Beiträge von Gartenimker

    Hallo,
    meine 2-Zarger Segeberger wiegen zum Schluss immer über 35 KG. Damit komm ich hin (Taunus). In rauheren Gebieten sind auch 40 kg sinnvoll. Am Rhein z.B. reichen schon knapp über 30 KG.
    Und wie der Winter dann wird weiss ja sowieso keiner.

    Warum geht es eigentlich ? Darum, dass man Motorradfahren auch ohne Helm kann ? Kann man.


    Sachgemässe Anwendung heisst für mich mit Maske und Handschuhen.


    Verdampfung im Kasten: Wenn ich Luft hineinpuste müsste der Druck steigen oder Luft woanders entweichen. Das tut sie, mit Oxalsäure.


    Ein Lungenödem ist keine Organschädigung ?

    Das interessiert den Drohn doch näher, kannst Du bitte mal tatsächliche Fälle, zu dieser, Deiner, Behauptung nennen?


    Was passt besser als ein Bericht aus der Pathologie?


    http://www.springerlink.com/content/m836681526t63358/


    Ansonsten:
    Hautrötung, Magenschmerzen, Blut-Erbrechen, Schock, Anurie(Nierenversagen), Hämolyse(Auflösung der Blutkörperchen) u. Kreislaufversagen. Dämpfe u. Stäube verursachen Reizungen der Schleimhäute bis zur Lungenentzündung. Das Lungengewebe schwillt an und es gibt massive Luftprobleme.


    Aber: die hier geschilderten Symptome sind das maximal Mögliche. Ich will keine übertriebene Angst verbreiten ! Bei normalem Umgang passiert nichts.
    Ich denke jeder hat mal beim Abbrennen von Schwefelstreifen in der Wolke tieft Luft geholt. Oxalsäure fühlt sich genau so an (eigene Erfahrung). Ich hatte noch 2 Tage Kratzen im Hals. Die Haut war gerötet und hat 3-4 Stunden heftig gejuckt. Ich stand nichtsahnend in der Wolke als jemand verdampft hat.


    ...in Deutschland nicht erlaubt ist.
    Unsere ausländischen Mitimker leben halt gefährlich... und überleben... :wink:


    Die Oxalsäureverdampfung ist eine tolle Methode, ohne Zweifel. Wenn man es richtig macht auch ohne jede Gefährdung. Ich denke, man muss aber von denen ausgehen, die zu mutig sind. Eine Vergiftung mit bleibendem Schaden wäre die Sache nicht Wert.

    Manche Vorschriften halte ich für sinnvoll. Mit Oxalsäure kann man sich akut vergiften. Da landet man akut auf der Intensistation- ganz ohne Panik natürlich. Nierenversagen oder ein paar Tage Beatmung gefällig ?
    Eine FFP3-Maske und Handschuhe sind sinnvoll. Deswegen halte ich es nicht für gut hier zu schreiben, dass man man da auch eigentlich drauf verzichten kann. Sicherheitsmassnahmen sollen Schäden verhinden. Ist doch gut oder ?


    (Chronische Gifte und deren Vermeidung sind ein ganz anderes Thema-Inhalation von Tabakrauch und Oxalsäureinhalation--da liegen Welten zwischen!)


    Träufelbehandlung mit OS kann bei mehrmaliger Anwendung zu Schwächung oder Verlust der Völker führen.


    Hallo,
    genau da bin ich mir aber nicht so sicher. Ich hab leider erst eine Winterbehandlung mit Oxalsäure hinter mir. Ich hab aber meine Völker nie so ruhig bei der Behandlung, kein Totenfall am nächsten Tag, und absolut vitale Völker im Frühjahr gesehen. Kann natürlich Zufall sein bei so wenig Erfahrung..


    Bei Ameisensäure sieht das anders aus ( ja, bei korrekter Anwendung!).
    Deswegen würde ich darauf gern verzichten.

    Was den Umgang mit gefährlichen Stoffen im Labor betrifft, und Oxalsäure gehört dazu, würde ich Mama allerdings nochmal nach den Sicherheitsregeln im Labor befragen. Die u.g. lockere Haltung ist absolut daneben. Sicher esse ich Rhabarber nicht mit Schutzmaske, aber 1. nicht mit der Lunge und 2. nicht in dieser Konzentration.


    Oxalsäure ist höchst anwendergefährlich ! Dies ist ein Hauptgrund, dass die Verdampfung nicht offiziell erlaubt ist. Um so schlimmer, wenn Imker keine Angst vor Oxalsäurestaub haben. Für mich ein Zeichen der Unkenntnis.


    Okay, für Dich und alle anderen die es noch nicht verstanden haben ... (ob es nur an mir liegt ?) ...


    Was war denn jetzt die Aussage ? Ich hab es ja immer noch nicht verstanden.
    Kann ich es so zusammenfassen? Jedes Mittel schadet, nur die komplette Brutentnahme ist die richtige Lösung . Den Bienen geht es echt gut bei einer kompletten Brutentnahme ?


    Ohoh! Ich bin keiner, der eine Methode von vorneherein verdammt, aber: Warum ist dies keine offizielle Empfehlung ? Varroen gibt es seit fast 30 Jahren, ebenso die Versuche der Behandlung. In dieser Zeit hat sich die Brutentnahme nicht als Methode der Wahl durchsetzen können. Warum ?


    Ich habe gerade heute ein Schreiben von Bieneninstitut Mayen erhalten mit anderer Empfehlung: Ameisensäure, Thymol, Bayvarol. Soll ich jetzt meinen, die sind alle dumm in Mayen ? Alle nur zu faul ihre Bienenstöcke auseinanderzunehmen, um die Brut zu entnehmen ? Kann man da übrigens nicht sachlich und emotionsloser drüber reden ?
    Ich habe meine Bienen nie so friedlich erlebt wie nach einer Oxalsäurebehandlung. Also steht Brutentnahme gegen Oxalsäurebehandlung. Hab ich etwas nicht verstanden, wenn ich die Oxalsäurebehhandlung gut finde ?
    Ich habe so meine Zweifel, ob ich die komplette Brutentnahme nicht unter "Aussenseitermethode" verbuchen soll .


    "Hauptsache ich hab Honig ist " ist natürlich blanker Unsinn, das dürfte klar sein. So kann man nicht argumentieren.


    Meine Frage ist allerdings damit noch nicht beantwortet.

    Warum nicht Oxalsäure schon nach dem letzten Schleudern ? Dreimal im Abstand von einer Woche z.B.
    Ich hab da noch keinen Grund gefunden. Empfohlen ist Ameisensäure, klar. Aber wenn ich an Temperaturen von 28 Grad denke. Puh !

    Oxalsäure ist für die Bienen viel milder als Ameisensäure. Da braust bei Behandlung nichts auf und es liegen auch keine toten Bienen am nächsten Tag vor dem Loch.


    Die Behandlung mit Oxalsäure wirkt nicht in verdeckelter Brut. Deshalb die Mehrfachbehandlung, damit sowohl die noch nicht verdeckelte Brut, als auch dann später die schlüpfende, zu Behandlungsbeginn noch verdeckelte Brut erreicht wird.
    Das klappt gut. Die Erfolgsrate liegt bei über 90-95% der Milben.