Beiträge von honigmaul

    Hallo Jeffrey!

    Habe eine ganz normale Spülmaschine, 60 cm genommen. Es wird nur der untere Spülarm verwendet. Die Zuleitung zum oberen Spülarm, würde nur in Zusammenhang mit dem oberen Korb funktionieren, wurde zugestoppelt. Das Gerät wird inzwischen vielseitig verwendet, z.B. waschen von Hobbocks und Honiggläsern,

    Die Entdeckelungswanne besteht absichtlich aus zwei kleineren Wannen, damit diese ordentlich in den Spüler passen. Das Abtropfgestell ist zerlegbar und daher auch für die Spülmaschine geeignet.

    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde, hallo Drohn!

    Den Umbau des Geschirrspülers habe ich wie folgt durchgeführt:
    Die gesamte Elektronik (ausgenommen Hauptmotor, Abwasserpumpe, Heizstab, Wassereinlassventil) entfernen, bzw abklemmen.

    Das notwendige Material besorgen;

    alte Schaltuhr (von Minibackofen, Mikrowellenherd etc),
    Thermostat entweder vom Heizungsinstallateur oder z.B. Fa. Conrad (Regelbares Thermostat mit Kapillarrohr, Best.Nr. 615889-62, ca 12,- €), mein Thermostat entstammt einer alten Waschmaschine.

    Weiters Tastschalter oder normale Ein-Ausschalter, Kabelmaterial und ev. größere Verteilerdose, ev Tauchhülse für Thermostatfühler.


    Die elektrischen Arbeiten sollten von einer fachkundigen Person ausgeführt werden.

    Die Stromversorgung des Heizstabes und des Hauptmotor (Spülmotor) wird über die Zeitschaltuhr geführt. Weiters wird beim Heizstab das Thermostat noch dazwischen geschaltet. Der Fühler des Thermostates sollte im Nahbereich des Heizstabes positioniert sein, damit es bei Wassermangel zu keiner Überhitzung kommt und das Thermostat trotzdem ausschalten kann.

    Die Abwasserpumpe und der Wasserzulauf wird über je einen Tastschalter (oder Ein-Ausschalter – aber auf das Ausschalten nicht vergessen, daher Tastschalter besser) betätigt.


    Je nach größe der verwendeten Bauteile, die Komponenten entweder in externes Gehäuse (größere Verteilerdose) oder in den Spüler einbauen.

    Ablauf des Spülvorganges:

    1. Taster so lange betätigen bis genügend Wasser eingelaufen ist (oder Lauge händisch einfüllen).

    2. Zeitschaltuhr einschalten und Thermostat einstellen. Die Heizung und der Spülmotor laufen an. Die Heizung erhöht die Wassertemperatur bis das Thermostat abschaltet. Nach Ablauf der Zeitschaltuhr ist jedenfalls die Heizung und der Spülmotor wieder abgeschaltet.

    3. Den Schalter für die Abwasserpumpe betätigen bis das Spülwasser abgepumpt ist (oder wie beim Rähmchenwaschen die nächste Garnitur einräumen und die Zeitschaltuhr wieder betätigen).

    Die Idee zum Umbau der Spülmaschine entstammt dem Deutschen Bienen Journal, Ausgabe 1/2002, Seite 16.

    Zu der Anfrage von Drohn!

    Kalt spülen müsste auf jeden Fall gehen. Ich nehme an, dass zwecks Honigwasserernte alle Rähmchen ohne Wassertausch durchgewaschen werden sollten.

    Ob eine Trocknung auch in befriedigendem Ausmaß gelingt bezweifle ich. Mir ist nicht bekannt, wie die Trocknung bei einem normalen Spüler abläuft. Ob da mit dem Heizstab nachgeheizt wird, oder ob es nur durch Kondenzwasserbildung an den Außenwänden zur Trocknung des Geschirrs kommt. Ein weiteres Problem bei der Trocknung im Spüler dürfte die Steuerung des Heizstabes darstellen. Der darf nicht unkontrolliert heiß werden.

    Zwecks Trocknung würde ich vorschlagen, die Rähmchen nach dem Spülvorgang in klarem Wasser nachspülen und luftig stapeln.

