(Spülmaschine), gut handlebar??

    Klebestift, z.B. von Uhu oder Pritt oder Tesa, klebt meiner Meinung nach ok, ist leicht ablösbar (schon vor der Spülmaschine). Aber das Handling ist der schwache Punkt: es dauert doch irgendwie ganz schön, bis man das Etikett mit dem Stift eingestrichen hat (ich lege vor allem Wert auf die Ränder und Ecken). Und man verbraucht erstaunlich viele Klebestifte, die auch relativ teuer sind.


    Wollte immer mal Sprühkleber probieren...


    Grüße,

    Robert

    Hat eigentlich jemand ein Patentrezept, um selbstklebende Etiketten von Honiggläsern zu entfernen? Da gibt es welche, die sind wirkilch zäh, lassen sich weder mit Wasser noch mit Isopropanol oder mit Spiritus lösen.