Beiträge von Wulle

    Wer mal gesehen hat, wie bei den Großhändlern neue Deckel gelagert und umverpackt werden, wird jeden Deckel vor dem Einsatz spülen, da kommt sicher jeder wiederverwendete sauberer aus der Spülmaschine. Da DIB-Deckel eine Pappeinlage haben, kommt der Deckel nicht direkt mit dem Honig in Berührung. Bei DIB-Deckeln ist die Hygiene deshalb nicht ganz so wichtig.

    Ich nehme seit Jahren eine Mischung aus getrocknetem Apfeltrester, Rainfarn und (wenig) Holzspänen von der Kettensäge. Die Holzspäne sorgen für Hitze, da geht der Smoker nicht so leicht aus. Apfeltrester und Rainfarn geben einen Rauch der recht angenehm riecht. Zum Anzünden einfach ein paar Sekunden mit dem Gasbrenner draufhalten.

    Gehört das in die Witzeecke oder doch in Imkerei in den Medien:


    In der August-Ausgabe des Fressnapf-Magazins, der Kundenzeitschrift der Fressnapf-Märkte wird über die Imkerei berichtet und ein Bisschen für die Imkerei geworben. Eigentlich ein ganz netter Artikel, nur leider hat die Bilder zum Artikel jemand ausgesucht, der keinerlei Ahnung hat. Die Bilder zum Artikel zeigen durchweg Hummeln (vermutlich Erdhummeln).
    Ich habe die Redaktion dieser Zeitschrift auf den Fehler hingewiesen. In der Antwort heißt es:


    "Bedauerlicherweise ist die Bildauswahl nicht optimal: Es handelt sich hierbei, um eine Buckfast Biene. Allerdings sieht diese auf dem Foto einer Hummel sehr ähnlich und ist kaum bis gar nicht zu unterscheiden." :-D:-D:-D


    Klingt irgendwie genial. Wie lange dauert es, bis der Schwarm auf die Wabe umsteigt? Wenn es nicht zu lange geht, müsste es doch möglich sein, die Wabe an einer langen Stange zu befestigen und einfach neben den Schwarm zu halten, bis die Traube an der Wabe hängt. Das würde die Aufregung, die Gefahr des Königinnenverlusts und auch das Unfallrisiko für den Imker beim Abkehren oder Abklopfen ungünstig oder in luftiger Höhe sitzender Schwärme deutlich reduzieren.

    Hallo,


    ich hab heute 2 gut erreichbare Schwärme vom Ast (Kirschbaum und Zwetschge) geklopft. Die Kö war beide Male nicht beim ersten Versuch in der Kiste, obwohl ich da jeweils mind. 95 % der Bienen abgeschlagen hatte.


    Beim jeweils 2. Mal hat es dann aber geklappt ....


    Bei meinem Schwarm saß die Königin wohl auch irgendwo auf dem Ast oder so am Stamm, dass ich sie mit der Haupttraube nicht erwischt habe. Da ich den Schwarm frühmorgens vor der Arbeit eingefangen habe, habe ich die Kiste unterm Baum stehen lassen in der Hoffnung, dass der Rest einzieht. Als ich abends kam, war der komplette Schwarm wieder ausgezogen und saß jetzt am selben Baum, aber ganz unten, fast in der Wiese aber um den ganzen Stamm gewickelt. Ich vermute, dass die Königin beim ersten Einfangen ins Gras gefallen war und dann am Baumstamm hochgekrabbelt ist, wo sich dann der Schwarm wieder um sie gesammelt hat.
    Wieder das Problem, wie bekommt man den Schwarm von dieser Position weg in die Kiste?
    Habe den Schwarm dann erstmal tüchtig mit Wasser besprüht und anschließend vorsichtig mit zwei Abkehrbesen die Bienen in eine Leere Beute (Rähmchen nur mit Anfangsstreifen geschaufelt. Schon nach der ersten Ladung saßen sofort sterzelnde Bienen am Kistenrand. Nach der zweiten Ladung habe ich die Arbeit unterbrochen und mich ganz entspannt neben der Kiste ins Gras gesetzt und abgewartet. Im Laufe der nächsten Stunde ist der ganze Schwarm dann nach und nach eingezogen. Es war wohl schon im ersten Schwung die Königin dabei. :daumen: Mittlerweile ist die Beute gut ausgebaut mit großem Brutnest. Miene grün gezeichnete Königin ist mir bei einer kurzen Nachschau auch begegnet.


    Ich habe bisher immer geglaubt, dass die Königin irgendwo innen in der Schwarmtraube zu finden ist. Offenbar sitzt sie wohl eher am Rand.

    Eines meiner Völker ist gestern überraschend geschwärmt. Die Bienen haben offenbar die Weiselzelle so gut versteckt, dass sie mir bei der Kontrolle entgangen ist. Der Schwarm, den ich heute morgen eingeschlagen habe saß so ungünstig in luftiger Höhe am Stamm eines Kirschbaums, dass es unmöglich war, ihn als Ganzes in eine Kiste einzuschlagen oder abzukehren. Ich konnte nur mit einem Schwarmfangbeutel an einer langen Stange versuchen, einen möglichst großen Teil der Schwarmtraube vom Stamm zu streifen.
    Gibt es Forschungen oder Erfahrungen dazu, wo in der Schwarmtraube sich die Königin in der Regel aufhält? Das würde die Wahrscheinlichkeit erhöhen, bei Schwärmen die nicht einfach vollständig in die Kiste geklopft werden können, die Königin zu erwischen.

    Hallo Zusammen,
    hat hier jemand Erfahrung mit der Königinnenzucht mit der Jenter-Näpfchenplatte?


