Beiträge von maisonkel

    Hallo Lothar,


    Rapsglanzkäfer beim Bienenbesuch abschütteln dürfte nicht funktionieren, da die Käfer die ungeöffneten Knospen fressen.
    Eine Idee für Peter ist mir beim lesen Deines Beitrags gekommen:


    Bei uns gibts vom Pflanzenschutzamt und oder Pflanzenbauamt (Landwirtschaftskammer)
    Rapsbesichtigungs Tage für Landwirte.
    Peter, Du könntest vielleicht auf solch einem Termin etwas zum Thema Bienen beitragen.


    Ratsam ist es nicht mit der Brechstange dort aufzutauchen und alle auf bio umstellen wollen. Ansonsten denke ich Versuch macht kluch!


    Gruß
    Maisonkel

    Dann sag mir mal, WO er ist.....
    Woher soll ich dat wissen?
    Und sorry, für einen 10% Befall (und 10% Ernteausfall) rechnet sich hier im Raps das Spritzen NICHT, soweit sind die LW hier schon, denn Spritzmittel und Diesel und Arbeitszeit sind teuer. Da sind sogar schon welche auf dem Weg, die Bienen dafür zu engagieren, nur hat keiner genug Bienen für die Riesenflächen...
    Nicht 10% Befall sondern 10000 ha Fläche zT Totalausfall - Fakt-.


    Und du weißt genausogut wie wir, daß Biogasmais noch heftigere Dinge abbekommen darf als der zu Futterzwecken - versuch doch nicht, uns für dumm zu verkaufen.:roll:
    Biogasmais wird behandelt wie Futtermais -Fakt-.
    Dazu kommt, daß auch die Maisschädlinge resistent werden durch die ganzen PSM - begreift ihr denn nicht, daß ihr Resistenzen mit jedem Einsatz ZÜCHTET!!!!!
    In Norddeutschland werden keine Maisschädlinge chemisch bekämft -Fakt-.




    Bis Frühjahr 2008 hab ich auch noch gedacht, man könnte mit Bauern reden, aber nach dem Massensterben im Oberrheingraben und den folgenden, sehr neutralen(!) Infos kann man als denkender Mensch mit Gedanken an die Zukunft nur noch radikal werden - sonst wird man nämlich nicht mal angehört.:evil:
    Deshalb Ende der Debatte (radikal wo kommen wir dahin?).


    Mit Konzernsklaven kann man aber nicht diskutieren, ergo: /igno.[/QUOTE]
    Ich bin und bleibe selbstständig!


    Gruß
    Maisonkel

    Sabiene,


    sachlich und fachlich geantwortet:
    wenn in meinem Umkreis (100000 ha Mais) 70% des Bedarfs an Poncho gebeitztem Saatgut ausgebracht worden wäre -ANGEBLICH- so wären nicht 10% der Fläche (10000 ha) vom Drahtwurm befallen und teils massiv geschädigt! Deshalb meine Aussage wir sitzen in einem Boot, Schäden haben beide!


    Wenn Du solche Gerüchte in den Raum stellts, so arbeite mit Fakten. Oder nenne Ross und Reiter damit sie ihre gerechte Strafe bekommen. Für mich sind Deine Aussagen eher Hetze als glaubwürdig.


    Im übrigen habe ich gelesen, Deine Völker stellst Du in nicht landwirtschaftliche Trachtgebiete. Demnach kannst Du ja nicht so betroffen von den Auswirkungen der Landwirtschaft sein, wie andere, die die Völker in die LW Flächen stellen?


    Gruß
    Maisonkel der so heisst weil er einer ist!

    Hallo Sabiene,


    ich habe viel aus Deinen Beiträgen hier gelernt und schätze Dich sehr!
    Du hast das Zeug anderen was zu erklären, sie zu begeistern!


    Aber wenn Du mit Deiner Meinung über Landwirte bei mir auf den Hof kommen würdest,
    Deinen Frust über DIE Landwirte auskotzen und mich dann bitten würdest die Spritzarbeiten in die Abendstunden zu verlegen sowie vielleicht einen Blühstreifen für DIE DEINE Bienen anzulegen ...... ich müsste glatt über Pr.... nachdenken!
    Retorisch 6 setzen, hoffnungsloser Fall!


    Beruflich (nicht als Landwirt) erkläre ich etlichen Landwirten was. Nebenbei lass ichdies und jenes fallen und siehe da, mancheiner macht sich Gedanken und ändert seine Bewirtschaftung zum Positiven. Mit der Brechstange würd ich nichts erreichen sondern rausfliegen und das zu recht.


    Ich akzeptiere den Hass auf Landwirte einiger Personen hier, werde sie auch nicht bekehren, aber die Aussagen auch nicht immer für voll nehmen.


    Gruß
    Maisonkel

    ok ok,


    die kleinen Dinge bewirken oft Großes!


    ZB: auf meinen Weiden haben Klee und Co eine Chance und werden gefördert, meine Silageflächen mähe ich als letzter im Ort, ich werde in Zukunft ausserhalb der Flugzeiten mähen, ich hab im Getreide "Lerchenfenster" angelegt, im Wald pflanze ich möglichst blühende Bäume nach, eine Ausgleichsfläche werde ich vesuchen mit Trachtpflanzen zu besetzen, ........


    Aber ein Landwirt ist Unternehmer und muss wirtschaftlich arbeiten also reagiert er auf Marktbedingungen wie zB von der Politik gewollte Biogasanlagen. Ist dort kein Geld zu verdienen, wird kein LW in solch eine Anlage investieren!


    Imker klagen über schlechte Preise und Bedingungen, so wie die LW, also sitzen sie in einem Boot. Wenn beide die Probleme des anderen kennen und drüber reden, so kann man einiges verbessern! Also nur Mut, nicht kritisieren sondern diskutieren(vor Ort).


    Gruß
    Maisonkel der jetzt endlich Feierabend macht

    Hallo,


    ich bin Landwirt!


    Ich bin auch Imker!


    Wenn ich das hier, wie auch anderes im Forum über Landwirte und PSM lese, wird mir bewusst, mit wieviel Unkenntniss über andere geurteilt wird.


    Ich möchte niemanden bekehren, fühle mich nicht schlecht als Landwirt und werde nicht Seitenlang antworten oder diskutieren.
    Nur einige Aspekte:
    Olli, die Kleingärtner verbrauchen nachweislich per m2 mehr PSM als Landwirte.
    Das Thema in blühende Bestände Spritzen, und solche am Tag zu mähen sollte jeder mit den betroffenen Landwirte diskutieren, da längst nicht alle die Problematik kennen!


    Also haut immer weiter drauf, aber bedenkt auch Imker machen Fehler!


    Gruß
    Maisonkel

    Moin Lulu,


    Heidelbeeren anwandern lohnt sich!
    Mein Landnachbar mit einer Kulturheidelbeerplantage erntet jedes Jahr H-honig.
    Wichtig ist es müssen mindestens 30 Prozent der Blüten offen sein, damit die Bienen sich keine interessantere Tracht suchen, da die Heidelbeertracht schwer zu ernten ist.


    Wünsche Dir ertragreiches Wandern
    Maisonkel