Beiträge von Bienenknecht

    Hallo,


    Okay, BienenEde Du "willst" kein Gesundheitszeugnis machen ....


    In SH (oder nur in bestimmten Ldk ?) darf man seine Futterkranzprobe selber ziehen. Ist man im hihen Norden wirklich so leger ?


    Hier bei uns in HE ist die Vorgehensweise abhängig vom jeweiligen AmtsVet,

    in dem einen Kreis machst einer vom AmtsVet, im Anderen mal ein BSVler, bei Sachen wo es ein wenig hapert auch mal ein Institutler. Aber als Imker selbst die Probe ziehen und Völker begutachten, macht / darf hier auch ein BSV nicht.


    Wärst Du in einem intakten Verein, wären Deine Fragen ein Anruf !


    Auch ist es hier meineswissens nach ein "gentleman agreement",

    da sich "vereinslose Imker" nicht am AFB Monitoring beteiligen (können),

    im Fall des AFB Ausbruchs bei diesen auch keine Sanierung durchzuführen, da das AFB Mobil auch dem Landesverband (und damit den Vereinsimkern) gehört.


    GdBK

    Hallo,



    die Rähmchen reinigt man ja, wenn ich richtig informiert bin, am besten mit Natronlauge.

    Nein, da bist Du fasch informiert.

    Natronlauge ist nur noch im Seuchenfall auf Antrag des zuständigen Veterinär als Reinigungs-/Desinfektionsmittel in der Imkerei zulässig (vgl. Biozid-Verordnung).


    Über ein Jahrzehnt alte Literatur (wie die von Dir angegebene) zu solchen Themen ist genauso kritisch zu betrachten, wie in vielen anderen technischen Bereichen auch.

    Vielleicht schaust Du mal der Onlinepräsenz Deiner Literatur den da steht:


    ..... Ätznatron darf dann als Desinfektionsmittel gegen die Sporen der Amerikanischen Faulbrut eingesetzt werden, wenn eine Ausnahmegenehmigung vom BVL vorliegt. .....


    Darf ich fragen wo Du Deinen Imkergrundkurs gemacht hast ?


    GdBK

    Hallo,


    wir haben mal so ähnlich angefangen, wie es die Pia A. hier beschreibt:

    Rähmchen sauber im Handumdrehen


    Heute nehmen wir allerdings Soda ....

    .... sehen außer bei AFB* keinen Grund, für die Nutzung von NaOH in H2O zur Bienenmaterialreinigung.


    Gibt da wohl neuerdings auch ein paar Anstalten von Gesetzgeberseite,

    das mit der Natronlauge Lebensmittelrechtlich zu unterlassen.


    Hier noch eine Beschreibung der Schweizer zum reinigen,

    ohne Spülmaschine und mit Natronlauge bzw. Soda:

    Richtiges Reinigen und Desinfizieren


    GdBK



    * und dann holt man eh das AFB Mobil.

    Hallo,


    die mir mit Standort bekannten Trachtnet Waagen,

    sind jeweils nur mit der PLZ* angegeben.

    Damit kann man praktisch keinen Standort lokalisieren,

    und eine Adresse mit Straße und Hausnummer haben die meist auch nicht,

    nur Flurstück ...


    Mehr als die PostLeitZahl würde ich auch nicht angeben wollen.


    GdBK


    * Bei einer Waage ist sogar die Nachbarpostleitzahl angegeben,

    liegt ein paar (hundert) Meter über der "Post"-Grenze.

    Hallo,

    Die einzige Möglichkeit für mich ist nun eine Garage, die nach Norden ausgerichtet ist. Die Honigeimer sind zusätzlich mit einer entsprechenden Frischhaltefolie aus dem Imkereibedarf ausgestattet, um eine Wasseraufnahme aus der Luft möglichst zu unterbinden.

    Lagert noch jemand seinen Honig in der Garage und kann mir sagen, wie warm es im Sommer dort ungefähr wird? :/

    Frage:

    Willst Du in die Hydroxymethylfurfural Produktion einsteigen ?


    Alle freistehenden Garagen die ich kenne,

    haben kein Klima für die Honiglagerung,

    so auch unsere ehemalige.

    Im Winter kurz vorm Gefrierpunkt, im Sommer auch mal 40°C,

    dazu schwankende Luftfeuchtigkeit,

    da würde es in den Honigeimern kondensieren ....


    Wir haben auch jetzt eine Garage ca. 3,5x15m mit zwei Toren,

    die ist als nördlicher Hausanbau zur Hälfte im Erdreich,

    da könnte man von der Temperatur her wahrscheilich lagern

    .... wollen wir aber nicht !


    Wenn ich als "wertvolles Lebensmittel" Honig verkaufen möchte,

    würde ich Ihn NICHT in der Garage lagern !


