Beiträge von Andy_Bühlertal

    Also meine 12 Völker stehen voll unter einer Hochspannungsleitung. Keines meiner Völker ist in den letzten drei Wintern verendet. Im Vergleich zu Imkerkollegen kann überhaupt keine Entwicklungsverzögerungen im Volk festgestellt werden. Die Einwinterungsstärke ist höher als bei meinem Imkernachbar. Der Honigertrags vollkommen zu frieden.


    Die Usachen sind eher beim Imker, im Kleinklima und in der Flora des Standortes selbst zu suchen, weshalb die Völker sich nicht gut entwickeln.
    Seit es die Erde gibt existieren Magnetfelder und das zum Glück. Sonst hätte uns die Sonne schon längst umgebracht.

    Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es in Deutschland ein Tierschutzgesetz gibt. In § 2 steht folgendes drin:


    Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
    1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
    2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
    3. muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.


    Es liegt die Vermutung nahe, dass wer Stecher einfach abschwefelt, nicht die Kenntnisse und Fähigkeiten für eine artgerechte Bienenhaltung gemäß Tierschutzgesetz besitzt. Es gibt artgerechte Lösungen für dieses Problem ohne tausende von Lebewesen umzubringen.

    Auszug aus der Internetseite der Landesanstalt für Bienenkunde Hohenheim:


    "Der Holunder blüht. Dann ist Lecanientrachtzeit. Allerdings ist nur bei einem Massenbefall mit Lecanientracht zu rechnen. Dieser fehlt weit verbreitet.
    Bei den Rindenläusen auf Fichte und Tanne hat der Ausbreitungsflug begonnen. Ob er zu einem Massenbefall führt ist zu bezweifeln."


    Sieht wohl schlecht aus für dieses Jahr

    Bei mir an (einem extrem kalten Standort) von Nord-Baden-Württemberg habe ich gestern mal vier Völker durchgeschaut. Diese werden in ca. 2 Tagen den ersten Honigraumn voll haben (Zandermaß). Leider solls ja nächste Woche schlechtes Wetter werden.

    Ich frag mich, ob ich meine Bienen in Sibieren aufgestellt habe. Hier hatte es in der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag gemessene -15,5 Grad in 2 Meter Höhe über Schnee. Am 30.03. war folglich keine offene Brut mehr vorhanden. Alle Völker haben komplett das Brüten eingestellt. Das zum Thema Angst vor frühen Schwärmen. Hier in Nordwürttemberg bestimmt nicht. Es wird eher in 3 Wochennach dem Brutknick einen gewaltigen Bienenknick geben.
    Die Wettervorhrsage sieht besch... aus. Es soll schon wieder Schnee kommen.

    Tag zusammen!


    Dr. Liebig von der Uni Hohenheim hat beim heutigen Anfängerkurs uns Jungimker nochmals nahegelegt, den Futtervorrat genau zu beobachten, da die Völker zur Zeit 250 g Futter pro Tag verbrauchen.
    Wenn voraussichtlich im März kein Flugwetter mehr herrschen wird, dann wirds für viele Völker knapp werden.

    Hab gestern das schwächste Volk geöffnet und Waben gezogen. Im Durchschnitt besetzen alle meine Völker 6-7 Wabengassen (Zander) und brüten bereits in der zweiten Zarge. Futtervorrat ziemlich abgenommen und muss überwacht werden.


    Eingewintert 8 Völker
    ausgwintert bisher alle
    Oxalsäure geträufelt am 10.11.2007
    Natürlicher Milbenfall derzeit von 0 bis 0,3 pro Tag (Durchschnitt 1 Woche)


    Hoffe es bleibt dabei.

    Tag zusammen!
    Ich habe 2007 mit der Imkerei angefangen. Von meinen anfangs 8 Völkern fliegen munter alle 8 und tragen Pollen ein. Bisher keine Verluste. Nur hab ich festgestellt, dass teilweise die Vorräte ziehmlich abgenommen haben. Denke, das liegt an unserem sibirischen Klima hier. Nachts zwischen - 5 und max - 14 Grad und tagsüber wieder + 10 Grad oder mehr. Und dieses Spiel seit Anfang Dezember.


    Grüße
    Andreas

    Tag zusammen!


    Ich bin ein Jungimker und nehme gerade bei Herrn Dr. Liebig an eine Jungimkerkurs teil.


    Liebig hat erst vor paar Tagen seine Wirtschaftsvölker bei seinen Praxisdemonstrationen von 3 auf 2 Zargen eingeengt und dann mit der ersten AS-Behandlung über die Medizinflasche mit Tellerverdunster begonnen. Er sagt, einengen und AS-Behandlung erst, wenn die unterste Zarge brutfrei ist (erst Mitte August der Fall), damit man auch die ältesten Waben austauschen kann.
    Ableger befinden sich im August noch in der Aufwärtsentwicklung und sind daher nicht zu bald mit AS zu behandeln.


    Das sind alles Aussagen des Herrn Dr. Liebig. Ich denke daher, wer das Sommerwetter der letzten Tage für die AS-Behandlung genutzt hat, war noch rechtzeitig dabei.

    Ich habe gestern auch den Beitrag gesehen halten ihr es für möglich das wenn die Bienen Austerben , das wir Menschen nur noch 4 Jahre zu Leben haben. Ich halte es schon für möglich da dann unser ganzes Ökologische Gleichgewischt aus einander bricht den die Bienen besteuben 80% der Planzen.

    Schon wieder diese Geschichte! Es gibt ein Beweiss der Erdgeschichte, der eindeutig diese Auffassung (übrigens nicht von Einstein) widerlegt: Als Amerika entdeckt wurde, gab es auf diesem Kontinent keine Honigbiene und trotzdem lebten dort Ureinwohner und die Fauna und Flora ist genau so gut entwickelt wie in Europa und das ganz ohne die Honigbiene.

    Tag! Bin absoluter Neuling auf dem Gebiet der Imkerei und hab seit 29. März 3 Völker (Carnica auf Zander). Diese wurden, gleich nach dem ich sie bekommen habe, erweitert auf eine 2. Zarge Brutraum mit Mittelwänden. Bei der ersten Durchsicht nach Schwarmzellen hab ich bei einem Volk festgestellt, dass die Rähmchenunterseite der 2. Brutraumzarge total verbaut sind mit Wildbau und Drohnenbrut. Der Zwischenraum zwischen Oberseite Rähmchen 1. Zarge und der Unterseite Rähmchen 2 Zarge ist komplett zugebaut. Der Baurahmen wurde bzw. wird ausgebaut und bestiftet. Schwarmzellen keine vorhanden. Nun die Frage: Ist so viel Drohnenbau normal an der Unterseite? Soll ich ihn bei der nächsten Kippkontrolle entfernen. Beim Wabenziehen hindert es schon. Hab Angst die Königing beim Einhängen der Rahmen zu zerdrücken da kein Raum mehr vorhanden. Vielleicht kann mir jemand hier weiterhelfen.