Beiträge von Ysgawen

    Soviel Aufsehen erregen wie möglich. Allerdings glaub ich, dass wir eine große Masse (eine sozusagen kritische Masse) nicht nur über Schlagzeilen in den Medien hinter uns bekommen können. Wobei JEDE Aktion wichtig ist. Kleine feine Aktionen, ohne großen Aufwand, im Naturkostladen um die Ecke oder vorm Supermarkt. Ohne wirklich viele VERBRAUCHER gehts langfristig gar nicht.


    Diesmal lässt sich das Problem nicht lösen, wie damals im oft zitierten Wackersdorf... das dann einfach woanders gebaut wurde, wo der Widerstand nicht so groß war. Gelöst wurde das Problem auch damals nicht (und FJS hatte den Anstand, vorzeitig in den Politikerhimmel auszuwandern)


    Weil wir das imkerliche Wackersdorf überall haben. Und das betrifft nicht nur die Impen.


    Greenpeaceähnliche Aktionen wie Anketten an landwirtschaftliche Fahrzeuge, die gebeiztes Saatgut ausbringen wollen oder Gifte... gute Idee. Demos, Aufmärsche... wir müssen alles nutzen. Und auch im Kleinen, das berühmte Kleinvieh... das nicht unterschätzt werden sollte


    Kopf hoch alle miteinander, mich selbst eingeschlossen (es ist manchmal schon zum Verzagen)


    Lisa

    Hallo Willi und Maja (Willi mochte ich immer lieber, lach),


    ohne nun auf wesensgemäß oder so einzugehen... ich war in diesem, meinem ersten Imkerjahr auch nicht auf Honig aus für mich selbst (auch wenn es nett wäre, zugegeben). Es war und ist (an warmen Tagen) ein Geschenk für mich, die Bienen beobachten zu dürfen. Ich habe zwei Völker in zwei selbstgebauten Warrekästen (mit ohne Mittelwände). Heuer habe ich keinen Tropfen Honig geerntet aber die Trachtsituation war trotzdem so, dass ich füttern musste.


    Weil einfach ringsum nicht genug zu finden war.


    Dafür setz ich mich nun ein (wie auch schon vorher, weil Artenvielfalt, reiches Pflanzenwachstum mein "Steckenpferd" sind), um Politik komm ich nun nimmer ganz drum drum.


    Keine starren Dogmen, ob wesensgemäß oder nicht wesensgemäß, hinguggen, drauf eingehen, was ist - ist mein Fazit aus dem ersten Bienenjahr


    Lisa

    Hey Simmerl,


    ich möcht Dir jetzt auch danken für Deinen unermüdlichen Einsatz und Deine Tatenkraft. Ich bedauer es sehr, nicht dabei gewesen zu sein, aber irgendwie hab ich wohl nicht Deine Konstitution und hätte das an diesem Tag nicht durchgestanden


    Möcht mich auch bei allen bedanken, die trotz weiter Anfahrt gekommen sind


    Liebe Grüße von Lisa

    Hallo Andrea,


    seit Mai diesen Jahres bin ich in der glücklichen Situation, zwei Bienenvölkern im Hausgarten Platz und Pflege geben zu dürfen.


    Gestochen wurde ich einmal - aus eigener Schuld.


    Weißklee haben wir auch, doch sogar unsere Kids, die mal gestochen wurden, haben es vorgezogen, einfach besser aufzupassen als den Bienen das gute Futter wegzusäbeln. Unsere sind aber auch schon "steinalt", der Jüngste ist 13. Sie lieben es sehr, vor den Stöcken zu sitzen (und haben beneidenswerterweise mehr Zeit dafür als ich)
    Auch Nachbarskinder finden sich immer mal wieder ein, besonders wenn ich Rauchsignale geb, also grad was mach. Und von denen wurde nur einmal eins gestochen, das sich direkt vor die Beuten legte. Da lagen aber grad noch Bienen rum... der kleine Mann war sehr tapfer und hat gemeint, das nächste Mal legt er sich auf die andere Seite, zum Ausgleich, lach...


