Beiträge von Finvara

    Hallo,

    nein, ... allerdings habe ich das arbeiten mit den Original Warremaßen ( Zarge) aus Betriebstechnischen Gründen ganz schnell sein gelassen.

    Die Beuten wurden komplett mit Zargen in 16cm höhe gebaut. Das war einfacher und billiger. Kein teures Leimholz od. umständliches verleimen der Bretter. Sondern einfach Schalbretter (16cm x 2,2cm ) gekauft, einmal durch die Kreissäge geschoben um alle auf eine Höhe zu bekommen, auf Länge zugesägt und zusammengeschraubt. ( So machen wir das auch heute noch bei unseren Dadantbeuten.) Der Biene ist das egal, und die Behauptung das sie nur bei der Original Warrezargen nicht verkitten ist schlicht falsch. Sie tun das auch bei Flachzargen nicht mehr als bei Warrezargen.

    Hab damals 2010 beim großen Hochwasser die komplette Imkerei verloren und danach mit Dadant wieder aufgebaut. Vieles hat sich danach verändert .... . Heute hätte ich keine Zeit mehr Schwärme einzufangen, den Honig zu pressen, usw. .

    Alles muß schnell gehen , Zeit ist Geld, und nur der Ertrag zählt noch.

    Eigendlich schade , ... aber so ist nun mal unsere Welt und der Lauf der Dinge.


    Gruß Finvara

    Hi Finvara,


    wo ist bei Eurem System der beespace?


    Schöne Grüße

    Hallo,

    ... da wo er hingehört : links , rechts, oben , unten in der mitte.......:D.


    ... Spass beiseite.

    - Alle Waben schließen oben bündig mit der Oberkannte der Zargen ab. In unserem Falle ist also grundsätzlich unten 8mm Beespace. ( In der Natur hängt die Wabe auch nicht frei in der Luft.)

    Ansonsten alles wie bei anderen Beuten. Zargenbreite 35cm. So bleibt noch genug Raum zum Wabenziehen wenn im Herbst/Winter alle neun Brutwaben drin sind. Im Honigraum werden sie gleichmäßig ausgemittelt , so entstehen leicht überhöhte Dickwaben.

    gruß Finvara

    Hallo zusammen,


    Hintergrund: Bestellung von vier Beuten für die nächste Saison steht an. Überlege, zwei DD 10er zu nehmen, um es auszuprobieren, möchte aber die vorhandenen Rähmchen benutzen.

    ...

    Hallo,

    warum sollte das nicht gehen.

    Wir arbeiten seit jeher mit neun Waben Dadantbeuten und neun Dadant Honigrähmchen (14,1cm) in den Flachzargen.

    Ich kann und konnte noch nie irgendeinen Nachteil entdecken. Ganz im Gegenteil. Diese Flachzargen sind schneller voll und der Honig deutlich schneller schleuderreif. Ich kann besser Sortenhonige abschöpfen, und sie sind super leicht ( gemessen an anderen Systemen).

    Und drehen kann ich sie doch genauso. Natürlich werden die Rähmchen über dem Brutnest , ( wir schieden), zuerst angetragen. Ich brauche das ganze dann doch nur um jeweils 90° zu drehen und schon liegen die leeren Rähmchen über dem Brutnest und gut ist. ( Das spielt allerdings in neuner Beuten sehr selten, wirklich nur bei sehr schlechter Tracht od. einem sehr schwachen Volk eine Rolle.) Bei normal entwickelten Völkern, unter normalen Trachtbedingungen, wird der Honigraum immer im ganzen komplett ausgebaut und angenommen.

    Ich kann dir also aus meiner Erfahrung nur empfehlen es mit Dadant (14,1cm) zu versuchen.

    Einziger Nachteil kann sein: Du brauchst bei guter Tracht einen Honigraum mehr. ( Aber wer ist da schon böse;).)

