Beiträge von Bienenknecht

    Hallo Rene J. ,


    leider ist es in Deutschland sehr kleinteilig,

    deshalb wird Dir abschließden auch nur die zuständige Veterinärbehörde Auskunft erteilen können.


    Die meisten Beteiligten hier im IF kennen Deine vor Ort Situation sicher nicht und können nur aus hörensagen, bzw. eigenen Kentnissen wie es bei ihnen (ihrer Veterinärbehörde) gehandhabt wird, hier schreiben.

    Das unterscheidet sich nicht nur nach Landesvorgaben, nein auch jeder AmtsVet ist dort in seiner Stadt / seinem Kreis der Herrscher in seinem Bereich.

    Und auch nur der AmtsVet ist der Entscheider, der BSV (sofern es welche gibt, kenne mehr als einen Landkreis in dennen, das die Veterinärbehörde selber macht) ist nur sein Erfüllungsgehilfe.


    Hier bei mir ist es so, das bei Vereinsimkern die Meldung an Tierseuchenkasse - durch den Landesverband - und AmtsVet - durch den Imkerverein - erfolgt. Dadurch ist der Imker aber auch nur mit seiner Wohnadresse registriert, im Gegenzug sollen alle Bienenstände entsprechend gekennzeichnet sein. Durch dieses vereinfache System entstehen wenig Kosten, z.B. Befreieung der Tierseuchenkasse, es gibt auch keine Landwirtschaftliche Betriebsnummer ....

    Wenn Du einen BSV brauchst dann meldest Du das beim AmtsVet, der sendet Dir dann einen BSV (im Nachbarkreis kommt einer der AmtsVet Mitarbeiter) .... wohlgemerkt, das ist HIER so.


    Wenn Du wo hin wandern möchtest, dann ist dort vor Ort auch der AmtsVet Dein "offizeller" Ansprechpartner (kann sein das die das Teilweise Auslagern an die BSV).


    PS: Habe auch schon gehört, das Stände die noch kein Jahr (365 Tage) an einem Ort stehen, als angewandert nach BienenSeuchenVerordnung gelten .... >>> Auslegungssache !


    GdBK

    Hallo,


    Diemittelhessin


    Vor ein paar Jahren hätte ich Dir hier in Mittelhessen mal einen Ausflug nach Oberhessen empfohlen - Dich mit helianthus mal auszutauschen, sie bewirtschaftet eine Vielzahl von Völker, und weiß etwas dazu .......


    In unserem Verein haben wir eine fast 80jährige Imkerin die Ihre zweistellige Anzahl an super aussehenden Völkern, ausschließlich in DNM 1,0 hält ....


    Vielleicht noch ein Tipp für die postpandemische Zeit:

    Im Tiergarten Weilburg (von Hessen Forst betrieben) hat der dortige Kreisimkerverein, die verschiedensten Beutentypen nebeneinander stehen. Dort ist vielleicht auch eine "Entscheidungshilfe" gegeben.

    Wenn es noch so ist, haben die dann Freitags Nachmittags einen Junimkertreff dort.


    GdBK

    Hallo,

    Moin,

    ich habe auch mal ein paar Völker von einem betagten Imker übernommen (Wg Aufgabe der Imkerei).

    Die waren auch Behandelt "wie üblich" und unauffällig. Ich hab dann eine AS Lanzeitbehandlung gemacht am 3. Tag -nein ab dem 3. Tag war die Windel rotbraun für mehrere Tage, das das Volk noch gelebt hat! Zu der Zeit war wohl die Vierenlast noch nicht so gross. Womit ich sagen will: Bei "wie üblich" immer nachfragen was bei dem Imker denn üblich ist.

    LG

    Martin


    Da wäre ich drangeblieben,

    ein Volk das eine sehr große Varroalast aushält, ohne Schäden zu zeigen ist doch prädestiniert für Nachzuchten ... im Hinsicht auf das Herausbilden einer Toleranz ....


    GdBK

    Hallo,


    ... ganz ruhig.


    Ferndiagnosse wenn es nicht komplett ausgebildetet Flügel bzw. verkrüppelte Flügel sind:

    für mich DWV, auch wenn dies sehr früh im Jahr ist und ich nicht glaube, das da überhaupt eine Behandlung im letzten Jahr ablief.


    Tipp um es Morgen festzustellen:

    bei DWV sieht man zumeist Milben auf den Bienen,

    mach eine Bienenprobe

    z.B. so: LINK zum BI Kirchhain


    Anschließend ggf. eine AS-Stoßbehandlung (Schwammtuch) ....

    Tagestemperatur passt dazu grundlegend.


    An Kälteschaden würde ich hier nicht denken.


    GrillGruß

    Hallo,

    In Frankfurt/M gibt es derzeit keinen dienstfähigen BSV.
    Die Prüfung der frisch ausgebildeten BSV musste pandemiebedingt verschoben werden.


    Und ob die Situation mit den "neuen" BSV wirklich verbessert wird ?

    Mit dem schwelenden Disput zwischen den FfM Vereinen ....


