Beiträge von Gerd

    Hallo,


    das ist entschieden. Ich führe meine Völker in Trogbeuten. Bei voller Tracht werden mir mehrere Aufsetzkästen übereinander einfach zu schwer und deshalb möchte ich den hinteren freien Platz der Trogbeute besser nutzen. Also bereits volle Honigwaben hinten anhängen, oben mit leeren Waben wieder auffüllen. Für die angehängten hinteren Waben brauche ich eine Lösung das Bebrüten zu verhindern. Ein Schied, das die Bienen durchlässt, die KÖ aber nicht.


    Die Magazin-Imker arbeiten doch auch mit Schied um gelegentlich den Brutraum einzudämmen. Deshalb möchte ich gerne auf diese Erfahrungen zurückgreifen. Wie sollte ein solches Schied beschaffen sein? Welche Bienendurchlässigkeit (cm) ist optimal? Wie sicher ist, dass die KÖ nicht drüber geht? .....


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,
    ich möchte aus dem Aufsetzkasten Honigwaben entnehmen und hinten in der Trogbeute anhängen (den Aufsetzkasten dann mit leeren Waben wieder füllen). Diesen hinteren Bereich mit den angehängten Honigwaben (etwa 6 Stck) möchte ich für die KÖ unzugänglich machen, damit sie nicht bebrütetet werden. Die Arbeiterinnen sollen aber diese Waben ggf. vervollständigen und pflegen, den Honig aber nicht mehr umtragen.


    Geht denn die KÖ normalerweise nicht über dieses durchlaufbare Holzschied? Ist bei diesem Schied auch ein seitlicher Rand mit Bienendurchlass erforderlich/sinnvoll (ev. 1 cm)? Ich habe bisher noch kein Schied verwendet und müsste mir auch erst eins bauen, sofern das voraussichtlich klappen wird.


    Wäre für Eure Erfahrungen und Bauhilfen mit den Schied sehr dankbar.


    frohes neues Jahr und viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    in hoffnungsvoller Erwartung einer Massentracht im nächsten Frühjahr mache ich mir Gedanken, wie ich in meinen Trogbeuten den Brutraum einschränken kann.


    Bisher habe ich bei guter Tracht einfach mit leeren Aufsätzen und Absperrgitter dazwischen erweitert. Den unteren Bereich habe ich den jeweiligen Bedarf an Brutraumbedarf angepasst und komplett abgesperrt.
    Der KÖ war also der gesamte untere Raum der Trogbeute zugänglich.


    Heuer möchte ich mal versuchen, volle Honigwaben aus dem Aufsatz zu nehmen und in der Trogbeute hinten anzuhängen. Die KÖ sollte aber dabei keine Möglichkeit haben auf diesen Honigwaben rumzulaufen,
    die Bienen aber schon. Ich bräuchte also so etwas wie ein vertikales Absperrgitter, oder ein Sheet mit Durchlass für Arbeiterinnen in meiner Trogbeute.


    Hatte denn jemand schon ein ähnliches Problem und eine gute Lösung dazu?


    Bin für Eure Antworten sehr dankbar.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    das kann ja jeder handhaben wie er will. Ich empfehle eine Maske, gerade weil ich nun schon mehrere Jahre mit den Oxamat behandle.
    Während des Begasens kann ich natürlich ausweichen. Wenn ich aber die Luft so lange anhalten soll, bis ich den Oxamat von der Beute nehme und die Beute
    auch wieder geschlossen ist, bin ich blau. Also nicht wegen Alkohol, sondern Sauerstoffmangel. Meine Arme sind auch zu kurz um den Rest-Rauch in der begasten Beute und in der Oxamat-Haube während des Umsetzens/Verschleißens auf Abstand zu halten. Für mich ist es kein Problem für diese 2 Minuten eine Maske aufzusetzen.


