Beiträge von Immenheger

    Geringe PSM-Belastung durch geschickte Ausnutzung örtlicher Gegebenheiten, Einzelaufstellung, Reduzierung der Störung durch weniger Arbeit am Volk, nurnoch OXS als Mittel zur Entmilbung in Bedarfsfällen, keine Schwarmverhinterung um jeden Preis (Teil der Völkervermehrung), wo möglich Überwinterung auf eigenem Honig.

    Mit Verlaub, das halte ich z.T. für kontraproduktiv! Honigüberwinterung ist in Gegenden mit Tauhonigen völlig falsch.

    Einzelaufstellung und Reduzierung der Störung bringen bezüglich Varroa nix. Völlig belanglos.

    Sehe ich nicht so. Bevor ein Volk durch die Varroa verloren geht, wird behandelt und auf eine Honigernte verzichtet.

    Mit Verlaub, wer macht das wirklich? Es verzichtet doch niemand auf eine Honigernte aus einem Volk, nur weil man im Januar oder Februar gegen die Milbe behandelt hat.


    Wir sollten doch hier Klartext reden: Eine Behandlung bringt doch jetzt (Mitte Januar) gar nichts mehr. Die Milben sitzen doch bereits wieder in der Brut und vermehren sich. Solche Völker brechen spätestens im Mai zusammen. Und die, die nicht zusammen brechen, hatten im Januar nicht so viele Milben.

    Pferden gibt man den Gnadenschuß und "schwindsüchtige" Völker sollte man mit einem Schwefelfaden erlösen (aber bitte NICHT jetzt, sondern erst in April/Mai!).

    Das Brutgeschäft hat wieder begonnen. Die Milben flüchten in die Brutzellen und können sich so wieder vermehren.

    Allerdings, wenn man die Meldungen hört, dann sind bereits sehr viele Völker ohne Bienen. Die diesjährigen Winterverluste scheinen sehr hoch zu sein (wie sich das bereits im August andeutete).

    Danke für die letzten unsinnigen Antworten

    Nach der Lektüre dieses Fadens juckt es mir in den Fingern, meinen Senf noch dazu zu geben: Kunstoffwaben sind total out, weil weder nachhaltig noch in unsere beste aller grünen Welten passend. Dazu aber ein nicht-weihnachtlich passende Betrachtung der gegenwärtigen Zeit und der Kunstoffwaben und politischen Korrektheit:

    https://www.welt.de/kultur/stu…cht-fuer-Onkel-Willy.html


    Wünsche allen eine gesegnete Weihnacht!

    Nachdem ich deswegen 2019 null Kilo Honig geerntet habe

    Null Honig, in diesem guten Bienenjahr? Ich glaube, dass die bisher toten Völkern entweder bereits im Juli völlig vermilbt waren oder aber an einer anderen Krankheit leiden. Völlig vermilbte Völker im Juni/Juli kann man nicht mit herkömmlichen Varroamitteln therapieren.

    Aber die anstehende Überwinterung scheint doch in Wirklichkeit viel unproblematischer zu verlaufen als in den Vorjahren, wenn man von der Intensität der Verlustdiskussion in den Vorjahren und in diesem Jahr ausgeht. Ist doch alles in Butter!

    Im Gegenteil! Viele trauen sich inzwischen nicht mehr öffentlich über den Zustand ihrer Völker zu reden. Aber wenn man die Diskussionen im Imkerverein aufmerksam verfolgt, dann sieht es sehr böse aus. Die Verluste sind bereits jetzt hoch. Aber offiziell sagt man das lieber nicht.

    und meine Erfahrungen mit Buchweizen sind gegenteilig.

    Naja, lassen wir das. Ich jedenfalls werde nie wieder die Völker auf Buchweizenhonig überwintern lassen.

    ... und an vielen Stellen/überall kann Wald durch Acker ersetzt werden!

    Acker? Wird doch nicht mehr gebraucht! Es werden die freien Flächen für Solaranlagen gebraucht und zugebaut.

    Wer mal die Möglichkeit hat mit einem Kleinflugzeug über seine Heimat zu fliegen, wird staunen, wie viel Fläche inzwischen durch Solaranlagen verwendet wird. Damit kann man auch als Grüner so richtig gut Geld verdienen.

    ein klassischer Blütenhonig und damit meines Wissens zum Überwintern genau so gut geeignet wie ein sommerlicher Blütenhonig. Also eigentlich sogar ideal zum Überwintern.

    Im Gegenteil! Buchweizenhonig ist nicht als Winterfutter geeignet. Warum das so ist, weiss ich nicht.