Beiträge von dwed

    Die Promotion von Dr. Liebig ist mMn nicht verschwunden. Solche Dokumente gehen nicht verloren, man muss sie nur finden.


    Wer den Online Katalog der Uni Hohenheim benutzt: https://hoh.ibs-bw.de

    findet für den Autor Gerhard Liebig eine Publikation von 1979:


    Untersuchungen zur Wirtswahl von Myzus persicae / von Gerhard Liebig

    Hochschulvermerk: Hohenheim, Univ., Diss., 1978
    Wen das interessiert, der kann die Schrift bestimmt in der Univesitätsbibliothek Hohenheim anschauen.

    Viele Grüße,

    Dirk

    Im System der Arbeitsgemeinschaft der Magazinimker passen die Zargen der gängigsten Rähmchen (DNM, Zander, 10-er Dadant, Langstroth) zu 100% übereinander. Das ist extra so genormt. Da halten sich auch die meisten Hersteller des Magazinimkersystems sehr gut dran.

    Die Zargen der Liebigbeuten weichen nur um wenige Millimeter ab. Eine Liebig Zanderbeute als Honigraum auf einer 10-er Dadant funktioniert. Umgekehrt kannst Du auch die 10-er Dadant auf Liebig Zander (zB zum Umwohnen) stellen.

    Nur die Rutschsicherung der Zanderbeute (zB vom bei Zargen vom Bienenweber) passt nicht ganz zum Magazinimkersystem. Da musst Du kurz zum Werkzeug greifen und das anpassen.

    Langfristig würde ich aber, vor allem bei mehreren Ständen, auf einheitliches Material setzen. Du hast sonst immer das falsche dabei. Abieter für das kompatible System findest Du auf den Seiten der Magazinimker. Da ist auch keiner dabei, von dem ich abraten würde.

    Vele Grüße

    Bienen Ruck bietet Trogbeuten an in DNM und Zander. Die bauen die selbst und können die sicher auch in DNM 1,5 bauen. Einfach mal anfragen.
    Aber wie sieht eine Betriebsweise mit 20 Rähmchen DNM 1,5 aus? Was soll da noch im Honigraum landen?
    DNM 1,5 ist doch ähnlich Dadant und beruht auf weniger als 10 Rähmchen im Brutraum!


    Viele Grüße, Dirk

    Bei Zander, wenn die Imkerei klein und Belegstelle kein Thema ist, würde ich immer einen 3-er oder 4-er Ablegerboden verwenden. Damit kann ich Ableger im Standmass erstellen, Königinnen in einem kleinem Volk auf Standmass halten oder zwischenparken. Der Material Aufwand bleibt dabei in Grenzen ( Zusätzlich nur der Ablegerboden und die passenden Schiede. )


    Ableger die nichts geworden sind ( Königin nicht begattet oä.) kann ich einfach durch ziehen des Schiedes mit dem Nachbarn vereinigen. Bei Verlusten ( zB AS-Behandlung, Königin beschädigt.. ) ist so ein kleiner Ableger auch ideal um ein Volk zu beweiseln bzw umzuweiseln.


    Im Spätsommer kann ich dann entscheiden, welche Ableger auf 10 Waben über den Winter gehen. Der Rest wird vereinigt. Auf die Art kann ich
    je nach Größe der Imkerei 1, 2, 3... Völker mehr als nötig Einwintern. Läuft es perfekt, kann ich im nächsten Frühjahr überzählige Völker in einem gängigen Mass verkaufen.

    Den Boden kann ich auch verwenden, wenn ich ein anderes Mass ausprobieren will. ( Zadant oder Zander 1,5 ) Einfach Zarge und Schied tauschen und der Rest passt.