    Die Werbung verspricht schnelle und einfache Zucht von bis zu 38 Königinnen. Vielleicht funktioniert das ja tatsächlich. Nur komme ich mit der mehr als dürftigen Beschreibung, die mit der Näpchenplatte geliefert wird überhaupt nicht klar. Auf Nachfrage, wie das eine oder andere funktionieren soll, bot mir die Fa. Jenter an, das Zuchtset zurückzunehmen. Ich habe den Eindruck, dass die selbst nicht wissen, wie es funktioniert.


    Kann mir jemand weiterhelfen?

    ....
    Aber ganz ehrlich, fang nicht nicht so Innenfütterdingern an! Gib heute schon das Geld für FZ aus! Da hast Du länger was von und hast nicht zwei Futterstandards in der Imkerei.


    (fast) volle Zustimmung!
    Ich hab mich jetzt jahrelang mit Futterwannen, Eimern verschiedenen Schwimmern etc. rumgeärgert. Im vorletzten Winter dann endlich Futterzargen gebaut. Es gibt nichts Besseres! Ich habe außer den Futterzargen noch Plastik-Futtertaschen im Einsatz für schwache Ableger, die ich so näher am Brutnest füttern kann. Alles andere ist ausgemustert.

    Ich mache keine Durchsichten mehr - ganz einfach! Spart Zeit und Mühe...eingefüttert sind sie und allenfalls muss ich mal eine ziehen um zu gucken, ob die Nachfolgerin einer stillen Umweiselung schon stiftet oder halt wenn mir etwas nicht ganz koscher vorkommt. Waage und Bodenschieber sind jetzt die wichtigeren Instrumente als Smoker und Stockmeissel.


    Melanie


    Ja, genau so.


    jetzt im Spätsommer gibt es bei mir allenfalls noch Draufsichten aber keine Durchsichten mehr (mache ich überhaupt höchst selten). Folie anheben und mit etwas Rauch die Sicht in die Wabengasse frei machen um die Futterkränze grob einzuschätzen ist das Maximum an Volksstörung. Ansonsten sagt mir die Waage im Zweifel was ich wissen will.
    Anders gehe ich allenfalls bei schwächeren Ablegern vor. Da schaue ich teilweise noch nach, ob genug Platz fürs Brutnest ist bevor ich nochmal Futter gebe.

    einfache Antwort auf diese Frage:
    Rapido-Honigrührer!


    Eigentlich ist das ja nicht der richtige Platz für Werbung, aber ich habe diese recht teure Anschaffung nicht bereut.
    Der Honig wird geschleudert, direkt in Eimer gefüllt und erst einmal ein paar Wochen vergessen. Vor dem Abfüllen über Nacht antauen (ein paar Stunden im Wasserbad, meine 20kg-Eimer passen genau in einen Einkochtopf, der per Thermostat auf knapp unter 40 Grad gehalten wird, also Überhitzung ausgeschlossen), abschäumen, rühren, in den Abfüllkübel umfüllen, wieder über Nacht stehen lassen, abfüllen. Werde es wohl nie wieder anders machen.

    Rückenverträgliches Imkern ist für mich weniger eine Frage der Beute sondern mehr eine Frage der Arbeits- bzw. Betriebsweise.
    Es gibt eine Vielzahl von Kipp- oder Hebevorrichtungen, die gerade dem Standimker das Heben der vollen Zargen ersparen.
    Bei der Honigernte habe ich schon seit Jahren keine volle Zarge mehr rumgeschleppt. Ich entnehme die Waben einzeln und stelle sie in Kunststoffkisten mit Deckel, die ich in einem großen schwedischen Möbelhaus günstig erworben habe. Diese lassen sich leer platzsparend ineinanderstapeln, voll sind sie bei Bedarf problemlos mit einer Sackkarre rückenfreundlich zu transportieren.

    Ich kann die Aufregung ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.
    um welches Rähmchenmaß und welche Zargen geht es hier?
    Bei meinen verschiedenen Zanderrähmchen von Bergwinkel, Holtermann und Weber und Hohenheimer Beuten von Bergwinkel, Holtermann und seit einiger Zeit Marke Eigenbau gab es noch nie wirkliche Probleme.
    Natürlich kann man bei einem Billig- Massenprodukt wie Rähmchen keine absolute Präzision erwarten, aus gutem Grund sind z.B. bei Weber immer ein paar Rähmchen mehr in der Verpackung. Da kann schon mal ein Rähmchen schief geleimt sein oder ein Seitenteil beim Drahtspannen so viel nachgeben, dass die Mittelwand (übrigens auch ein Produkt mit teilweise recht großen Maßtoleranzen) nicht mehr reingeht. Bis jetzt hat's letztlich immer gepasst.
    Wer absolute Präzision will, der kommt ums Selberbauen kaum rum oder muss halt etwas mehr ausgeben. Am Ende wird er aber feststellen, dass es trotz exaktem Beespace und exakt im Wasser stehenden Beuten doch immer wieder Verbau und Verzug gibt.

    Erstmal Danke für Eure Rückmeldungen. So richtig ermutigend ist es nicht. Aber nachdem die Zarge eh schon ruiniert ist, werde ich wohl zumindest bis sie auseinanderfällt damit weiterschmelzen. Das Ergebnis ist ja grundsätzlich nicht schlecht.


    Ich habe jetzt Aluwinkel auf die Ecken geklebt und mit zwei alten Spanngurten die Zarge zusammengespannt. Wird wohl ein Weilchen halten. Danach sehen wir weiter.
    Ich hab noch eine halbe Siebdruckplatte rumstehen. Vielleicht hält die den Dampf ja länger aus. Eine Zarge ist da schnell zusammengespaxt.