Beiträge von MichaelM

    Moin Imkers,


    ja, am Freitag wurde hier die HOBOS Station im Norden in Betrieb genommen.


    Dies ist allerdings erst der vorläufige Höhepunkt einer langen und interessanten Zusammenarbeit, die vor ca. einem Jahr zumindest für mich ihren Anfang nahm.
    Zwischen mir und dem HOBOS Team in Würzburg gab es ja schon seit längerem einen Informations- und Wissensaustausch.
    Dies habe ich auch mal im Temperaturthread erwähnt:
    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=25886&p=305587#post305587


    Ende vergangenen Jahres trat dann Prof. Tautz mit der Frage an mich heran, ob ich mir vorstellen könnte eine weitere HOBOS-Station hier im Norden sowohl imkerlich als auch technisch zu betreuen. Ich habe das gern übernommen. Ursprünglich war ja mein Gedanke ein Nachfolgeprojekt zu meinem ersten zu generieren. Leider hat mich das bis heute sowohl arbeitstechnisch als auch finanziell überfordert. Es geht ja nicht nur um die Gewinnung von einzelnen Daten sondern auch um die Auswertung derselben. Wie schön ist es dann wenn man auf Vorhandenes zurückgreifen kann.


    Das HOBOS Team ist eine eingespielte Truppe und ich arbeite gern mit den Leuten zusammen.


    Ein weiterer Vorteil des HOBOS Projektes ist auch dadurch gegeben, dass nun zwei Stationen in unterschiedlichen geografischen und klimatischen Lagen vorhanden sind. Das lässt nun ganz andere Möglichkeiten und Vergleiche zu und gibt die Möglichkeit Einmaleffekte usw. auch als solche zu identifizieren.
    Es wird ganz sicherlich eine spannende Sache.


    Seit Freitag ist die Station nun offiziell am Netz und ich kann nur sagen, dass es bis dahin ein kräftiges Stück Arbeit für alle Beteiligten war.
    Ich freue mich, dass bis jetzt alles gut lief und ich bin überzeugt, dass es auch weiterhin so gut läuft.
    Ein besonderer Dank geht hier an doc_snyder , der mich vor Ort auch schon tatkräftig unterstützt hat.


    Gruß Michael

    ... ja ... aber wurden die Patente denn auch erteilt? :confused:


    jetzt bin ich auch ein wenig :confused:
    Der Titel des Dokuments ist "Offenlegungsschrift"
    Das ist nach den Hinweisen aus dieser Seite noch kein Patent
    Ob dies in der Zwischenzeit erteilt wurde habe ich leider auch noch nicht herausbekommen.
    Tut mir leid, dass ich Verwirrung gestiftet habe.
    Gruß
    Michael

    Moin Jakob,

    ... grins... das Patent soll er nicht nur behaupten, sondern vorzeigen


    Das braucht er gar nicht tun, das steht hier zB: DE102012100225A1
    für jeden öffentlich einsehbar.


    genauso wie auch nur einen einzigen konkreten Fall von der behaupteten 50.000 €-Strafe. So eine Summe verdient keiner mit diesem Gerät, da wäre so eine Strafgebühr ja toll.


    Die halte ich auch für ziemlich weit hergeholt, wie sowas genau geregelt wird weiß ich aber nicht


    Und inhalieren würde ich nur, wovon ich den Inhalt und dessen Wirkung auf mich kenne. Also medizinisch klar bestimmte Inhalationen ... oder meine Pfeife.


    Ich lasse die Pfeife weg, ansonsten sind wir beieinander.


    Gruß Michael

    Moin Clemens

    Tautz und Michael messen recht nah an der Brut oder sogar im Brutnest. Bei einem 2-Magaziner, vielleicht noch mit schönem Honigkranz kann das oben auf den Rähmchen, da wo das Schwamtuch liegt schon wieder anders sein.


    Ich habe nicht nur genau am Brutnest gemessen sondern in einem räumlichen Raster die gesamt Dadant Zarge erfasst. (Auf den Randwaben war z.B gar keine Brut).
    Auch benötige ich bei Dadant zum Zeitpunkt der Varroabehandlung nur diese eine Zarge.


    Passt nicht ganz, aber hier Werte vom Juni im letzten Jahr: Brutnest, Honigraum, unterm Deckel (eine leere Futterzarge in der die Elektronik war): http://www.open-hive.org/prototype-sound_2013-06/


    Ich habe mir die von die verlinkte Seite mal angeschaut. Leider kann ich den Aufbau nicht ganz nachvollziehen. Ein Bild habe ich da nicht gefunden. Das würde Einiges besser erklären.
    Außerdem wären ein paar weitere Angaben hilfreich, so z.B. seit wann das ganze läuft, wann die Beute besiedelt wurde, Start mit Ableger oder Kunstschwarm, o.ä.
    Ich habe versucht, auf top level der Seite also hier: http://www.open-hive.org/ weitere Informationen zu bekommen. Die Seite ist aber bei mir ziemlich leer.
    Kannst Du da mal mehr Informationen beschaffen?
    Gruß Michael

    Moin rugnuza,

    Stimmt, ist hier nicht so. Ich hab nochmal bei meinen eigenen Messungen nachgeschaut. Die Schwankungen im Außenbereich sind viel geringer als ich sie in Erinnerung habe, tut mir leid.
    Hier schwankte es zwischen 30 und 34°C im Außenbereich


    Klasse, dann stimmt das Bild ja wieder!