    Viele Grüße, Dirk

    Hallo mmuell37,


    das Hauptproblem: der Kuntzschzwilling ist zu klein für aktuelles Bienenmaterial. Maximal 9 BW und 12 HW ist schon sehr knapp. Damit kann man nur an einem Standort arbeiten, der keine Massentracht hat. Oder in höheren Lagen, die klimatisch nur kleinere Ernten zulassen. Aber es geht schon. Wenn das Material da ist, es nur 2-3 Völker für die Bestäubung und den eigenen Honigbedarf sein sollen.


    Der Schwarmdruck ist allerdings beträchtlich, da der Raum zu eng ist. Da hilft nur eine massive Brutentnahme oder man arbeitet tatsächlich mit Schwärmen. Kuntzsch Rähmchen und Mittelwände gibt es noch bei einigen Händlern, sonstige Ersatzteile nicht. Also braucht man einen größeren Bestand an Altmaterial und Spaß am basteln und reparieren. Eine Konstruktionszeichnung wird wohl nicht zu bekommen sein. Die wesentlichen Maße stehen im Buch von Kuntzsch. Alternativ gibt es Kataloge und Schriften von Bienen Thie in diversen Antiquariaten, die Aufbau und Betriebsweise beschreiben. Für die Arbeit mit dem Zwilling sollte man das Buch von Kuntzsch sowieso lesen, da die Betriebsweise etwas anders ist, als in anderen Hinterbehandlungskästen.


    Varroabehandlung geht mit Ameisensäure im Sommer (Nassenheider Verdunster) und Milchsäure sprühen im Winter.


    Also mehr eine Erhaltung von Kulturgut als effektives imkern. Kann aber auch nett sein.


    Viele Grüße, Dirk

    Hallo,


    habe die Diskussion leider erst jetzt gesehen. Ich kenne Seber & Lang eigentlich nur als zuverlässigen Lieferanten und habe Zander und Dadant Beuten von ihm im Einsatz. Preis und Qualität passen da für mich gut zusammen. Allerdings sind die Beuten nur ein Nebengeschäft. Wobei Herr Lang ein schreinernder Imker ist!


    Die Beuten von Seber+Lang halten sich strikt an die Vorgaben der AG der Magazinimker. Wer kein Maßband hat, kann die Abmessungen auch auf den Seiten der AG finden. Dort gibt es auch eine Liste weiterer Hersteller.
    Damit sollte sich problemlos ein alternativer Anbieter finden lassen.


    Die Zargen von Weber und Wagner ( und damit auch Dehner ) passen mit wenigen mm Abweichung. Das ist nicht unbedingt schön, aber es funktioniert.


    Viele Grüße, Dirk

    Es handelt sich um Arzneimittel, speziell Tierarzneimittel. Arzneimittel sind in Deutschland generell nur über Apotheken zu beziehen.
    Tierarzneimittel dürfen auch von Tierärzten abgegeben werden.
    Die Verteilung der Varroamittel zB. über die Vereine ist in jedem Bundesland anders geregelt. Hier in Bayern gibt es die über eine Sammelbestellung des Vereins vom Amtveterinär.
    Wer an der Bestellung über den Verein nicht teilnimmt, muss sich halt eine Apotheke oder auch einen Tierarzt seines Vertrauens suchen.


    Viele Grüße, Dirk

    1. Findet man bei CBPV auch viele schwarze Bienen? Und viele tote Drohnen?


    2. Was wäre zu tun?
    Volk auflösen? --> verteilt aber die kranken Bienen
    Umweiseln? --> muß zusätzlich die Beute desinfiziert werden?
    totale Bauerneuerung?


    Was hilft wirklich?


    Viele Grüße, Dirk

    Ist doch ganz einfach. Ein Volk in DNM oder Zander, das ich im zeitigen Frühjahr kaufe, sitzt typischerweise auf 10 Waben / einer Zarge.


