Beiträge von Re-Mark

    Oh prima! Dann kann ich meine Bienen zum Balkon-Frühstückstisch meiner Ex schicken? :/

    Als Beispiel schrieb ich von allgemeinen Stimmungen wie Aufregung oder Ruhe.


    Bienen zu einem bestimmten Ort schicken, dazu gab es u.a. schon vor gut 10 Jahren Versuche: die "Roboterbiene", der Versuch, mit einer Maschine den Schwänzeltanz zu simulieren und so den Bienen Informationen zu übermitteln:

    https://www.ard.de/home/wissen…_tanzen/113912/index.html


    Mit reinen Feldern kann ich mir das schlecht vorstellen, weil wohl auch die Temperatur und der Geruch eine Rolle spielen.

    Mir scheint diese Frage zu diesem Zeitpunkt, bei unserem Wissensstand und in diesem Thema hier irrelevant/komplett fehl am Platze.

    Dir ist aber schon klar, dass eine gewisse statische Aufladung im Bienenstock eine Rolle spielt ?!

    Ja. Ich kenne die Arbeit von Prof. Menzels Arbeitsgruppe über die Bedeutung von elektischen Feldern beim Schwänzeltanz. Ich kenne sogar die Messvorrichtung, mit der der Schwänzeltanz in einem Beobachtungsvolk durch Messung der elektrischen Felder vom Computer aufgezeichnet werden kann.


    Ich kenne aber auch den einfachen Versuch, den jedes Kind kennen sollte: Luftballon an den eigenen Haaren reiben und dann an die Zimmerdecke heften. Der Luftballon haftet aufgrund der elektrostatischen Anziehung. Jedenfalls für eine gewisse Zeit, denn die elektrostatische Aufladung ist flüchtig, und zwar um so schneller, je höher die Luftfeuchtigkeit ist (die absolute, nicht die relative, vermute ich).

    Allzu trocken kann die Luft im Bienenstock nicht sein, deshalb gehe ich davon aus, dass auch aufgeladene Bienen ihre elektrostatische Ladung in absehbarer Zeit verlieren.


    Ob jetzt die Messung der Milbenzahl per Impedanzspektroskopie, die eh nur auf einer Wabe geplant ist, darauf einen Einfluss hat, ist für mich einfach keine primäre Sorge, jedenfalls nicht hier in diesem Thema.



    Als eigenes Thema könnte ich mir das durchaus interessant vorstellen: Einfluss von elektrischen Wechselfeldern auf das Bienenvolk. Nicht bloss als grobe Betrachtung wie z.B. bei der Frage nach dem Einfluss von Hochspannungsleitungen oder Mobilfunkantennen auf das Wohlbefinden von Bienenvölkern, sondern als detaillierte Untersuchung verschiedener Frequenzen. Natürlich hätte ein Wechselfeld Einfluss z.B. auf elektrostatisch aufgeladene Fühler von Bienen, jedenfalls in gewissen Frequenzbereichen. Aber nicht unbedingt, weil die statische Aufladung entfernt wird, sondern weil die statische Aufladung im elektrischen Feld eine Kraft erfährt und damit der Fühler bzw. die Sinneshärchen bewegt werden.

    Vielleicht wäre es sogar möglich, Bienen damit zu beeinflussen, Stimmungen zu erzeugen (Aufregung oder Ruhe)?

    Das sind in meinen Augen aber ganz andere Fragestellungen und auch andere Messungen als sie die Arbeitsgruppe der Uni Siegen gerade verfolgt.


    Grüsse,

    Robert

    Nun halt die Frage eines Halbwissenden an die Wissenden: Können durch diesen Prozess der hochfrequenten Wechselströme statische Aufladungen beeinträchtigt / entfernt werden ?

    Mir scheint diese Frage zu diesem Zeitpunkt, bei unserem Wissensstand und in diesem Thema hier irrelevant/komplett fehl am Platze. Wir wissen eigentlich fast nichts über das Messverfahren, auch keine Spannungen. Ob jetzt irgendwelche hochfrequenten Wechselströme irgendwelche statischen Aufladungen irgendwie beeinträchtigen könnten...? Vermutlich ja. Aber in diesem speziellen Fall? Keine Ahnung, und im Augenblick auch unwichtig.



    Ansonsten: Wie gesagt, es muss dazu schon irgendwelche Vorarbeiten gegeben haben. Und wenn es eine Veröffentlichung in einer russischen oder chinesischen Fachzeitschrift ist. Erstmal sollte man diese Veröffentlichungen finden.


