Beiträge von Immenheger

    ......Ausserdem erhoffe ich mir dort eine ruhigere Überwinterung als im Wohgebiet.




    Ich glaube, ich habe da was mißverstanden. Wandern heißt für mich zeitweise die Bienenvölker an einen anderen Standort bringen und später wieder auf den Heimatstand.
    So wie Du es beschreibst, willst Du aber weitere Bienenstände aufbauen und zwar nicht nur zeitweise? In diesem Falle würde ich an die Standorte 1-3 Völker hinstellen und diese über 1-2 Jahre vergleichen, wie sich die einzelnen Standorte auf die Völker auswirken und danach entscheiden, wo noch einen Stand einrichten.

    Alfred

    Ob wandern oder nicht, sollte man daran festmachen, ob es während der Entwicklung im Frühjahr/Sommer Trachtlücken am Heimatstand gibt.
    Und welcher Platz der bessere ist, das kann man nur mit einem Versuch (besser: mehrere Versuche) herausfinden.

    Ansonsten sollte man wandern, wenn man bestimmte Honigsorten haben möchte (Heide, Sonnenblume, Raps, Robinie, etc. etc. etc.)

    Alfred (der wegen der Sortenhonige wandert)

    ....... Aber drei dieser alten dunklen Waben hab ich nun im Ableger. Gibts da eine Möglichkeit, die da demnächst rauszubekommen? ...



    ...im Frühjahr, bei der ersten Durchsicht sollten/könnten diese leer sein und entnommen werden.
    Am besten diese Waben so in die Zarge im Herbst sortieren, dass sie am Rand (gegenüber dem Flugloch) der Zarge hängen.

    Alfred

    Danke für die Antwort. Ich habe so etwas jedenfalls vorher noch nicht gesehen. Bleibt mir wohl nichts übrig, als das Volk aufzulösen, oder soll ich noch warten?



    Nicht warten.

    Wenn es noch viele Bienen hätte und Du eine neue Königin, dann könnte man das Volk auch abkehren (mehrere Meter vom Standplatz entfernt) und die neue Königin zusetzen. Wenn es allerdings schon längere Zeit drohnenbrütig ist, dann gnadenlos abkehren. Die Bienen betteln sich bei den Nachbarvölkern i.d.R. ein.

    Alfred



    Was hat sich hier für den eher kleinen Rahmen bewährt? Hab jetzt als Referenz nur die Holtermann Abfüllkübel, mit Kunststoffquetschhahn zum Beispiel. Oder lohnt es sich die paar Euro draufzulegen und einen aus Metall zu kaufen?



    Kaufe einen 50kg Abfüllkübel aus Edelstahl, inlusive Quetschhahn aus Metall.

    Die Hobbocks mit Plastikquetschhahn halten nicht besonders lange und werden auch im Laufe der Zeit unansehnlich (zerkratzen der Oberfläche).

    Alfred

    Hallo Praktiker!
    Wer kann mir einen Tip geben, wie ich Apidea-Begattungskästchen richtig reinige? Ich mach mir hier schon ne Weile einen Hässlichen, aber Wachs/Propolis/Futterteig ist ein grausliches Gemisch. ...




    Bisher reinige ich die nur mit dem Stockmeisel und heißem Wasser.


    ..... Dieser für uns dann zweite Freiständer soll zwischen einer Wiese und einem vorbeigehenden Feldweg gestellt werden. Dort befindet sich derzeit eine mehr oder minder Dichte Wildhecke. Die Wiese ist meinem Vater (aber verpachtet) der Feldweg wohl der Gemeinde, die Hecke wohl Niemandsland.


    Als erstes herausbekommen, wer der Besitzer dieses Grundes ist. Und den fragen und ansonsten niemanden!


    Also ein Freiaufsteller ist nicht spontan mobil (also nicht auf Rädern) deshalb ist das Prozedere wohl nötig. Diese Vorschrift scheint auch nicht nur im Naturschutzgebiet zu bestehen sondern prinzipiell immer bei Bauten dieser Art außerhalb der Ortsbebauung.
    Also von Euch hat dies noch Niemand benötigt ?



    Nein, sowas benötigt man nicht (jedenfalls in Sachsen-Anhalt). Lediglich beim Bürgermeister der Gemeinde anzeigen, dass man dort Bienen aufstellt. Es bedarf keinerlei Genehmigung.

    Noch eine Bemerkung zum Aufstellen von Bienen in Naturschutzgebieten: Wenn man mit der unteren Naturschutzbehörde redet, kann es sein ,dass man gemeinsam einen Standort für ein Bienenhaus in einem Naturschutzgebiet (bzw. am Rande) findet. Und wenn die Naturschützer kluge Leute sind, bezahlt man nicht mal Pacht dafür (natürlich nur, wenn sich der Grund in staatlicher Hand befindet) - so jedenfalls erging es mir.

    Alfred

    Möchte nochmal diesen "alten threat" aufnehmen.

    Meine Uralt-Waage hat das Zeitliche gesegnet und nun steht eine Neuanschaffung ins Haus. Und kann mich nicht entscheiden. Deshhalb meine Frage in die Runde: Welche eichbare Waage nutzt ihr, um euren Honig abzufüllen. Gibt es Waagen, von denen man lieber die Finger läßt, weil sie minderer Qualität sind? Ich weiß, ein heikles Thema, aber für mich z.Z. wichtig.


