Beiträge von Bienenknecht

    Hallo !

    Wie schon gesagt, der örtliche Imkerverein sollte wohl Dein Ansprechpartner sein. Versuchs doch mal hier:

    Schleswig-Holsteinischer und Hamburger Imker e.V.
    Ortsverein Kiel
    Wilfried Jenß
    Tel.: 04340-8989

    Vielleicht kann der Dir jemanden vermitteln.

    Gruß
    Bienenknecht

    Hallo !

    Zunächst einmal danke, Henry, Lothar und Michael,

    Ja, meine Lebensgefährtin, die eigentliche Imkerin, arbeitet mit Trogbeuten die sie bei Ihrem Imkervater zusammen mit dem Segeberger Magazin (beide DeutschNormalMaß) kennen gelernt hat. Dafür ist ein Freiständer fast die einzigste Lösung. Dieser für uns dann zweite Freiständer soll zwischen einer Wiese und einem vorbeigehenden Feldweg gestellt werden. Dort befindet sich derzeit eine mehr oder minder Dichte Wildhecke. Die Wiese ist meinem Vater (aber verpachtet) der Feldweg wohl der Gemeinde, die Hecke wohl Niemandsland.

    Also ein Freiaufsteller ist nicht spontan mobil (also nicht auf Rädern) deshalb ist das Prozedere wohl nötig. Diese Vorschrift scheint auch nicht nur im Naturschutzgebiet zu bestehen sondern prinzipiell immer bei Bauten dieser Art außerhalb der Ortsbebauung.
    Also von Euch hat dies noch Niemand benötigt ?

    Trotzdem:
    Ich habe hier mal einen Link zu der entsprechenden Broschüre:
    http://www.llh-hessen.de/cms/b…stellung_in_Hessen_51.pdf
    wie gesagt, zitierte Stelle auf Seite 15 links.

    In der Broschüre sind aber nicht nur derartige Hinweise wie auch Imkerliche Rechte & Pflichten, gesetzliche Verpflichtungen beim Wandern sondern auch Baupläne für Bienenhäuser und Freiständer, heimische Tracht-Pflanzen, Bienenraumgrößen der verbreitenden Beutentypen.

    Vielleicht hilft es ja jemanden weiter !

    Vielleicht hilft mir ja jemand weiter !

    Gruß
    der Bienenknecht - euer Alexander

    Hallo !

    Ich habe da mal eine Frage zur Aufstellung von Freiständern, da wir unerwarteter Weise zwei weitere Ableger bekommen haben (die derzeit in unserem recht kleinen Garten schwirren). Möchten wir einen neuen Freiaufsteller (ca. 6km von unserem Wohnort entfernt) aufstellen dabei sind wir darauf aufmerksam gemacht worden das es folgende Broschüre gibt:

    Das Aufstellen von Bienenvölkern in Hessen
    Hessisches Ministerium für Umwelt. Landwirtschaft und Forsten
    ISBN 3-89274-217-0
    Mai 2007

    Hierin steht (S.15 links):
    "Für das Aufstellen von Freiständern ist eine Genehmigung gemäß Naturschutzrecht (§6 Abs.1 HENatG) bei der unteren Naturschutzbehörde einzuholen."

    Das Naturschutzrecht wurde aber am 6.Dez.2006 geändert so das der §& jetzt total anders definiert ist. Jetzt meine Frage:

    Ist die Aufstellung eines Freiständers (für Trogbeuten) genehmigungspflichtig ?
    a)allgemein
    b)in Hessen

    Wie ist das bei Euch ?
    Die Anmeldung beim Veterinäramt und der Tierseuchenkasse allein reicht also nicht ?

    Gruß
    von Alexander dem Bienenknecht

    Hallo !


    Zunächst einmal vielen Dank für Eure Hilfe. Der finanzielle Ausgleich mit dem NaBu ist ausgehandelt. Wir bekommen die Rechte auf deren Wiesen in der betroffenen Ortschaft unsere Bienen aufzustellen wo wir wollen. Diese Recht ist solange wir Bienen dort stehen haben exklusiv.
    Das soll nur schriftlich festgehalten werden.
    Warum wir keine Betäubungsprämie verlangen liegt wohl unter anderem daran das wir hier eine sehr kleine Gemeinde sind in der fast jeder fast jedem hilft. So ist es z.B. das der Schäfer kostenlos zweimal im Jahr über die Wiesen zieht ( ist auch im NaBu). Oder ein örtliches Unternehmen stellt Samstags schon mal den Bagger oder Laster gegen Spendenquittung zur Verfügung u.s.w.