    Grüsse,

    Robert

    Frage mich wie man dabei auf die Varroen rückrechnet, die müssten dann einen für den restlichen Bienenstock untypischen Widerstand haben. Denke nicht, dass die auf einzelne Milben genau rückrechnen können.

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass eine Varroamilbe im elektrischen Feld anders polarisiert wird als eine Bienenlarve. Je nach Spannung und Frequenz bekommt man die vielleicht sogar zum vibrieren...? Irgendwo im Spektrum könnten anwesende Varroen durchaus einen charakteristischen Peak hinterlassen (bzw. mehrere).

    Die Herausforderung dürfte vor allem darin liegen, die Anzahl herauszufinden, trotz des inhomogenen Messobjekts und variabler Umgebungsbedingungen...


    Grüsse,

    Robert

    Eine Brutnestfläche ist ja nicht homogen, auch ein begrenzter Ausschnitt davon nicht, zwischen den Brutzellen sind Leerzellen, Pollenzellen, zu manchen Jahreszeiten sogar Nektar. Und ausserdem kann die Brut alle möglichen Stadien zwischen Ei und schlupfreifer Biene haben.


    Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass man die ganze Fläche einheitlich mit einer Wechselspannung belegt. Ich würde eher eine Matrix nehmen, die Gitterpunkt für Gitterpunkt durchgemessen wird. Ob die das mit der Auflösung von einzelnen Brutzellen hinbekommen? Aber selbst wenn das Messgitter gröber wäre: Ich bin mir ziemlich sicher, dass man mit soetwas wie Synthetischer Apertur Dinge hinbekommen könnte, die Normalsterblichen wie Magie vorkommen. Das würde auch vielleicht die Mathematikerinnen im Team erforderlich machen...


    Aber niemand sagt doch einfach "hey, man könnte doch Varroen in Brutzellen mit Impedanzspektroskopie detektieren. Lasst uns ein vermarktungsfähiges Produkt entwickeln."

    Da muss es doch Vorarbeiten gegeben haben, z.B. eine Dissertation zum Thema Impedanzspektroskopie von einzelnen Brutzellen o.ä.

    Ich habe bisher noch nicht danach gesucht. Ribes, vielleicht kannst du mal schauen, ob du etwas findest?


    Grüsse,

    Robert

    Hallo Ribes,


    ich habe diese Umfrage gerade ausgefüllt. Und ehrlich gesagt empfinde ich sie als Beleidigung, so ziemlich jeder Aspekt daran.

    In der Umfrage ist ein Video eingebettet, das den technischen Ansatz und die Diagnosemethode zeigt.

    Schön wärs. In dem Video, das ich gesehen habe, wurden die technischen Hintergründe eigentlich gar nicht erörtert.



    Das einzige interessante Wort darin war "Impedanzspektroskopie". Ich habe eine ungefähre Vorstellung davon, was damit gemeint ist. Ich hätte gerne mehr darüber erfahren, wie man damit Varroen in den Brutzellen erkennt, mit welcher Auflösung man bei den Daten ungefähr rechnen kann (bekommt man tatsächlich die genaue Anzahl der varroabefallenen Zellen im Messfeld?).


    Aber das ganze Video mutet an wie diese Filmchen, die auf kleinen Monitoren in Baumarktregalen laufen (inkl. der Hintergrundmusik).


    Und in der Umfrage ging es einzig und alleine um eine Marktanalyse (was sind die Teilnehmer bereit zu bezahlen und wie wichtig sind ihnen verschiedene Aspekte), wobei die Umfrageersteller aber offenbar nicht genug von Imkern wissen, um die Umfrage so zu gestalten, dass ich mich als Imker verstanden fühle. Durch den Austausch von ein paar wenigen Wörtern könnte man das ganze auch für Marktforschung zu einer neuen Reisewaschmaschine verwenden...


    (Sorry, meine Grundstimmung ist eh schon nicht positiv, und wenn dann gleich in der Einleitung zur Umfrage wie auch im Video (ab 01:37) auf so lächerliche Weise gegendert wird und dann so ein Messe-Werbevideo kommt...)


    Am Ende steht dann, dass man ab Herbst 2021 mehr zu der Forschung lesen kann unter: https://www.uni-siegen.de/dibeecell


    Wenn man das jetzt aufruft erhält man aber einen Fehler 404 / Dokument nicht vorhanden.

