Beiträge von Gerd

    Hallo,


    in diesem Zusammenhang habe ich auch noch eine Frage an die etwas erfahreren Imker. Normalerweise gehst ja bei der KÖ c.a. 5 Tage nach dem Schlupf an den Spaß mit den Drohnen. Das klappt bei mir bei diesem Wetter nicht. Hier meine konkrete Frage:
    Wie lange max. kann diese Wartezeit dauern, bzw. nach wieviel Tagen kann ich die unbegattete KÖ rauswerden, weil das nix mehr wird.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    welche Erfahrungen habt Ihr beim Zeichnen der Königinnen z.B. mit den Posca Zeichenstiften?
    Ich meide irgendwie das Verfahren mit Leim und Plättchen, weil ich mit meinen niederbayrischen Bratzen bedenken habe, die KÖ zu verletzen.
    Ausserdem ist es mit den Zeichenstiften auch schneller und einfacher.


    Was nehmt ihr und welche Erfahrungen hat ihr so gemacht?


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    auf Anraten habe ich das letztes Frühjahr praktiziert, mit dem Ergebnis, dass die oberen Bienen nach unten gezogen sind und die obere KÖ spurlos verschwunden ist. Ich mache das nicht mehr und kann es auch nicht empfehlen.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    viele Diskussionen dazu finde ich hier, naja etwas eigenartig. Wer sich in die Rolle eines Verbrauchers versetzen kann, sollte doch dessen Erwartungen bei dieser Produktbezeichnung "Bayerischer Honig" verstehen können.
    Viele der hier konstruierten Möglichkeiten und Vergleiche sind - wenn auch witzig - leider irreführend. Die Bezeichnungen "Fränkische Bratwurst, Wiener Würstl, Pils, Russischer Zupfkuchen, .." beschreiben ein Rezept. Über die Rezepturen und über die Herkunft der Rohstoffe lässt sich hier gut und bürokratisch streiten. Sehr eindeutig dagegen wird bei der Bezeichnung "Bayerischer Honig" die Herkunft des Honigs angegeben. Ob der Imker der Bayerischen Sprache mächtig ist, ob die Bienen bei ihrer Arbeit das weißblaue Rautenmuster am Rüssel tragen, oder ob das Rähmchenholz aus dem Bayerwald stammt, ist wurscht. Imker und Verbraucher haben einen menschlichen, hoffentlich gesunden, Verstand und sofern sie der Deutschen Sprache mächtig sind, verstehen sie was mit "Bayerischer Honig" gemeint ist: Die Herkunft des Produktes und der Rohstoffe. Der Herstellungsprozesse ist biologisch und global festgelegt, die Einflußmöglichkeiten des Imker unterliegen gesetzlichen Vorschriften.
    Und nochmal: Gerade wir Imker sollten unsere Integrität nicht aufs Spiel setzen indem wir nach Möglichkeiten suchen, wie wir Begriffe des allgemein verständlichem Gebrauches verbiegen!
    hornet , bzgl. dem Etikett habe ich eine Info für Dich, Du kannst mir eine PN senden, wenn die Frage noch relevant ist.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Remstalimker,


    natürlich unterstelle ich das nicht und das habe auch nicht geschrieben. Es gibt Ramsch-Honig, darüber - so hoffe ich doch mal - sind wir uns einig. Wenn ich meinen Honig als wertvoll und regional erzeugt bezeichne und dies auch visualieren möchte, trägt das zum positiven Image aller Qualitäts-Erzeuger bei. Das Gegenteil ist also der Fall.


    Viele meiner Kunden wollten wenigstens einmal genauers über meine Imkerei, die Bienen, das Beinensterben, usw. wissen. Diese Gespächen vertiefen das Vertrauen und ich kläre dabei auch diese Bezeichnungen wie "kaltgeschleutert". Über regionale Bezeichnungen kann es keine Meinungsverschiedenheiten oder Diskussionen geben. Wenn ich z.B. Honig aus dem Remstal in Bayersiche Gläser abfülle, verhalte ich mich nicht korrekt - egal ob strafbar, oder nicht.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    überwiegend fülle ich meinen Honig in diese Bayerischen Gläser, weil:
    - ich damit die regionalität untersteichen will (ich fülle nur meinen Nieder-Bayerischen Honig darin ab!)
    - mir das Design und der Twist-Off-Deckel im Vergleich zum DIB-Glas besser gefällt
    - ich ein besonderes Vertrauensverhältnis zu meinen Kunden habe und dies im Hinblick auf die regionale Erzeugung auch visualisieren möchte


