Beiträge von Gerd

    Hallo Imker/innen,


    aus vergorenen Met könnten man ja auch Essig herstellen. Hat das schon jemand versucht?
    Ich habe gestern auf den Markt auch einen Honigessig probiert und war so begeistert, dass ich das auch mal versuchen möchte. Leider konnte ich über das Rezept nix erfahren, es nennt sich aber "Honigessig".


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    was hier natürlich auch noch eine Rolle spielt ist, wie lange die OX-Kristalle an der natürlichen Luftfeuchtigkeit (die selbe wie im Bienenstock) ihre Wirkung aufrecht erhalten.
    Soweit ich weiß, zerfallen die Kristalle bereits nach wenigen Tagen in Wasser und in irgendein Salz. Diese chemische Stabilität der Kristalle ist dann die maximal mögliche Wirkdauer.
    Wenn das wirklich nur eine Woche hält, dann wären längere Abstände - unabhängig vom Abfall - keine gute Lösung.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    da nach 3 Wochen die Wirkung nachlässt, bin ich dieses Jahr zur Anschluss-Behandlung mit meinem Oxalsäure-Verdampfer ran. Aufgrund des anschließend hohen Milbenabfalles muss ich leider auf eine sehr mäßige Wirkung der Thymol-Streifen schließen. Außerdem sagte mir mein Wachs-Verarbeiter, dass man Thymol bei der Erwärmung und Verarbeitung von MW's deutlich riecht. Wie gravierend das auch immer sein mag, die geringe Wirksamkeit und die verbleibenden Rückstände sind für mich Grund genug, künftig nicht mehr mit Thymol zu behandeln.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    wie lange wird denn in der Regel die alte KÖ in einen Volk toleriert (also generell, nicht nur beim KS), wenn eine Nachschaffungszelle heranreift?
    Wird die Alte vor/nach dem Schlupf, oder vor/nach der Begattung abgestochen?


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    Vor 11 Tagen habe ich einen Kunstschwarm eingeschlagen und gestern nicht schlecht gestaunt, als ich bei der ersten Durchsicht eine verdeckelte Weiselzelle gefunden habe.
    Hatte schon mal wer so was? Ich hab mich entschlossen das ganze seinen Lauf zu lassen, für einen Schwarm sind das zu wenig, hoff ich. Was würdet Ihr in diesem Fall machen?


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    natürlich leiden wir alle unter der allgemeinen höheren Belastung, die jeden und natürlich mich auch trifft.
    Aber es macht doch einen Unterschied, ob ich meine Bienen neben einer intensiv betrieben Landwirtschaft stehen habe und die Bienen zu der allgemeinen Belastung noch zusätzliche Gifte schlucken müssen. Und zu unserem Ausgangspunkt:
    Wenn das Vorkommen des Meli-Honigs auf die allgemeine Giftbelastung zurückgeführt werden soll,
    dann dürfte es keine derartigen mikroregionalen Unterschiede geben.
    Wenn die lokalen Vergiftungen durch die z.B. intensive Landwirtschaft das Vorkommen beeinflussen, dass dürfte ich keinen/wenig Meli-Honig haben,
    was aber auch nicht der Fall ist.
    Deshalb erscheint mir die Ursachenzuschreibung der PSM für den Meli-Honig als nicht zutreffend, bzw. andere Ursachen signifikanter. Und, wenn wir uns an die Öffentlichkeit wenden,
    um auf das Vergiftung-Problem aufmerksam zu machen, dann sollten unsere Argumente stichhaltig sein, sonst machen wir uns auf Dauer unglaubhaft.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Bernhard, hallo Imker,


    natürlich kann man bei dieser Frage den Einfluss von PSM erst mal nicht ganz ausschließen. Die Frage ist halt nur, wo sollte man den Schwerpunkt für Untersuchungen legen.
    Und aus meiner - sicher nicht so langjährigen - Erfahrung und meiner Situation am Standort halte ich diesen Einfluss für geringer als andere Ansätze.


    Ich will auch keineswegs die Vergiftungs-Problematik herunter spielen, oder mit dazu beitragen, dass diese in den Container "Einzelfälle = Wurscht" verschwindet. Im Gegenteil!
    Ich sehe die Relevanz ebenfalls für ganz Deutschland und für alle Imker, besonders auch dann, wenn man (noch) nicht von der PSM betroffen ist, so wie ich.


    Aber: Wir Imker sollten vorsichtig mit dieser Zuschreibung umgehen. Wenn wir allzu schnell und auch bei geringer Signifikanz die rote PSM-Karte ziehen, kann unser Protest auch schnell irrelevant werden und das genau möchte ich eben nicht.


