Beiträge von brigitta

    Hallo Imker_luis,
    wir haben vor ca. 2 Jahren mal versucht den Namen unserer Imkerei (Imkerei Obstwiese) aufs DIB Etikett zu bekommen. Zusätzlich zu unseren Namen (wir sind beide DIB Mitglied). Laut Auskunft von Frau Löwer (Geschäftsführerin) ist das beim DIB Etikett nicht gestattet. "Wir wären ja nicht im Handelsregister eingetragen." (Welche kleine Imkerei ist das schon.) Nur "Imkerei"würde gehen. Das ist mit ein Grund, warum wir jetzt eigene Etiketten haben. Viele Grüße, Brigitta

    Ich verwende den "Schwanenhals", der zur Bienenwohlflasche erhältlich ist. Das ist ein dünnes Röhrchen das sich nach vorne hin zu einer dünnen Spitze verjüngt. Wenn man die Flasche umdreht, dann fließt ein dünner Strahl heraus.
    Ich geh damit durch alle besetzten Wabengassen und gut is.


    Danke für Deine Antwort. Ich machs so ähnlich mit einer Spritze (die, die ich auch für die Winterbehandlung benutze). Einen dünnen Strahl in alle besetzten Wabengassen. War mir halt nur nicht sicher, wegen der fehlenden Mengenangaben. Varroen gefallen sind ordentlich (alles über 50 weigere ich mich zu zählen) und die so behandelten Völker sehen im Moment noch sehr gut aus. Viele Grüße, Brigitta


    Diese Völker werden ein paar Tage darauf (spätestens am 8. Tag) mit OS behandelt. Träufeln geht schneller als Dampf, darum bevorzuge ich das, ist auch egal, da die Winterbienen erst kommen.


    Wieviele ml OS Lösung nimmst Du bei einer Sommerbeträufelung eines durchschnittlich starken Volkes? Ich kenne nur die Aussage, das im Sommer mehr gebraucht wird als bei einer Winterbehandlung, aber keine genauen Angaben. Danke für eine Antwort und viele Grüße, Brigitta

    ...Landschaftsschutzgebiet mit den "Knicks" anführen, die sehr viele blühenden Büsche enthalten (Pfaffenhütchen, Brombeeren, Himbeeren, Weiden usw.). An blühenden Bäumen findet sich neben der erwähnten Linde (... ja, die hat in diesem Jahr aufgrund der Trockenheit im Norden ca. 2 - 3 Wochen und eher wenig gehonigt, jedoch stehen mehr als 100 Bäume über ca. 2 km in der Allee) noch ausreichend Ahorn, Akazien und Weiden zur Verfügung.


    Also ich würde so einen Standort gerne nehmen, auch wenn da schon 10 Völker stehen ;-). Nur 2 unserer 4 Standorte sind ähnlich gut. Und bei einem davon stehen > 50 Völker im 500 m Radius (mehrere verschiedene Imker). Tracht ist trotzdem kein Problem (selbst die kritische Pollenversorgung im Frühjahr und Herbst nicht). Da erlebe ich kein Problem. Krankheiten/Varroa/Räuberei ist meiner Meinung nach die größere Schwierigkeit. Könnte man mit sorgfältigem Arbeiten und gleichzeitiger Varroabehandlung gut in den Griff kriegen. Klappt nur leider bei uns gar nicht (:seufz:). Viele Grüße, Brigitta

    Der Standort ist ein Bauernhof, der neben ca. 100 Apfelbäumen, einem großen Kräutergarten div. Gemüseanbau betreibt. Das Ganze liegt in einem Landschaftsschutzgebiet am Stadtrand mit angrenzender Blumengärtnerei, einem Friedhof, Wald, Feldern (hin und wieder auch Raps) und Wiesen, die - wie in Norddeutschland üblich - mit sog. Knicks abgegrenzt sind (Hecken und einige Bäume) und einer langen Lindenallee in 1 km Reichweite.


    Hört sich nach einem sehr guten Standort an, an dem auch 20 Völker ganzjährig "satt" werden dürften. Sieht man ja auch daran, dass Du von Deinen Völkern gut geerntet hast. Hängt natürlich auch immer vom Wetter während der Tracht ab und auch von der Volksstärke. Ohne Schwärme wäre es wahrscheinlich noch mehr geworden.
    Wenn Deine Imkerkollegin nichts erntet bzw. sogar noch zufüttern muß, sind wahrscheinlich ihre Völker zu klein. Das kann natürlich an der Betriebsweise liegen, aber auch an schlechten Königinnen oder die Völker haben ein Problem mit Krankheiten/Varroa.
    Viele Grüße, Brigitta

    Hier liegt meines Erachtens vor allem ein Kommunikationsproblem vor. Die Informationen kamen tröpfchenweise und dann auch noch ohne Sinnzusammenhang. Wenn man sich nicht gerade zwischendurch eine Matrix mit den gelieferten Informationen angefertigt hat - mit Vermerken zur Zuordnung, zu welcher Story die jeweilige Information gerade gehört -, da waren Mißverständnisse vorprogrammiert. So führt eines zum Anderen.


