Beiträge von hannes1

    Moin Imkerkollegen ,


    was hier bisher zu o.g. Thema beibegebracht wurde , liest sich wie ein allgemeiner Erlebnisbericht am Bienenstand .
    Vermute , das den einen oder anderen Imker , die Probleme der Behandlung mit Oxalsäure tatsächlich echt interessieren . Ich verstehe die Oxuvarbehandlung immer nur als eine " Restentmilbung " , d.h. nach meinem Empfinden , die eigentliche Erlösung ist schon gelaufen , es geht jetzt nur um den Feinschliff .
    Darum mein Hinweis auf den Termin , der sich über die Jahre als richtig herausgestellt hat . Und darum auch meine Warnung , jetzt schon in den Völkern Unruhe zu machen . Die Ruhe ist dem Menschen heilig ,sagt
    man schlechthin . Doch dies gilt insbesondere für die Biene . Es sollte ein Grundsatz für jeden Imker sein , die Tätigkeiten an seine Völkern unbedingt auf ein Minimum einzuschränken . Jede Tätigkeit am Volk ist eine Störung des Volkes .
    Habe nach wie vor den Eindruck , das sich viele nicht in diese Bienenlebensweise reinversetzen können , und meinen , indem sie was richtiges tun , genau das Gegenteil bewirken .
    Gruß hannes

    Moin El Chato ,


    genau an dieser Fragestellung geht das Phänomen der plötzlich leeren Beuten , die uns in einem weiteren Fred beschäftigen , los .
    Der Hersteller von Oxuvar sagt , das nach Brutfreiheit , welche bei unseren Klimaverhältnissen so um Weihnachten zu erwarten ist , der Zeitpunkt für die Verabreichung von Oxuvar gegeben ist .
    Wer kommt also jetzt , ende Oktober auf die Idee , und macht andere " Ungeduldige " auch noch fuchsig schon mal nachzusehen , ob es nicht vielleicht doch schon eine Verschiebung im Kalender gab ?
    Ihr macht euch doch selbst nur verrückt , und die Bienen dazu . Nur die sind natürich unschuldig . Sie , die Bienen möchten sinnig , in Ruhe und überlegt geführt werden . Das sind wir diesen Lebewesen schuldig.
    Jetzt schon in den Beuten rumzuwühlen um irgendwelche Feststellungen zu machen , ist natürlich ein perfekter Schuß in den Ofen . Das sagt doch schon der dürftigste Sachverstand.
    Gruß hannes

    Brutpause hin , Brutpause her - die Beuten sind leer.
    Weiß jetzt nicht ob 8 Milben / Woche viel sind , da ich mich mit so etwas nicht abgebe ( kenne keine Völkerverluste ). Doch vermute mal : Varroadruck .
    Weil wir gerade bei dem allgemein strapazierten Thema sind . Wie kann es nach wie vor sein ,daß trotz einwandfrei wirkender Präparate , immer noch diese Probleme existieren ?
    War vor 11 Jahren unbeleckter Anfänger und haben seit dem kein Volk durch die Milbe verloren .
    Vermute , bei der Behandlung selbst werden die meisten Fehler gemacht .
    Doch dieses Thema ist x-mal durchgekaut worden . Wer es bisher nicht geschnallt hat , schnallt es nie , und dann sind eben die Käste mal leer.
    Vielleicht helfen da noch Lehrvorführungen .


    Gruß hannes

    Moin Nienor ,


    wenn Deine Bienen 5 m von der Baustelle , wo es in der Regel ordentlich zur Sache geht stehen , wegstellen , wenn die Möglichkeit besteht .
    Bei dem gegenwärtigen Wetter kein Problem . Frage nur : wann zurück ?
    Wo ein Wille ,ist auch ein Weg .


    Gruß hannes

    Uli postet :" Hier zeigt es aber das man nicht immer an Dingen festhalten sollte, weil man es schon immer so gemacht hat. ".
    Doch , man sollte schon daran festhalten , wenn,ja , wenn auch die erwarteten Ergebnisse kommen .
    Ich verfahre so seit 10Jahren mit AS , NH - Verdunster und Oxuvar . Erspare mir nur in den letzten Jahren die Kontrolle des Varroafalls , also letztlich die Wirksamkeit der Behandlung .
    Doch die habe ich dann im Frühjahr .

    Die Anzahl der Behandlungen ist erst mal weniger interessant - auf die richtige Behandlung kommt es an .Und wie es richtig funktioniert müßte sich in diesem Forum ,inzwischen rrumgesprochen haben . Die " Bände " die bisher dazu verfaßt wurden sind ja auch ein ganz passabler Fundus.


    Gruß hannes

    Moin ,


    mit dieser Tendenz müssen wir uns abfinden. Landwirtschaft , wie früher , gibt es nicht mehr . Es ist eine arg traurige Geschichte : der Landwirt , der einmal stolz das Brot für's Volk schaffte , ist ein Auslaufmodell.
    Und damit nimmt der Niedergang seinen Lauf. Heute zählt nur noch möglichst billig , viel zu erwirtschaften . Sonst bleibt der Bauer auf der Strecke . Und wir als Verbraucher natürlich auch . Doch die ganze Jammerei bringt uns natürlich nicht weiter - eine andere Politik muß her . Eine Politik die Bauern leben läßt und das Land nicht ruiniert. Denn nur grüne Wiesen ohne Blumen passen auf Dauer nicht in unsere Landschaft . Man könnte jetzt einfließen lassen , warum und weswegen , es ist natürlich alles nicht normal . Nur soviel sei gesagt : Der Niedergang unserer Kulturlandschaft wird vor allem offensichtlich für den , der sie schon lange beobachtet,und in ihr gelebt hat. Da geht es nicht um 5 oder 10 Jahre , da geht es un mehr . Wir steuern mit aller Gewalt auf unseren Untergang zu , oder sagen wir es richtiger , die Konzerne steuern das Schiff so .Unsere Regierungen segnen alles ab . Denn sie sitzen ja in diesen Booten .
    Das ist das eigentliche Dilemma mit den nur noch grünen Wiesen.
    Gruß hannes

    Moin Andreas,


    das mehr Löwenzahn da ist, täuscht Dich vermutlich .Wo gibt es jetzt auch noch Klee ? In unserer so hochgepriesenen Landwirtschaft , ist der Anbau herkömmlicher Kulturen , schon lange nicht mehr gefragt . Die Landwirtschaftspolitik , über viele Jahre ein Dauerbrenner , ist längst nicht mehr das was sie einmal war . Der Landwirt produziert heute für die Elektroindustrie - diesen Unsinn muß man sich einmal vorstellen .
    Wenn man dieses Thema versucht auseinanderzupfücken , wird man in diesem Fred nicht fertig. Nur sicher ist in jedem Fall das diese Politik , wie auch andere ähnliche Entgleisungen , uns noch einmal gewaltig auf die Füße fallen werden . Nach guten Jahren werden schlechte kommen . Nichts geht im Gleichlauf . Unsere Regierenden sehen das natürlich ganz anders . Doch ich merke , ich komme vom Thema ab.


    Gruß hannes