Beiträge von Finvara

    Hallo Benjamin,

    ... die Kiste ist so gut erhalten das es schon fast eine Sünde wäre dort irgend etwas baulich zu verändern !

    Wie du schon sagst , es ist ein Blätterstock. ( Diesen giebt es mit vielen kleinen Abänderrungen, die Betriebsweise ist aber bei allen gleich.)

    Deutsch Normalmaß Rähmchen bekommst du in jedem anständigen Imkereibedarfshandel. Du mußt nur darauf achten das du welche mit geraden Seiten kaufst. ( Hoffmannseiten passen nicht in die Rechen !) Und die Örchen sägst du einfach ab, und schon passt das.;)

    Ansonsten hat Markus schon alles gesgt und dir eines der besten Lehrbücher zum Thema Hinterbehandlung verlinkt.

    Ein kleines Völkchen , gut betreut , kann man durchaus sehr erfolgreich auch heute noch in diesen Kästen halten. Sie sind eben nur deutlich arbeitsaufwändiger, ... aber wer die Zeit hat .... .

    Die Reinigung und Instandsetzung würde ich genau so durchführen wie du es geplant hast.

    Gruß Finvara


    Ps.: um die Milben zu zählen kann man einfach einen mit Gaze bespannten Holzrahmen ( 1cm hoch) , mit untergelegter Windel unter die Rähmchen schieben. Das geht , hab ich auch so gemacht !

    Das fände ich tatsächlich auch spannend. Wobei es eigentlich schon Erkenntnisse rein dadurch geben müsste, dass ja die Biene ziemlich weltweit unter verschiedenen Klimabedingungen verbreitet ist.

    ... und das seit Jahrmillionen. Denn seit dem wandelt sich unser Klima.

    Oder anders : es hat nie ein statisches Klima gegeben ! Und das wird es auch nicht. Der ganze Klamauk ist nur eine Gelddruckmaschine.

    Da es nun wieder etwas ruhiger wird.......

    ...wird gleich mal eine neue Sau durchs Dorf getrieben....;(:


    Ohne jetzt lange auf Sinn oder Unsinn deiner Behauptungen einzugehen, stelle ich mal folgende Feststellungen in den Raum :

    Zum gestörten Kommunikationsverhalten :

    Völker die derartig geschädigt wären würden nach der gründlichen Entmilbung nicht mehr in der Lage sein gesunde, starke Wintervölker aufzubauen. Tun sie aber, und zwar sogar sehr gut und besser wie ohne Behandlung.
    Wenn Bienen Varroen erschnüffeln würden um sie zu entfernen od. anderweitig zu bekämpfen, dann wären unsere Völker im Sommer Varroafrei. (Schließlich werden allen Bienen erst im Juli die Riechorgane verätzt. Bis dahin vermehren sie sich vollkommen Säure und Chemiefrei !) Und sie hatten ja ab März, ab da werden dann nämlich ausreichend " nichtverätzte " Bienen geboren, ausreichend Zeit der Milbenpopulation den Garaus zu machen.

    Tun und können sie aber nicht, ...weil ihnen schlichtweg das dazu benötigte Genetische Programm fehlt. Sie erkennen die Milbe nämlich nicht als Feind der bekämft werden muß. Evolution geht nun mal nicht im Zeitraffer.


    Gruß Finvara, .... der lieber auf sich selbst vertraut als auf die Biene.

    Ich denke du hast hier einen Eigenbau erworben. Ohne Zweifel gute Deutsche Wertarbeit. Aber ich würde dir trotzdem empfehlen in einem etwas gängigeren Beutentyp zu imkern.

    Hallo,

    ich stimme da mit Heike überein. Der Begattungserfolg hängt meines Erachtens weniger von der Art der verwendeten Kästchen, als vielmehr von den äußeren Umständen ,( zB.: Art und Ort der Aufstellung, Wetter, verwendete Bienenmasse, Qualität der Jungköniginnen, etc. ...) ab.

    Ich fand dies in meiner Zeit als Belegstellenward immer wieder bestätigt. Die Begattungserfolge waren im Durchschnitt immer gleich, vorrausgesetzt die Kästen waren entsprechend ihren Material.- und Baueigenschaften mit der für sie notwendigen Bienenmasse und Futter bevorratet.

    Heute verwende ich Kieler und selbst gebaute Holzkästchen ( 3Waben). Einen Unterschied im Begattungsergebnis kann ich nicht feststellen. Allerdings ziehe ich im ersten Durchgang (Mai) die Kieler vor wegen der besseren Wärmehaltigkeit.

    Gruß Finvara