    Wir alle sind uns doch darüber einig, dass die erfolgreiche Vermarktung von regionalen Produkten sehr viel mit Vertrauen in die Erzeuger zu tun hat. Gerade wir Imker wollen und können doch vom Bedarf an "ehrlichen" und ökologisch erzeugten Produkten aus der Region profitieren.
    Die Frage nach den rechtlichen Bedingungen ist natürlich legitim aber eigentlich zweitrangig. Betrüger werden betrügen. Wichtiger wäre, dass sich möglichst Alle Ehrenwerte zu der damit verbundenen Absicht kommitten.
    Unabhängig von der rechtlichen Antwort und unabhängig von der dahinterstehenden Absicht des Fragestellers richte ich meine Bitte an alle Imker, die diese Glas verwenden:
    Bitte gefährdet nicht die Integrität dieses Glases und damit die Integrität der Imker, die dieses Glas auch verwenden. Bitte füllt also nur das rein, was draufsteht: Bayerischen Honig!! .
    Ich möchte mich weiterhin gegenüber dem Ramsch-Honig erkennbar abgrenzen. Einerseits mit dem eigenen Label aber auch über ein Glas, das bereits auf die regionale (bayerische) Erzeugung hinweist. Ich bin froh, dass mir dieses Glas zur Verfügung steht.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    man müsste sowas wie eine Imkerformel entwerfen, auf die jeder Imker mit seinen Stockmeißel einen heiligen Schwur leisten muß. Drecksimkern, die am Rande eines Sperrbezikes ihre schwarzen Schwarten raushängen, renitent und ignorant sind, sollte unter Ächtung der Stockmeißel abgenommen werden. Langsam verstehe ich den Sinn vom Haberfeldtreiben, ein alter bayerischer Brauch.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    danke für Euere Antworten. Ich möchte auch nicht hypersensibel sein, aber wenn FB-Bezirke und Imker, die es mit Hygiene weniger genau nehmen, in der Nachbrschaft sind......


    schönes WE und viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    nur mal ne kurze Frage zur Ami-Faulbrut, von der ich mittlerweile immer mehr eingekreist werde.
    Wenn ein Volk davon betroffen ist, kann man die FB riechen? Für mein Verständnis: Faul = Gestank.
    Bei der Durchsicht, und schon gar nicht im Herbst, überprüfe ich nicht soooo genau jede einzelne Brutwabe. Könnte ich dadurch die FB übersehen?


    Wäre Euch dankbar für Antworten.


    schönen Tag und viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    aus meiner Erfahrung würde ich diese Entscheidung vom Anfängerstatus abhängig machen.


    Um sich der Imkerei zu nähern und dann eine Entscheidung treffen zu können, ob man bei dieser Sache bleibt, würde ich auch zu keine großen Inverstitionen in neue Beuten raten. Dazu reichen aber 1-2 billige Altkrambeuten, die aber noch voll funktionsfähig sein sollten. In der Regel hilft hier auch der Pate etwas aus.


    Ich habe auch lange versucht von Imkerwitwen, Umsteigern,...., Beuten kostengünstig zu erwerben. Auch bei mir war das Ergebnis sehr ernüchternd. Viele Kollegen meinen, kaputtes Zeug an dumme Anfänger günstig zu verkaufen sei eine Freundschaftgabe.
    Wenn Du also die nächsten Jahre auch mit Bienen arbeiten möchtest, rate ich zu neuer und guter Ausstattung.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    ich habe festgestellt, dass sich aggressives Verhalten der Bienen z.B. auch bei einer Ameisenattacke im Frühjahr einstellt. Die ansonsten ruhigen Mädels werden plötzlich zu Stecher, wenn die Wächter ständig in alarmbereitschaft stehen.
    Ich will damit nur die o.g. Ursachen etwas erweitern: andauernde Bedrohung ---> Aktivierung der Verteidigung ---> Aggression.


    schönen Tag und viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    da ich bisher noch keine KÖ gezüchtet habe (außer natürlich über Ableger usw.) war mir nicht bewußt, daß die Züchtung mit fortschreitendem Sommer zur Materialschlacht wird. Ok, ich verstehe jetzt das Problem und für Kunstschwärme ist ja Juli/August auch machbar.


    Für im Herbst benötigte Königinnen wäre es dann meiner Meinung nach fair, den höheren Aufwand über den Preis auszugleichen. Der Käufer kann dann entscheiden, ob er dies bezahlen will, oder selber auf sein Standmaß zwischenparkt. Die marktwirtschaftliche Regel: mehr Aufwand, höherer Preis, versteht jeder.


    Warum bieten eigentlich die Züchter die Königinnen nicht mit Staffelpreisen an? Eine reservierte KÖ im September ist dann halt teurer als eine im August. Und wenn ich als Imker im Herbst ein weiselloses Volk habe, werde ich einen höheren Preis akzeptieren müssen, wenn ich mein Volk nicht krepieren lassen will. Bei Sonderpreisen, um restliche KÖ's auszuverkaufen, stellt sich bei mir als Käufer sofort die Frage nach der Qualität. Ich würde das als Züchter nicht machen.


    viele Grüße
    Gerhard