Beiträge von hochtr

    Guten Morgen,


    Ich glaub schon, daß sich die meisten Landwirte an die Regel halten, außer es wird vom Ausland viel importiert und die Spritzprofis setzen dies dann auch ein. Aber in Prinzip sind auch die meisten genehmigten Mittel außerst giftig, da kann man jetzt nicht sagen, daß die nicht erlaubten Mittel das eigentliche Problem sind.


    Gruß Horst

    Hallo Mimis,


    hier ene Empfehlung vom Sklenar aus dem Buch Imkerpraxis:
    Du nimmst von einem anderen Bienenstock eine Brutwabe samt Jungbienen und gibst es dem geschwächten Ableger dazu und aufpassen, daß Du keine Königin erwischt. Das Ganze machst Du am Abend. Den Ableger stellst Du natürlich auf einen anderen Platz und mußt halt wahrscheinlich auch einengen, damit sich die Brut nicht verkühlt. Nur ganz wenig füttern, sodaß das Futter am nächsten Morgen verbraucht ist. Die Räuber wissen sofort, wenn zuviel Futter da ist.
    Laut Sklenar, sind die neu dazugebenen Bienen mutiger und noch nicht eingeschüchtert, die können dann auch das Flugloch besser bewachen.
    Natürlich ist das alles andere als optimal aber bei mir hat es, vor ca. 2 Wochen, gut funktioniert und der Ableger entwickelt sich wieder. Viel Zeit ist auch nicht mehr bis zum Herbst.
    Nachdem die hinzugebene Brut geschlüpft ist, würde ich gleich mit Bienenwohl oder Oxalsäure betreufeln, um die, mit der Brut geschlüpften Varroa, einzuschränken.


    Gruß Horst

    Hallo Ablotte,


    nach 20, 30 Stiche wird sich dein Immunsystem dran gewöhnen oder kann damit besser umgehen und die starken lang andauernden Schwellungen bleiben dann aus.
    Aber bitte nicht alle 30 auf einmal...


    Gruß Horst

    Guten Morgen,


    wir hatten vor kurzem auch so ein Erlebnis. Da hat sich eine Jungkönigin beim Begattungsflug in ein anderes Apideakästchen verflogen, wo eine alte Königin drin war. Mein Imkerpate meinte, daß er so etwas in seiner 40-jährigen Imkerzeit auch noch nicht erlebt hat, speziell auf so engem Raum.


    Gruß Horst

    Hallo Wald&Wiese,


    was soll den die Politik groß machen ? Viele Landwirte brauchen dieses Giftzeug einfach und können sich es sich ohne gar nicht mehr vorstellen. Anscheinend ist es normal, jedes Jahr, Mais auf die selbe Fläche anzubauen, um noch ein paar Schweine mehr zu produzieren, obwohl den meisten Konsumenten etwas weniger Fleischkonsum gut tun würde.
    Man hat einfach keine Manieren mehr mit dem Umgang der Umwelt - neue Konzepte sind angesagt, den die derzeitige deutsche Maiswurzelbohrerbekämpfungaktion ist ein Schildbürgerstreich. Am liebsten würde sie bei Nacht und Nebel fahren, damit es keiner sieht.
    Der Maiswurzelb. wird sowieso kommen, auch in Deutschland.


    Gruß Horst

    Wie bei den Schildbürgern - ich glaub, wir brauchen da noch einen Till Eulenspiegel dazu. Da wird einfach Angst geschürrt und das Obrigkeitsdenken paßt da bestens dazu. Der Käfer wird durch den extrem harten Auslesedruck resistent werden.
    Es wäre ja ganz einfach - Fruchtfolge, Fruchtfolge, Fruchtfolge, Fruchtfolge - wie oft soll man es noch sagen.


    Gruß Horst

    Guten Morgen,


    dann werde ich mal nächste Woche bei der Monatsversammlung meine Kollegen informieren, daß das Rätsel Bienensterben eigentlich gelöst ist.
    Und Josef, duldest Du eine schleichende Vergiftung.
    Ist es normal, daß ich meinen Sohn sagen muß, den Maiskolben nicht zu essen (haben wir als Kinder gerne gemacht).


