Beiträge von janpan

    Kollegen,

    die Rapsblüte ist hierzulande seit gut 10 Tagen vorüber, die Honigräume wiegen schwer und die Nerven liegen blank: der Honig ist noch zu feucht. 19-22%.
    Ich weiß natürlich, dass ich mich gedulden muss, aber die Kollegen füllen schon alle ab! Laufe ich nun Gefahr wegen Kandierung gar nicht schleudern zu können oder wölben sich die Deckel im Herbst?
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Im hiesigen Verein gibt es Fälle von gleicher Honigfeuchte und Seelenpein. Mal tendiere ich zu schlaflosen Nächten mit Schleuderung in der nächsten Woche, dann erwäge ich wieder, den mittleren trockeneren Honigraum zu ernten und den Rest vorerst daruf zu lassen und so das Risiko zu halbieren. :roll:

    Was rät mir die werte Community?

    Grüße von Jan

    Hallo Lolli,


    besorg Dir einen feinmaschigeren Schleier, dann haste kein Problem. Bei einem meiner beiden Schleier habe ich das gleiche Problem und nutze nur noch den "feinen".


    Grüße von Jan

    Hallo Johannes,


    am besten eine Futtertasche reinhängen oder mit Futterteig füttern (kannst Du in kleinen Portionen auf die Rähmchenoberträger legen).
    Wie groß ist das Loch? Passt vielleicht ein Einfülltrichter rein oder eine Futterdose drauf?


    Grüße von Jan

    Hier im südlichen S-H honigt der Raps auch noch nicht. Der Bienenpegel in den Kisten ist allerdings auch noch nicht so hoch, dass der Honigraum gut mit Bienen gefüllt wäre. Muss die nächsten tage unbedingt gucken, ob alle genug Futter haben. Eigenen Honig habe ich zum Glück noch. Hoffen wir auf eine beständige warme Großwetterlage.



    Übrigens riechen die HR bei mir auch so komisch muffig seit ein paar Tagen, wie in einem Fred von Sabine schon angesprochen. ich schiebs auf die Blüten im Knick.
    Grüße von Jan

    Hallo Toddy,


    ich glaube, nicht die Völker unterscheiden sich, sondern die Qualität des Stiches hängt vom Alter der Biene ab. Die olle Sammlerin sticht mit mehr Schmackes und Gift als die Biene aus dem Honigraum. Vor drei Tagen bekam ich einen Stich durch die Jeans, der richtig schmerzte, der Stich der gequetschten Imme (gleiches Volk) aus dem Honigraum war kaum der Rede wert.


    Gruß Jan

    Hallo Melanie,


    die Magnolie ist ein Saurier unter den Blütenpflanzen und kennt den Trick mit dem Nektar nicht. Produziert also nur Pollen für Käfer und keinen Göttertrunk für die Honigvögel.


    Grüße von Jan

    Hallo Kollegen,


    kann man Ätznatron im Stahlfass erhitzen/kochen ohne das Schicksal herauszufordern?
    Mir schwant, irgendwo stand geschrieben, Stahl und Ätznatron kochen über oder produzieren sonstige Probleme.:roll:


    Weiß jemand Rat?


    Grüße von Jan

    Hallo Melanie,


    ich stecke die Deckel in einen Kopfkissenbezug und wasch dann alles im Kurzprogramm in der Waschmaschine. Klappt prima. Aber dann bloß nicht in den Trockner stecken! Die Deckel laden sich elektrostatisch auf und ziehen Fussel an wie nix gutes.


    Grüße von Jan

    Hallo Baier,


    da bei erhitzung vom Honig HMF entsteht, würde ich keinen angekochten oder erhitzten Honig verfüttern. Das soll ja sehr schädlich für Jungbienen sein. Ab in den Kompost oder in den Gärballon.


    Gruß Jan

    Hallo Caro,


    eine Möglichkeit, den ganzen Anschaffungswahn zu umgehen ist, extensive Bienenhaltung u betreiben, z. B. in einer top bar hive. Das ist ein bewährtes System, mit geringen Einstiegskosten. Der Nachteil ist, dass kaum jemand Dir zu einer solchen Betriebsweise raten wird, weil die einschlägigen Erfahrungen fehlen. Nach der Lektüre von The Barefoot Beekeeper erscheint mir die ganze Betriebsweise gut erprobt und simpel, abgesehen von der Puderzuckerbehandlung, aber das führt jetzt zu weit.
    Du brauchst auch erstmal keinen weiteren Platz für Zargen Rähmchen und den ganzen anderen Kram. Eine ältere Dame aus unserem Verein möchte so starten und ich werde auch eine erste Oberträgerbeute besiedeln, um nachhaltige Bienenhaltung zu erproben.
    Aber warum nicht so einsteigen? Ein etwas erfahrener Pate, der nicht gleich alles als Quatsch verteufelt, was nicht konventionell ist, wäre natürlich hilfreich.


    Grüße Jan

    Das Verziehen liegt daran, dass die Klammern zu schwach sind um ein Verziehen zu verhindern. Schrauben sind schon nicht so optimal, aberr natürlich günstig im Vergleich zu teuren Holzverbindungen. Ich würde das Tackern von Beuten als nicht fachgerechte Arbeit bewerten und diese Beuten gar nicht kaufen oder, wenn sie denn so günstig sind, zu Schrauben und Akku greifen und selbst Hand anlegen.
    Holz bewegt sich immer, soll heißen, dass es immer Feuchte aus der Luft aufnimmt oder an die Luft abgibt und damit sein Volumen/seine Form verändert. Das kann man durch gar nichts verhindern. Natürlich sollte man davon ausgehen dürfen, dass der Hersteller kein Holz verbaut, das über 12% Holzfeuchte aufweist. Das wäre fachlich falsch und hat starkes Schwinden und u.U. Risse zur Folge.


    Gruß Jan