Beiträge von janpan

    Hallo Biennix,

    bei solchen Massenarbeiten wie Rähmchennageln bin ich nach Leimen, Schrauben und Nageln in unterschiedlicher Kombination dazu übergegangen nur noch zu nageln, weil es schlicht weg am schnellsten geht. Der Leim bringt zudem wenig zusätzlichen Halt zu Schraube oder Nagel, da Hirnholz, wie oben beschrieben, nur ein Drittel des Haltes aufbringt wie Längsholz, außerdem hält eine Verleimung ohne zusätzlichen Pressdruck bei weitem nicht so gut wie mit. Und der Aufwand Zwingen an Rähmchen anzusetzen....:roll: Bist Du an einer möglichst stabilen Verbindung interessiert, solltest Du schräg nageln, also so, dass sich der Nagel nicht in Zugrichtung herausziehen ließe.

    Spaßbei den Rähmchen wünscht Jan

    Solange die Zargen sauber verbunden sind, spielt es keinerlei Rolle, ob man auch von innen streicht. Ein Verziehen findet eigentlich nur statt, wenn die Bretter nicht durch eine Holz-/Schraubverbindung gehalten werden. Dei unterschiedliche Oberflächenspannung, die zum Verziehen führt, wird durch die Verbindung locker gehalten. Wichtiger ist eigentlich, dass die Verbindungen nicht geschraubt werden, da Schrauben im Längsholz nur bedingt halten. Aus Kostengründen wird natürlich hauptsächlich geschraubt, aber nur wasserdicht verleimte Holzverbindungen wie Zapfen oder Schwalbenschwänze garantieren einen optimalen Halt.

    Ein Witterungsschutz von außen ist natürlich Einstellungssache. Ich streiche mit Auro-Produkten, die diffusionsoffen sind und eindringende Feuchtigkeit auch wieder abdampfen lassen können (im Gegensatz zu diffusionsgeschlossenen Lacken-jeder kennt die häßlichen grauen Flecken in klarlackiertem Holz bei Treppen u. dgl.). Ohne Anstrich vergraut das Holz, d.h., die UV-Strahlung baut die Zellulose im Holz ab, die dann von einem (nicht holzzerstörenden) Pilz abgebaut wird. Das ergiebt den schönen grauen Schimmer. Die Vergrauung schützt vor Bewitterung und weiterer schädlicher UV-Strahlung, die ja nach den Pilzen der größte Holzschädling ist. Hobelt man einen Millimeter ab zeigt sich das schiere saubere Holz.

    Grüße von Jan

    Hallo Daniel,

    ich imkere mit diesen Beuten und finde sie prima, auch preislich, bis auf die Böden. Die sind bescheiden konstruiert, zwar stabil, aber das Holz schützt sich nicht über die Konstruktion, soll heißen: zuviel offenen Hirnholzfläche, die Wasser saugen können. Baue jetzt selber einfachere Böden mit größerer Gitterfläche und einem einfachen Varoaschieber anstelle der teuren Schublade. Die Zargen sind zufriedenstellend gearbeitet und so preiswert, dass sich ein Eigenbau kaum lohnt, es sei denn man kann unentgeldlich ein Werksatt nutzen.

    Grüße von Jan

    Moin Imkers,

    hatte gestern im heimischen Apfelbaum einen fetten Schwarm hängen (gefangen, eingeschlagen usw.), nach der Freude aber nun die Frage:
    Was macht der denn da um diese Jahreszeit? Chance auf 15-20 kg Honig für Überwinterung hätte der doch nicht mehr sammeln können (Linde längst vorbei und sonst wenig in Sicht) und wäre nicht überwinterungsfähig.
    So gesehen ist dieser späte Schwarm doch kaum ein Zeichen von Vitalität, sondern eine Form von Degeneration (?).

    Freue mich auf Eure geschätzten Meinungen.

    Viele Grüße von Jan

    Kollegen im Imkern,

    habe im Dämmer noch mal zu den Damen geschaut, da flogen hellgelbe Flocken an mir vorbei in eine Beute. Ich hin und siehe da: es waren keine Motten oder dergleichen, sondern Bienen mit Pollen(?), der in langen Schleppen aus den Körbchen hing, ca. 25-30 mm. Hellgelb und eine Konsistenz wie feines Sägemehl in Spinnwebe. Beim Landen vor dem verengten Flugloch (Ableger) fiel das meiste runter und die Damen hatten Probleme das Stöffchen wieder aufzunehmen, schienen aber äußerst begierig die ganze Ladung nach binnen zu schaffen. Was kann das denn gewesen sein?

    Grüße vom ratlosen Jan:confused:

    Halo Norbert,

    ich habe im letzten Jahr mit zwei Schwärmen und zwei Ablegern angefangen, behandelt, gefüttert und ein Gefühl für das Handling der Damen bekommen. Im Winter dann viel gelesen und mit meinem Imkerpaten (unerlässlich) geplauscht. Mit Behörden habe ich noch nie irgendetwas zu tun gehabt (außer die Meldung beim Vet.Amt, ging leider nicht online), und sonst quatscht einem doch keiner rein.
    Die Platzfrage stellt sich zunächst für das Material (Rähmchen, Zargen, usw.), das ja beständig mehr wird und im Winter deutlich mehr Platz beansprucht als Schleuder und Kübel. Die Honigernte sollte im ersten Jahr doch bei Kollegen aus dem Verein stattfinden können.
    Relevant ist vor allem die Geldmenge, die zur Verfügung stehen sollte, kleine Reserve eingeplant, da die Anschaffungen (auch gebraucht) doch einiges kosten. Aber wenn man zuviel drüber nachdenkt, wird die ganze Chose vielleicht nichts und dann entgeht einem der ganze Spaß und die ganze Aufregung. Also Anlauf und rein!:p

    Viel Spaß dabei von Jan

    Hallo Imkerkollegen,

    hat jemand mit dem world extractor von swienty Erfahrungen? Überzeugend sind ja Preis und Format, weniger sexy, dass nur drei Waben geschleudert werden können. Weiß jemand mehr?

    Danke für die zahlreichen Antworten!:daumen:

    Viele Grüße von Jan