    Der NaBu möchte mit dem Vertrag wohl einen Nachweis gegenüber Kreis- oder Landesverband bzw. öffentlichen Einrichtungen (Zuschüsse ? / fließt dann vielleicht mehr von dem an den Bundesverband abgeführten Mitgliederbeiträge zurück oder gibt es da Prämien für entsprechende Aktivitäten ?) . Außerdem haben Sie schon mal Probleme mit entsprechenden Handschlag-Vereinbarungen gehabt.
    Für uns bringt der Pachtvertrag die Möglichkeit den Zubringerweg befahren zu dürfen, dem Veterinäramt kann das nachgewiesen werden da die Bienen nicht auf eigenem Grund und Boden stehen. Und man hat eine Basis falls die Willenslage innerhalb des NaBu Ortsverband sich mal dreht (es gibt Bienenstichallergiker im Vorstand).


    Meine eigentliche Frage ist, und ich möchte mich damit entschuldigen das ich mich wohl nicht entsprechend klar ausgedrückt habe:
    Was sollte / muß in solch einem Vertrag aus Imkersicht drinstehen. Eine progressive Entwicklung der Pachtdauer habe ich bereits aufgenommen.


    Vielen Dank noch mal für Eure Hilfe,
    ich wäre sehr dankbar wenn Imker mit entsprechenden Verträgen da mal für mich reinschauen würden.


    Gruß
    vom Bienenknecht aus Mittelhessen

    Hallo !

    ... wenn es noch nicht all zu sehr off topic ist:


    Gute Infos zu Met / Honigwein gibt es:

    www.honigweinkeller.de und dem angeschlossenen Forum

    @ sabi[e]ne

    Sulfite also Schwefel muß in den Wein wenn er verkauft werden will.
    Die Menge ist entscheidend für den Brummschädel ...

    Apfelwein mit dem Soda Sprudler aufgepeppt ist sehr lecker und immer wieder gerne genommen in der Sauna !

    Gruß Bienenknecht ....

    .... der schon das eine oder andere mal Fruchtweine gemacht hat.

    Hallo !

    Es wird kein Pachtzins gezahlt.

    Der Imker erhält die Bienenprodukte - der NaBu das mehr an Bestäubung.

    Zusätzlich darf ich (in Grenzen) Ernten: Holunderblüten für Wein und Sirup, Holunderbeeren für Gelee, Saft und Wein, Pflaumen für Muß und Wein, Him- und Brombeeren für Gelee, Äpfel für Most ernten.

    Gruß mit Hoffnung auf Hilfe,

    vom Bienenknecht

    Hallo !

    Kurze Vorstellung mit Situationsbeschreibung:

    Meine Lebensgefährtin hat in diesem Jahr einen Kurs zu Bienenhaltung beim hiesigen Imkerverein belegt und seit einer Woche die ersten eigenen Ableger. Ich kümmere mich um die technischen Rahmenbedingungen, wie Bau von Vorlagen zur Rähmchenfertigung, die Herrichtung eines entsprechenden Arbeitsraums für die Produktgewinnung u.s.w.
    Der Standort unserer Bienen ist inmitten eines (geschätzt) 10 ha großen Grundstücks mit Hecken und Wildwiesen die der örtliche NaBu Verein auf 99 Jahre pachtfrei von der Gemeinde zur Verfügung gestellt bekommen hat. Oberhalb des Grundstücks befinden sich Tierweiden bzw. wiesenähnliche Ausgleichsflächen für Gewerbegebiete in der Gemeinde. Im Radius von ca. 1,5km sind weiterhin einige Rapsfelder sowie eine Streuobstwiese mit ca. 180 Bäumen einheimischer Obstsorten (da diese ebenfalls durch den NaBu betreut wird ist es sicher das die Früchte nicht gespritzt werden).

    Der Vorstand des NaBu möchte gerne einen Pachtvertrag mit uns abschließen. Der gegenseitige Sinn dessen ist es, das der NaBu die Bestäubung der dortigen Frucht-Pflanzen verbessern möchte (viel Holunder, Himbeere, Brombeere plus verschiedene Blühpflanzen in der Hecke und auf der Wiese und natürlich auch die Streuobstwiese) und meine LAG die exklusiven Standrechte für Beuten in diesem Bereich bekommt.

    Jetzt von mir die Frage:
    Hat hier bereits jemand entsprechende oder ähnliche Pachtabkommen und kann mir mitteilen welche Punkte in solch einen Vertrag aufgenommen werden sollten / müssen ?
    Gibt es vielleicht irgendwo Vorlagen für so etwas ? Oder kann mir jemand als Arbeitsvorlage eine entsprechende Kopie überlassen ?

    Bisher habe ich die Punkte:

    Höhe des Pachtzins,
    Pachtdauer
    Zugangsberechtigung zum Grundstück
    Zugangsberechtigung Wegrecht (landwirtschaftlicher Verkehr),
    Exklusivrecht des Pächters solange ausreichend Bestäubungsleistung gebracht wird


    Vielen Dank für Eure Hilfe …

    …. es dankt Euch der Bienenknecht ein Imkergehilfe !