Beiträge von Imkerei Behrens

    Ja Drollhos ja ! Das Bienenmonitoring wurde bislang ausschließlich finanziell von folgenden Firmen bezahlt: BAYER, Monsantos und Syngenta.


    Der Staat hat indirekt - über die Bieneninstitute - mitfinanziert, da er ja die Bieneninstitute mehr schlecht als recht betreibt. Deswegen habe ich ja auch folgende Bemerkung in meinem diesbezüglichen Beitrag verfasst :


    " Ausgenommen die angeblich kostenlos zur Verfügung gestellten Leistungen der Bieneninstitute am Bienenmonitoringprogramm."


    Also die Mannstunden, Laborbenutzungszeiten usw. der Bieneninstitute !
    Drittmittel bedeutet Einwerbung von Firmengeldern für Forschungen. Dies wird sogar in einem bundesweiten Wettbewerb unter den Forschungseinrichtungen ausgelobt. Den Wettbewerb 2007 hat die Uni München als bester Drittmitteleinwerber gewonnen und wurde dafür von einem Gremien der Kultusminister ausgezeichnet. Das spart dem Staat viele Teuros. Nicht umsonst wird immer wieder von der totalen Unterfinanzierung der Forschungseinrichtungen durch den Staat geredet und publiziert !

    Zitat

    Nun gibt er aber in der TAZ den hohen Drittmittelanteil zu !!!

    schreibt Isselbiene


    Hoher Drittmittelanteil ? Nein, die Wahrheit ist das 100 % Drittmittel aus der Industrie für das Bienenmonitoring geflossen sind. Ausgenommen die angeblich kostenlos zur Verfügung gestellten Leistungen der Bieneninstitute am Bienenmonitoringprogramm.

    Zitat

    wer sagt denn, dass beim Bienenmonitoring nicht auch auf PSM gesucht wurde?

    fragt Drohn


    Antwort: " Verraten und verkauft " von W. Haefeker, Vorstandsmitglied im am Bienenmonitoring beteiligten DBIB : http://www.beekeeping.com/artikel/bienenmonitoring.htm Zum Schluß schreibt W. Haefeker in seinen langen und ausführlichen Schlußfolgerungen zum Bienenmonitoring folgendes:


    ".....Wenn die Industrie wirklich davon überzeugt ist, dass es sich hier um ein Varroa-Problem handelt, wäre es doch ratsam sich in der Frage der Varroabekämpfungsmittel im Sinne der Imker zu verwenden.


    Auch in der Frage der Methodik bei den Untersuchungen auf Bienengefährlichkeit für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln hat es keine Fortschritte gegeben.


    Die Statistiken der BBA über das Ausmaß von Bienenschäden in Deutschland scheinen nur deshalb zu sinken, weil die Dunkelziffer wächst.
    Wie gesagt, die oben genannten Forderungen sind für die Organisatoren des Monitoringprojektes sicher nicht neu. Leider wurden die letzten zwei Jahre nicht genutzt, um sich Vertrauen in der Imkerschaft zu erarbeiten.


    Gleichzeitig wurde bei den Fragen, die uns wirklich beschäftigen, viel Zeit verloren und Gelder in das Bienenmonitoring umgeleitet. Wir empfehlen daher es mit Erich Kästner zu halten:


    "Was immer auch geschieht: Nie sollt Ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken!"


    Walter Haefeker
    Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund "





    Was hat die Frage von Drohn " Warum wurden dann die Waben bei der Sanierung gleich feuerbestattet? " mit dem Bienenmonitoring zu tun ?
    Imkerei Behrens

    @ Holzwurm zu Deiner Frage

    Code
    1. Nur warum so ein Schreiben nach fast einen halben Jahr als Pressemitteilung????


    Über eine Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz erhielt die Coordination gegen BAYER-Gefahren http://www.cbgnetwork.org/1.html eine interne Stellungnahme des Umweltbundesamtes zur Wiederzulassung bienengefährlicher Pestizide. Diese Antwort des Umweltbundesamtes zur Anfrage der Coordination gegen BAYER-Gefahren ( CBG ) wurde heute am 07.01 09 durch die CBG per Pressemitteilung veröffentlicht.


