Beiträge von Re-Mark

    Besteht grundsätzlich die Möglichkeit, das bestimmte Behandlungsmittel die Anfälligkeit der Bienen für Krankheiten wie zB. Faulbrut verstärken?

    Genau diese Frage habe ich am Berliner Imkertag im Oktober nach dem Vortrag von Frau Prof. Genersch gestellt. Soweit ich weiß habe ich gefragt, ob es irgendwelche Hinweise darauf gibt, dass Varroabehandlungsmittel irgendeinen Einfluss, positiv oder negativ, auf die Faulbrut haben könnten.


    Sie hat es verneint.


    Ich weiß aber nicht, ob sie die Frage wirklich richtig verstanden hatte. Frau Genersch zeigt oft eher wenig Geduld mit Imkern. Und einer der nachfolgenden Dozenten hat später auf eine Art und Weise Bezug auf meine Frage genommen, dass ich den Eindruck bekam, dass er die Frage missverstanden hatte.


    Ich denke dabei mal an Säuren, die die Haut der Bienen angreifen, verletzen und somit ein Einfallstor für Bakterien und Viren öffnen könnten oder im Allgemeinen das Immunsystem der Bienen schwächen.

    Bei AFB sind ja normalerweise eh nur Larven in den ersten zwei Tagen ihres Lebens empfänglich. Aber ich frage mich halt auch, ob denn zehn Tage lang Ameisensäuredämpfe in der Beute nicht irgendeinen Einfluss auf das Auskeimverhalten der Faulbrutsporen haben können, sei es nun hemmend oder fördernd. Oder auf die Erkennung von befallenen Larven durch die Pflegebienen.


    Ein Großteil des Immunsystems von Honigbienen besteht doch darin, dass erkrankte Larven oder auch Bienen aus dem Stock befördert werden oder selber rausfliegen. Schwer vorstellbar, dass die Langzeitbehandlung mit Ameisensäure oder auch mit Thymol gar keinen Einfluss haben soll.


    Grüße,

    Robert

    Wir haben hier über die Jahre auf beiden Seiten Schritte des Auf-einander-Zugehens geübt und sind mittlerweile ganz zufrieden miteinander. Am einfachsten läßt sich das anbahnen, wenn keine akute Krisenlage herrscht.

    Wir haben hier gute Erfahrungen damit gemacht, das VetA 1 x jährlich zu einem Vortrag einzuladen. Abgesehen vom gegenseitigen Kennenlernen veranlaßt man den Vortragenden dazu, sich zum Thema einzuarbeiten und vorzubereiten. Er weiß dann i.d.R. selber mehr als vorher...

    Schöne Theorie, aber die Praxis in Berlin ist hässlich. Jeder Bezirk hat sein eigenes Veterinäramt, und Bezirke sind nunmal kleiner als Landkreise. Also alle paar Kilometer jemand anders zuständig. Und innerhalb der Veterinärämter wechselt das Personal auch öfter mal. Ich habe schon mit ca. fünf Veterinärämtern zu tun gehabt, mit etwa zehn verschiedenen Veterinären.


    Es gibt ja Veranstaltungen, und die Veterinäre sind auch eingeladen. Aber soweit ich weiß kommen normalerweise nur zwei oder drei. Es gab sogar Veranstaltungen, extra für die Amtsveterinäre, zusammen mit Imkern. Auch dort war meiner Erinnerung nach kaum die Hälfte der Ämter vertreten, und wahrscheinlich nichtmal ein Fünftel der Veterinäre.


    Eine Amtsveterinärin hat mir mal vor ein paar Jahren erzählt, dass sie zwei Drittel ihrer Zeit mit dem Schreiben von Berichten und ausfüllen von Formularen verbringt, die es fünf Jahre vorher noch gar nicht gab. Die Bürokratie erstickt nicht nur uns, sondern sogar die Amtspersonen.