    Aber nochmal zum Schwammtuch, ich habe schon das Gefühl, dass in kalten Nachten weniger verdunstet. Manchmal ist es dann noch leicht feucht am nächsten Tag. Warum nun?


    Ja, das ist nun weiterhin die Frage! Wie können wir das genauer herausfinden. Hornet hat ja weiter unten schon ein paar Fakten zu Verdunstung im Zusammenhang mit Temperatur und Feuchtigkeit geliefert. Danach müsste an kalten tagen aber mehr verdunsten wenn ich es richtig verstanden habe.
    Wie kommen wir nun an weitere Fakten? Aufs Gefühl allein mag ich mich nicht verlassen.


    Gute Nacht und bis bald
    Michael

    Hallo Remki,
    so ganz komme ich da nicht mit.


    Sie versuchen die AS-Konzentration in der Stockluft ja durch fächeln zu veringern. Ist es draußen kühl und feucht fällt ihnen das sicher leichter als bei 30°C warmer und trockenen Außenbedingungen.


    Ich gehe mal von einer Behandlung zum jetzigen Zeitpunkt aus, wo es an fast allen Stellen in der Beute 35°C sind. Wenn die Bienen die AS Konzentration in der Stockluft senken und dies mittels Fächeln bewerkstelligen dann erzeugen sie einen Luftstrom. Dieser ist m. E. unabhängig von der Außentemperatur. Was anderes wäre es, wenn es Druckunterschiede gäbe.
    Ob nun die Außenluft 20° oder 30 °C Temperatur hat vermehrt oder vermindert doch die Arbeit der Bienen bei der Erzeugung des Luftstroms nicht oder? Demzufolge wird auch nicht mehr oder weniger Arbeit verrichtet (Energie umgewandelt), um den Luftstrom zu erzeugen.

    Im Extremfall lagern sie eben vor. Die Wirkung ist dann schlechter und Brut evt. auch Königin gefährdet.


    Hat das Vorlagern nur mit der Temperatur oder villeicht auch mit der Menge der Bienen in der Beute zu tun?


    Gruß Michael

    Moin remki,


    ich denke es geht nicht um die richtigen Bedingungen in den Beuten, sonder um den Aufwand, den die Bienen betreiben müssen diese zu erzeugen. Sie versuchen ja der AS entgegenzuwirken.


    Ich dachte immer es kommt auf die optimale Verdunstung der AS an und die findet ja in der Beute wie wir wissen bei 35°C statt. Wie die Bienen der verdampften AS entgegenwirken und was das mit der Temperatur zu tun hat wüßte ich gern.


    Gruß Michael

    Moin Moin,

    Wir wissen, daß das immer wieder so behauptet wird. Das Schwammtuch regelt seine Verdunstungsmenge dadurch, daß es nur jeweils 25ml AS mitbringt. Mehr kann folglich nicht verdunsten. ......


    Als weiterer Punkt seie mal die Innentemperturstabilität in einer Segeberger Kunststoffbeute angeführt. Ein Tankstellen-Frostüberwachungs-Thermometer mit nach innen verlegtem Außenfühler läßt hier staunen. Die Innentemperatur wird vom Brutstatus stärker beeinflußt als vom Wetter outside. Glaubt mir das nicht! Geht zur Tankstelle und meßt mal selber!


    Dies ist ja nun nicht nur bei der Segeberger Kunststoffbeute so, dies haben wir ja nun auch in Holzbeuten beobachten und messen können.
    Deshalb frage ich mich, welchen Einfluß die Außentemperatur auf die Verdunstungsgeschwindigkeit etc überhaupt hat wenn die AS der Außentemperatur nicht ausgesetzt ist.
    Ich könnte mir noch einen Einfluß der Luftfeuchtigkeit erklären aber dass die Außentemperatur beim Verdunstungsvorgang der As im Sommer eine Rolle spielt? Wie geht das?


    Gruß Michael

    Moin,

    ......... Anordnungen wie: "... Sie haben bis zum xxx die Bienenwohnungen zu entseuchen".....


    In dieser Diktion war auch 1985 mein Einberufungsbefehl zum Wehrdienst verfasst.
    Schon irgendwie merkwürdig dass man in den Ämtern heute noch solche Formulierungen benutzt um ehrenamtliche Hilfe zu rekrutieren.
    Gruss Michael