    Hier im Nachbarkreis machen sie Jungimker nach 3 Jahren schon zum BSV=O ....

    dagegen

    ... im Lahn-Dill-Kreis hat es in meinen Augen kompetente BSV und auch einen bienentechnisch interessierten Amts-Vet :thumbup:, was man wohl leider in den wenigsten Fällen so sagen kann ...


    GrillGruß

    Hallo,

    Interessanterweise habe ich wirklich trockenen Honig nur aus einer polnischen Trogbeute (Dadant Blatt) geerntet, obwohl das Volk dort nicht besonders stark war. Dort ist der Honigraum praktisch tief eingelassen in die Gesamtbeute mit großem Raum darüber. Daran musste ich denken als ich die Veröffentlichungen von Torben Schiffer gesehen habe. Denn sein Wärmedach entspricht ungefähr den Gegebenheiten in der großen Trogbeute.



    Die Erfahrung haben wir auch, in den DNM Trogbeuten (nach dem ehemaligen Bieneninstitut in Marburg) ist der Honig subjektiv immer trockener als in den DNM1,5 Beuten mit offenem Boden.


    Bis auf den Freiständer ist das Arbeiten mit den Trogbeuten auch erheblich angenehmer als mit den DNM1,5,

    Schieden; Drohnenrahmen; Kontrolle geht im Trog alles ohne den HR runterzunehmen ....


    GdBK

    Hallo,


    1.

    Richtigstellung: Nein, wir imkern nicht mit Einraumbeuten, das sind nicht unsere Kästen.

    Hier wollte ich Euch lediglich einen von mehreren Ständen dieser Art, eines Bekannten präsentieren.


    2.

    Die Beutenfüsse sind Gewindestäbe, ich glaube M12,

    die Ameisenschutzringe bestehen aus HT Muffenstopfen.

    Das selbe System, welches man an zahlreichen Bienenständen,

    für andere Beuten (zumindest hier in der Gegend) auch findet.


    GdBK

    Hallo,

    Wenn der Käfer da ist, dann fragt der nicht nach Beratung, Kistenholzart oder, oder, oder.

    Und warum muss es für alles einen Berater geben? Wer hat denn zur Plastikhartschaum geraten? Oder zu Beuten mit Minimalwandstärke? Und wer hat dich denn beraten? Sicher keiner oder einfach ein Anfängerkursleiter.

    Aber jede Abweichung vom "Normalen" braucht so jemanden.

    Die Realität (der Bienen) habe ich auf keinen Fall unterschätzt.

    Klar fragt der Käfer nach der Kiste,

    je mehr Spalten und je mehr Ritzen und Hohlräume, desto besser Platz zum Verstecken im Volk und desto besser schutz sein Gelege vor Jedermanns Auge zu schützen.


    Hartschaumbeuten sollten keine Wahl sein, bieten aber wie ich selbt als Nichtbetroffener sehen konnte unbestittene Vorteile in salzhaltigen Seeluft.

    Keiner bevorzugt Minimalwandstärke - und Keiner bevorzugt Innendämmung der Zarge.


    Mich hat beraten:

    .... zahlreiche Besuche von imkerlichen Weiterbildungsmaßnahmen, Messen, Vortragsveranstaltunge, eine landesweite Imkerberaterausbildung, eine BSV Ausbildung ....

    .... und Dich was quallifizert DICH ?


    Bei der kommenden Realität ist dies bei Dir aber noch ganz Anders !


    GdBK


    PS: Einige Imkerkurs ... wie z.B. Bienenkrankheiten habe wir mehrfach besucht (da tut sich innerhalb von 10 Jahren schon was).

    Hallo,

    Hat er behauptet, dass die Warrebeute für Berufsimker gedacht ist?

    Einfach mal mit dem Ursprung der Beute und ihrer Entwicklung befassen.

    Ja, er hat behauptet das es für Berufsimker passt

    und dereinst auch Alles in dieser Richtung auffindbare präsentiert.


    Und sei Dir sicher, zu dieser Zeit haben wir (fast) alles zum Thema Stabilbau recht Dicht an uns rankommen lassen. Da ich den dem Urspung gefolgt bin eben keine Warre sondern eine Christ ....


    GdBK

    Hallo,


    Warre ist Stabilbau, wenn Ihr Rähmchen nehmen wollt,

    dann nehmt doch auch eine entsprechende Beute.


    Die hier stehende Christ-Beute ist auch etwas ganz anderes

    als eine Rähmchenbeute.


    Der ursprüngliche, wortstarke Propagandist, des immer noch laufenden Warre Booms, imkert im übrigen seit geraumer Zeit in Dadant ...

    ... warum wohl ?


    GdBK

    Hallo,

    Ich bin zwar kein Vorbild, aber es sei erwähnt: Nur 50mm Wand! Innenkasten, Außenkasten, dazwischen Späne. Anstrich: 2x Leinöl! Auch

    Der Beutenkäfer wird sich freuen,

    welcher Imkerberater rät denn zu solchen Kästen ?


    GdBK