    Meinen Mann haben die Bienen anfangs stark angeflogen, typischer "Bär", groß und meist dunkel gekleidet, aber sie haben ihn bald als ungefährlich eingestuft.


    Ein wenig Bange war mir vor der ersten größeren Feier im Garten, kein Problem gewesen


    Balkon ist aber sicher auch ne feine Sache, sicherheitshalber (wobei wir eben auch meist im Garten sind und ich grad deshalb die Bienen nicht so weit weg haben möcht)


    Grüße von Lisa (die sich in Bezug auf den Duftsuchtfaktor, Bienengesangfaktor Sabine voll anschließt)

    Deshalb soll Imker ja dringend sofort nach dem Abnehmen der HR einmal kräftig füttern, die Bienis wissen ganz genau, wieviel sie hatten und was weg ist.
    Und aus die Maus.:Biene:
    :wink:


    Lass die Maus nochmal laufen, Sabine, bitte


    Wenn es, so wie heuer bei uns und nicht nur bei mir bei vielen Völkern gar nicht möglich war, überhaupt zu schleudern, wie hätten die Bienen ohne Füttern reagiert? Wären sie gestorben, verhungert (wahrscheinlich) oder hätten sie evtl. die Fähigkeit gehabt, sich durchzukämpfen (vielleicht nicht alle Völker)? Naja, fertiggebracht, das auszuprobieren, hätte ich nicht.



    Mein liebes "stinkiges" Volk hat mir mit ziemlicher Sicherheit signalisiert, dass Füttern grad da nicht mehr erwünscht war. Aus dem einfachen Grund, dass sie wohl in Dilemma sind, wenn zuviel Nahrungsangebot im Verhältnis zur Wabenmasse besteht. Warre ist ja nun nicht gigantisch angelegt und mit zuviel gebunkerten Vorräten wäre kein Platz mehr gewesen für Winterbienenaufzucht. Futter so nah links liegen lassen - wär wahrscheinlich auch schwierig, also Angriff.


    Hat sich dann auch schnell wieder eingependelt und jetzt, beim Auffüttern waren beide gleich zufrieden mit meinen Fütteraktionen


    Grüße von Lisa

    In DEM Fall, meine beiden bescheidenen Völker stehen nebeneinander, waren es die, die ihr Futter noch nicht mal voll verputzt hatten, nix total hungrig..., die stinkig waren


    Ich habs als Hinweis interpretiert, dass sie nicht mehr gefüttert werden brauchen, wollen. Aber vorhersehbar war das, am Tag vorher nicht. Gelesene Tipps sind gut, sind wichtig, doch nicht alles, weil der Bien lebt und jeder Bien auch seinen eigenen Charakter hat (sogar bei nur zwei Völkern schon klar erkennbar)


    Grüße von Lisa

    Nur wegen Lesen... ich HAB gelesen, hier im Forum, weiß aber nimmer genau, wer diesen Tipp gegeben hat. Und wann genau. Jedenfalls fand ich den Hinweis, ersiees würde selbst dann zum Füttern gehen, wenn es schon so dunkel ist, dass ersiees die Taschenlampe braucht, um selbst sehen zu können (im Zusammenhang mit Räuberei?). Das war mir selbst aber glücklicherweise doch meist zu spät. Und das eine Mal hatte ich die Taschenlampe mit


    Fazit: wenn ich lese, erfahr ich sehr viel Unterschiedliches. Was ich am eigenen Leib erfahr, ist eindrücklicher (stichhaltige Argumente, grins)


    Wobei, als ich aufgrund der Trachtsituation im Juli fütterte, ein Volk mich knapp vor Sonnenuntergang wütend begrüßte, das andere nicht. Dem war dann meine Taschenlampenaktion lieber... warum auch immer...