    Bitte versteht meinen Kommentar also nicht so, dass mir die PSM-Problematik wurscht ist, weil ich nicht betroffen bin.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    zumindest für meinen Bereich kann ich die Vergiftung als Ursache für Meli-Honig als wenig signifikant bewerten. Der Wald wurde garantiert in den letzten Jahren nicht bespritzt, die Felder und Wiesen werden nicht intensiv bewirtschaftet und große Mais- oder Rapsfelder gibt es hier auch nicht. Wenn, dann müsste sich die Belastung bei mir auf einen allgemeinen Anstieg der Umweltbelastung zurückführen lassen. Dann aber macht eine regionale Betrachtung hinsichtlich des Vorkommens von Meli-Honig wenig Sinn und das Vorkommen müsste flächendeckend sein, was ja eben nicht der Fall ist.
    Auch wenn wir Imker sehr an der Vergiftung durch intensive Landwirtschaft leiden, sollten wir dies nicht bei allen Problemen als Ursache zuschreiben.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Simmerl,


    diese Theorie trifft zumindest bei mir nicht zu. Die großen Flächen von Mais, Weizen, .... habe ich nicht.
    Außerdem glaube ich nicht so recht an die Theorie mit der Bienenrasse. Der Meli-Honig ist definitiv meine jüngste Tracht (ab letzter Woche). Es könnten also durchaus - witterungsbedingt - noch weitere Imkerkollegen meine Freude teilen müssen.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    bei mir geht das mit dem Meli-Honig heuer schon wieder los. Da kommt Freude auf, wenn man die schweren Waben einhängt. Die Freude schwindet leider wieder,
    wenn man die schweren Waben wieder rausnimmt.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    ich mache nun schon seit einigen Jahre nach der letzten Ernte im Juli/August KS nach der klassischen Methode (3 Tage kellerhaft, ....).


    Natürlich kann man den KS, wie jeden Schwarm, an jeden beliebigen Ort einschlagen - theoretisch.


    Vermutlich weil im KS viele Flugdamen sind, die die Orientierung doch nicht ganz verloren haben und die Stimmung nach dem Abräumen generell etwas räuberischer ist, bekam ich am Standplatz der Spender gelegentlich Probleme mit Räuberei. Beim KS muss sich das Volk erst organisieren und deshalb sind die ersten Tage kritisch. Aber seitdem ich die KS an entfernteren Standorten einschlage klappt das tadellos.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    meine Deckel für die Kunst-Schwarmkisten haben Löcher für einen Lockenwickler mit Königin. Normalerweise bleibt die KÖ während der Kellerhaft stechsicher darin.


    Kennt jemand einen Ca-Königinnenzüchter, der in Lockenwickler versendet? Ich bräuchte dringend eine Belegstellenkönigin, die ich gleich im Lockenwickler in die Kiste einhängen kann. Das Umquartieren der Königin von den flachen Zusetzkäfigen in einen Lockenwickler ist mir zu zickerig.


    Oder hat jemand eine gute Idee für mich? Wäre für jeden Tipp dankbar.


    danke schon mal und viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    aber mit Bezug zur Ausgangsfrage rate ich, kein altes Zeug zu übernehmen, auch wenn es geschenkt ist. Wenn, dann sollte das Material in einwandfreiem Zustand sein und es sollte auch die Möglichkeit zur Kontrolle der Windeln möglich sein. Das fehlt oft bei den alten Beuten. Auch die Maße würde ich vorher prüfen, denn die Kreativität der alten Imker ist enorm, während es bei der Präzision öfter mal haperte. Breite Fugen bei den Holzverbindungen sind für die Wachsmotten ein idealer Unterschlupf. (Nur) Streichen kann man natürlich.
    Ich habe mit dem geschenkten altem Zeug auch schon böse Überraschungen erlebt (nicht immer). Am Ende hatte ich dann nur die Arbeit diese Beute ofengerecht zu zerlegen und eine Flasche Wein als Dankeschön weniger.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    Trogbeuten sind im Umgang mit den Bienen sehr praktisch und bieten einige Vorteile, z.B. die leichte Erweiterung durch einzelne Waben oder der Platzkomfort bei der Durchsicht. Bei den Alpentrogbeuten kann man hinten z.b. einen Ableger bilden oder ein schwaches Volk einquartieren, da ein seitlicher Auslauf an der Längsseite entlang bis zur Front besteht. Auch dies erleichtert die Arbeit.

    Bei der Aufstellung im Freien und beim Regenwasserschutz sind sie aber ziemlich unhandlich, da z.B. Abdeckbleche wenig sinnvoll sind (HR sind kürzer als die Trogbeute). Auch die körperliche Haltung des Imkers kann Probleme bereiten. Durch den langen Trog ist man bei der Arbeit von Hinten zu einer nach vorne gebeugten Haltung gezwungen und das kann bei älteren Imkern ganz schön ins Kreuz gehen.


    viele Grüße
    Gerhard