    Ein guter Teil ihrer Arbeit hier besteht wohl inzwischen in Maßnahmen, die Hunde betreffen. Kampfhundeverordnung, Maulkorbpflicht. Möglicherweise gewöhnen sich manche Veterinäre da eine gewisse Herangehensweise an, die nicht unbedingt angemessen ist auf dem Gebiet der Imkerei...


    Und es gelangen halt manchmal auch Personen in das Amt, die charakterlich eigentlich weniger geeignet sind. Das Problem ist, dass dafür keine Kontrollmaßnahmen vorgesehen sind.



    Grüße,

    Robert

    Auch in diesem Faden nochmal:

    Es gibt Hinweise darauf, dass Bienenvölker mit hoher Varroaresistenz auch besser mit anderen Brutkrankheiten umgehen könnten. Weil sie empfindlicher auf geschädigte Larven reagieren und schneller ausräumen.


    Grüße,

    Robert



    Ich würde ja gerne beproben lassen, aber ich habe ehrlich gesagt Sorge, dass bei irgendeinem Volk Sporen gefunden werden und dann der gesamte Stand abgetötet wird.

    Da hätte es dein Schwager natürlich besser, der zwar keine Bienen hat, aber hin und wieder Honigproben zur Untersuchung einschickt, um sicher zu sein, dass die sauber sind, weil er seine Kinder erwischt hat, wie sie auf der Terrasse damit Bienen fütterten. Oder aus wissenschaftlicher Neugier, weil er einen Artikel gelesen hat. Oder so ähnlich...



    Vielleicht könnte man die Petition auf Brandenburg ausweiten? Die Forderung, sich bei der Faulbrutbekämpfung an der Bienenseuchen-VO und an der Leitlinie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zu orientieren ist ja nun nicht sooo vermessen, sollte man meinen...


    Grüße,

    Robert

    Und von welchem körpeigenen Material der Prinzessin wird die Genanalyse gemacht? - Fühler, Flügel, Körperflüssigkeit?

    Puppenhaut, soweit ich weiß. Ein Stück vom Flügel ist aber wohl auch schon für diesen Zweck verwendet worden.


    https://www.researchgate.net/p…bee_Apis_mellifera_queens

    https://www.researchgate.net/p…ifying_DNA_from_bee_wings


    Die beiden oben genannten Arbeiten sind schon älter. Ich bin mir sicher, dass es da inzwischen deutliche Fortschritte gegeben hat.


    Grüße,

    Robert

    Ich war vor ein paar Wochen bei einem Lehrgang in Hohen Neuendorf zum Thema Zucht und Zuchtwertschätzung. Laut Prof. Bienefeld sind bereits etliche Gene bekannt, die für eine Varroaresistenz eine Rolle spielen. Das Problem ist, dass mehrere davon zusammen wirken müssen.

    Das passt zu Aussagen, die ich anderswo gelesen habe.


    Hohen Neuendorf wird in naher Zukunft die technische Ausstattung haben, um Genanalysen durchzuführen.


    Dann könnten sie bei Königinnen schon sehr frühzeitig prüfen, welche Gene in dem jeweiligen Tier vorhanden sind. Sie könnten also z.B. aus hundert konventionell erzeugten Prinzessinnen die beste herausfinden, noch bevor die auf Hochzeitsflug war. Das würde eine sehr viel schnellere Zuchtauslese ermöglichen.


    Möglicher Bonus: Prof Bienefeld zufolge haben etliche der für die Varroaresistenz förderlichen Gene bei anderen Tierarten etwas mit dem Geruchssinn zu tun. Es ist daher wahrscheinlich, dass diese Bienen auch mehr Resistenz gegen andere Brutkrankheiten haben werden. Einfach, weil erkrankte Larven schneller ausgeräumt werden.


    Grüße,

    Robert

    Im Kurs war von mindestens einem Pfund die Rede. Aber eben auch davon, dass es nicht einen belegten Fall von ausgebrochener AFB aufgrund solcher Quelle gebe.

