Beiträge von Drobi

    Oder wenn sie Hunger haben. Aber ich meinte nicht durch äußere Einflüsse, sondern echt vom Charakter. Falls du auf mein Milbenvolk anspielst, die sind ganz lieb und fleißig.

    So sind die klassischen Beschreibungen und Muster eben nicht mehr übertragbar.

    Heute sehe ich das ähnlich wie du, weil die Vermischung der Rassen sehr stark zugenommen hat. Aber ab und zu gibt es doch Völker, die zu Stechern werden, obwohl der ganze Stand friedlich ist. Also Ausnahmen bestätigen die Regel, das heißt aber nicht das man mit solchen Völkern nicht arbeiten kann, sondern man muss besonders vorsichtig mit ihnen umgehen.

    Hallo Bienenlude, wie ich am Donnerstag oben schrieb, konnte ich noch keine Brut finden. Heute 23 Milben auf der Windel, davon haben 13 geknackt.

    Neueintrag von Milben bei uns nicht möglich, ich zähle jeden Tag nach dem Mittag. Also ich denke auch, das sie anfangen zu putzen, aber nochmal bedampfe ich nicht.

    Also ich klinke mich jetzt aus der Diskussion um Glyphosat aus. Ich bestreite nicht das es solches im Honig geben kann. Ich kann aber auch bestätigen das die Bauern in meinem Eizugsgebiet sich sehr viel mühe geben, um den Bienen nicht zu schaden.


    P.S. In dem Bericht stand, das der Imker, den Honig auf der Treppe ausgekippt hat, das verstehe ich nicht. Mein Honig ist entweder cremig oder fest. Ich weis nicht was der für eine Mischung gehabt hat?

    Es sei denn Glyphosat hält den Honig flüssig.:confused:

    Also ich bin auch der Meinung das Glyphosat kein flächendeckendes Problem ist, mit so gravierenden Auswirkungen. Da muss sehr viel Glyphosat im Boden sein, wenn die Pflanze es aufnimmt und dann in den Blüten das noch an die Bienen im Nektar weitergibt. Da liegt irgendwo ein Fehler vor.

    Ich habe einmal Totalverlust durch Glyphosat erlitten, als die Wiese vor meinen Beuten totgespritzt wurde und die Bienen morgens Tautropfen auf dem Gras gesammelt haben. Ein anderes Mal wurde ein blühendes Feld totgespritzt, da gab es größere Bienenverluste.


    Also Glyphosat im Honig da gehört schon einiges dazu, meine ich.

    Ich schaue solche Sendungen nicht, aber zufällig habe ich mir ein paar Szenen angeschaut, ich habe einfach nur geschmunzelt.

    Mich wird ja auch keiner verurteilen, wenn ich noch nie einen Beitrag von "Greta" gelesen habe.

    Könnte es sich bei Deiner Beobachtung ggf. um das zufällige Zusammentreffen einer vom Volk selbst eingeleiteten Brutunterbrechung handeln, über die in den Hitzephasen des Sommers 2018 auch von Anderen berichtet wurde?

    Das wäre möglich, kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen. Aber ich teste dieses Jahr noch mal Hälfte so und die andere Hälfte in größeren Abständen, da fange ich aber eher an, als die Blockbehandlung.

    Was sagt die "Knackprobe"? Frische Milbenleichen knacken m.E., wenn man sie mit dem Fingernagel auf der Windel zerdrückt. Ältere dagegen nicht.

    Mein lieber ribes, dafür verdienst du ein :liebe002:

    Das habe ich noch nicht gehört, deshalb war ich gerad nochmal bei dem Milbenvolk, es waren seit Mittag 3 Milben gefallen 1Milbe hat geknackt und 2 Milben nicht, danke, wieder etwas schlauer.

    Dringend nötig wäre die Zulassung der Bedampfung. (Fast) Jeder macht es, aber in ein offizielles Behandungskonzept kann es immer noch keinen Eingang finden.

    Da bin ich ganz deiner Meinung und da ich das schon wenigsten 6 Jahre und 3 Jahre effektiv mache, bin ich der Meinung, das nicht mal eine Blockbehandlung das ideale ist. Denn auch da wird der Brutbetrieb unterbrochen. Besser ist nach dem Abschleudern und dann alle 14 Tage, da der Brutzyklus bei den Völkern verschieden ist. Fast so hatte ich das 2018 gemacht und meinen größten Erfolg gegen die Milbe gefeiert. Die Blockbehandlung 2019 war bei mir nicht optimal.


    Kikibee hat einen ganz wichtigen Punkt erwähnt, die Behandlung muss den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Es gibt keine allgemein gültigen Regeln.