Beiträge von Finvara

    Hallo,

    Lagerbeuten sind gut für Hobbi-Imker mit geringen Völkerzahlen.


    Für deine geplante Imkereigröße kommen nur mod. Magazinbeuten in Betracht !!!

    Gruß Finvara


    Ps.: Wie willst du denn deinen Honig aus den Waben bekommen ??? ... willst du dann mit einer sechs-Waben Wendeschleuder los malochen ;( ? ( Rechne dir selbst aus wann du dann fertig wirst , od. was dich deine Hilfskräfte dann kosten.)

    Bei einer Imkerei in dieser Größenordnung ist der Faktor " Zeit" einer der ausschlaggebendsten in Bezug auf Erfolg od. Misserfolg.

    HAllo,

    ... schaust mal hier rein : die haben ein paar tausend in solchen Beuten. ( Zander)

    http://westerhoff-imkereibetriebe.de

    Davon abgesehen: wir imkern auch mit neun Waben Dadantbeuten. ( Allerdings ist unsere Beutenkonstruktion deutlich einfacher konstruiert als das Model " Hohenheimer Einfachbeute " ;) .)

    Ich selbst favorisiere diese neun Waben Beute allerdings in erster Linie wegen des deutlich geringeren Gewichtes und der deutlich besseren Händelbarkeit der einzelnen Zargen und auch der gesamten Beute.

    ( Wenn man ohne Hilfskräfte arbeitet und nicht wie Schwarzenegger gebaut ist weiß man jedes Kilo weniger zu schätzen.)

    Die Vorteile der Viererstapel auf Europaletten kann man natürlich nur nutzen wenn man auch über die entsprechende Hebe.- und Transporttechnik verfügt. Ansonsten zählen für mich in erster Linie die oben genannten Vorteile.

    Also such dirs aus . Der Biene ist es egal :) .


    Gruß Finvara

    Hallo,

    die Beute ist ein Werkzeug. Also nimm die die du am besten händeln kannst und die dir gefühlsmäßig auch zusagt ( gewichtsmäßig, größenmäßig, kräftemäßig ). Den Bienen ist es egal in welcher Beute sie wohnen,denn du kannst ja jede beliebig an die Bedürfnisse des Volkes anpassen.

    Ich habe im laufe meines Berufslebens als Imker mit vielen Beutensystemen arbeiten müssen. (Langstroth, Schweriner Maß, DN, zehner und zwölfer Dadant.

    Heute imkern wir mit neuner Dadant und sind sehr zufrieden damit. Die Gewichtsunterschiede sind schon enorm, insbesondere bei der Honigernte ( ... merkst du erst wenn du älter wirst ;) ).

    Viel wichtiger und entscheidender ist aber, ob du die passende Betriebsweise zu deinem Beutensystem findest und beherrscht. (Große Beuten bringen nicht automatisch mehr Honig !)

    Gruß Finvara

    Ich wollte jetzt vor allem wissen, wie gut das Imkern mit 30h Lohnarbeit zu vereinen ist. Also am Liebsten einfach ein paar Erfahrungswerte von Leuten, die das in einem ähnlichen Ausmaß betreiben. Wenn noch mehr Infos nötig sind: gern fragen.

    Hallo,

    grundsätzlich : ...............schlecht.

    50 Trachtvölker heißt ca. 100 Volkseinheiten zu betreuen. ( Du musst Ableger, Zuchtvölker etc. mit einrechnen. Nebenbei auch Zuchtarbeit, (od. du kaufst jedes Jahr in Größenordnungen ). Das muss aber erwirtschaftet werden.


    Das heißt also eine durchdachte , erprobte , auf das absolute minimum reduzierte Beute und Betriebsweise ! ... Hast du das ?

    Raumbedarf bzw. Lagerbedarf ca 2 m² / Volk . ... Hast du das ?

    Arbeitsräume in ausreichender Größe und vor allem befahrbar !

    Material für mindestens 100 Völker !!! ( Wer improvisieren muss hat schon verloren ! )... Hast du das ?

    Eine kleine aber gut bestückte Holzwerkstatt. ... Hast du das ?

    Ausreichende finanzielle Reserven um die ersten 4-5 Jahre in Vorkasse gehen zu können.

    ( ZB. bei Futter !!! Materialien wie zB. Holz, ... div. Beutenteile / Gefäße , und ...und , und. ...usw. .) ... Hast du das ?


    Wenn du diese Fragen mit einem ruhigen JA beantworten kannst mach es .

    Ansonsten lasse die Sache LANGSAM wachsen. Du wirst erstaunt sein wie dich schon 20 -30 Völker fordern werden.


    Gruß Finvara