    Wie sollte es denn einen belegten Fall geben, wenn nicht nach dem Beleg gesucht wird? Dazu bräuchte es doch Genanalysen von erkrankten Ständen und im Vergleich Genanalysen von Honig aus Supermärkten, Glascontainern, Krankenhausaabfällen, Bäckereien und Süßwarenherstellern...

    Diese Genanalysen sind doch noch gar nicht so lange möglich, und selbst heute werden sie nicht routinemäßig bei Verdachts- und Erkrankungsfällen durchgeführt.


    die Dissertation von Dr. Koithan

    Diese Dissertation scheint mir für die aktuelle Situation hoffnungslos veraltet. Seit 2001 hat sich viel getan, in so ziemlich jeder Hinsicht:

    Ganz früher wurde Faulbrut nur bei deutlichen klinischen Symptomen festgestellt, heute meist (?) aufgrund von vorsorglichen Futterkranzproben und der bakteriologischen Untersuchung im Labor.


    Deshalb kann man auch die Entwicklung der Fallzahlen nicht beurteilen. Die ab S.66 diskutierten Erkrankungsquoten mit dem Bundesländervergleich sagen nicht viel aus, wenn in einigen Bundesländern oder Landkreisen sogar bis vor kurzem noch Gesundheitszeugnisse allein aufgrund von Augenschein ausgestellt wurden.

    Man weiß nicht, ob die Erkrankungsquote in Berlin tatsächlich mehr Erkrankungsfälle wiederspiegelt, oder ob einfach besser gesucht wurde.


    Auch die Imkerdichte hat sich extrem verändert. In Berlin z.B. mehr als verdoppelt, eventuell sogar verdreifacht gegenüber dem Jahr 2000.


    Die Sache mit den verschiedenen ERIC-Gentypen war, glaube ich, noch gar nicht bekannt, oder aber spielte in der Praxis zumindest noch keine Rolle.


    Natürlich ist die Dissertation trotzdem interessant, aber man kann keine Schlüsse auf die aktuelle Lage ziehen.

    Wir brauchen neue Untersuchungen dazu.


    Grüße,

    Robert

    Der Veterinär bestimmt das Verfahren bei AFB-Ausbruch

    Und das geschriebene Gesetz, die Bienenseuchen-Verordnung, spielt keine Rolle? Die kann er einfach ignorieren?


    Progressiv wäre es, auch die erkrankten Völker zu sanieren. Aber ansteckungsverdächtige Völker töten zu lassen, das hat nichts zu tun mit "noch nicht so weit", das ist Rechtsbeugung.


    Wenn ein Veterinär demnächst erklärt, dass er die Jacke, die Schuhe und die Armbanduhr, die ihr am Bienenstand getragen habt, einziehen muss, wegen Ansteckungsgefahr - wer sollte das noch verwehren? Steht ja nirgends explizit, dass er das nicht darf.

    Beim Hausbesuch eine einäugige Katze gesehen - gleich einschläfern lassen, denn wenn der amtliche Veterinär der Meinung ist, dass das Tier leidet, dann ist das so. Egal was andere Sachverständige sagen. (so war das bei dem Hund.)


    Wollen wir in einem Land leben, in dem das so gehandhabt wird?

    Die Bienenseuchen-Verordnung unterscheidet in §9 klar zwischen erkrankten Völkern und verdächtigen Völkern.

    Selbst erkrankte Völker müssen nicht getötet werden, der Amtsveterinär kann es aber anordnen.


    Mit verdächtigen Völkern muss gar nichts passieren (außer natürlich Beobachtung, neue Beprobung). Die Behörde kann allerdings auch bei verdächtigen Völkern das Kunstschwarmverfahren anordnen. Von einer Tötung von verdächtigen Völkern steht nichts in der Bienenseuchen-Verordnung.


