Beiträge von honigmaul

    Hallo Princ!

    Kann mir nur vorstellen, dass die Bienen den Honig brutnestnah gelagert haben und ev für die Versorgung der Brut benötigen. Bei Hinterbehandlungsbeuten dürfte es vermutlich auch nicht anders sei wie bei Magazinen, das Schleudern ist erst dann notwendig, wenn tatsächlich der Honigraum voll ist. Brut auf den Honigwaben ist ein Zeichen, dass die Brut durch den "Honigdruck" noch nicht nach unten abgedrängt worden ist.


    Wünsche viel Erfolg

    Honigmaul

    Hallo Checkerfreunde!

    Bei der Durchsicht des Scripts blieb mir unklar wie das gemeint ist, dass die Bienen den eingelagerten Honig bis zur Reserve verbrauchen und dann erst Schwarmvorbereitungen einleiten.

    Das würde umgekehrt bedeuten, dass Völker mit viel zu viel Winterfutter nicht schwärmen dürften, da es ihnen ja nicht möglich sein dürfte bis zum Schwarmabbruchdatum den Honig zu verbrauchen.

    Andererseits wird im Script angeführt, dass Völker bei Unterschreitung der Reserve auch keine Schwarmvorbereitungen einleiten. Eigentlich müsste ja beim Verzehr der Wintervorräte einmal der Punkt erreicht sein wo die Größe der Reserve genau passen würde um eine Schwarmvorbereitung einzuleiten, auch wenn später die Reserven unterschritten werden. Sind da nicht noch andere Fakten notwendig, dass es zu Schwarmvorbereitungen kommt (Volkstärke, Jahreszeit usw). Habe ich da das Script nicht genau genug gelesen?


    Weiters fällt mir beim Lesen im Forum auf, dass die Begriffe "Nektarwabe" und "Honigwabe" durcheinander geworfen werden. Im Script ist da aber eine scharfe Trennung zu erkennen. Angeblich werden ja Leerwaben über dem Brutnest mit Nektar befüllt, außer es ist ein geschlossener Honigkranz inzwischen. Ein Nektarkranz bereitet da angeblich keine Schwierigkeiten. Dies deckt sich auch mit meinen Beobachtungen.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Hegauer


    Ich kann leider nicht mehr sagen um welches Modell es sich gehandelt hat. Soweit ich mich noch erinnern kann, habe ich die Waage beim Hellweg gekauft. Ich glaube es war die billigste Waage die es überhaupt gegeben hat.


    Ich bin mir aber eh noch nicht so sicher, ob die Waage auch auf Dauer funktioniert und nicht Ermüdungs- oder Alterungserscheinungen auftreten. Mir persönlich wäre eine mechanische Waage eh lieber.



    MfG
    Honigmaul

    Ich habe in der letzten Zeit einige Versuche mit Badezimmerwaagen gemacht. Dabei habe ich festgestellt, dass es unterschiedliche Systeme gibt. Bei einer Art von Waagen wird Error angezeigt wenn man sich ohne die Kalibrierung abzuwarten drauf stellt. Bei der anderen Art von Waagen wird tadellos das Gewicht angezeigt.


    Eine solche Badezimmerwaage habe ich zerlegt. Die Messfüße auf eine größer Platte montiert, die Messdrähte verlängert, mit einem Kabel (ehemaliges Druckerkabel) nach außen geführt und mit der ehemaligen Waaganzeige verbunden. Die Schaltkontakte, früher durch Antippen der Waage ausgelöst, werden jetzt durch einen Taster betätigt.


    Vorläufig funktioniert die Bienenstockwaage sehr gut. Es stellt sich jedoch die Frage, ob durch die Dauerbelastung der Messfüße Ermüdungserscheinungen auftreten. Es stellte sich auch heraus, dass es einen Unterschied macht, wie lange der Taster betätigt wird. Wenn er nur kurz betätigt wird, führt die Wage eine Kalibrierung durch und es wird nur Blödsinn angezeigt. Wird der Taster länger betätigt, so wird eine tadellose Messung durchgeführt.

    Hallo Imkerkollegen!

    Ich habe das übersetzte Script durch Sabi(e)ne bekommen und kann nur sagen, dass die Schwarmzusammenhänge aus einem ganz anderen Licht beleuchtet werden. Bin gerade dabei das Script durchzuarbeiten und vergleiche mit meinen eigenen Beobachtungen.

    Es ist mir schon längere Zeit klar, dass die in der Literatur genannten Schwarmgründe nicht so richtig stimmen können. Als Beispiel möchte ich den immer wieder angeführten Futtersaftstau nennen. Es ist in unserer Gegend möglich, dass die ersten Schwärme ab Ende April fallen. Zum Zeitpunkt der Einleitung der Schwarmvorbereitung hat jede Pflegebiene mindestens zwei Larven zu versorgen. Wie sollte da ein Futtersaftstau entstehen?

    Ich bezeichne das Script als "Denkwerkstätte". Es enthält viele Anregungen zum Nachdenken. Ich bereue die Investition von 8,-€ nicht. Sollte ich dadurch nur 1 kg Honig mehr ernten, so wären die Unkosten gedeckt.

    Außerdem andere Hobby´s kosten noch viel mehr Geld.

    MfG

    Honigmaul