    Die Veröffentlichung wurde erst zum heutigen Tage möglich, da das UBA einige Zeit zur Beantwortung der Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz benötigte. Das ändert nichts an der Brisanz der Stellungnahme des Umweltbundesamtes !
    Nach unserer Information liegt diese Stellungnahme des Umweltbundesamtes der Bundeslandwirtschaftsministerin vor ! Stell Dir vor Peter Maske hätte diese Stellungnahme schon zur außerordentlichen Vertreterversammlung in Händen gehabt.
    In einem heutigen Telefonat mit P. Maske zeigte er sich über die Stellungnahme überrascht und bedankte sich bei uns/ mir für die Übermittlung der Pressemitteilung.
    Gruß
    Günter

    Bei diesem Schreiben handelt es sich um die Betroffenen, Evelin und Günther Jesse in Berlin. Sie baten mich darum keine Namen zu nennen, bzw. waren diese in der Mail bereits von IF Jesse mit XXX versehen. Wer der Adressat des Schreibens ist, läßt sich unschwer erraten. Es gibt nur einen Landwirtschaftsminister in Brandenburg. Ein weiterer unkenntlich gemachter Name ist der Sitzungsteillnehmer und Zeuge des Gesprächs im Landwirtschaftsministerium. Es handelt sich um einen Funktionär des Landesverbandes Brandenburgischer Imker.


    Erik Zeissloff nahm diesen Brief des IF Jesse, nebst Ehefrau, zum Anlass den Herrn Landwirtschaftsminister anzuschreiben. Dieser Brief von Eric Zeissloff war nicht mit mir verabredet. Jedoch wurde dieser Brief von Eric Zeissloff an den Herrn Dr. Woidke mit IF Jesse verabredet. IF Jesse beabsichtigt diesen Skandal um PSM- Schäden in den nächsten Tagen den Medien zur Kenntnis zu geben !


    Gruß Günter


    Dietmar Woidke


    Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz




    Von Eric Zeissloff
    Thema Landwirtschaft
    Am 04. Januar



    Illegaler Einsatz von Pestizide


    Sehr geehrter Herr Dr. Woidke,
    Anlässlich der Eröffnung der Apfelsaison haben sie in Begleitung der Justizministerin Beate Blechinger am 10. September 2008 die BB Brandenburger Obst GmbH in Wesendahl besucht.
    Dem Pflanzenschutzamt in Frankfurt/Oder ist spätestens seit November 2007 bekannt das dieser Betrieb illegal Pestizide einsetzt.
    Dieser Betrieb ist in den lezten Jahren für die Vergiftung etlicher Bienenvölker verantwortlich:
    http://www.imkerforum.de/showpost.php?p=172872&postco...
    Der Betrieb hat ebenfalls noch im Jahre 2008 EU-Fördergelder erhalten!
    Werder dem Pflanzenschutzamt, noch den anderen kontrollierenden Organisationen (z.B. Pro Agro) ist dieser illegale Pestizideinsatz aufgefallen!
    Der Betrieb vermarktet weiterhin seine Produkte unter dem Siegel "Qualitätserzeugnis-ProAgro geprüft-kontrollierter Anbau".
    Hier wird ganz offensichtlich gegen des Planzenschutzmittelgesetzt, die Bienenschutzverordnung, die "gute landwirtschaftliche Praxis" und gegen den Verbraucherschutz verstossen!!!
    Ausserdem hat dieser Betrieb unrechtens EU-Fördermittel erhalten, es hätten im Gegenteil EU-Flächenprämien für diesen Betrieb gekürzt werden müssen (Cross Compliance). Ist dies nicht Subventionsbetrug?
    Mit freundlichen Grüßen
    Eric Zeissloff

    Hallo Wald und Wiese,
    hast Du Deinen Honig schon auf MON 810 Genmaispollen untersuchen lassen ?
    Laut Anbaukataster ist Sachsen- Anhalt eines der gößten Genmaisanbaugebiete ! Es gibt dort immerhin 28 Anbaugebiete von MON 810 Mais. Dazu die sicherlich illegalen und schon verkreuzten Anbauflächen .
    Zum Standortkataster Sachsen-Anhalt für das Jahr 2008:
    http://194.95.226.237/stareg_web/search.do?pflanzenartId=&year=2008&bundeslandId=15&flaechePlz=&flaecheOrt=&meldungstypId=&d-16544-p=1&gvoId=&pageSize=10&method=search

    Aus :http://vollekanne.zdf.de/ZDFde…/19/0,1872,7498003,00.htm



    ....Fast die Hälfte der getesteten Produkte ist mit Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen verunreinigt. Diese Pollen wurden hauptsächlich in den Produkten aus Mittel- und Südamerika gefunden. Aus diesen Ländern kommt ein Großteil der Welthonigernte, ebenso wird dort großflächig genveränderter Soja angebaut....

