Beiträge von Gerd

    Hallo,


    letzte Woche habe ich mit OXgas behandelt und Ende dieser Woche werde ich das nochmal durchziehen.


    Der Milbenfall bei mir war eher mäßig, bei Imkerkollegen auch eher gering. Also, wenn ich mit AS/OSflüssig behandeln würde (was ich nicht mache), dann erst bei erträglicheren Temperaturen. Die so oft zitierte Wirkung in die Brut sollte doch die etwas spätere Behandlung wieder ausgleichen.


    viele Grüße

    Gerhard

    P s i r a m: Die in vielen populärwissenschaftlichen Werken aufgeführten Wunderwirkungen des relativ teuren Propolis basieren meist auf Einzelerfahrungen und retrospektiven Betrachtungen. In wissenschaftlichen Veröffentlichungen lassen sich diese Wunderwirkungen nicht wiederfinden.

    Hallo Immer/innen,

    das stimmt nur teilweise und beinhaltet mit dem Begriff "Wunderwirkungen" auch eine unangebrachte Wertung zum Produkt, was in einer objektiven Plattform nun auch nicht sein sollte.


    Ich muss aber leider auch feststellen, dass es wirklich sehr viele populärwissenschaftliche Werke zu diesem Thema gibt und wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Propolis eher rar sind. Vermutlich wird sich das auch nicht so schnell ändern, weil sich durch die starke Varianz der Proben die Prozesse kaum reproduzieren/verifizieren lassen. Belastbaren Ergebnissen aus Feldversuchen müsste neben genauen Stoff-Analysen erst eine Standardisierung der komplexen Bestandteile vorausgehen. Und davon ausgehend, müssten dann die einzelnen Bestandteile in ihrer Varianz untersucht werden, mit dem Ziel ein "Referenzpropolis" für die Feldversuche definieren zu können. Erst bei nachgewiesener Wirkung/Nebenwirkung dieser Referenz können die einzelnen Bestandteile variiert werden, um die Wirkungen des Komplexes mit den einzelnen Inhaltsstoffen in Verbindung zu bringen, oder ggf. die Allergene zu substituieren.

    Auch wenn bereits die Wirkung einzelner Inhaltsstoffe gesichert ist, ist das eine jahrelange Grundlagenforschung, die niemand bezahlen wird.


    Trotz der mangelnden wissenschaftlichen Methoden: Wenn ich, oder ein Familienmitglied mit Infekten kämpfen, greifen wir häufig zu unserer Tinktur und stellen eine Besserung fest. Eine gewisse Menge halte ich für uns bereit, wenn sonst nix mehr helfen würde (z.B. MRE).


    viele Grüße

    Gerhard

    Hallo,

    und vielen Dank für Euer Interesse an diesem Thema.

    Soweit ich das jetzt überblicken kann, gibt es zwar viele Aussagen, auch Forschungsansätze, aber es fehlt bisher wirklich eine belastbare Validierung.


    Das ist für mich umso erstaunlicher, weil die Weiterverarbeitung von Propolis (z.B. Tinkturen) in D dem Arzneimittelgesetz unterliegt. Irgendwie passt das nicht zusammen: Propolis-Tinktur ist also ein Arzneimittel, das hinsichtlich Herstellung und Vertrieb gesetzlichen Vorgaben unterliegt. Ist also deutlich restriktiver zu betrachten wie z.B. Kamillentee, für den die Wirksamkeit ebenfalls (nur) durch die Volksmedizin nachgewiesen ist. Logisch wäre es, dass einer Vertriebs- und Herstellungseinschränkung erst entsprechende Nachweise zur Wirksamkeit vorausgehen. Die habe ich bis jetzt noch nicht finden können, aber ich suche weiter.


    viele Grüße

    Gerhard

    Hallo,

    und vielen Dank für die Antworten. Leider lieferte mir die Suchmaschine eben nicht den gewünschten Erfolg und darum habe ich mir erlaubt, dieses Forum hier mit meiner Frage zu belästigen.

    Liebe Imkerkollegen, ihr könnt davon ausgehen, dass die Allermeisten hier - und ich auch - wissen, wie eine Suchmaschine zu bedienen ist. Aber vielleicht habe ich mich auch nur zu ungenau ausgedrückt. Mich interessiert nicht allgemein Bekanntes, sondern Informationen über die Grundlagen-Forschung zu diesem Thema. Also medizinische Studien an einer Uni, die Verantwortlichen, deren Methoden/Versuchsbedingungen und natürlich die Ergebnisse, vor allem die Publikationen/Quellen dazu. Das findet sich nun nicht so ohne weiteres in Suchmaschinen, oder vielleicht erst nachdem man sich durch die vielen Produkt-Angebote durchgequält hat. Die Hoffnung, dass ein Imkerkollege bereits ein Paper zu diesem Thema vorliegen hat, hat mich hier zu meiner Frage in die Runde motiviert. Bienenknecht Vielen Dank dafür!


