Beiträge von Gerd

    Ich wohne nicht weit weg von Dir und habe letztes WE geschleudert. Schöner gelber Blütenhonig, viel Löwenzahn, Raps und Obstblüte. Feuchte war bei 16-17%. Gute Menge mit guter Qualität. In dieser Woche fliegen die Bienen schon sehr früh und auch bis abends, was eigentlich für eine Waldtracht spricht. Aufmachen werde ich aber erst in der kommenden Woche.

    Ich würde an Deiner Stelle schleudern


    viele Grüße

    Gerhard

    Bei sonst normal-ruhigen Völkern konnte ich immer dann eine gesteigerte Aggressivität beobachten - eigentlich spüren - wenn der Ameisenbefall am Stand stärker wurde. Das löst ständige Alarmbereitschaft aus, denn Ameisen mögen es auch gerne süß und versuchen überall einzudringen.


    Auch der Entwicklungsstand eines Volkes spielt eine Rolle. Wenn es also gerade besonders viele Wächter gibt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Stiches dementsprechend höher.


    Längstens 2-3- Tage nach dem Schleudern hat sich bei meinen Bienen die Aufregung gelegt, die Völker verhalten sich dann wie vorher.


    viele Grüße

    Gerhard

    Bei mir war die KÖ definitiv im Brutraum und die Drohnenmaden nur vereinzelt im HR. Da es nur Drohnen waren, vermute ich mal eher, dass eine überaktive Arbeiterin am Werk war. Aber gleich bei 2 Völker, obwohl ich das bisher noch nie hatte? Entweder gibt es einen genetischen Zusammenhang, oder heuer besondere situative Einflüsse (Rapstracht war ungewöhnlich viel). Die HR waren zwar gut gefüllt, im Brutraum wäre aber noch ausreichend Raum gewesen.


    Hattet Ihr auch Raps, als dieses Phänomen bei Euch auftrat?


    viele Grüße

    Gerhard

    nun, wie ein bayerisches Sprichwort sagt: Wie der Herr so das Gescherr. Meint sinngemäß, wenn sich der Chef auch nicht so gerne an die Vorschriften hält, machen ihm das die Mitarbeiter nach. Gebe zu, ich bin kein gutes Vorbild für die (Bienen)regeln.


    Also danke für die Antworten, ich hatte das heuer zum ersten mal.


    schönen Abend und viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    nun finde ich schon mehrmals über und hinter meinen Absperrgittern in den HR vereinzelte Drohnenbrut.

    Die KÖ ist da wo sie sein soll, also im Brutraum. Unbegattete Königin im HR halte ich für sehr unwahrscheinlich, weil ich alle WZ gebrochen habe und es auch nur vereinzelte Wabenzellen (allerdings in der Größe von Drohenzellen) betrifft. Kann es sein, dass die Bienen auch mal Eier rumtragen?

    Irgendwie verstehe ich das nicht, hat das auch schon mal jemand bei sich beobachtet?


    viele Grüße

    Gerhard

    Hallo,

    ab wann rechnet ihr damit, dass die Tracht einsetzt und ausgeschleuderten Waben bereit stehen müssen?

    viele Grüße

    Gerhard

    ja und leider hätte ich das sogar noch gerne etwas spezifischer. Den männlichen Filzläusen, die sich eher im femininen Milieu aufhalten sollen,

    sagt man eine besondere Aggressivität nach. Das wäre die interessanteste Gattung.


    viele Grüße

    Gerhard

    Hallo,


    leider habe ich Probleme die verschiedenen Läuse zu erkennen. Kann mal bitte jemand ein Foto zu seinen entdeckten Filzläusen hier reinstellen?
    Am Besten so, dass man auch das Lebensumfeld der Tiere erkennen kann.


    viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    kann mir mal bitte jemand die Vorteile der Wymouthkiefer gegenüber der Fichte erklären. Warum ist Wymouthkiefer das perfekte Beutenholz?


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,


    leider habe ich auch ähnliche Fälle, bei denen ich keine genaue Diagnosen stellen kann. Sicher ist, vermutlich auch hier, dass im frühen Winter das Volk zu schwach war, obwohl es im Herbst noch ganz gut aussah. Der harte Frost über ein paar Tage hat dann die Sache beendet.


    Ich stelle mir die Frage: Was mache ich, wenn ich bei der Winterbehandlung feststelle, das ein Volk zwar noch lebt, aber wenig Chancen hat, weil es zu klein wurde? Würdet Ihr im Winter Völker zusammenlegen und wenn ja, mit welcher Methode?


    viele Grüße
    Gerhard

    Hallo,
    ribes , danke für Deine Antwort. Die Wirksamkeit von OS-Gas ist mir natürlich bekannt und an die anfänglich kontroversen Diskussionen zu dieser Methode kann ich mich noch gut erinnern.


    Ich würde mir halt wünschen, dass wir Imker neue Methoden anhand von Fakten beurteilen - sofern sie denn vorhanden sind - und nicht grundsätzlich erst mal ablehnen oder ins Lächerliche ziehen, ohne konkrete Informationen dazu zu haben.


    viele Grüße
    Gerhard nicht Liebig

    Hallo,


    was mich etwas stört ist dieser negative Mainstream. Bevor keine brauchbaren Ergebnisse aus halbwegs wissenschaftlich durchgeführten Feldversuchen vorliegen, habe ICH dazu gar keine Meinung. Bekanntlich waren es meistens die Spinner, die sich erst gegen die etablierten Methoden durchsetzen mussten, weil es - und das ist sicher hier auch der Fall - für herkömmliche Geschäfte nachteilig war. Leider stimmt es, dass die Institute auf externe Finanzierung angewiesen sind. Alleine durch die Experimente, die hier durchgeführt werden, oder eben nicht durchgeführt werden, lassen sich die breit angewandten Methoden, also das Kaufverhalten der Imker, beeinflussen. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch an die Begasung mit OS erinnern, die zwar hochwirksam, aber immer noch nicht zulässig ist.
    Ich bin also der Meinung, dass es grundsätzlich richtig und wichtig ist, neue Methoden zu entwickeln und dass die Anwender gut beraten sind, sich offen und kritisch (aber ohne Vorurteile) damit auseinander zu setzen. Aber auch, dass derjenige, der eine neue Methode vermarkten möchte, die Wirksamkeit halbwegs wissenschaftlich dokumentiert und nachweist, was ich bisher nicht gesehen habe.


    viele Grüße
    Gerhard

    verkaufe Turboläuse aller Gattungen zu Niedriegstpreisen: Kopfläuse, Filzläuse, Honigläuse, ... auf Wunsch gepudert und geschminkt.
    Bei Interesse bitte PN

    Hallo,


    vielen Dank für Eure Antworten. Dass es so etwas auch bei Holtermann gibt, hätte ich nicht gedacht. Das erspart mir jetzt ne Menge Arbeit, DN passt mit kleinen Änderungen.


    viele Grüße und nochmals Danke
    Gerhard