Beiträge von Finvara

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    Warum schimpft Ihr das Zonko, am 18.11 die Völker öffenet und durch matscht?

    Wird das nicht im Moment auf allen Youtubekanälen, FB u.s.w. gezeigt und probagiert?...

    Leider ist es so.

    ...Naja, lobend erwähnen kann ich diesen (in meinen Augen) Unsinn nun mal nicht.

    Auch wenn selbst viele Berufsimker dies immer wieder so lehren, ich gehe da mit Heike .

    Nach meinen Erfahrungen sehe ich keinen nennenswerten Unterschied in der Volksentwicklung und Volksstärke zum Zeitpunkt des Trachtbeginns. Und nur das Zählt ! Denn Völker die zur Unzeit den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreichen od. überschreiten machen nur mehr Arbeit , ... bringen aber nicht mehr an Ertrag.

    Wirklich entscheidend ist meiner Meinung nach vielmehr wie die Völker in den Winter gehen.

    ( Das Bienenjahr beginnt im Juli / August !) Die Betriebsweise, und zwar in allen Punkten, in diesem Zeitraum, entscheidet wie meine Völker im Aprill / Mai aussehen, bzw. wie leistungsfähig sie sein werden. Und nicht irgendwelche Spielereien im Winter.

    - Vor 100 Jahren zB. war die Imkerschaft der festen Überzeugung das man nur mit im Januar beginnenden Reizfuttergaben von teils raffiniertesten Futtermischungen den Bien zur Tracht auf die höhe seiner Leistungsfähigkeit bringen kann. ( Selbst meine Großeltern waren davon nicht abzubringen.) Heute weiß man das dies einfach Unsinn war. Man kann den Bien nicht zu mehr zwingen als die Masse seiner Einzelbienen zu leisten imstande ist. (Oder man richtet mehr Schaden als Nutzen an. ) ... So ist es mit dem Schieden auch. Brut will versorgt sein. Nicht nur mit Wärme , sondern auch mit Futter. Und der Lebensrhytmus des Biens ist dem Lebensrhytmus der Natur angepasst. Egal Buckfast , Carnica od. andere. Wenn wir dies ignorieren stressen wir das Volk, dies schlägt sich letzten Endes irgendwo nieder. Aber wie schon gesagt , dies ist nur meine Meinung, begründet aus gut dreißig Jahren Imkererfahrung.

    Hallo. Ich habe erst Mitte des Sommers mit dem Imkern angefangen. Als ich heute nach fast 4 Wochen mal wieder ein geschaut habe(14.11), habe ich versehentlich zwei Rähmchen kaputt ....

    Danke schonmal für die Antworten =)

    :rolleyes:Hallo,

    ist schon was wahres dran, .... " ein Volk zum imkern, und eins zum totgucken. "


    Was zum Teufel hast du jetzt noch in dem Volk zu suchen ???????


    Gruß Finvara

    Ps.: Schieb die Rähmchen vorsichtig wieder zusammen wenn dein Volk überleben soll. Und dann setz dich auf deine Hände, lies ein ordentliches Fachbuch über die Imkerei im besonderen und warte auf das Frühjahr !

    Außer der Winterbehandlung, und da empfehle ich dir als Anfänger einfach Oxalsäure zu träufeln, wird jetzt gar nichts mehr im Volk gemacht !

    Zusätzliche Pollenfütterung sorgt (in Mangelsituationen) dafür, dass trotzdem vitale Brut gepflegt wird, ...


    Gruß
    Ludger

    Tut mir leid , aber wenn Völker in dieser Zeit (der Königinnenzucht) an Pollenmangel leiden sollte man schnellstens den Standort wechseln.

    Alles andere ist nur Murks und Kitterei.

    Pflegevölker müssen immer aus dem Vollen schöpfen ! Und keine Zufütterung kann die Natur ersetzen. Mangel bleibt Mangel. Da ändert auch die beste Zufütterung nichts.

    Hallo, ...

    wenn ichs nicht besser wüßte würde ich jetzt fragen wo die Kamera ist .

    ... wir schreiben mitte NOVEMBER !!!

    Egal wie warm od. kalt es jetzt noch ist oder wird ! Jetzt giebt es nur noch eine vertretbare Maßnahme an den Völkern , und das ist die fällige Winterbehandlung.

    Die Völker sollen und müssen zur Ruhe kommen !

    Honigeintrag, egal welche Menge, um diese Jahreszeit ist absolut kontraproduktiv.

    Also entsorge die paar Kilo, oder friere den ganzen Salat in einer alten Tupperschüssel ein und stelle die Schüssel im Frühjahr einem Volk unter. Aber nicht jetzt !