    Wäre es zuviel verlangt, dort wenigstens eine Seite zu hinterlegen, in der das Verfahren kurz vorgestellt wird?

    Aber Hauptsache erstmal "Marktforschung" machen...

    Hallo,


    ich hätte mal ein paar Fragen zum Thema Rattenbekämpfung. Leider ist das Auftreten von Ratten an manchen Orten eine Realität, auf die man persönlich nur wenig Einfluss hat, gerade in der Großstadt. Ich habe mehrere Bienenstände, an unterschiedlichen Orten, und an zweien habe ich in der Vergangenheit Spuren von Ratten oder die Ratten selbst gesehen. Die Bekämpfung ist tatsächlich nicht ganz einfach. Z.B. habe ich einmal eine Jungratte mit einer Schlagfalle erwischt, aber in den darauffolgenden Wochen wurde diese Falle immer wieder nach kurzer Zeit mit Erde bedeckt. Die Ratten haben tatsächlich die Falle gezielt unschädlich gemacht, genauso wie man es z.T. in der Literatur beschrieben findet.


    Also habe ich später Rattenköder mit Gift aus der Pflanzenschutzabteilung des Baumarktes eingesetzt, mit Erfolg. Die lokale Rattenpopulation war erstmal weg, aber nach einigen Monaten oder einem Jahr ging es wieder los. Und die Baumärkte hatten gerade kein Rattengift, angeblich weil es irgendwelche Gesetzesänderungen geben würde. Hm.

    Irgendwann waren die Regale wieder gefüllt. Gleiches Präparat besorgt, ausgebracht, aber die Wirkung wollte sich nicht so recht einstellen. Resistenz? Habe mir die alte und die neue Packung nochmal vorgenommen und genau durchgeslesen, und siehe da: die Wirkstoffkonzentration in den Ködern ist jetzt nur noch ca. ein Vierzehntel der alten Konzentration! Da ist nichtmal mehr ein Zehntel der Wirkstoffmenge drin! Bei gleicher Verpackungsaufmachung und gleichem Preis!

    Abgeblich habe es eine Änderung des Rechts auf EU-Ebene gegeben, und Privatleute dürften jetzt nur noch Produkte mit dieser reduzierten Wirkstoffmenge bekommen.

    Dazu muss man wissen, dass auch vorher schon sowieso die Mittel für Privatleute nur einige ältere Wirkstoffe enthalten konnten, die neueren, wirksameren sind professionellen Schädlingsbekämpfern vorbehalten.


    Später habe ich mich mit jemandem, der eigentlich mehr zum Thema wissen müsste darüber unterhalten. Er behauptete daraufhin, dass Privatleute sowieso keine Ratten töten dürften. Von wegen Tierschutzgesetz oder so.

    Das kann ich nicht glauben. Ich sehe mich im Prinzip eher als Nagerfreund an, finde eigentlich Mäuse und teilweise auch Ratten ganz putzig. Ich habe schon als Kind diverse verschiedene Lebendfallen eingesetzt, um Mäuse umzusiedeln. Doch Ratten lernen halt zu schnell, da klappt das mit den Lebendfallen nicht so gut. Es tut mir leid, welche töten zu müssen. Aber wenn Nageschäden und Kot in der Umgebung (nicht im Haus, aber z.B. in einem Schuppen) auftreten, dann hört der Spass auf. Gibt es nicht sogar eine Bekämpfungpflicht bei Rattenvorkommen?


    Weiß jemand näheres:

    - Gibt es eine Bekämpfungspflicht?

    - Gibt es ein Verbot für Privatleute, was bei Schlagfallen oder bei frei erhältlichen Giftködern greifen würde?

    - Könnten Privatleute eine Sachkundeprüfung ablegen und danach auch wirksame Produkte kaufen?


    Grüße,

    Robert

    Der Thead ist ja schon ein bisschen älter... aber ich habe halt jetzt aktuell eine Frage zum Thema:

    Wie wurden/werden die Riesenboviste getrocknet, um sie im Smoker verwenden zu können? Ich habe etwas gegoogelt zum Thema "Riesenbovist trocknen", und mehrfach gelesen, dass die nicht zum trocknen geeignet seien. Nur warum?

    Würde man für diese Anwendung auch nur junge, durchgehend weiße Pilze brauchen, oder würden dafür auch welchen gehen, welche innen ein grünlichgelber Schwamm sind?