    GdBK

    Hallo,


    gerade mal auf Maps den Bienenstand eines Kollegen vermessen.

    Da müssen sie 1,2-1,3 km fliegen (u.a. über den Botansichen Garten) oder sonst mind. 1,5km bis zu Feldern mit Rapsanbau.

    Und ?

    Der Kollege hat bei praktisch jeder Frühlingsanalyse Rapspollen in nicht unerheblicher Höhe in seinem Honig.


    Deshalb sind wir auch immer froh so mind. 300m zum Raps zu haben,

    die Bienen holen Viel Nektar, sind dem Gift aber nicht so immens ausgesetzt.


    Aber dieses Jahr (2019) hat es hier kaum Raps ....


    GdBK


    GdBK

    Hallo,

    ..... Ja, meinen Imkerpaten kann ich vergessen, kein Interesse an meinem Beutensytem. Die Zandern oder Dadanten alle.

    Ich gebe nicht auf, dazu sind Bienen viel zu interessant.

    Aber. Wo kauft man am besten die "nächsten" Bienen???


    Ich lese viele "ohne Imkerverein", brauche ich den dann überhaupt? Was ist wenn eine meldepflichtige Krankheit auftritt?


    Ja, gerade Du brauchst einen Imkerverein*,

    in dem Du aber nicht so auftrittst:

    "Hopla hier bin ich - und was ich mache ist richtig."

    .... schön das Dein Imkerpaten schuld haben ....

    >>> Fehler nur NIE bei sich selbst suchen !


    Dieses Bienenvolk konnte nicht überleben ...

    ... und wenn Du Bienen halten willst dann lerne erst einmal ....

    Und Wo ?

    Im Imkerverein und bei Deinem Bienenvater ....


    ... und nicht nur bei einer (der) meldepflichtigen Krankheit bist Du (sind Deine Bienen) verloren ... auch bei allen anderen Krankheiten .....


    ODER:


    Frei nach v.Berlepsch:

    "Vor allem lernt Theorie, sonst bleibt ihr praktische Stümper ein Leben lang!"


    Fazit:

    Beschaffe Dir erst Bienen wenn Du wenigstens die Grundlagen der Bienenhaltung vernommen hast und umsetzen kannst.


    GdBK


    Sorry, nicht Du - aber die armen Bienen welche Dich als Halter haben -,

    brauchen einen Imkerverein ....

    Hallo,

    .... die Verhaltensflexibilität der Bienen ....

    Heute hat mich das Radio [LINK zu DLF forschung aktuell - Textbetrag]

    [LINK zu DLF forschung aktuell - Audiobetrag]

    Wo genau fängt das Bewusstsein bei Insekten an?

    auf die Forschung von Lars Chittka hingewiesen.


    Hier ein Beitrag [LINK zur FAZ Hoch/Schule]

    Das geistige Leben der Bienen.


    Und das Wissenschaftskolleg Berlin [LINK zu Vimeo - Videobeitrag]

    Dr. Lars Chittka – Können Bienen denken?


    Ganz interessant finde ich ....


    GdBK

    Hallo,


    also mir erschließt sich das, was toyotafan hier an direkter Förderung der Bienenhaltung fordert schon.


    Der "volkswirtschaftliche Gewinn" der allgemein aus der Bienenhaltung gezogen wird, Bedarf einer Entlohnung und dies nicht nur im Vergleich mit anderen Subventionen.


    Das Argument von Jelle das Ärzte und Therapeuten gleichwertig mit Imkern behandelt werden sollten hingt ganz gewaltig. Ein Arzt wird ebenso wie der Therapeut für seine Leistung direkt entlohnt (die Kranken- / Rentenkassen) - der Imker für seine (die seiner Bienen) Bestäubungsleistung NICHT !


    Bienen Ede (leider weiß ich nicht wo er herkommt, aber das soll man ja auch nicht) idealisiert die Landwirte hier im Forum doch in ungebürlicher Art.

    So sind Landwirte zumindest hier nicht und ich kenne Einige, (der Kreislandwirt ist ein gute Freund von mir - war schon vor 30 Jahren in der Landjugend schon mein Vereinsvorsitzender) der Ortlandwirt (und Agrarindustriegasunternehmer - irgendwer meint es wäre BIOGAS) ist mein (Feld-)Nachbar.

    Wenn ich mir die Maisfelder anschaue, an dennen vor 10 Jahren noch ein halbwegs gemischt bewachsener Graben langführte und der Heute vor Brennesseln (dem Stickstoffzeiger schlecht hin wuchert) oder über wieviele Jahre hintereinander auf ein und dem selben Feld überhaupt Mais angebaut wird.

    Wenn an der Grenze Feld/Neubaugebiet die frischen Hecken der Neubürger einfach mal mit weggespritzt werden, ....