    Wer es nicht glaubt kann ja in die Durchführungsbestimmungen der Bienenseuchenverordnung gucken. Gibt es offenbar leider nicht für jedes Bundesland, aber hier ist z.B. die aus Brandenburg:

    https://mdjev.brandenburg.de/v/lbsvet/TEILA/A1_11_1_1.PDF


    In der Brandenburger "Durchführung zur Bienenseuchen-Verordnung findet sich:

    Zitat

    "9.4. Im Ergebnis der Bestandsuntersuchungen sind zu unterscheiden:

    - AFB-kranke Bienenvölker (klinisch und bakteriologisch positiv)

    - AFB-verdächtige Bienenvölker (Nachweis von Erregersporen ohne Klinik)

    - AFB-ansteckungsverdächtige Bienenvölker (Kontaktvölker)."


    In dem Fall hier handelt es sich also bestenfalls um "AFB-ansteckungsverdächtige" Bienenvölker, falls man nach der negativen Einzelbeprobung noch davon sprechen kann. Nichtmal "verdächtige"!

    Im Gesetz ist Abtötung dafür keine Option.



    Im §11 der Bienenseuchen-Verordnung steht:

    Zitat

    "1.Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich zu untersuchen;"


    Der Sperrbezirk wurde Mitte November ausgerufen. Letzte Woche war es warm genug für Beprobungen. Ist das im vorliegenden Fall passiert?


    Das Veterinäramt handelt nach eigenem Gutdünken, ignoriert die speziell für den Fall der Faulbrut bei Honigbienen erlassene Verordnung (vielleicht weil der Veterinär alles so behandeln möchte wie er es für Krankheiten in Geflügelfarmen oder bei Massenaufzuchten von Schweinen gelernt hat.)


    Und wenn ein Amtsveterinär der Meinung ist, dass Ihr irgendeines Eurer Haustiere zu töten habt, z.B. weil es alt ist, dann habt ihr zu gehorchen.

    Siehe den von Melanie verlinkten Fall mit dem Hund.


    Grüße,

    Robert

    Diese Absicht wird leider immer wieder zuverlässig von wortstarken Schreibern unterbunden.

    Nein, diese Absicht wird genau mit solchen Behauptungen wie deiner hier unterbunden. Die "wortstarken Schreiber" prangern nur immer wieder genau dieses Verhalten an.


    Werner, ich hinterfrage durchaus immer wieder meine eigene Position. Ich versuche, das ganze hin und wieder so zu betrachten, wie es jemandem erscheinen könnte der neu in der Diskussion ist. Oder ich vergleiche einen Konflikt mit anderen Konflikten.

    Aber soetwas wie diesen Konflikt mit zwar selbsterklärten aber nicht erklärenden Nichtbehandlern habe ich sonst noch nicht erlebt.


    Immer das gleiche Muster, in etwa: "das wurde doch schon so oft erklärt", und "wegen der vielen Anfeindungen wollen wir nicht mehr erklären".

    Bei anderen Themen wäre das trotzdem kein Hindernis für fruchtbare Diskussionen. Nur hier.


    Irgendwann dieses Jahr habe ich mal wieder versucht, der Sache auf den Grund zu gehen. Habe mich bemüht, ältere Beiträge zu finden, in denen die Sache genauer erklärt wird. Oder wenigstens, woher dieses Schmollen von eigentlich erwachsenen Personen kommen könnte.

    Dabei habe ich einen Beitrag gefunden, der vor ungefähr zehn Jahren geschrieben worden ist. (nagelt mich nicht fest, falls es doch neun Jahre gewesen sein sollten oder elf. Es war jedenfalls sehr dicht dran an zehn Jahre.)

    Und in diesem zehn Jahre alten Beitrag hier im Forum stand zu dem Thema genau das gleiche wie in aktuelleren Beiträgen, sinngemäß:

    "das wurde doch schon ausführlich erklärt"

    "wegen der vielen Anfeindungen will ich es nicht mehr erklären"


    Seit mindestens zehn Jahren hat sich auf dem Gebiet nichts mehr getan. Die Diskussionen laufen immer nach dem gleichen Schema ab. Einige 'Behandler' fragen immer mal wieder nach, aber die Antwort der 'Nichtbehandler' geht jedesmal in die Richtung "ist schon so oft erklärt worden" (aber es gibt nie einen Link auf diese ältere Erklärung!) oder "wegen der vielen Anfeinungen..." (als ob es die in anderen Themen nicht gegeben hätte, z.B. bei Sublimation).