    ...Eine "stark erhöhte" Pestizid-Konzentration fanden die Tester in dem Produkt "Echter Deutscher Honig, Rapshonig" von xxxxxxxxxxxx. Besonders ärgerlich: Erhöhte Werte wurden auch in dem Bio-Honig "Allos Deutscher Rapshonig, Bioland" nachgewiesen, der mit 6,49 Euro pro 500 Gramm auch der teuerste Honig der Testreihe ist...



    Wo bleibt da die Verantwortung und das Engagement gegen Pestizide und GVO der Imker, so wie von Bernhard Heuvel z. B. hier im Forum angemahnt ?

    Zitat

    wenn die bauern doch gesehn haben, dass es funktioniert, sie haben doch eigentlich kein interesse an teuren spritzungen,


    luxnigra Du unterschätzt den Einfluß der Landwirtschaftsberater bei den Landwirtschaftskammern /ämter in Deutschland. Einige clevere Großanbauer von Raps haben bis heute " ihre " Imker !
    Dazu kommt das zu der Zeit die neue Rapssorte ( Doppel Null nannte man diese wohl ) schlecht honigte und das Interesse der Imker dadurch nachließ. Daher dachten die Imker über eine Bestäubungsprämie laut nach. Diese Prämie, wenn sie auch vergleichbar zu den Obstanbaugebieten geringer sein sollte, wollten die Landwirte nicht akzeptieren. Es waren viele Faktoren , welche das System " Bienenbörse " zum Erliegen brachten !

    Zitat

    Es hilft - ich hab das hier irgendwo schon verlinkt, Rapsglanzkäfer lassen sich fallen, wenn die Bienis kommen - und wenn man den ganzen Tag während der Flugzeit dauernd mit wieder-hochkrabbeln beschäftigt ist (sind )


    Absolut korrekt sabi(e)ne. Statistisch gesehen wird jede Rapsblüte bei einem von Dir genannten Bienenbesatz alle 3 Minuten angeflogen. Der Käfer hat nur minimale Chancen.
    Ende der 70-iger Jahre wurde in Weser-Ems in den riesigen Rapsschlägen die Pflanzenschutzmittel gegen den Rapsglanzkäfer per Hubschrauber ausgebracht.
    Dagegen haben wir uns Imker gewehrt. Ergebnis: Es wurde von der Landwirtschaftskammer Oldenburg /OL eine Bienenbörse eingerichtet. Die Orts-bzw.Kreisverbände Imker meldeten dem Amt die zur Verfügung stehenden Bienenvölker für die Rapsschläge. Das Amt vermittelte die Kontakte zu den betreffenden Landwirten mit Rapsanbau. Die Hubschrauberflüge mit PSM und andere Spritzungen konnten eingestellt werden . Das ging so ca. 4-5 Jahre gut. Da fiel den Verkäufern von Pflanzenschutzmitteln (PSM) auf, dass in gewissen Regionen der PSM- Umsatz rapide nachließ. Die Hersteller von PSM wußten von der jährlichen Bienenbörse Die betreffenden Firmen intervenierten bei dem Landwirtschaftsamt. Was geschah ? : Die Bienenbörse wurde sang- und klanglos eingestellt. Die Hersteller von PSM hatten wieder ihren Frieden ( Umsatz ).

    hebelbiene , was sabi(e)ne Dir antwortet ist völlig in Ordnung.


    Was die Buckfast angeht, so glauben viele das hier und dort ein Carnicagebiet sei. Laß diese in ihrem Glauben. Das ist so wie mit der grünen Gentechnik. Wo diese sich einmal auskreuzt gibt es kein " Reinzuchtgebiet " mehr.
    Nach meiner Erfahrungen gibt es in Deutschlamd keine reinrassige Carnica. Doch ja, aber wohl nur in den Köpfen einiger Geschäftemacher in Sachen Königinnenverkauf !


