Beiträge von loopguru

    RalfK schrieb:

    Das nächste Posting mit einer Warnung könnte doch mal warten, bis hier jemand den Anschein erweckt ohne Zulassung bei den Völkern schon mal testen zu wollen.

    musst nicht lange warten:

    Ein Frage wäre, wie man das LiCl am besten darreicht.

    [...]

    Also kleine Tröge zwischen die Waben hängen?

    Ralf: Wenn Du nichts beitragen willst: Einfach mal ruhig bleiben anstatt den Thread zuzuspammen. Wie Hausecke schon sagte. Ich habe nicht vor, Lithium anzuwenden, mein Varroakonzept funktioniert dank einigen Kursen in Hohenheim gut. Aber Nachdenken, wie ein LiCl Behandlungskonzept aussehen könnte, ist erlaubt.


    Und damit zum Thema:

    Natürlich könnte man LiCl mit "Teilen und Behandeln" kombinieren. Das ist allerdings aufwendig.


    Vermeiden muss man auf jeden Fall, dass etwas in die Waben eingetragen wird. Sonst landet das wieder bei den Larven.


    Eventuell also eine Winterfütterung, bei der LiCl als Futter direkt in der Wintertraube angeboten wird. Im Winter wird nichts eingelagert. Allerdings muss es warm genug sein, so dass der LiCl Sirup nicht gefriert.


    Andere Ideen?

    Ein Frage wäre, wie man das LiCl am besten darreicht.

    Brutfreie Zeit ist im Spätherbst / Winter, also nach der Einfütterung.


    Man müsste die Bienen dazu bringen, für einen bis einigen wenigen Tagen die dargebotene LiCl-Zuckerlösung aufzunehmen und NICHT das Winterfutter.


    Also kleine Tröge zwischen die Waben hängen?

    Hallo,


    ich habe meinen ersten Honig überhaupt geschleudert. Läuft gerade schön langsam durch ein Doppelsieb, reiner Blütenhonig ohne Rapsanteile.


    Ausserdem habe ich mir ein Melitherm zugelegt - eigentlich um festen Honig wieder aufzutauen, wenn ich ihn mal habe.


    Beim Melitherm steht nun aber auch folgendes in der Anleitung:


    • "Melitherm reinigt Ihren Honig filterrein. Im Durchlaufverfahren fließt der verflüssigte Honig durch ein Seihtuch, das selbst kleinste Verunreinigungen, zurückhält, welche als Schwebestoffe im Honig vorhanden sind, ohne den natürlichen Pollenanteil zu mindern."


    Meine Fragen sind nun:


    • Macht das wirklich Sinn? Macht ihr - so ihr denn ein Melitherm habt - das auch?
    • Falls ihr das macht: Schöpft ihr den Schaum noch vorher vom Honig ab oder überlasst ihr diesen Job dann dem Seihtuch des Melitherm?
    • Kristallisiert ein Honig, der einmal durchs Melitherm ist, langsamer (ich mag persönlich die flüssigen Honige mehr als die streichbaren)?


    Viele Grüße,
    Thomas

    Dies ist nun mein erstes Jahr mit Bienen - soweit alles gut gelaufen.
    Mein Stand ist im Nordschwarzwald, d.h. Blüten- und manchmal Waldtracht.


    Persönlich mag ich Kastanienhonig, aber weit und breit kein Wäldchen, das ich kenne.


    In der Pfalz soll es Kastanienwälder geben, dass sind gut 100 km. Wäre entfernungsmässig zum Wandern gerade noch ok. Natürlich wäre mir ein Standort näher lieber.


    Fragen sind also:


    • Wie kommt man an die Info, wo es in der Nähe das nächste größere Vorkommen von bestimmten Bäumen gibt (Kastanien, Linden). Gibt es da beim Forst Anlaufstellen?
    • Wie kommt man an einen Platz, ohne zigmal zuvor hinfahren zu müssen (ein- bis zweimal ist ja ok). Gibt es irgendein Imkernetzwerk?


    Viele Grüße,
    Thomas

    Ich sehe schon, das ist ein kontroverses Thema. In der Gefriere zwischenlagern geht schon, zumindest bis ich einen Schmelzer habe....


    drohne :

    Zitat

    mit dem Schneiden der Drohnenbrut reduzierst Du die Varroa.
    Das soll das Entscheidende ! sein.
    Hast Du das an dem Kurstag von Prof. Liebig so erfahren ?

    Genau, und ich werde das erstmal auf jeden Fall so machen wie er das lehrt. Wobei er natürlich noch erwähnte, dass damit auch die Schwarmstimmung unterdrückt wird. S. auch https://www.uni-hohenheim.de/b…e/Bekaempfungskonzept.pdf



    Sabine : Ich hatte Deinen Kommentar falsch verstanden, aber Du hast das trotzdem richtig beantwortet.