    Grüße,

    Robert

    Schleudern ist halt keine Raketenwissenschaft, da gibts nix Interessantes zu entdecken und keinen Nobelpreis zu gewinnen. Also macht sich auch niemand (sorry, ausser dir) da so wahnsinnig viel Gedanken drüber.

    Das hör ich öfter... :(


    Seit wann gilt die Frage nach dem Stand der Technik und etablierten Best-Practice Regeln als Ambition auf Nobelpreise?


    Und wäre es nicht gut gewesen, wenn sich der Hersteller meiner Wand-Radschleuder (wo die Rähmchenohren beim Schleudern im Honig schleifen) mal ein paar Gedanken dazu gemacht hätte?




    Eigentlich hatte ich gehofft, dass schon jemand anders eine Doktorarbeit darüber geschrieben hat.

    Und ich dachte, dass ich jemanden fragen würde, der was weiß, indem ich in diese Runde hier frage.



    Manchmal will ich es einfach genau wissen.

    Hallo Chris,


    du meinst: ausrechnen, welche Umdrehungszahl bei verschiedenen Kesseldurchmessern die gleiche Fliehkraft bringt, wie 300 U/min bei 50cm?


    Ja, kann ich mal machen, ist aber nur ein Teilaspekt. Die Umdrehungszahl muss ja eh variabel sein. Auch die anderen Parameter wie der minimale Abstand des Schleuderkorbs zur Kesselwand oder die auftretenden Drehmomente würden mich noch interessieren.


    (Bei diesen Kleinstschleudern für zwei Waben frage ich mich immer, wie die überhaupt funktionieren können. Die Waben stehen dermaßen dicht an der Achse, dass man kaum von Tangentialschleuder reden kann. Die Fliehkraft wirkt größtenteils nicht mehr senkrecht auf der Wabenfläche. Eigentlich ist das ja schon quasi eine Mischung aus Tangential- und Radialschleuder...

    In der Mitte ist der Radius und damit die Fliehkraft am geringsten, wenn da ein Honigtropfen losfliegt wird er wahrscheinlich direkt wieder von einem der äußeren Wabenbereiche eingefangen. Und trotzdem scheint es irgendwie zu funktionieren!?)


    Ich bin auf der Suche nach einer Schleuderlösung für mich. Habe in den letzten Jahren verschiedene Geräte kennengelernt, von den kleinen Drei- und Vierwabenschleudern mit Handkurbel und mit Motor, über meine Dreiwaben-Radschleuder, eine Sechswabenselbstwender bei einem Nebenerwerbsimker und eine Neunwaben-Radialschleuder.


    Für einen großen Schleuderkessel fehlt mir der Platz. Für die kleinen Schleudern (50cm Kessel) habe ich auf Dauer nicht mehr die Nerven und zuviele Völker. (Wer kam bloß auf die Idee einer 9-Waben-Radialschleuder? Das Ding gleichmäßig zu beladen ist eine Herausforderung. Jedesmal, wenn man nur noch zwei, vier, fünf Waben übrig hat kann kann man puzzeln wie man die zusammen mit ein paar Leerwaben einigermaßen auswuchten kann. Neun ist einfach eine sehr ungünstige Zahl. Meiner Meinung nach sollten Radialschleudern bei 12 Waben beginnen.)



    Gibt es denn wirklich noch keine Veröffentlichungen über den Einfluss verschiedener Parameter und den Aufbau unterschiedlicher Schleudertypen? Also etwas über Schleudertheorie?


    Grüße,

    Robert

    Ähm... nein.


    Ich habe den Eindruck, dass du falsche Vorstellungen hast vom Kristallisationsverhalten von Honig, vom Abfüllen etc.


    Immerhin soweit richtig: Ja, man erwärmt Honig irgendwie über 30°C, und ja, man sollte nicht über 40°C gehen, eigentlich...


    Aber: "seine feinsteife Konsistenz behält"? Ergibt für mich keinen Sinn. Honig erhält im besten Fall eine feinsteife Konsistenz (so ähnlich wie Schlagsahne?), wenn er zum richtigen Zeitpunkt (evtl. mehrmals) bei der richtigen Temperatur auf die richtige Weise gerührt und rechtzeitig abgefüllt wird. Ich würde daher nicht sagen, dass er sie behält, beim Auftauen...


    Ich würde auch nicht unbedingt sagen, dass Honig bei 40°C "wirklich flüssig" ist. Denn grobe Kristalle werden bei der Temperatur nicht aufgelöst.


