Beiträge von Gerd

    Hallo,

    auf YouTube führt ein österreichischer Imker die Behandlung mit Amitraz-Steifen vor. Nachdem er 2 Streifen eingehängt hat, setzte er den HR wieder drauf und lobte die einfache Handhabung und die gute Wirkung. Er bemerkte auch, dass dieses Mittel durch den Veterinär verschrieben werden muss. Naja, gut dass ich von dem keinen Honig kaufen muss aber:
    - Welche Voraussetzungen braucht es eigentlich für diese Verschreibung? Apiwarol von Biowet wird
    doch überall frei angeboten?


    Die Zerfallsprodukte von Amitraz sind also giftig, im Honig und Wachs nachweisbar und darüberhinaus gibt es bereits Resistenzen. Also nicht die beste Wahl, aber:

    - Gibt es über die Zerfallsprodukte der gängigen Alternativen (z.B. OS-Gas) auch Informationen?


    Über Eure Meinungen/Informationen würde ich mich freuen.


    viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    mein Imkernachbar hat o.g. Behandlungsmittel verwendet. Seiner Aussage nach mit sehr hoher Wirksamkeit. Dabei wird eine Tablette angezündet und ähnlich wie bei einigen OS-Gas-Anwendungen in den Bienenstock über ein Rohr "geraucht". Dass es kein zugelassenes Mittel ist, weiß ich, aber das alleine stellt ja nicht unbedingt die Wirksamkeit, Verträglichkeit und Rückstandsfreiheit in Frage.

    - Hat jemand damit Erfahrungen?

    - Hat jemand Informationen über Rückstände im Stock und damit im Honig?

    - Hat jemand Informationen über welche Gefahren bei der Anwendung für den Imker bestehen.


    Über Eure Meinungen/Erfahrungen dazu wäre ich sehr dankbar.

    viele Grüße, Gerhard

    jetzt, nach dem Schleudern, ist bei mir ne deutliche Trachtpause. Warum weiß ich nicht so recht. Wir hatten bei uns keine so gewaltigen Unwetter, die die Läuse runterwaschen hätten können. Wie ist denn Eure Prognose, kommen im Juli nochmal Läuse?


    viele Grüße

    Gerhard

    Über 18% würde ich nicht schleudern, selbst wenn es ggf. Probleme beim Schleudern gibt. Lieber habe ich Resthonig in den Waben, als eine Gärbrühe. Bei etwa bei 20% hast Du keine Haltbarkeit mehr.
    Ich würde Leerwaben zugeben um den Sammeltrieb aufrechtzuhalten und nur die brauchbaren Waben schleudern. Sollten sich diese nicht restlos ausschleudern lassen, würde ich sie befeuchten und sie wieder reinhängen.


    viele Grüße

    Gerhard

    vielleicht ist das bei Dir wirklich noch keine Waldtracht. Meine Messungen waren 15,5% - 16%, also sehr trocken.

    viele Grüße

    Gerhard

    Hallo,


    allen Imkern in meiner Gegend rate ich zum (Zwischen)Schleudern. Ich musste übers WE schleudern, mein Ergebnis war:
    viel, sehr würziger und trockener WH, aber ein großer Teil war in die Waben betoniert.


    Ich habe meine Meli-Waben so gut es ging ausgeschleudert, gewässert und wieder reingehängt. Die Bienen werden das hoffentlich noch umtragen bis ich Ende Juli abräume.


    viele Grüße

    Gerhard

    normalerweise gehe ich ohne Handschuhe und nur zeitweise mit Schleier an die Bienen.

    Wenn ich wirklich mal ein paar Stiche abbekomme (soll ja gegen späteres Rheuma vorbeugen) nehme ich zur inneren Anwendung 0,5 - 1 ltr. Bier, das hilft bei mir immer.

    viele Grüße

    Gerhard

    Ich wohne nicht weit weg von Dir und habe letztes WE geschleudert. Schöner gelber Blütenhonig, viel Löwenzahn, Raps und Obstblüte. Feuchte war bei 16-17%. Gute Menge mit guter Qualität. In dieser Woche fliegen die Bienen schon sehr früh und auch bis abends, was eigentlich für eine Waldtracht spricht. Aufmachen werde ich aber erst in der kommenden Woche.

    Ich würde an Deiner Stelle schleudern


    viele Grüße

    Gerhard

    Bei sonst normal-ruhigen Völkern konnte ich immer dann eine gesteigerte Aggressivität beobachten - eigentlich spüren - wenn der Ameisenbefall am Stand stärker wurde. Das löst ständige Alarmbereitschaft aus, denn Ameisen mögen es auch gerne süß und versuchen überall einzudringen.


    Auch der Entwicklungsstand eines Volkes spielt eine Rolle. Wenn es also gerade besonders viele Wächter gibt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Stiches dementsprechend höher.


    Längstens 2-3- Tage nach dem Schleudern hat sich bei meinen Bienen die Aufregung gelegt, die Völker verhalten sich dann wie vorher.


    viele Grüße

    Gerhard

    Bei mir war die KÖ definitiv im Brutraum und die Drohnenmaden nur vereinzelt im HR. Da es nur Drohnen waren, vermute ich mal eher, dass eine überaktive Arbeiterin am Werk war. Aber gleich bei 2 Völker, obwohl ich das bisher noch nie hatte? Entweder gibt es einen genetischen Zusammenhang, oder heuer besondere situative Einflüsse (Rapstracht war ungewöhnlich viel). Die HR waren zwar gut gefüllt, im Brutraum wäre aber noch ausreichend Raum gewesen.


    Hattet Ihr auch Raps, als dieses Phänomen bei Euch auftrat?


    viele Grüße

    Gerhard

    nun, wie ein bayerisches Sprichwort sagt: Wie der Herr so das Gescherr. Meint sinngemäß, wenn sich der Chef auch nicht so gerne an die Vorschriften hält, machen ihm das die Mitarbeiter nach. Gebe zu, ich bin kein gutes Vorbild für die (Bienen)regeln.


    Also danke für die Antworten, ich hatte das heuer zum ersten mal.


    schönen Abend und viele Grüße

    Gerhard