    Grüße von Lisa

    Was mich schon sehr verwundert: in München bekam Campact das Gelände direkt vor dem Hofbräukeller zugesichert, kurz vor knapp aber dann doch nicht, und sie mussten umziehen


    In Teisendorf hätten wir uns angeblich gleich gegenüber vom Veranstaltungsort aufstellen dürfen - hier wars nicht ganz so knapp, zwar waren die Plakate und Handzettel schon falsch gedruckt, doch zumindest blieb ein kurzfristiger Umzug aus


    Sollen das zufällig Zufälle sein?


    Ich fand es auch schwierig, dass sich die Veranstaltung "nur" auf Gentechnik bezogen hat. Andererseits - waren die, die dort versammelt waren, bis fast zum Schluss eh wahrscheinlich überwiegend auf einer Linie, angefangen von Gentechnik übers Beizen über die Artenvielfalt, seufz, mit wem hätten wir diskutieren sollen? Ramsauer hat ja seine kurze Redezeit mit langen Sätzen verbracht, worin er begründet hat, dass er so spät gekommen ist und dass das von Anfang an so geplant war


    Grüße von Lisa

    Joh, im Vergleich zu München wars net schlecht... nur denk ich, kamen vor allem Menschen, die eh nicht überzeugt werden mussten (wobei ich einzelne Beiträge der Menschen am Mikro doch interessant fand, wenn auch das meiste mir nicht neu war)


    Groß Diskussionen waren ja nicht möglich, mangels "Gegnern" und die gschleckten Politiker wussten schon, warum sie erst kurz vor knapp kamen.


    Insgesamt fand ich die Veranstaltung aber trotzdem gut und ich finde es beachtlich, mit wieviel Elan die Campactler, die nun für mich reale Menschen geworden sind, rangehen


    Grüße von Lisa


    (den Herrn Minister hab ich nur 10 Minuten dabaggt. An der Tür, ich kam später, schwappte einem schon weiß-blau-bayrischer Bierdampfel entgegen, dazu dann noch die glatten Redewendungen... brrrrrrr)

    In München! kamen etwas über 150 Leute... bin gespannt, wie es in Teisendorf aussehen wird.


    Smoker liegt bereit, Märchen ist im Kopf, schaumermal


    Lisa

    Hallo Helmut,


    ich versteh glaub ich sehr gut, was Dich bewegt. Doch Menschen, die auf Demos Schutzkleidung gegen Strahlung anhatten oder 5 nach 12 Transparente trugen, haben bisher wohl bei den meisten Menschen eher Angst ausgelöst. Lähmung. Wegschaun. "Weil ma eh nix machen kann".


    Natürlich ist es wichtig, enorm wichtig, auf die Gefahren zu zeigen, doch ohne diese Lähmung zu erzeugen. Denn wenn Du für Dein Anliegen nicht massig Geld im Säckel hast (für langwierige Rechtsstreitigkeiten, bei denen Du ne Chance hast, zu gewinnen), brauchst Du massig Menschen. Und Menschen wenden sich nunmal oft ab, wenn nur Angst verbreitet wird.


    Möcht Dich nicht "überzeugen", lass es Dir einfach durch eine nicht kriegerisch besetzte (ah, die Gefühle kenn ich auch sehr gut) Nebenader in Dir wirken.


    Lisa

    Im Anfang ist es sehr wichtig, möglichst genau zu wissen, woGEGEN man ist.


    WoFÜR ist deutlich schwieriger, erfordert mehr Wissen, Kreativität, Arbeit letztlich. GEGEN dies und das wurde und wird schon soooo lang demonstriert, doch hab ich da bisher auch nur selten Erfolge feststellen können. Grad für eine Vielzahl an Menschen ist ein Wogegen leider meist zu wenig. Ideen "WoFür" lassen sich am besten gemeinsam entwickeln.


    meint Lisa (die Bernhard nicht als FriedeFreudeEierkuchen-Menschen sieht sondern als einen mit sehr großem Weitblick :p_flower01:)