    .... sehe ich da keinen Willen der Agrarindustrie (und das sind sie fast alle) naturverträglich zu arbeiten.


    Fazit, was man hier in dem Faden wieder sehen kann:

    Die Bienenhalter und die Imker ziehen nicht an einem Strang.

    Leider ist hier das Gefüge sehr groß, von den Idealisten,

    die sich die intakte Natur wünschen - bis zu den wirtschaftlich von der Bienenhaltung Abhängigen.

    Das dies nicht klappt, haben wir ja bei den Bienendemos schon gesehen.

    Oder Christoph ? Haben die Dich Zahlenmäßig überzeugt (z.B. Berlin).


    GdBK

    Hallo ribes ,


    ja, Invertase ist allgemein der Indikator im Honig für Lagerung / Wärmeschädigung.

    In "Das große Honigbuch" Horn/Lüllmann*, gibt es nach meiner Erinnerung eine gute Tabelle zur Halbwertszeit der Invertase bei verschiedenen Temperaturen/Lagerzeiten.


    Deshalb ist ja auch Invertase der Wert, welcher bei einer Honiguntersuchung (z.B. im Rahmen einer Prämierung) neben dem Wassergehalt zur "Bewertung" herangezogen wird.


    Für normale Honige wird hier in den DIB Prüfungen immer >64,0U/kg (DIN 10759/1 nach Siegtaler) als Grenzwert angenommen, das Deutsche Lebensmittelbuch gibt für "Auslese"-honige >60,0U/kg an.


    GdBK


    * habe derzeit leider keinen direkten Zugriff auf das Buch

    Hallo Remsi,


    Du hackst hier ja fröhlich auf den "Neutralglas" Imkern rum.


    Ich betrachte das aus einer etwas anderen Sichtweise:

    Neutralglasimker sind, so wie ich sie kennengelernt hab,

    Menschen die sich mit Bienen und deren Produkt Honig,

    meist recht stark identifizieren.

    Diese hohe Maß an Identifikation sorgt bei diesen Leuten dafür,

    sehr sorgfälltig bei der Gewinnung und der Arbeit mit Honig umzugehen.

    Das wiederrum macht sich in der hohen Honigqualität bemerkbar,

    auch sind dies oft Menschen, die sich und Ihr Arbeit (mit Bienen und Honig), bestätigt sehen wollen ... bei einigen reicht hier sicher das Lob der Kunden.

    Doch ist hier eine, in meinem Bereich höhere Anzahl Imker bereit,

    Ihren Honig auch "neutral" durch eine Untersuchung bewerten zu lassen.


    So auch wir als bekennende "Neutralglas"-Imker,

    unser Honig wird jährlich analysiert.

    Zumindest in der Analyse nach DIB-Prüfschema (also nur die Punkte 6. Wassergehalt und Invertasegehalt.

    In den meisten Jahren (wenn wir es gefördert bekommen) aber auch eine Vollanlyse, zu dieser zählte neben Pollenbestimmung und Leitfähigkeit, einige Jahre auch die HMF Wert (aktuell nicht).

    Hier sind wir immer innerhalb der Kirterien des DIB.


    BTW Remstalimker : in Deinem Beitrag #65 schreibst Du von einer Doppelanalyse eines Honigs im Jahresabstand mit unterschiedlicher Prämierung, da hier sicher nach DIB Prüfschema vorgegangen wurde liegt es nicht and er verminderten Invertaseaktivität, denn diese bringt immer volle Punkte wenn > 64,0U/kg. Deine "schlechtere" Prämierung liegt also an einem der anderen Punkte: Aufmachung, Sauberkeit des Honig, Zustand des Honigs, Geschmack, Geruch ....


    Gruß

    der Bienen

    Knecht

    Hallo Jäger ,

    Ich habe bei mir im Dorf mit einem Landwirt darüber diskutiert wie wichtig die Bestäubung für seinen Raps ist............

    Er hat mir versucht zu erklären, dass es die Bienen ja gar nicht braucht, da durch Neuzüchtungen der Ertrag ständig steigen würde. :thumbdown: Ohne Worte eigentlich.


    "....... Doktorarbeit an der Universität für Bodenkultur, Wien befasste sich mit der Steigerung der Hektarerträge bei landwirtschaftlichen Kulturen, insbesondere bei Raps in Österreich. Es konnte nachgewiesen werden, dass durch den Einsatz von Honigbienen zur Bestäubung die Erntemengen deutlich gesteigert werden können" (Link ab Seite 156 Mitte)


    Wirf Ihm das an den Kopf !


    vielleicht hilft das "Bestäubungshandbuch" auch Llecter bei seiner Argumentation ....


    Auch einige Andere finden hier sicher "belastbare Aussagen" zum Erfolg der Bestäubung durch Bienen ... bei allen möglichen Arten von Nutzpflanzen.



    GdBK