    Gruß Finvara

    Also: gewisse exotische Kräuter wie zB. Ingwer, Zimt , Anis uws. könnte ich mir vorstellen. ( Hat ja schon Bruder Adam beschieben.)

    Aber Vorsicht mit Kräutern die Bitter.- od. Schleimstoffe abgeben ! Damit versaust du dir garantiert den Geschmack.

    Probiers lieber erst mal mit einer Flasche. Kräuter rein und Aufgießen. So bekommst schon mal eine ungefähre Vorstellung.

    Hallo,

    ... und schmunzel.;)

    Wir sind ja erst bei Antwort 157.

    @ Mauris, deine Frage bedingt mindestens 1000 richtige Antworten. Und keine wird dir viel nützen. Denn die Beute ist ein Werkzeug, Mittel zum Zweck, Betriebsmittel,... od. wie auch immer. ( Du könntest genausogut 1000 Handwerker fragen welches Betriebsfahrzeug das Beste ist. ) Jeder muss selbst entscheiden welche Beute für ihn am zweckmäßigsten ist, od. ihm am besten liegt. Da spielen einfach viele Faktoren eine Rolle.

    ... Gewicht, Transportmöglichkeiten, Beutenhöhe, Rähmchenanzahl, wieviel Zeit kann/will ich investieren, ...usw., usw. .

    Entscheide dich für eines der vier gebräuchlichen Maße (DN, DD, Zander od. Langstroth). Schau dich in deiner Gegend um welches Maß am verbreitesten ist, ( Das ist es nämlich nicht umsonst ! ), und fang damit an.

    Und ansonsten hat es Franz schon deutlich gesagt. Imkern lernen kannst du in jeder Beute.


    Gruß Finvara

    Ps.: lass die Finger von diesen Kombibeuten. Das ist Murks. Entscheide dich für ein System, und das ziehe auch durch.

    OK, ... war vieleicht etwas zu hart formuliert.

    Aber da ich in der Vergangenheit selbst schon einmal so einem "Hersteller" aufgesessen bin weiß ich das das einzige wirksame Mittel jenes ist, die Ware sofort zurückzusenden.
    ( Müssen in meinem Fall wohl einige gemacht haben, denn die Firma giebt es nicht mehr.)

    Hier ist der Kunde König ! Dessen sollten wir Imker uns bewust sein od. werden !!!

    Gruß Finvara

    Weißt du warum solche Händler immer wieder so einen Schrott verkaufen ????????????????

    ... weil sie immer wieder jemanden finden der den Schrott auch noch behält.

    Hallo Benjamin,

    ... die Kiste ist so gut erhalten das es schon fast eine Sünde wäre dort irgend etwas baulich zu verändern !

    Wie du schon sagst , es ist ein Blätterstock. ( Diesen giebt es mit vielen kleinen Abänderrungen, die Betriebsweise ist aber bei allen gleich.)

    Deutsch Normalmaß Rähmchen bekommst du in jedem anständigen Imkereibedarfshandel. Du mußt nur darauf achten das du welche mit geraden Seiten kaufst. ( Hoffmannseiten passen nicht in die Rechen !) Und die Örchen sägst du einfach ab, und schon passt das.;)

    Ansonsten hat Markus schon alles gesgt und dir eines der besten Lehrbücher zum Thema Hinterbehandlung verlinkt.

    Ein kleines Völkchen , gut betreut , kann man durchaus sehr erfolgreich auch heute noch in diesen Kästen halten. Sie sind eben nur deutlich arbeitsaufwändiger, ... aber wer die Zeit hat .... .

    Die Reinigung und Instandsetzung würde ich genau so durchführen wie du es geplant hast.

    Gruß Finvara


    Ps.: um die Milben zu zählen kann man einfach einen mit Gaze bespannten Holzrahmen ( 1cm hoch) , mit untergelegter Windel unter die Rähmchen schieben. Das geht , hab ich auch so gemacht !