    Vielen Dank für die Antworten!
    Thomas

    Wenn ich die Antworten hier zusammenfasse, dann wird das Ausschneiden der Brut als wirkungslos angesehen. Und als unmoralisch.


    Sabine : Wie ist denn das Verhältnis Drohnen zu Arbeiterinnen auf einem leeren Baurahmen nach Deiner Erfahrung?


    Jofl : "Gratscherei" kenne ich nicht. Soll das "Aufwand" bedeuten?


    Natürlich ist mir der Gedanke nicht angenehm, einen Teil der Brut zu vernichten. Aber andererseits soll dies ja die Varroapopulation niedrig halten. Wenn ich in der Summe viel mehr bei besserer Gesundheit erhalten kann, dann ist das doch ok?


    Viele Grüße,
    Thomas

    Hallo zusammen,


    ich werde dieses Jahr mit dem Imkern beginnen, habe einen Kurstag bei Prof. Liebig absolviert und sein Buch gelesen. Kurzum: Nur Theorie bisher.


    Dass man regelmäßig einen leeren Baurahmen reinhängt und auschneidet, um die Drohnenbrut zu reduzieren, habe ich verstanden. Auch, dass man das ausgeschnittene Stück samt Brut einschmelzen kann.


    Aber:
    Ich habe am Anfang erstmal zwei Völker. Selbst wenn ich mehr hätte: Man kann ja nicht jedesmal wegen ein zwei Waben das Schmelzen beginnen, sondern wartet wohl, bis eine Menge zusammenkommt, die sich lohnt.


    Aber wie lagert man das Material bis dahin? Die Brut fault ja sicher. Soll man es in eine Tüte tun und im Gefrierschrank zwischenlagern? Oder ist das abwegig?


    Viele Grüße!
    Thomas

    Vielen Dank für die vielen tollen Antworten! Ich habe viel mehr Tips bekommen als ich erwartet habe!


    Ich nehme in der Tat an dem Kurs in Hohenheim teil - insofern warte ich mal ab, ob es dort zu einer Sammelbestellung kommt.


    Aber selbstgebaute Beuten sind definitiv das allernächste, was dran ist.


    Noch ein Nachtrag zu den Schaltafeln: Es gibt unbehandelte wie schon gesagt wurde und die bekannten gelben, die ich bei mir im Keller auch mal verarbeitet habe.


    Die gelbe Beschichtung dringt in die Oberfläche ein und macht die Platten widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und etwas fester. Insofern verrotten diese Platten tatsächlich deutlich langsamer als ohne Beschichtung.


    Die gelbe Beschichtung ist Melaminharz, s. z.B. http://www.holz-schrei.at/scha…altafeln_produkte_12.html


    Technische Beschreibung von Melamin siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Melamin


    Die technisch korrekte Bezeichnung für Melaminharz ist Melamin-Formaledehyd. Wird auch kurz erwähnt auf http://de.wikipedia.org/wiki/Formaldehyd


    Viele Grüße!
    Thomas

    Hallo zusammen,


    ich habe nun beschlossen mit der Imkerei zu beginnen - ab Januar geht der Kurs los. Als Beute habe ich mich für die Hohenheimer Einfachbeute entschieden - einfach weil die hier regional verbreitet erscheint und weil sie auch relativ einfach selbst zu fertigen ist.


    Allerdings werde ich meine ersten Magazine wohl nicht selbst bauen - am Anfang gibt's genug Neues zu lernen und ich will mich erstmal mehr mit den Bienen und weniger mit dem Holzhandwerk beschäftigen.


    Womit die Frage bleibt: Wo kaufen? Verschiedentlich habe ich beim Googlen natürlich schon Anbieter gefunden (z.B. http://www.schreibauer.com/html/beuten.html , aber mir ist nicht klar ob es Qualitätsunterschiede gibt und worauf ich achten sollte).


    Wer hat Tips, Links, etc...
    vielen Dank!
    Thomas

    Hallo zusammen,


    habe vor mit der Imkerei zu beginnen und suche ein umfassendes Einführungsbuch, das alle anfallenden Arbeiten während des Jahres detailliert beschreibt.


    Ich habe mal ein bisschen gestöbert und ein paar Bücher aus unserer Stadtbibliothek besorgt, so ganz geholfen hat mir das allerdings nicht. Selbst wenn ich durch ein Buch blättere, ist mir nicht klar, ob die dort beschriebenen Verfahren noch zeitgemäss sind.