    Da halte ich es mit dem Altmeister Golz, Auslese am eigenen Stand und nochmal Auslese. Nur die besten Königinnen dürfen überleben. Was die Besten sind entscheidet ganz allein die Natur. Der Mensch kann höchsten etwas mithelfen ! Er wird aber immer menschliche Ansprüche stellen und oft gegen die Natur handeln !


    Also die angebotenen Völker nehmen und nicht viel darüber reden ! Kaum jemand , außer durch einen Gentest, wird die Carnica von der Buckfast äußerlich unterscheiden können.

    Ein alter Mann kommt in den Himmel. An seiner Seite, sein treuer Freund ein großer Hund. Er kommt an ein großes goldenes Tor, mit vielen Edelsteinen. Davor sitzt ein prächtig gekleideter Wächter. Er fragt, wo geht’s dahinein?
    Der Wächter sagt: Ins Paradies.
    Als der alte Mann mit seinem Hund hinein schreiten will, ruft der Wächter: Hallo, hallo mein Herr, den Hund können sie nicht mitnehmen.

    Da entschließt sich der alte Mann weiterzugehen. Vielleicht gibt es auch einen Hundehimmel, denkt er bei sich. Mal sehen.
    Weiter geht es, einen langen Korridor entlang, ein paar Stiegen hinauf ein paar hinunter, der Gang wird immer schmaler bis er schließlich an eine kleine hölzerne Pforte kommt.
    Er fragt den Wächter, ein kleines freundliches Männchen mit vielen Fältchen im Gesicht, wohin führt diese Türe? Ins Paradies, sagt der Wächter.
    Und was mache ich mit dem Hund? Den kannst Du mitnehmen.

    Ja, sagt der alte Mann, jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr. Ich war doch vor kurzem an einem großen goldenen Tor und da ging es auch ins Paradies und mein Hund durfte nicht mitkommen.
    Da meinte der Wächter und in seinem Gesicht konnte man die kleinen Lachfältchen deutlich sehen: Ja, lieber Freund, beim anderen Tor beim goldenen, da kommt man direkt in die Hölle.
    Ja und stört sie das denn nicht, fragt der alte Mann, wenn dort der Wächter ebenfalls sagt es ginge ins Paradies.
    Aber nein, nein überhaupt nicht. Wer seinen Freund im Stich lässt, der soll direkt ab zur Hölle fahren.

    Leider ein etwas längerer Erfahrungsbericht eines Berufsimkers aus Brandenburg. Er bat mich diesen Brief an den Landwirtschaftsminister Brandenburgs öffentlich zu machen.


    Hallo Bernhard Du zitierst Herrn Dr. Rosenkranz wie folgt:

    Zitat

    Herr Rosenkranz bezifferte den Anteil der von Bayer gestellten Mittel mit 5% der Gesamtdrittmittel


    Diese Zahl mag den finanziellen Anteil am Bienenmonitoring ausdrücken. Alle Bieneninstitute müssen sich mindestens zu 40 % aus Drittmitteln der Industrie finanzieren. Ob diese Gesamtdrittmittel nun von BAYER kommen oder von Syngenta, Monsantos oder von wem auch immer aus der Industrie , spielt nun wirklich, was die Unabhängigkeit angeht, keine Rolle. " Wes Brot ich ess, des Lied ich sing !"


    Tendenz steigend, da die Bundesländer die Institute nicht in ausreichenden Maße finanzieren können oder wollen ! Da ist Herr Dr. Rosenkranz wohl nicht ganz verstanden worden!?


    Die Alternative wäre, wie hier im Forum auch schon erwähnt, zwei Institute für Deutschland und diese aus der Länderfinanzierung herausnehmen und zur Bundesfinanzierung übergehen. Dies dürfte in der zur Zeit von der Politik diskutierten " Förderalismusreform "zu bewerkstelligen sein.

    Auch ein Versagen des DIB ! Wenn großkotzig in Imkereikreisen behauptet wird das eine Imkerei Gewinn abwirft, ist das Abzocken der LSV / LBG kein Wunder. Zahlen werden die nie. Siehe Beitrag dazu von Xaver Mayerhofer hier im Imkerforum.


    Im Schadenfall wird die LSV / LBG immer auf die gesetzliche Krakenkasse verweisen !


    Simon hier irrst Du :< die Völker sind bei uns so umgerechnet worden, 25 Vö. entspr. 1,0 ha >;
    in Bayern zählt für die LSV / LBG zwei Bienenvölker wie ein Hektar bestes Ackerland !