Beiträge von Drobi

    Hallo viktord, das sieht nicht nach Raps aus, erinnert mich an eine Pflanze die eigentlich später blüht, so ähnlich wie Topinambur.:confused:

    Hallo V2000

    Ich bin ringsum mit Rapsschlägen umgeben, da kann ich mich nicht nach jedem Bauern richten. Habe aber beobachtet, das Bienen unmittelbar nach der Spritzung den Schlag nicht mehr befliegen.

    Der Bernhard hat mal ein Video eingestellt, als bei ihm in die Blüte gespritzt wurde, da sah man viele flugunfähige Bienen, das konnte ich bei uns noch nicht beobachten. Ich glaube nicht das geschlossene Fluglöcher viel bringen wird. Die Gefahr des Verbrausens ist größer und wiegt mögliche kleinere Bienenverluste nicht auf.

    Zu diesem Thema möchte ich auch meine Erfahrungen mitteilen. Als ich mit 1,5 DNM begonnen habe, kaufte ich mir 2 Holzbeuten mit Gitterboden von Wagner, es sollte ja Bienengerecht und ökologisch sein, bis dahin hatte ich in HBB geimkert. Das erste was mir auffiel war trotz kompletter Verdeckelung der Waben, war der Wassergehalt zu hoch, da braucht man auch kein Refraktometer, weil der Honig sehr schnell sauer, bzw. zu gehren anfängt. Ist das Wetter besonders feucht kann man die Sache ganz vergessen. Die HBB hatten immer 3 % weniger Wasser.

    Deshalb bin ich auf Segeberger umgestiegen und komme mit 18 % Wassergehalt bei ungünstigem feuchten Wetter gut zurecht.

    Deshalb empfehle ich Denkzeichner, sich mal eine Styropurbeute zum Vergleich zuzulegen.

    Nein, zeitgleich mit dem Raps blüht die Kornblume nicht, aber es blühen noch Reste des Rapses und wenn sie richtig blüht, dann fängt schon die Sommerlinde an zu blühen.

    Also es ist schon schwer, bzw. unmöglich reinen Kornblumenhonig zu ernten. In den beiden letzten Jahren war auch noch ein Teil heller Blatthonig dabei.

    Ich konnte die letzten Jahre reichlich Kornblume ernten, man erkennt ihn in den Waben an der grünen Farbe. Bei uns blüht die Kornblume reichlich im Raps, deshalb ist es auch kein reiner Kornblumenhonig. Wie schon oben erwähnt, kommt meist auch noch die Linde dazwischen. Linde und Kornblume ist aber auch eine schöne Mischung. Wenn Kornblume im Getreide blüht wird sie oft gesprizt, dann kann der Honig Schadstoffe enthalten, die Pflanze wächst dann auch nicht mehr richtig.

    1000 Quadratmeter sind gut, aber für eine Tracht reicht sie nicht aus.

    Autobahnen und Flüsse sind für die Bienen keine Hindernisse, können aber zu moderaten Bienenverlusten führen. Bei mir fliegen die Bienen unter der Autobahnbrücke durch, beim direkten Überflug können sie schon mal mit einem Auto kollidieren. Von einem Imker der unmittelbar an der Neiße seinen Bienenstand hatte, berichtete mir, das bei ungünstigem Wetter auch einige Bienen ins Wasser gefallen sind, Erschöpfung oder kalter Wind, die Verluste sind aber zu verkraften.

    Also ich habe ja auch das Problem mit dem Wildbau im Brutraum wenn da Platz ist, wird am ASG gebaut ob Kalt oder Warmbau, wenn das Volk stark genug ist. Ich habe mir dieses Jahr auch vorgenommen, den Leerraum mit Futter oder Pollenwaben zu füllen, bei mir ohne Schied nach dem Baurahmen. Die starken Völker füllen alle 10 Waben, da kommt der Baurahmen an 11 Stelle. Hier muss ich noch viel lernen.

    Ich habe gerade im Buch "Phänomen Honigbiene" nachgelesen, das der Nektareintrag durch das Brutnest geregelt wird. Das heißt, je mehr im Brutnest verbraucht wird, je mehr Nektar wird eingetragen. Wenn genügend Reserven vorhanden sind wird auch der Eintrag gedrosselt. Deshalb behaupte ich, das nicht unbedingt die Entfernug zur Trachtquelle ausschlaggebend ist, sondern der Bedarf im Brutnest. Was die einzelne Biene verbraucht, konnte ich auf die Schnelle nicht finden.

    Außerdem habe ich auch gefunden, das Heizerbienen sich bis 43°C maximal und das nur für 30 min, aufheizen können, haupsächlich für das Brutnest.

    Ich bin auch der Meinung das sich Wasserholer ebenfalls aufheizen, denn sonst könnten sie Wasser neben dem Eis aufnehmen.

    Ich sprach von Drohnen bei 10 KM und die brauchen in der Regel nicht zum Stock zurückfliegen, weil sie ihre Aufgabe erfüllt haben.

    Hallo Hornet, die 7 km sind schon möglich, kommt aber am Ende nichts raus. Von Drohnen habe ich gelesen, das die sogar bis 10 km fliegen können. Es kommt immer darauf an wie ertragreich der Zielort für die Bienen ist, sonst würde ja der Rückflug nicht klappen.

    Also ganz reinen Rapshonig habe ich auch nicht, denn da blüht noch vieles anderes zur Rapsblüte, aber Haupttracht ist sie schon.