    Liebe Imkerkollegen, es ist keiner verpflichtet hier zu antworten, aber bitte unterlasst künftig arrogante Google-Verweise auf meine Fragen!


    viele Grüße

    Gerhard

    Hallo,

    das Hängeetikett mag eine schöne Variante darstellen, würde aber trotz unverlierbarer Befestigung am Glas nicht meinen Ansprüchen der Versiegelung entsprechen.

    Für private Zwecke ist ja eh alles wurscht, aber wenn Du Deinen Honig z.B. in regionalen Geschäften anbieten willst, solltest Du sicherstellen, dass ein geöffnetes Glas auch als solches zu erkennen ist.


    viele Grüße

    Gerhard

    erst mal mindestens eine Woche außer ständig flüssig füttern gar nix machen. Dabei beobachte ich das Flugloch, ob Pollen eingetragen werden, oder ob sich Räuber ranmachen. Das Volk muss sich ja erst noch organisieren und ist anfänglich der Räuberei nicht gut gewappnet. Spätestens nach 2 Wochen hole ich den Ausfresskäfig aus der Beute und hoffe, dass die KÖ auf einer Wabe zu legen angefangen hat. Futterstrom nicht abreißen lassen. Behandeln erst im Winter, die KS-Bienen habe ich ja bereits "kräftig" mit MS eingesprüht. Im Frühjahr kommen meine KS immer etwas schwächer aus dem Winter, starten aber dann schnell durch und zählen dann zu meinen besten Völkern.


    viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Imker/innen,


    das war wirklich nicht meine Glanzleistung. Den Ableger habe ich durch die "kräftige" AS-Behandlung ziemlich geschädigt. Nicht nur die Brut, es gab auch starken Totenfall. Hätte ich blos den Ableger gelassen, nach 9 Tagen begast und dann des KS oder einen anderen Volk zugesetzt. Die Bienen müssen die Fehler/Dummheit des Imkers erleiden. Das wird mir nicht mehr passieren.

    Der KS ist jetzt in der Kiste, denke das sollte so wie immer klappen.


    vielen Dank und viele Grüße

    Gerhard

    Hallo,


    danke für die Antworten.

    Ziel war es, einen KS zu bilden und das Ableger-Restvolk aus dem die KÖ stammt, irgendwie zu verwerten. Ich fand es halt schade die Brut zu verwerfen, bzw. auf eine späte KÖ aus einer WZ zu hoffen.

    Stimmt, ich habe übersehen dass die offene Brut generell ein Problem ist und ich weiß auch, dass AS auch nicht sooo gut in die Brut wirkt. Ich lasse wie von bienenfred vorgeschlagen, erst mal alles schlüpfen und kehre nach 9 Tagen und einer weiteren Behandlung vor dem KS ab. Ich war etwas zu ungeduldig in meinem Plan/Vorgehen. Der KS hat mindestens 2,5 kg, also viel mehr als erforderlich.


    vielen Dank, vermutlich habt ihr jetzt meinen KS gerettet.

    Gerhard

    Hallo,

    bisher habe ich meine KS nach den klassischen Methoden erstellt und dabei immer eine "fremde" KÖ verwendet.


    Heuer sitzt bereits eine KÖ aus meinem Ableger zusammen mit einen Haufen Bienen in Kellerhaft. Die Brut und die Bienen aus diesem (starken) Ableger möchte nun auch mit dem KS zusammen führen. Der Ableger ist stark und bereits ziemlich kräftig mit AS behandelt, da ja ohne KÖ.


    Ich möchte gerne vor dem Einschlagen die Bienen aus dem ehemaligen Ableger vor der neuen Beute abkehren und die Brut im neuen KS einhängen. Bereits gebildete WZ werde ich natürlich vorher zerstören. Die KÖ gebe ich in ein Ausfresskäfig in die Beute und dann schlage ich die Meute in die Beute.

    Also in der Beute befinden sich dann: Brutwaben der KS-Königin, die KÖ im Ausfresskäfig, Mittelwände, Futterwabe und Bienen aus einigen Völkern.

    Was meint ihr, klappt das mit der Brut und den Ableger-Bienen im KS?


    Wäre für Eure Erfahrung dankbar, viele Grüße

    Gerhard

    Hallo,


    ich stimme Jonas voll zu. Ich benutze das Ding nun schon seit 2 Jahren, habe einige KÖ's damit gefangen und möchte mit keinen Fangrohr tauschen.

    Fangen klappt sehr gut, aufgrund der großen Öffnung weniger Gefahr die KÖ zu verletzen, eingefangene Bienen fliegen ab, Zeichen leicht möglich.

    Ich kann es empfehlen.

    viele Grüße

    Gerhard