    Dass es dann wieder sarkastische Kommentare hagelt ist eine natürliche Reaktion, wird aber als Begründung für eine weitere Bestärkung der Wagenburgmentalität verwendet.



    Aktuell macht mir Wasi etwas Hoffnung, nach zehn Jahren vielleicht mal ein paar sinnvolle Antworten zu bekommen. Habe noch Fragen an ihn, weiß noch nicht, ob ich es heute noch formuliert bekomme.


    Grüße,

    Robert

    ICH sehe:


    3 Wochen den Schieber drinne, sehr oft keine Milbe drauf, oft unter 10 gefallen, nur einer mit 32 abgefallenen in 3 Wochen ( 1 Ausreißer!) alle unbehandelt! Völkerzahl 3 Stellig.

    Ok, also nochmal zur Kontrolle, ob ich es richtig verstanden habe:

    3-stellige Völkerzahl, alle unbehandelt, trotzdem scheinbar sehr wenig Milben.

    Zur Kontrolle vergangene Woche 20 Völker mit 'Rachenputzer' behandelt (ich verstehe darunter: entweder Oxalsäure oder Perizin), und es sind kaum Milben gefallen, also offenbar kaum welche drin.


    Das wäre ja in der Tat prima. Aber habe ich es wirklich richtig verstanden?


    Was heißt "alle unbehandelt" - keine Varroabehandlungsmittel wie Ameisensäure, Oxalsäure, Milchsäure, Thymol, Perizin, Bayvarol, Amitraz, Lithium, Hopguard..., richtig?


    Auch keine Thermobehandlung oder Varroasound?


    Und sonst, wie war es mit Totaler Brutentnahme, Königinnen käfigen, Ablegerbildung, Drohnenbrutschnitt oder was sonst so denkbar wäre?


    Seit wann, nur dieses Jahr oder auch schon letztes, oder noch länger?


    Sind die Königinnen von einem Überlebensstand, einem Resistenzzuchtprogramm, einfach das Ergebnis von einem eigenen Bond-Projekt (live and let die), oder nichts davon?


    Änderungen in der Völkerführung, Small Cells, enger halten, Strohschiede als Unterschlupf für Pseudoskorpione...?


    ch hab mir und meinen Bienen helfen lassen!!!!!

    Nichts ist auf meinem Mist gewachsen!

    Ok, bitte erzähle mehr. In welcher Form wurde dir und deinen Bienen geholfen?

    Was ist nicht auf deinem Mist gewachsen?


    Bitte, wir wären sehr viel weiter, wenn all diese Dinge mal diskutiert und erklärt werden würden. Die richtige Anwendung von Ameisensäure oder die Konzentrationsberechnung von Oxalsäure diskutieren wir ja auch mehrmals im Jahr.

    Also sollte auch die Vorgehensweise und die dabei auftretenden Fallstricke von Nichtbehandlung diskutiert werden können, selbst wenn tatsächlich dabei mal etwas wiederholt werden sollte.


    Danke,

    Robert

    Genau das war ja das Problem: Der Veterinär verglich seine mündliche Anweisung mit der der Polizei - da könne man ja auch nicht erst den Anwalt fragen bevor man der Weisung "Fahren Sie mal rechts ran!" Folge leisten müsse.

    Der Amtsveterinär wurde ja informiert, und es fand eine Begutachtung und Beprobung des Standes statt. In der Analogie: es wurde also nicht nur rechts rangefahren, sondern es wurde auch eine umfassende Untersuchung des Fahrzeugs ermöglicht.


    Nun verlangt dieser "Polizist" aber nicht nur den Austausch einer defekten Bremse, sondern gibt gleich mündlich die Anweisung das Fahrzeug unverzüglich zu verschrotten...