Beiträge von subsi

    Die Sendung zum Nachhören http://ondemand-mp3.dradio.de/…0080307_1644_ecae9c01.mp3


    Exemplarisches Beispiel: Biowanderimker aus Ostbrandenburg:


      Standort Ostbrandenburg 600 Völker bislang alle überlebt.



      Standort Süddeutschland bei Freiburg 200 Völker 50% tot.


    Aussage vom Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf bienenkunde/"]http://www2.hu-berlin.de/bienenkunde/
    Vier Jahre Monitoring mit ca. 1000 Völkern unter Beobachtung, 20-30% Verlust wird erwartet.

      Ursache: "Varroamilbe eindeutig für Bienensterben verantwortlich"


      Grund: Bienen haben sich in 500 Mio Jahren Koevolution an Viren Bakterien Parasiten angepasst, nun werden diese von der Varroamilbe direkt im Puppenstadium ins Bienenblut (Hämolymphe) injiziert. Dort können sie ungleich größere Schäden anrichten. Die Bienen werden damit anfälliger für Witterungseinflüsse, Nahrungsknappheit und Pflanzenschutzmittel.


    Es wurde dann ein, meinerseits allerdings nicht ganz nachvollziehbares Fazit gezogen:
    "Es entsteht zwar ein wirtschaftlicher Schaden, vom Aussterben ist die Biene jedoch nicht bedroht."

    Hallo Manni,


    habe zwar erst seit dem Frühjahr Erfahrung (mit Bienen und) mit Zanderbeuten nach Dr. Liebig von Holtermann, allerdings zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Teile nicht sehr langlebig zu sein scheinen. Trotz mehrfacher Lasur mit AURO-Farbe auf Leinölbasis sind schon einige größere Risse zu beobachten. Das liegt wohl auch am verwendeten Leimholz. Die Leimung scheint wasserfest zu sein, die Risse bilden sich im Holz dazwischen. Ich hatte vor einiger Zeit nochmals zwei komplette Beuten bestellt, deren Holzqualität besser zu sein scheint. Allerdings immer noch Leimholz.


    Einige Details gefallen mir persönlich dagegen bei den "Holtermännern" besser als beispielsweise bei den Dehner-Beuten, auf die Meister Liebig so schwört:
    - Rähmchenauflageschienen aus Edelstahl (Ohren werden nicht eingekittet und auch weniger "Briefmarken")
    - Einflugloch so ausgeführt, daß ein relativ massiver Mäusekeil (im Set enthalten) Platz hat. Dieser hält durch Eigengewicht, muss nicht eingeklemmt oder sonstwie befestigt werden.
    - Innendeckel hat auf der Unterseite einige Millimeter Platz, so daß die Bienis und die Folie/Fliegengitter Platz haben.


    Gruß,
    subsi

    Hallo,


    habe kürzlich beim Einfüttern eines Ablegers die Erfahrung gemacht, daß die Mädels die Innenwand des Tetrapacks nicht mehr hochkamen und einige trotz Korken-Schwimmhilfe jämmerlich ersoffen sind. Es handelte sich allerdings um eine Milchtüte.
    Eignet sich längeres Stroh o.ä. als Schwimm- und Kletterhilfe. Fängt dann nicht der Sirup schnell das gären an, zumindest im Sommer?


    Gruß,
    Holger

    bei jedem Ableger meine Bäume/Büsche schneiden, hmm...
    könnte man statt der Zweige den Bienis auch ein "Brett vor den Kopf" setzen? Stelle mir da ein klappbares "U" vor, zwei Schenkel auf den Böcken, die Basis den Bienis in einigen cm Abstand vor's Flugloch, so daß sie nach oben/unten wegfliegen müssen.