    Gruß Finvara

    Hallo,

    egal was du nimmst. Damit löst du das Grundproblem nicht. Nämlich das die von dir verwendeten Beuten schlicht zu schwer werden. Also mußt du schlicht nach leichteren Alternativen suchen,

    ... das naheliegendste wären dann wohl Flachzargen im Honigraum.

    ( Ich weiß wovon ich rede , habe beruflich über viele Jahre weit über 200 Völker im DN- Maß betreut. Heute undenkbar. )

    Und alle Hebewerkzeuge sind gut für Leute bei denen der Zeitfaktor keine Rolle spielt. Ja, ... und schleppen mußt du auch diese.

    Gruß Finvara

    Hallo,

    nein, ... allerdings habe ich das arbeiten mit den Original Warremaßen ( Zarge) aus Betriebstechnischen Gründen ganz schnell sein gelassen.

    Die Beuten wurden komplett mit Zargen in 16cm höhe gebaut. Das war einfacher und billiger. Kein teures Leimholz od. umständliches verleimen der Bretter. Sondern einfach Schalbretter (16cm x 2,2cm ) gekauft, einmal durch die Kreissäge geschoben um alle auf eine Höhe zu bekommen, auf Länge zugesägt und zusammengeschraubt. ( So machen wir das auch heute noch bei unseren Dadantbeuten.) Der Biene ist das egal, und die Behauptung das sie nur bei der Original Warrezargen nicht verkitten ist schlicht falsch. Sie tun das auch bei Flachzargen nicht mehr als bei Warrezargen.

    Hab damals 2010 beim großen Hochwasser die komplette Imkerei verloren und danach mit Dadant wieder aufgebaut. Vieles hat sich danach verändert .... . Heute hätte ich keine Zeit mehr Schwärme einzufangen, den Honig zu pressen, usw. .

    Alles muß schnell gehen , Zeit ist Geld, und nur der Ertrag zählt noch.

    Eigendlich schade , ... aber so ist nun mal unsere Welt und der Lauf der Dinge.


    Gruß Finvara

    Hi Finvara,


    wo ist bei Eurem System der beespace?


    Schöne Grüße

    Hallo,

    ... da wo er hingehört : links , rechts, oben , unten in der mitte.......:D.


    ... Spass beiseite.

    - Alle Waben schließen oben bündig mit der Oberkannte der Zargen ab. In unserem Falle ist also grundsätzlich unten 8mm Beespace. ( In der Natur hängt die Wabe auch nicht frei in der Luft.)

    Ansonsten alles wie bei anderen Beuten. Zargenbreite 35cm. So bleibt noch genug Raum zum Wabenziehen wenn im Herbst/Winter alle neun Brutwaben drin sind. Im Honigraum werden sie gleichmäßig ausgemittelt , so entstehen leicht überhöhte Dickwaben.

    gruß Finvara

    Hallo zusammen,


    Hintergrund: Bestellung von vier Beuten für die nächste Saison steht an. Überlege, zwei DD 10er zu nehmen, um es auszuprobieren, möchte aber die vorhandenen Rähmchen benutzen.

    ...

    Hallo,

    warum sollte das nicht gehen.

    Wir arbeiten seit jeher mit neun Waben Dadantbeuten und neun Dadant Honigrähmchen (14,1cm) in den Flachzargen.

    Ich kann und konnte noch nie irgendeinen Nachteil entdecken. Ganz im Gegenteil. Diese Flachzargen sind schneller voll und der Honig deutlich schneller schleuderreif. Ich kann besser Sortenhonige abschöpfen, und sie sind super leicht ( gemessen an anderen Systemen).

    Und drehen kann ich sie doch genauso. Natürlich werden die Rähmchen über dem Brutnest , ( wir schieden), zuerst angetragen. Ich brauche das ganze dann doch nur um jeweils 90° zu drehen und schon liegen die leeren Rähmchen über dem Brutnest und gut ist. ( Das spielt allerdings in neuner Beuten sehr selten, wirklich nur bei sehr schlechter Tracht od. einem sehr schwachen Volk eine Rolle.) Bei normal entwickelten Völkern, unter normalen Trachtbedingungen, wird der Honigraum immer im ganzen komplett ausgebaut und angenommen.

    Ich kann dir also aus meiner Erfahrung nur empfehlen es mit Dadant (14,1cm) zu versuchen.

    Einziger Nachteil kann sein: Du brauchst bei guter Tracht einen Honigraum mehr. ( Aber wer ist da schon böse;).)

    Gruß Finvara