    Dieses Verhalten ist übrigens sehr typisch für Unfälle: mit der Routine schleicht sich auch die Lässigkeit im Umgang mit gefährlichen Stoffen ein.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    den Oxamat benutze ich schon seit ein paar Jahren und ich bin auch sehr zufrieden. Reinigen geht ganz einfach, mit einen breiten Pinsel. Die Batterie ist bisweilen nervig, ich nehme - wo es möglich ist - ein Netzgerät. Die Wirkung ist hervorragend und die Behandlung gut verträglich. Königinnen-Verlust hatte ich bisher noch nie, bei Behandlung mit AS schon. Das Pulver kostet auch nicht viel. Bei der Behandlung trage ich eine ordentliche Gasmaske und das würde ich auch jeden raten. Das Gas kriecht in alle Ritzen und ist gesundheitlich nicht unbedenklich. AS-Dämpfe sind aber auch nicht gerade gesund.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    mir ist noch nicht klar, wie die Drohnen ausgewählt werden.


    Wie ist denn sichergestellt, dass ich genau diese Drohne bekomme die ich mir vorstelle?
    Wieviele Drohnen braucht man und wie werden die "gemolken"
    Wie groß ist die Gefahr, dass Sperma verdirbt, oder wie schnell nach dem "Melken" muss besamt werden?


    Fragen, Fragen...


    danke für Eure Antworten
    Gerhard

    Hallo,


    so wirklich verstanden habe ich den Vorteil einer künstlich besamten KÖ noch nicht. Da sie aber um das 3fache mehr kostet als eine Belegstellen-KÖ, sollten sich Argumente finden lassen.
    - eine Belegstellenkönigin geht auf ausgewähltes Zuchtmaterial zurück. Die künstlich besamte auch ---> kein Vorteil
    - die Qualität des Drohnenspermas auf einer guten Belegstelle ist durch ausgewählte Drohnenvölker bestmöglich. Bei einer künstlich besamten auch. ---> kein Vorteil
    - die Genetik des Volkes einer Belegstellenkönigin ist weitgehend definiert. Bei einer künstlich besamten auch. ---> kein Vorteil
    - die Legeleistung kann auch mal unbefriedigend sein, nicht jede Belegstellenkönigin ist 1a. Bei einer künstlich besamten auch nicht. ---> kein Vorteil


    Ich denke, dass ich auf künstlich besamte KÖ verzichten kann.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Steffen,


    zeichnest Du die KÖ an der Wabe? Daran hab ich auch schon gedacht, müsste doch normalerweise mit einen Zeichenstift auch ohne rausnehmen klappen.
    Oder vielleicht noch besser mit einem weichen spitzen Pinsel und dem Farblack?


    Naja ich hab schon bedenken, dass ich nicht so feinmotorisch arbeite, mit meinen Bratzen.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    ich habe mir eine Mischung aus Rainfarn, Lavendel und Maiskolben getrocknet. Zum Anzünden nehme ich die Eierschachteln. Klappt ganz gut und stinkt nicht allzu greislich.
    Wie brennt Ihr den Smoker aus, bisher habe ich nur ausgekratzt?


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    hab mal ne Frage an die Königinnenzeichner.


    Zum Abfangen der KÖ gibt es ja mehrere Geräte, u. A. auch dieses Fang- und Zeichenrohr: http://www.holtermann-shop.de/popup_image.php/pID/2408&imgID=1
    Bisher hatte ich nur ein Abfangrohr und musste dann die KÖ zum Zeichnen in ein separates Zeichenrohr verbringen: http://www.holtermann-shop.de/popup_image.php/pID/5544&imgID=1


    Hat jemand Erfahrung mit dem Fang- und Zeichenrohr, oder was verwendet Ihr so?


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    das und ähnliches gibt es ja bereits. Ich bin mittlerweile komplett auf Trogbeuten mit zusätzlichem Seitenkanal umgestiegen, die natürlich auch ihre Nachteile haben. Aber gerade die einfache Erweiterungsmöglichkeit einzelner Waben und der zur Verfügung stehende Platz bei einer Durchsicht haben MICH überzeugt.
    Erkundige Dich also, bevor Du etwas erfindest was es schon lange gibt.


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo Frank,


    danke für Deine Antwort und Deine Erfahrungen. Ich denke, dass eine Belegstellenkönigin bei mir ausreicht. Die Nachteile der künstlich besamten KÖ waren mir bisher nicht so bewusst.


    danke nochmal und viele Grüße
    Gerhard