    Eher kenne ich es so, zumindest bei einer Methode (vor allem beim 'Rapido'-Rührer & Co), dass man den Honig auf eine Temperatur, die irgendwo zwischen 30 und 40°C liegt erwärmt, dann durchrührt, evtl. nochmal abschäumen lässt, dann abfüllt.

    Vom Rühren lese ich bei dir aber nichts.


    Auf jeden Fall: Ja, jeder Honig ist anders. Es gibt keine pauschale Möglichkeit, mit einer bestimmten Temperatur eine bestimmte Viskosität einzustellen.


    Grüße,

    Robert

    Hallo,


    gibt es irgendwo einen Artikel, Blogeinträge oder auch ein Buch, wo man etwas über die verschiedenen Parameter und die Auslegung von Honigschleudern und Schleuderkörben nachlesen kann?


    Was einem natürlich zuerst einfällt: sinnvolle Schleuderumdrehungszahlen in Abhängigkeit vom Kesseldurchmesser, einmal für Tangentialschleudern und andererseits für Radialschleudern. Bei kleinen Schleudern (50cm?) habe ich mir mal als Hausnummer 300 U/min gemerkt (stimmt das überhaupt?).


    Beim Handkurbelantrieb meine ich etwas von einer Übersetzung von ca. 1:2,5 oder 1:3 gelesen zu haben. Das würde heißen, man kurbelt evtl. mit mehr als 5 Umdrehungen pro Sekunde... (habe versucht, das auszuprobieren, bräuchte aber wohl doch elektronische Zählunterstützung). Scheint mir zumindest ungefähr plausibel.


    Falls jemand zu seiner (Motor-)Schleuder technische Angaben hat, könntet Ihr evtl. Kesseldurchmesser und die maximal genutzte bzw. mögliche Schleuderdrehzahl posten?

    Bei der Suche nach einer Schleuder wundere ich mich manchmal über die wenig sinnvoll erscheinenden Taschenmaße (warum baut jemand Schleudern mit Taschengröße für 27cm hohe Waben? Bei 29 cm würde wahlweise eine Dadantbrutwabe oder zwei Honigwaben reinpassen).


    Ich habe eine ältere CFM-Dreiwaben-Tangentialschleuder (50cm-Kessel) vermessen: Der Schleuderkorb bietet Platz für Waben bis ca. 32cm Höhe. Wenn man Ober- und Unterträger sauber abgekratzt hat, dann würden zwei LS2/3 Rähmchen (159mm Höhe) pro Tasche reinpassen, allerdings passen die Ausschnitte für die Rähmchenohren im Boden des Schleuderkorbes nicht dazu, deshalb kann man bestenfalls zwei LS1/2 Rähmchen pro Tasche einsetzen, also davon sechs Rähmchen gleichzeitig schleudern.

    Die Wabentasche hat ca. 38mm breite Seiten, also dürften wohl Waben bis ca. 40mm Dicke hineinpassen. Zwischen Schleuderkorbecken und Kesselwand liegen ca. 37mm.


    Gibt es Regeln, z.B. wie groß der minimale Abstand zwischen Kesselwand und Ecken des Schleuderkorbes sein sollte?


    Ich besitze eine Dreiwaben-Radschleuder (die zum An-die-Wand-Schrauben). Kesseldurchmesser irgendwas um die 90cm. Sie bietet Halterungen für verschiedene Rähmchenformate, auch meine Langstroth 2/3 Rähmchen (Honigrähmchen aus 10er Dadant) passten da rein. Dummerweise rotieren die so dicht an der Kesselwand, dass die Rähmchenohren vom Honig am Kessel abgebremst werden. Quasi unbrauchbar! Mit DNM würde es besser gehen, weil die Oberträger weniger lang sind und daher die Enden mehr Abstand zum Kessel haben.



    Welches Drehmoment liegt bei der Beschleunigung eines vollen Schleuderkorbes an der Achse an? Ja, ich müsste das ausrechnen können, aber vielleicht hat das ja schon jemand getan oder noch besser: mal gemessen? Welches Drehmoment bringen denn Eure Schleudermotoren laut Datenblatt?


    Gibt es soetwas wie gebräuchliche Maße für die Achse des Schleuderkorbes? Ich habe den Eindruck, dass einige Tangentialkörbe eine 14mm Achse haben. Und die Achslänge? Immerhin kann man ja Schleuderkörbe einzeln kaufen, mich würde interessieren, wie die Chancen sind, dass soetwas in die Schleuder eines anderen Herstellers passt.



    Grüße,

    Robert