    Eine vorläufige Liste von Büchern, die ich aus Beiträgen des Forums zusammengestellt habe, lautet:


    Karl Weiß: Der Wochenend-Imker:
    Zitate auf dem Forum hierzu "ziemlich brutal in der Betriebsweise, und das mit dem rauf- und runterhängen macht man heute einfach nicht mehr, und ein paar andere Dinge..."
    "würde ich keinem Anfänger empfehlen; viel zu detailliert für einen Neuling und, wie schon gesagt, nicht mehr ganz up-to-date."
    "Der Wochenendimker ist bei etwas Bieni-Wissen höchst brutal in seiner Vorgehensweise und nicht wirklich zu empfehlen...."


    Klingt nicht gut, hatte ich eigentlich bestellt, aber nun wieder abbestellt.


    Liebig: "Einfach imkern"
    Oft empfohlen, aber nicht mehr zu bekommen :-(


    Zander/Böttcher: Haltung und Zucht der Biene
    Habe ich aus der Bibliothek, wenn auch nicht in der allerletzen Auflage. 400 Seiten, sehr viel Text, sieht zumindest sehr umfassend aus. Die Sprache ist aber ziemlich angestaubt - damit könnte ich allerdings leben, wenn das Wissen darin noch aktuell ist. Die neuste erhältliche Auflage ist allerdings vom 1989, das ist nun auch schon 18 Jahre her...


    Lampeitl: "Bienen halten"
    Habe ich ebenfalls aus der Bibliothek, allerdings in einer Uraltausgabe von 1982 während aktuell die 6. Auflage von 2006 ist. Wirkt nicht ganz so trocken wie Zander - allerdings ist auch nur ein Viertel der Zander-Info drin. Wobei meine Ausgabe wie gesagt alt ist. Ist es wirklich vollständig? Und noch aktuell?


    Pfefferle: "Unser Imkern mit dem Magazin"
    Zitat vom Forum "er ist ein Spättrachtimker ohne Absperrgitter. Wer dessen Betriebsweise in Raps- oder Frühtrachtgebieten versucht, geht gnadenlos baden,..." Hm.., sagt mir zwar nicht so viel, klingt aber auch nicht wie eine Empfehlung zum Einstieg. Ausserdem ist das Buch wohl auch nicht mehr erhältlich...


    Und hier noch ein paar Treffer bei Amazon, die zum Thema passen. Alle bei Amazon als sehr gut bewertet, was also auch nicht wirklich hilfreich ist:



    Irmgard Diemer: Imkern als Hobby. Natürlich und ertragreich.


    Kaspar Bienefeld: Imkern Schritt für Schritt. Für Einsteiger und Jungimker


    Bruder Adam: Meine Betriebsweise. Erfolgreich imkern wie im Kloster Buchfast

    Claudia Bentzien: Ökologisch Imkern. Einfach imkern nach den Regeln der Natur


    Klar sprechen verschiedene Bücher verschiedene Menschen an. Deswegen erwarte ich bei den Antworten keinen Konsens - eher vielleicht einen subjektiven Kommentar zum einen oder anderen Werk bzw. ein Hinweis auf ein gutes Einführungswerk, das noch fehlt.


    Vielen Dank!
    Thomas

    Vielen Dank für den Tipp. Habe ich gerade bestellt.


    Was wird denn hier so als modernes Standardwerk bezeichnet, das man haben sollte? Ich denke gerade am Anfang muss man ja durchaus einiges an Entscheidungen treffen (Beute etc.)....


    Viele Grüße!
    Thomas

    Vielen Dank für die vielen Antworten!


    Dann werde ich es jetzt mal etwas praktischer angehen. Beim örtlichen Bezirksimkerverein ist der Anfängerkurs zwar schon zu zwei Dritteln vorbei - aber vielleicht kommt man trotzdem noch irgendwie hinein. Hab' mal ein Mail hingeschickt....


    Viele Grüße!
    Thomas

    Hallo zusammen,


    seit vielen Jahren spukt bei mir die Idee herum, es mal mit der Imkerei zu versuchen. Nun weiss ich allerdings nicht, welcher Zeitaufwand damit verbunden ist. Insbesondere zwei Dinge interessieren mich:


    Unter der Woche komme ich meist spät nach Hause, d.h. so richtig Zeit wäre nur am Wochenende. Reicht das oder muss man auch unter der Woche regelmässig seine Völker checken?


    Im Sommer fahre ich - wie andere sicher auch - in Urlaub. Nun habe ich gehört, dass Imker ihren Sommerurlaub nach Schwarmneigung ihrer Völker o.ä. ausrichten? Stimmt das? Was ist hier zu berücksichtigen?


    Vielen Dank & Grüße,
    Thomas