    Holger


    Mein Rat: Mach Dir in Deinem ersten Imkerjahr noch keinen Kopp über das olle und immerwährende Streitthema Einraum-/Mehrraum-Brutnest.
    In beiden Systemen kann man gut und einfach imkern. Das Gepolter vom Liebig in dieser Frage musst Du nicht zu ernst nehmen. :)


    um mein Entscheidungsproblem vorläufig abzuschliessen:
    Werde erstmal dem Liebig folgen und nicht gleich alles umkrempeln.
    Das "Gepolter" nehme ich ohnehin nicht ernst, die meisten Punkte seiner Betriebsweise kann er ja wirklich fundiert wissenschaftlich begründen, nur manchmal schleichen sich auch bei Ihm Dogmen ein, über die er sich dann mit den eher erfahrenen Kursteilnehmern mit wachsender Erregung streiten kann. Teilweise musste ihm sogar seine Kollegin zur Seite springen :lol:


    Gruß,
    Holger


    Honig wird vom Honigraum nicht mehr nach unten getragen, solange genügend Vorräte im Brutraum sind. Die Umhängerei ist Notbehelf und keinesfalls ein Punkt für gleiche Rähmchen im Brut- und Honigraum; dafür ist die Vorgehensweise zu umständlich. Wenn man als Anfänger keine ausgebaute Waben für den HR hat, könnte man zu einem frühen Zeitpunkt der Aufwärtsentwicklung die im Bau befindlichen MWs in den HR hängen. Brut umhängen ist nicht sinnvoll.


    Alle zu einem früheren ZP (ca. Ende April) fertig bebauten WMs waren leider schon zum Teil bestiftet. Brut wollte ich nicht umhängen, konnte also nur 3 halbfertige, aber schon mit Honig gefüllte Waben nach oben hängen. Der Rest der MWs war noch nicht angerührt.
    Nun habe ich die Randwaben der 2. Z nach oben gehängt und durch MWs ersetzt. Daran wird auch fleissig gebaut, nur, so fürchte ich, wieder nur Honig eingetragen. Waben Nr. 4 + 7 sind superschwer mit Mini-Brutnest und dem Rest verdeckelten Honig. 5+6 haben immerhin mittlerweile ein mind. 2/3 der Wabe füllendes Butnest. Außenwaben (so gut wie) keine Brut.
    Ich will jetzt erst mal nicht mehr rumpfuschen, aber hätte es einen Sinn (gehabt), Waben Nr. 4+7 nach außen zu verlagern?



    Wichtig ist die "rechtzeitige" Erweiterung von einer auf zwei oder drei Zargen, 3-4 ausgebaute Waben im HR locken die Bienen zu brutnestfernen Honigstapelung.


    Werde ich nächstes Jahr beachten.



    Hat das Volk Unterbau? Drohnenunterbau führt zu deutlicher Verlagerung des Brutnestes in die erste Zarge. Vermutlich bekommt man den Brutsitz erst wieder nach abklingen der Schwarmstimmung und mit gabe von MWs in die zweite Zarge. Zuvor wirst du evtl. nochmal operativ eingreifen müssen.


    Unterbau = Wildbau unter den Waben?
    Hatte diesen die erste Zeit drangelassen. Nachdem ich diesen entfernt hatte, wurde die 2.Z überhaupt erst "entdeckt", so hatte ich zumindest den Eindruck.


    Gruß,
    Holger

    Hallo zusammen,


    bin gerade im Tautz'schen "Phänomen Honigbiene" am relevanten Kapitel, in dem er die Hochzeitsflug-Rückkehrrate zwischen Königinnen vergleicht, die in Begattungskästchen aufwachsen und solchen, die Standbegattet werden.
    Ergebnis:
    Standbegattet: fast 100%
    Belegstelle: nur 70 % :eek:
    Ursache sollen im letzteren Fall die mangelnden Begleitbienen sein.


    Hoffe mal, daß ich meiner zukünftigen Jungkönigin mit zwei Brutwaben (+Schwarmzellen) mit ansitzenden Bienen plus abgefegten Bienen zweier Waben eine etwas bessere Chance als 70 % geben kann.
    Die Schwarmstimmung scheint sich zumindest, ob durch das Schröpfen oder durch einen anderen Faktor, erst einmal gelegt zu haben.