    Also, ich hatte keine Schwierigkeiten den SACHVERHALT zu verstehen (auch ohne das Anfertigen einer Zeichnung oder Matrix). Ich empfehle allen Beteiligten an dieser Diskussion mal das rote Tuch vor Augen wegzunehmen und zu lesen, was da wirklich steht. Besonders BEVOR man jemanden niedermachen will. Ohne das rote Tuch vor Augen (anders kann ich mir manche Beiträge hier echt nicht erklären) klappt das ganz einfach mit dem Sachverhalt und es fördert auch die Diskussionskultur.


    Schade, ich hatte mich gerade auf eine interessante Diskussion über extensive Bienenhaltung gefreut, aber das wird wohl hier nichts mehr. Deshalb bin ich dann mal raus. Viele Grüße, Brigitta

    Bernhard ich bin nicht mit Absicht zu dem Stand gefahren sondern mit dem Hund daran vorbei gelaufen, ich habe den Imker angerufen der sich im Urlaub befand und mir am Telefon sagte das könne nicht sein, er hätte keine Schwärme. Da mir die Bienen leid Taten wie sie da rum lagen, und zwar sicher nicht durch irgendwelche geschnittenen Flügel (die armen Königinnen :-( , schrecklich ) sondern weil die Rapsstängel die schweren Trauben nicht tragen konnten und umgeknickt sind, habe ich den Imker angerufen der durch Vergiftung völlig abgebrannt war, und ihm bei sammeln der Schwärme geholfen, so haben sie wenigstens neue Beuten bekommen.... Was wäre sonst mit ihnen passiert...?


    Hallo Sabiene,
    Du liest aber schon, was geschrieben wurde, bevor Du so ein Donnerwetter vom Stapel lässt, oder?
    Ich verstehe manchmal echt nicht, nach welchen Kriterien hier manche Leute völlig niedergemacht werden. Das müsst ihr mir mal erklären (müsst ihr natürlich nicht, wäre aber hilfreich).
    Viele Grüße, Brigitta (die sich jetzt wieder mit Leuten im Real-Life beschäftigt, die verstehe ich eindeutig besser)

    ...noch was...wenn ein Imker dir sagt dass seine Bienen nicht abschwärmen, so kann es sein, dass er dir damit sagen will dass bei allen Königinnen die Flügel geschnitten sind und die Bienen wieder nach Hause fliegen und du die Finger davon zu lassen hast...


    Solche Imker haben wir hier auch, die glauben, das bei Königinnen mit geschnittenem Flügel niemals ein Schwarm abgehen kann :eek: Singer-Vorschwarm heißt das Zauberwort :D. Aber wem sag ich das.

    Also für mich ist ein Imker jemand, der sich um Bienen kümmert und um ihr Wohlergehen besorgt und bemüht ist und im Gegenzug dazu einen Teil des Honigs nutzt. Nicht mehr und nicht weniger. Und in diesem Sinne ist Marcel natürlich ein Imker. Meinetwegen ein Extensiv-Imker. Das wichtigste Merkmal eines Imkers ist - meiner Meinung nach - das er sich um das Wohlergehen seiner Bienen kümmert! Wie er das macht und ob er dazu häufig oder selten eingreift ist erst einmal zweitrangig. Ich finde die Grundeinstellung den Bienen gegenüber wichtiger, als die Art und Anzahl der Eingriffe. Und es gibt auch "Intensiv-Bienenhalter", denen ich die Bezeichnung Imker absprechen würde, weil ihnen das Wohlergehen der Bienen völlig gleichgültig ist. So, das wollte ich mal loswerden. Viele Grüße und noch einen schönen und sonnigen Tag, Brigitta

    Hallo Robert,
    wir schleudern in 12,5 kg Eimer. Jeder Eimer bekommt bei der Schleuderung eine Nummer, Schleuderdatum, von welchem Stand und Wassergehalt (wird auch im Honigbuch notiert). Abfüllung dann nach Bedarf immer 2-4 Eimer zusammen in unserem Rührer (Behälter fast max 4 Eimer). Nach Stand und Schleuderdatum getrennt (Lagen- und eventuell Sortenhonige). Abgefüllte Eimer werden notiert, Abfüllung bekommt eine Nummer und hiervon wird ein Rückstellmuster gezogen.
    Würde mich aber auch interessieren, wie andere das machen.
    Viele Grüße, Brigitta