    Gruß Horst

    Hallo,


    hab jetzt die meisten Völker abgeräumt und mir fällt auf, daß die vitalen Völker jetzt noch sehr viel Brut haben, beinahe mehr als im Mai (hab heuer auch keinen Mais vor der Nase stehen). So wie es verstanden habe, ist der Juli u. August extrem wichtig für das Schlüpfen der Winterbienen. Wenn sehr viel Brut vorhanden ist, müßte es eigentlich ein gutes Zeichen sein.
    Oder anders gefragt, welche Warnzeichen gibt es, wenn das Volk den Winter nicht schaffen würde - viel Brut müßte eigentlich das Umundauf sein.
    Vielleicht gibt es Erfahrungen von Imkern die gegen Varroa nicht behandeln.


    Gruß Horst

    Hallo Josef,


    ist halt eine Gradwanderung und es werden bewußt Insektizide in der Umwelt toleriert, die auch von den Bienen aufgenommen werden. Man kann dann immer leicht sagen, die Varroa und eine schlampige Bekämpfung war schuld oder irgendein Darmvirus - die Grenze ist sehr verwaschen.
    Es ist mein gutes Recht, daß ich überhaupt nicht mit diesen Giften in Kontakt komme, auch nicht in geringen Mengen.
    Wenn man dann noch liest, daß die Bekämpfung mittels Fruchtfolge eine 100% Sache ist und die Beizung mit Clothianidin nur mäßigen Erfolg verspricht, da braucht man diese Gifte gar nicht.
    http://www.ages.at/landwirtsch…r/bekaempfungsmassnahmen/
    Leider erst durch das Bienensterben in Deutschland wurde mir klar (und vielen anderen auch), daß diese Gifte weite Kreise ziehen.
    Ich bin auch überzeugt, daß auch geringere Mengen eine negative Auswirkung haben (durch Pollensammeln wird ja auch wieder konzentriert).
    Eine Anreicherung über Jahre kann ja auch leicht möglich sein.
    Und es ist auch ein europäisches Problem - wenn die EU Richtlinien vorschreiben, dann müssen sich die Österreicher unterordnen.
    Die zwei Millionen Euro waren nur Schweigegeld, um die geschädigten Imker ruhig zu stellen - negative Schlagzeilen für ein Börsenunternehmen kommen nicht gut bei den Aktionären an.


    Gruß Horst

    Anscheinend waren die Giftausbringer in Österreich etwas schlauer
    ( http://www.landwirt.com/Berich…edigte-Bienenvoelker.html) und haben nur 40 % der möglichen Menge gebeizt. Alles eine Gradwanderung und die Insider wissen es schon länger, daß es die Bienen schwächt und auch tötet. Es müssen die Restmengen an Clothianidin noch für Winterraps und Wintergerste verbraucht werden und für das nächste Jahr haben sie eh schon ein neues Mittel.
    Bin gespannt ob der Landwirtschaftsminister noch aus der Deckung hervor kommt. Irgendwie muß noch mehr Druck von den österreichischen Imkern kommen - eine österreichische Imkerdemo (am besten in Wien) scheint notwendig zu sein.


    Gruß Horst

    Hier ein Artikel von Herrn Dr. Pirklbauer. Er hat im Jahr 2004 schon diese Problematik aufgeworfen und ein parlamentarische Anfrage gestellt.
    http://www.ots.at/presseaussen…ssel=OTS_20080724_OTS0152
    Anscheind findet gar kein Monitoring der Ages statt, wie von der steir. Landwirtschaftkammer behauptet wird. Da gehört jetzt Druck gemacht und die sollen jetzt den Maispollen in den wichtigsten Regionen untersuchen, wie in Deutschland schon teilweise gemacht wird.


    Gruß Horst

    Die Fruchtfolge ist die einfache und perfekte Lösung um ein Massenvermehrung des Maiswurzelbohrers zu verhindern.
    Die Larve im Boden findet im nächsten Frühling einfach keine Maiswurzeln und verhungert.
    Die Schweizer haben dies erkannt und werden es auch so machen.
    Maisanbau jedes Jahr auf der selben Fläche ist meiner Meinung nach eine Vergewaltigung des Bodens und da ist es nur logisch, daß sich dann ein Schädling drauf einstellen kann.


    Gruß Horst