Beiträge von Immenheger

    kein persönliches Risiko eingehen

    Der Deutsche ist ängstlich und obrigkeitshörig. Und die Imker sind besonders ideologie-hörig. Man keinen Blumentopf mehr gewinnen.

    Die Allerwenigsten würden mitmachen beim Nichtbehandeln im Winter, lieber behandelt man intensiv mit allerlei Mitteln. Da ist man kreativ. Da behandelt z.B. ein Nachbarimker im Sommer mit Bayvarol und anschließend mit Ameisensäure. Und im Winter wird noch mit Perizin geträufelt (Alte Vorräte, die man vorsorglich gehortet hat). Man braucht doch keine Milbenresistente Biene.

    Hier sind ca. 75% der Imker zwischen 0-10% Verlusten. Dass man dann am Ende doch irgendwie bei gesamthaften 20%, 25% oder 30% (je nach dem, was als Verlust betrachtet) ist, wird vorwiegend durch einen kleinen Teil der Imkerschaft verursacht.

    Imker scheinen auch "Produzenten" von "alternativen Fakten" (das Unwort des Jahres 2017 in Deutschland!) zu sein.

    Ich glaube den Angaben der einzelnen Imker einfach nicht mehr. Zwischen den Worten und den Fakten am Bienenstand bestehen doch manchmal enorme Diskrepanzen.

    ...Ohne Milben müsste es denen ja dann wieder BES-TENS gehen!!

    Genau, diese Erfolge gegen die Varoen garantieren
    dann auch den Garaus für die Viren.

    Die Milben sind Vektoren für Viren. Wenn die wegfallen, sollten die Viren auch massiv in den Völkern zurückgehen.

    Ansonsten: Die Völkerverluste im Winter werden vielleicht um einige wenige Prozente zurückgehen, die Anzahl der Katastrophenwinter allerdings nicht. Was wird dann die Ursache sein? Nosema, Schwarzsucht, Tracheenmilbe, Schwindsucht etc. etc.?????

    Klingt sehr interessant! Nie wieder griesgrämige Bienen und Imker. ;)

    Was sagen denn die hier mitlesenden Mediziner bezüglich Nebenwirkungen von Lithiumchlorid? Ist ja bekanntermaßen ein uraltes Medikament.

    Je besser deine Nachbarn in ihrem imkerlichen Handwerk (insbesondere der Varroabehandlung) sind, umso schlechter stehen deine Chancen, in einer solchen Umgebung einen 'Zucht'fortschritt in Richtung Varroaresistenz zu schaffen.

    Das ist leider so. Darum sollte man in sich gehen und endlich mal über neue Varroakonzepte nachdenken. Ansonsten werden wir nie vorwärts kommen auf dem Weg zu einer Biene, die man nicht mehr gegen die Milbe behandeln muss.

    Mir macht die Sache mit der halbwegs kontrollierten Anpaarung auch die meisten Sorgen. Bisher war ich noch nie auf Belegstellen,

    Hier kann man nicht mehr standbegatten, weil aus solchen Begattungen nur noch üble Stecher entstehen. Dafür gibt es aber sehr buntes und exotisches Bienenmaterial in der Umgegend.

    Königinnen auf Belegstellen zur Begattung bringen ist billiger (wenn man mal den Zeitfaktor ignoriert) als Königinnen zukaufen.

    Vor allem sollte der Käufer sich durch das Gesundheitszeugnis absichern. Nicht schlimmer, als "Faulbrutschleuder" unter den Imkerkollegen zu gelten.

    Warum entstehen den "so einfach aus nix" Faulbrutherde? Es ist des Imkers Blauäugigkeit bzw. Schlampigkeit.

    Guten Abend Zusammen,


    wie schaut bei euch den die Varroa Belastung im Februar aus?


    Es gibt im Februar keine sichtbare Varroabelastung. Völker die stark vermilbt waren haben den Februar gar nicht mehr erlebt.
    Erst ab Ende April/Anfang Mai könnte es wieder sichtbare Varroabelastung geben.

    ...die Dinge etwas umfassender zu betrachten ist ja auch sehr anstrengend...


    Es gibt nicht nur eine Wahrheit! Und dass wir bezüglich PSM seit Jahrzehnten belogen werden (von allen Seiten!) ist auch klar.
    Was mir in dieser Diskussion fehlt, sind Fakten! Wie lang ist denn die Halbwertszeit im Boden? Welche Konzentrationen haben denn sichtbaren Einfluß auf Versuchstiere/Zellkulturen?