Beiträge von Bienenknecht

    Hallo,


    BrutAbleger sind unserer Erfahrung nach doch sowieso eher Drohnenarm.


    Das ist ja (noch) kein richtiges Volk, die fahren ja praktisch in einem "Notprogramm" und da ist eine (weitere) Vermehrung zunächst einmal hinten angestellt.


    In unseren Vollvölkern haben wir heute die Drohnenrahmen geschnitten und die werden auch derzeit noch fleissigst bestiftet. Erfahrungsgemäß lässt dies aber pünktlich zur Mittsommerwende (in einer Woche) nach ....


    Die derzeit hier mitlaufende Tautracht sorgt aber wohl auch für eine Dämpfung des Vermehrungsimpuls ....

    .... kleckernde HonigTauTracht scheint die letzten zwei, drei Jahre hier aber fast ein Ganzjahresthema zu sein.


    GdBK

    Hallo,


    D.h. wenn die Bescheinigung z.B. im Oktober ausgestellt wird, gilt sie üblicherweise für 9 Monate, also bis Juni des folgenden Jahres. (Auch über den Jahreswechsel hinaus)


    Genau deshalb ist hier in Oberhessen an den ersten zwei Oktober WE immer die Zeit fürs Gesundheitszeugnis / AFB Monitoring Untersuchungen sind auch immer dann.


    GdBK

    Hallo,


    Sollte ich nächstes Jahr früher abschleudern, oder wie bekomme ich schönen gelben Frühtrachthonig ?


    Frühlingshonig ist nicht gelblich,

    Weiß bis Beige ....


    Tipp:

    Mach doch mal einen guten Honigkurs,

    für den Anfang reicht schon "Die Honigmacher" Online ...


    GdBK

    Hallo,


    wie Hymenoptera schon schreibt,

    die Art entscheidet, ist es eine Deutsche/Gemeine

    (worauf ein Rolladenkasten hinweist)

    würde ich mir nicht viel Gedanken machen.


    Umsiedeln ist eigentlich der "letzte Weg", Fluglochumleitung kann viel helfen.

    Letzteres habe ich schon öfter gemacht.


    Eltern haben sehr oft - sehr viel Angst !


    In Hessen findet man Umsiedler über die UNB,

    die haben meist ein entsprechendes NW.


    GdBK

    Hallo,

    Unsere erste Ernte vom 5. Mai wollte auch nicht kristallisieren, selbst mit Impfung hat sich wenig getan. Als wir dann einfach angefangen haben zu Rühren gings plötzlich los.


    Impfen ohne rühren ?


    Ist Dir das Konzept des Rührens wirklich vertraut ?


    GdBK

    Hallo,


    Eisvogel

    Ja, das ist mir nur gerade so gekommen.

    Darf bei solch einem Tread ja vielleicht auch etwas für uns mitnehmen ....

    Danke.


    Soapp

    Rühren bringt Dir in meinen Augen:

    - einen gleichmäßigen, gut haltbaren, jährlich vergleichbar reproduzierbaren Honig


    nicht rühren bedeutet bei unseren Sommerfrühlingsernten

    - grobes, ungleichmäßiges, auskristallisieren des Honig, zu mit unseren Mitteln nicht kalkulierbar Zeitpunkten


    GdBK

    Hallo,


    hier überwiegt die Fichte, sprich ich habe praktisch zwei von drei "Wald-Jahren" Mellizitose. Leider hatte kam ich da mit unserer Honigobfrau auch nicht weiter, irgendwo habe ich da mal gelesen, das ein Wert von 0,8 bis max. 1 mS/cm* bei einer Fichtentracht auf Melizitose hindeutet.

    Messgeräte gibt es da ja mittlerweile einige am Markt,

    praktikabel scheinen die aber kaum zu sein.

    Zumindest nicht für die eben Mal schnelle Messung.


    Kastanie ..... Vielleicht sollte ich mal ein paar Völker vorbeibringen ....

    einfach mal einen Hänger an den Firmenwagen kommende Woche.