    O.g. Zahlen sprechen eindeutig für eine Standbegattung. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?


    Gruß,
    Holger

    Holger,
    hänge doch die vollen Honigwaben aus dem 2. Brutraum in den HR. Falls du das Volk als Einzarger bekommen hast, werden die Randwaben sicher unbebrütet sein. Dann kannst du die MWs in den Brutraum geben, auch wenn während der Schwarmstimmung nicht ausreichend daran gearbeitet wird.


    Gruß
    Simon


    1 Punkt für 1/1-Maße, weil dieses Vorgehen bei Z/Dadant unmöglich wäre, oder umgekehrt, weil die Nichtaustauschbarkeit von BR- und HR-Rähmchen solcherlei Pfuscherei unmöglich macht?
    Es waren tatsächlich nur die Randwaben unbebrütet, hab's also getan! Schon wieder! Und damit immerhin 2+3 relativ volle Honigwaben im HR. Sind alle größtenteils noch unverdeckelt. Besteht Gefahr, daß der Honig wieder nach unten getragen wird?
    Gruß,
    Holger

    Hallo zusammen,


    Wollte Gestern einen Brutwabenableger machen. Bei der KK fiel mir dann eine lehrbuchgemäße Schwarmzelle am unteren Wabenrand auf. Da mir diese Wabe ohnehin geeignet erschienen wäre, ab damit in den Ableger...
    Allerdings konnte ich aus Zeitnot die untere Zarge nicht mehr kontrollieren. Heute nachgeholt, und siehe da, die Schwarmzellen an den "normalen" Stellen waren alle trocken. Mehr in der Mitte der Wabe: eine verdeckelte Nachschaffungszelle, so sah es zumindest auf den ersten Blick aus. Sch..., Königin suchen..., wurde dann auch in 2. Zarge gefunden. puuh! Also, verdeckelte Zelle gebrochen. Es sind nun noch 2 "nasse", nicht verdeckelte Schwarmzellen vorhanden.
    Nun die Überlegung: Wäre es nicht sinnvoller, eine oder auch zwei der Schwarmzellen zur Ablegerbildung zu nutzen? Ich habe das Gefühl, als wäre dieses Volk für dieses Jahr schon "verkorkst", denn wie gehabt: 2. Zarge knallvoll mit Honig, HR immer noch fast leer, 1. Zarge auch schon teilweise verhonigt.


    Übrigens, hätte ich mir heute mal wieder gewünscht, mit nur 10 Waben bzw. nur einer Zarge hantieren zu müssen.


    Viele Grüße,
    Holger


    PS: Dieser Beitrag passt nur noch am Rand zum angefangenen Thema. Wie ist denn die Gepflogenheit hier im Forum, im Zweifelsfall lieber in den alten Fred reinstopfen oder einen neuen aufmachen?

    Das ist zuviel um nur mit Kippkontrolle zu arbeiten! Ein gewisser Anteil an Schwärmen wird verloren gehen.


    So habe ich das verstanden und demonstriert bekommen:
    KK zeigt an, ob grundsätzliche Schwarmstimmung herrscht.
    - Keine SZ im unteren, einsehbaren Bereich der oberen Zarge vorhanden: Volk wieder schliessen.
    - Mehrere ("Denn ein Ei ist kein Ei") bestiftete SZ: Alle Waben beider Zargen auf SZ kontrollieren und evtl brechen oder andere schwarmverhindernde Maßnahmen ergreifen (Flugling, Zwischenbodenableger...)


    Die KK versagt m.E. nur dann, wenn sich ausschliesslich in der unteren Zarge SZ befinden. Das ist anscheinend nach Liebigs Auskunft so gut wie nie der Fall. Allerdings soll es vorgekommen sein, daß der Bien, nachdem ihm zum wiederholten Mal der Nachwuchs abgetrieben wurde, die SZ mitten auf der unteren Wabe versteckt hat.