Beiträge von Finvara

    Wenn man den Bienen mittels Mittelwandstreifen an den Oberträgern die Baurichtung vorgiebt, müßte es ohne weitere Probleme möglich sein den seitlichen Anbau mittels eines Korbmessers abzuschneiden. Die Wabe müsste sich dann ohne Probleme ziehen lassen. (Hoffe ich)
    Da ich dieses Jahr auch mit Warre experimentiere habe ich mir ähnliche Gedanken auch schon gemacht.

    .... weiß man auch.


    Aber man weis auch das man Mäuse mit Speck fängt,... und nicht mit sauren Zitronen.
    Wenn die Imkerei lukrativ sein soll, dann muss sie etwas bringen und überschaubar bleiben. Die wenigsten können sich eine "Hobbyimkerei" leisten die ein Fass ohne Boden ist, und die wenigsten WOLLEN das auch.
    Und ob das dann noch was mit Imkerei zu tun hat wage ich zu bezweifeln. Wohl eher BienenHALTUNG .
    (Aber das soll jeder selbst entscheiden, und es ist ja auch nichts schlechtes.
    Ich für meinen Teil möchte aber das was ich hineinstecke auch wieder mit Gewinn herausholen.)

    Imkersterben , - Kein Wunder.
    Ein künstlich aufgebauschter und völlig überteuerter Markt von Zuberhör und Imkereibedarfsartikeln ,Utopische Preise der Hersteller, festgefahrene und dogmatische Denkweisen in den Vereinen, Bürokratie und hirnrissige Auflagen von Seiten des Staates. So stellt sich die Imkerei dem Anfänger und Neuling als erstes vor.
    Und wer dann noch nicht das Weite gesucht hat steht vor dem Problem aus dem Dschungel der Imkerlichen Betriebsweisen das richtige für sich herauszufiltern,(sofern es Ihm nicht von einem "Paten" als alleinseligmachende Wahrheit aufgestülpt wird). Ein ausbrechen aus den althergebrachten Denk.- und Arbeitsweisen gild schon fast als Sakrileg.


    So habe ich einst "Vereinsleben" erlebt.Und es fluchtartig verlassen.

    Hallo, und eine kurze Frage.
    Giebt es bereits Erfahrungen zur Überwinterrung von Völkern in Warrebeuten in wirklichen Wintern (-10°C bis -20°C ), wie sie in unserer Gegend in der Vergangenheit nicht selten waren, (Die letzten Jahre waren ja doch etwas wärmer) und anständig Schnee im Gepäck ?


    Da die Warrebeute ja infolge des geringen Innenmaßes über keinerlei Pufferzone verfügt, wären diesbezügliche Veröffentlichungen doch sehr interressant. Warre schreibt zwar kurz über die Überwinterung, läßt sich aber nicht darüber aus was er denn unter "Winter" versteht. Und das dürfte Regional doch sehr unterschiedlich sein.( Z. B.: Einen Winter am Niederrhein würden wir bei uns eher als milden Vorfrühling bezeichnen.)

    Also ich lehne mich vielleicht etwas aus dem Fenster aber keiner zwingt einen unterzusetzen (obwohl das besser ist). Jeder der will und nicht willens ist unterzusetzen darf auch aufsetzen. Oder sehe ich das falsch?


    Nun, ich denke , Warre macht nur Sinn wenn man sich an das vorgegebene Betriebskonzept hält. Alles andere führt zwangsläufig zu den herkömmlichen Betriebssystemen mit all seinen Schwächen. ( Wie schon von B. Heuvel erläutert ) und macht eine "Warre- Imkerei" eigentlich sinnlos und überflüssig. (Man muß das Fahrrad nicht zwei mal erfinden.)


    Warre hat ein Betriebssystem erarbeitet das nicht nur genial einfach ist, sondern auch nur so im Sinne der Sache funktioniert und Sinn macht. Es zu verändern führt zwangsläufig zu Komplikationen die wiederum weitere
    " Erfindungen " nach sich ziehen müssen.
    Wo liegt dann noch der Sinn .:roll:

    ich werde dieses Jahr , (angeregt auch durch deine Beiträge) mal ein paar Völker selbst auf Warrebeuten umstellen. (Bzw. Schwärme).
    Aber jetzt bin ich wohl etwas überfordert. Wo liegen Sinn und Vorteile einer solchen Aktion.
    Ziel der Warrebetriebsweise ist es doch die Bienenhaltung billiger, unkomplizierter und gleichzeitig den biologischen Anforderrungen des Biens gerechter werdend zu gestalten. ( So habe ich zumindest das von Warre verfasste Buch " Bienenhaltung für alle " verstanden.)


    Viel interressanter als die Frage ob der Bien auf dem Baum leben kann, wäre meines Erachtens die Frage ob das von Warre geführte Beutenmaß von 30 cm im quadrat angesichts heutiger ,doch viel leistugsfähigerer Königinnen als zu seiner Zeit, noch das optimum darstellt.
    Eine diesbezügliche Anpassung des Zargenvolumens wäre mit Sicherheit einige Versuch wert. :u_idea_bulb02:

    Ich misch mich selten rein, aber in deinem Interresse... , lass es sein ! Zumindest im Augenblick.
    Bau deine Imkerei auf ca 50-100 Völker aus, und dann frag noch mal. ... Falls du dann noch fragen willst.

    Versuchs mal beim örtlichen Natur.- und Umweltschutz ( NABU etc.)
    Ansonsten auf dem Gemeindeamt. (Jede Gemeinde hat in der Regel irgendwelche Brachflächen die keiner will, und deren Bewirtschaftung sie nur Geld kostet).
    Mit dem Versprechen sie in Ordnung zu halten bekommt man sie oft Kostenlos.
    Auf die Art habe ich in der Vergangenheit schon so manche kleine Fläche zur einstweiligen Nutzung bekommen.
    Verträge sind so oft auch möglich.
    Unbedingt auch auf den Örtlichen Kirchenämtern nachfragen. Dort sind oft mehr Flächen zu pachten als man glaubt.