    Bin eh zwischen Karlsruhe und Stuttgart auf der A-Bahn.


    Gruß

    der Bienen

    Knecht


    *) keine Ahnung warum das in Siemens angegeben wird,

    für einen Elektriker ist nur der Kehrwert davon der wahre Widerstand ...
     

    Hallo,


    Sommerhonig (also das was jetzt an Tracht da ist) wird hier immer gerührt,

    selten das in Deutschen Sommerhonigen mehr Fructose als Glycoe.

    Da es sich bei Honig immer um eine übersättigte Lösung handelt, fällt die Gycose früher oder später aus (kristallisiert am Boden / unterer Behälterrand).


    Tauhonige lassen wir meist flüssig.


    Eisvogel , wo ziehst Du Deine Leitwertgrenze ?


    GdBK

    Hallo ALL,


    ich bleibe einmal bei dem Thema. Auch wenn es etwas über die Eingangfrage hinaus geht.


    Hallo Jessica, Jessi8879  


    Entschuldige das wir hier ein wenig über Deine Frage hinaus Disskutieren,

    aber Deine Frage war wohl ein Aufhänger für dieses Thema.

    Vielleicht kannst Du hier auch etwas mitnehmen, wenn Du weitergehende oder vertiefende Fragen hast, dann nur zu.


    Hallo Wolfgang, WFLP

    Unsere Erfahrung hier ist hingegen eine Andere, Honig mit viel Wasser kristalisiert später.

    Anscheinend haben auch Andere eine eher geringere Kristallisationneigung bei höherem Wassergehalt


    z.B.:


    Hallo Kevin, KMP  

    Okay, danke für Deinen Hinweis.

    Du zitierst die Dokumentation von Dr. v.d.Ohe, dieser beschreib dort,

    ebenso wie in seinem Buch "Honig" (Kosmos, 2014):

    .... eine abnehmende Tendenz zur Kristallisation des Honig bei einem Wassergehalt größer 18%.


    Gleichartiges schreibt Horn/Lüllmann auch in "Das große Honigbuch".


    Zum nachlesen (da frei verfügbar & bei ausreichend Zeit), wie der Wassergehalt und Anderes Einfluss auf den Kristallisationsprozess des Honigs nimmt:


    Die Doktorarbeit von Klaus Beckmann (2008):

    NEUE ANSÄTZE IN DER QUALITÄTSSICHERUNG VON HONIG

    "Einen wichtigen Einflussfaktor auf das Kristallisationsverhalten stellt weiterhin der Wasseranteil dar. Die Kristallisationsneigung des Honigs sinkt mit zunehmendem Wassergehalt infolge der abfallenden Zuckerkonzentration. Bei einem Glucosegehaltvon unter 30 % findet keine Kristallbildung mehr statt [SCHLEY & BÜSKES-SCHULZ(1987)]" [LINK]


    Die Doktorarbeit von Jamila Smanalieva (2007):

    ERMITTLUNG FUNKTIONELLER UND MATERIALWISSENSCHAFTLICHER KENNWERTE VON

    AUSGEWÄHLTEN HONIGSORTEN

    Hierdrin kann man über das Glykose/Wasser Verhältnis zur Kristallisation von Honig nachlesen.[LINK]


    Leider alles nicht ganz aktuell, aber die Zeit in der ich mich intensiver mit dem Produkt "Honig" beschäftigt habe sind ein paar Tage her. Aber es sollte sich hierbei nicht wirklich etwas in den letzten 10 Jahren getan haben.



    Gruß

    der Bienen

    Knecht

    Hallo,


    Laß Dich nicht verunsichern von #3. Der Wassergehalt genügt den gesetzlichen Anforderungen bei weitem (max. 20% Wassergehalt), nur die strengeren DIB-Vorgaben (18%) überschreitet er etwas.


    ribes

    Du hast mich hier falsch verstanden, ich verunsichere Niemanden, ich erläutere nur das mit zunehmenden Wassergehalt die Kristalisierungsneigung von Honigen sinkt.

    Unabhänig von DIB vorgaben oder Honigverordnung ...


    GdBK