    Alfred

    Das ist ne geschlossene Benutzergruppe, und das wahrscheinlich nicht ohne Grund....:roll:




    Logisch! Jeder kann mitmachen, aber dieses Mitmachen ist mit Einsatz und Arbeit verbunden. Als Resultat bekomt man die Information wo der Wald wann honigt. Das funktioniert nur in "Teamwork". Warum sollten die Mitglieder diese Netzwerkes arbeiten (und auch Aufwendungen ,wie z.B. Stockwaagen, die automatisch täglich die Waagstockveränderungen melden bzw. täglich zur Stockwaage laufen und "per Hand" ablesen und die Daten übermitteln!) und durch öffentlichmachen ihrer Informationen auch die belohnen, die keinerlei Aufwand da mit reingesteckt haben?
    Die Idee diese Netzwerkes finde ich gut & richtig.

    (PS: Ich mache da nicht mit, hatte mich nur vor längerer Zeit mal danach erkundigt)

    Herr Walt nimmt ja auch Geld für sein CB-Manuskript.


    Alfred

    ....Seit langem finde ich bereits nahezu Flügelose Drohnen, man muss also durchaus abwägen was wichtig und richtig ist, denn nach der Sonnenblume kann es mitunter bereits zu spät sein.




    Stimmt! Eine Behandlung in diesem Falle tut not. Bei flügellosen Drohen in Anzahl sollte man sofort handeln, ansonsten sind bereits im Oktober die Völker nicht mehr unter uns.... (ein schmerzlicher Erfahrungswert aus vielen Jahren).


    Ameisensäure (egal wie appliziert) hat einen ziemlich hohen Dampfdruck und sollte bei der jetzigen Witterung (~30!C) sehr bald aus den Völkern wieder raus sein, so dass sie in neu eingetragenen Honigen nicht mehr nachweisbar sein sollte (Ameisensäure kommt ja auch natürlich im Honig vor).

    Da dieses Jahr (jedenfalls hier) ca. 2-3 Wochen früher ist, dürfte auch die Milbenpopulation bereits jetzt eine sehr hohe sein. Ich werde am kommenden wochenende die völker ,die am Heimatstand bereits abgeerntet sind (hier ist keine Tracht mehr zu erwarten und wenn sie doch kommen sollte, so bleibt sie als Winterfutter drin) behandeln. Bin mir noch nicht sicher, ob ich Oxalsäure Blockbehandlung (so wie für Bienenwohl beschrieben) sprühe oder mit Ameisensäure behandle.......

    Alfred

    ........
    So schnell geht ein Bienenjahr vorüber.



    Das Bienenjahr richtet sich nach dem Sonnenstand und bald ist Sommersonnenwende.

    Es war ein hervorragendes Bienen- und Honigjahr. Die Ernte pro Volk ist die beste seit mehr als 10 Jahren, Überwinterungsverluste gab es nicht.
    Lediglich die Begattungsergebnisse der Königinnen sind lausig.:-(

    Alfred

    Ich hoffe das der betroffene Imker in Utting die Information jetzt doch bekommen hat.



    Diese Information
    - stand in den Imkerzeitungen,
    - auf der Homepage von Hohenheim,
    - im Infobrief von Münster/Mayen
    - hier.

    Warum zum Teufel soll irgendein Imker, der das Zeug gekauft hat, dieses nicht mitbekommen? Ich denke, spätestens wenn er merkt, dass die Bienen die Mittelwände nicht annehmen, wird ihm "ein Licht aufgehen"...


    Dafür ist der Herr ...eissloff gerne KRANK!



    ...was ich hier jetzt schreiben möchte, verstößt leider gegen die Etikette. Nur soviel: KRANK scheint noch ein sehr harmloser und verniedlichender Ausdruck für das Verhalten des Herrn .....eissloff :evil:


    Und vielleicht höhrt dieser Imker ab jetzt ab und zu auf den Rat erfahrener Kollegen.



    Seit wann hören Imker auf den Rat erfahrener Kollegen? Wer ist ein erfahrener Kollege und wer nur ein *****?



    PS: Ich hätte nix dagegen, wenn der gesamte strang gelöscht würde....

    .......... Ich will doch nur ein gesetzestreuer Bürger sein.



    Selber Schuld! :lol: "Wer viel fragt, geht viel falsch" :wink:

    Die Seuchenfreiheitsbescheinigung wird sichtbar außen am Stande festgemacht und keinerlei Behörde befragt oder eingeschaltet. Bisher bin ich immer gut damit gefahren.
    Sollte man mich fragen, so werde ich mich genauso ahnungslos stellen, wie die Behörden, die den Bau eines neuen Bienenhauses (im Außenbereich) fast ein Jahr verzögert haben (weil sie das entsprechende Recht nicht kannten).
    (Wanderung am Sonntag trotz Fahrverbotes: Bisher hat mich noch niemand danach gefragt..... ich mache es einfach und ich werde auch niemand fragen.... ).

    Alfred