Beiträge von Drobi

    Da gibt es schon Studien darüber, weis bloß nicht zur Zeit wo es steht, ich glaube "Imkerliches Fachwissen" noch aus DDR-Zeiten.

    Wollte nur nochmal darauf hinweisen das sich diese "Milbenvolk" die Milben bei der Räuberei geholt hat. Die Königin war nicht die schlechteste letztes Jahr und hatte auch keine Milben. Nur nochmal zur Info.

    Auch bei mir sind alle Völker geflogen. Bei meinem Milbenvolk viele tote Bienen mit Flügelschäden rausgekratzt und die letzte Zeit wieder 150 Milben gezählt. Das Volk hat schlechte karten für die Zukunft.

    Also ich sehe hier auch einen Futterabriss, weil das Volk zu klein geworden ist und die Ursache ist meist ein kleines Brutnest. Die Ursache warum das Volk so klein geworden ist, erwähnt Georgie trotz fehlender Infos.

    Ich denke das Bild werden wir nächstes Jahr noch öfters sehen, nach dem ersten Kälteeinbruch.

    Ich habe gestern mal in 2 Völker kurz reingeschaut. Die Völker sitzen sehr tief in den Waben, auf 4-5 Wabengassen, aber nur in der Hälfte der Waben.

    Ich würde das mal so bezeichnen: Eine Notfütterung vor dem ersten Reinigungsflug hat wenig Auswirkung aufs Brutgeschäft. Eine Fütterung nach dem Reinigungsflug hat eine Reizwirkung aufs Brutgeschäft und je größer die Völker sind um so mehr.

    Hallo Jörg

    Danke für die Tabellen, sind interessant. Vor allem bei 2 Völkern geht die Temperatur (Brutnest), die haben sicher keine Brut mehr, aber die Temperatur fällt ja auf 5-0°C, da wären die Bienen ja schon erstarrt. Es ist aber auch möglich das die Bienen ihren Sitz verlagert haben. Würde mich mal interessieren was da los ist.

    Ich bin mir bewusst, dass die Bienen unter 10-15 Grad kein Futter aufnehmen.

    Also das ist ein völlig falscher Gedanke. Bei Futter über dem "Kopf" des Biens wird auch bei tieferen Temperaturen Futter aufgenommen, wenn in den Waben kein Futter mehr ist. Sonst würden sie ja über Winter erstarren, weil sie nicht heizen könnten. Futterteig im Winter ist die beste Notlösung, sollte aber die Ausnahme sein.

    Jungbienen die nicht aus eigner Kraft mehr aus den Zellen schlüpfen können strecken oft den Rüssel raus. Ursachen sind Milbe, zu tiefe Brutnesttemperatur und die Fütterung ist durch die vorhandenen Bienen nicht mehr möglich, kein Futter in Brutnestnähe.

    Und warum werden die Bäume erst in den Acker gepflanzt und nicht gleich an den Standort?

    Die wichtigste Antwort ist wohl, das die Jungbäumchen in den ersten 3 Jahren sehr schnell erfrieren können, bei über -15°C. Wenn der "Klimawandel";( so fortschreitet, kann man die Bäumchen vielleicht bald am richtigen Ort pflanzen bzw. aussäen. :)

    Ich hatte meine 2 Jungbäumchen auch im Topf, auf einem Erdhaufen eingegraben. Als ich sie jetzt in einen Unterbau stellen wollte, stellte ich fest das die Wurzeln schon reichlich durch den Topf gewachsen waren. Ich habe die Wurzeln etwas gekürzt und in größere Töpfe gepflanzt. Wird doch wohl nichts schaden, will sie aber geschützt stehen lassen und sie nur leicht feucht halten, oder ist es besser sie in einen geschlossenen Raum zu stellen?

    Kann ich auch so bestätigen, vor allem bei meinen 2 neuen Bäumchen im Topf, da fielen die Blätter lange nicht, aber da so gut wie über Nacht. Wie das die anderen Jahre war kann ich nicht genau sagen, aber nach dem richtigen ersten Frost, fallen die Blätter und das war voriges Jahr schon im Oktober.

    Hallo swissmix

    Die ganzen Eingriffe ins Bienenvolk im Frühjahr, macht man ja, um zu Trachtbeginn schlagkräftige Völker zu haben, sonst wäre das nicht nötig. Angepasster Brutraum heißt aber auch, unter anderem, das kleine Völker die nur 4 Waben belagern, dann 12 volle Futterwaben haben müssen, da sagt auch Gerstung und andere, schon im Herbst einengen.

    Das große Problem gibt es eigentlich nur auf Breitwaben, bei Hochwaben oder im Baumstamm haben die Bienen das Futter über ihren Köpfen, da zählen die leeren Außenwaben als Thermoschied, selbst wenn sie noch gefüllt wären.

    Da kann man noch viel schreiben, nur mal eine kurze Äußerung von mir.