    In beiden Maßen wird typischerweise mit zwei Bruträumen gearbeitet. Also:
    - auf den Boden kommt die Zarge mit den gekauften Rähmchen
    - darauf eine Zarge mit Mittelwänden im meiner Meinung nach richtigen Maß. So, wie ich einen einzargig überwinterten Ableger aufsetze
    - zur Obstblüte wird ganz normal der Honigraum aufgesetzt


    So kann ich das bis zum Sommer laufen lassen. Nach dem Abschleudern kommt ein leerer Honigraum als 3. Brutraum wieder oben drauf. Im Herbst oder spätestens im nächsten Frühjahr ist das ungewünschte Maß frei von Brut und Bienen. Dann nehme ich die untere Zarge weg.
    Fertig!
    Wenn ich die Liebig Beute verwende, gibt es aufeinander passende Zarge von Weber, Holtermann, Dehner, Beutenbauer....
    Wenn ich die Magazinimker Beute verwende, gibt es passende Zargen bei Seber&Lang, Wasinger...
    Wenn ich die Zargen vom Wagner verwende, gibt es DN und Zander die übereinander passen
    Alle 3 Systeme passen, mit wenigen mm Toleranz, auch aufeinander.
    Wenn ich die Heroldzarge habe, geht es sowieso.


    Viel Erfolg,
    Dirk

    Hallo Hornet,


    die rechtliche Lage 100 % zu klären geht wohl nur vor Gericht :-))


    Es gibt eine Marke des VBB, kann man beim DPMA ( Deutsches Patent und Markenamt ) online einsehen:
    https://register.dpma.de/DPMAr…rke/register/397198256/DE
    Diese umfasst aber wohl nur das Etikett.


    Zusätzlich gibt es eine eingetragene geografische Herkunftsbezeichnung. Eingetragen im Markenblatt:
    https://register.dpma.de/DPMAr…/detail.pdfdownload/15400
    Mit dieser Eintragung dürfte klar sein, das mit der Bezeichnung "Bayerischer Honig, Honig aus Bayern" nur das im Glas sein darf,
    was drauf steht.
    Von der Irreführung des Verbrauchers mal abgesehen, die auch ohne Eintragung besteht, wenn ich Honig von außerhalb Bayerns in ein Glas mit der Aufschrift "Honig aus Bayern" abfülle.


    Ob das Urheberrecht für das Glas gilt, ist meiner Meinung nach nicht klar. Das Urheberrecht gilt für Texte, Musik und Kunst. s.a. http://de.wikipedia.org/wiki/Urheberrecht_%28Deutschland%29


    Um das Glas rechtlich zu schützen, müsste man wohl ein Design anmelden. Was ich nicht gefunden habe.


    Und wenn der Inhaber einer Marke, eines Designs oder einer Herkunftsbezeichnung diese Rechte nicht gerichtlich durchsetzt, gibt es mir noch lange nicht das Recht diese einfach irgendwie zu benutzen.


    Es gibt auch noch den persönlichen Anstand. Wenn ich ein Glas, eine Marke des VBB ( egal ob rechtsgültig oder nicht ) benutzen will, sollte ich in diesem Verband Mitglied sein. Und den Verband in seiner Arbeit unterstützen.


    Viele Grüße, Dirk
    PS: Das ist keine Rechtsberatung!

    Hallo Micha,


    wie wäre es mit ausprobieren. Auch ein billiger Hänger ist teuer, wenn es der falsche ist. Man kann Hänger ausleihen und damit probieren, ob es der richtige ist. Schau mal zB. da: http://www.anhaenger-mietservi…ietung-pkw-anhaenger.html (Kenne ich nicht persönlich, ist nur in Deiner Nähe!) In und um München gibt es noch mehr Mietmöglichkeiten, frag mal Google. Eventuell kannst Du Dir auch im Baumarkt den Hänger ausleihen, zum Test. Und wenn man den Hänger nur 4x im Jahr braucht, ist mieten günstiger als kaufen. ( Und Du kannst immer den nehmen, der gerade zum nötigen Transport passt. )


    Viele Grüße, Dirk