    MfG

    Honigmaul

    Hallo Lothar und Vorgebirge!

    Wieso den Kübel umstülpen? Der Kübel wird einfach mit Schwimmhilfe auf die Rähmchen gestellt, eine Leerzarge mit Deckel drauf und fertig. Die Schwimmhilfe sollte aber über den Kübelrand reichen, damit die Bienen wieder sicher heraus können. Als Schwimmhilfe nehme ich einfach einige Ästchen aus der Umgebung. Stroh oder Holzwolle geht sicher auch.

    Bezüglich des Transportes der Kübel wird angeführt, dass es auch möglich ist, die Kübel an Ort und Stelle, wie eine Futterzarge zu befüllen.

    Das Umstülpen der Kübeln hat noch den weiteren Nachteil, dass bei Temperaturänderungen (die Luft im Eimer zieht sich zusammen, bzw dehnt sich aus) leicht Futter unkontrolliert ausfließen kann. Bevor der Kübel ganz leer wird, läuft auch Futter unkontrolliert aus.


    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!

    Ich habe beim Bau meiner Fütterer die Böden (beschichtete Hartfaserplatten) nur mit Leim und Nägel, ohne weitere Abdichtungsmaßnahmen befestigt. Es gab nie Schwierigkeiten. Hartfaserplatten haben den Vorteil, dass sie keine, oder wenig Feuchtigkeit aufnehmen. Daher gibt es auch betreffend der fremden Hefen, welche Gärung verursachen weniger Probleme.

    Aber seit einigen Jahren verwende ich zur Fütterung nur noch eine Leerzarge mit einem Futtereimer (nach Dr. Liebig). Dies hat mehrer Vorteile:

    1. Die Leerzarge wird so wie so zur anschließenden Varroabehandlung gebraucht.

    2. Die Futtereimer lassenn sich viel besser reinigen, bzw werden von den Bienen gereinigt.

    Die Futtereimer werden nach der Saison mit meinem Spezial-Geschirrspüler einmal durchgewaschen und fertig.

    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=12078&highlight=geschirrsp%FCler


    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!

    Betreffend Energiebedarf möchte ich anführen, dass dieser zu vernachlässigen ist. Um 10 Liter Wasser zum Kochen zu bringen, benötigt man ca 1 KW Strom (0,20 €). Es wird ja nicht bei jedem Waschgang eine neue Lauge eingefüllt. Die Kosten für 1 kg Ätznatron (würde für ca 30 Liter reichen) betragen ca 4,80 €.

    Ich habe über den Strom-, Wasser und Ätznatronverbrauch zwar noch nie Aufzeichnungen geführt, schätze aber, die Reinigung meiner Rähmchen (200 - 250 Stk im Jahr) kostet weniger als 10,- €. Das ergibt einen guten Stundenlohn, eine Ausnahme in der Imkerei.

    Zum angesprochenen Umweltgedanken, ich finde die Wiederverwendung besser als eine Neuanschaffung, wenn alles in einem vernünftigen Rahmen abläuft.

    Frisch gereinigte Rähmchen, mit klarem Wasser nachgespült, sind jedenfalls hygienischer als nur oberflächlich geputzte.

    Das Wort Natronlauge hört sich zwar gefährlich an, ist aber bei einer Konzentration von 3 % als harmlos einzustufen. Es verhält sich so wie bei 5 %-iger Essigsäure, hört sich auch gefährlich an, ist aber nur Haushaltsessig, welcher zum Anmachen von Salat verwendet wird.


    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreund!

    Das Reinigen der Rähmchen in einem umgebauten Geschirrspüler funktioniert bestens. Die Maschine wurde so umgebaut, dass die Temperatur auf ca 70° C eingestellt werden kann. Mit einer Zeitschaltuhr kann die Spüldauer eingestellt werden. Die Laugenpumpe wird händisch mit einem Schalter betätigt. Die normale Programmautomatik wurde ausgebaut.

    Es wird eine ca 3% Natronlauge eingefüllt. Die Rähmchen eingeschlichtet und die Spülmaschine in Gang gesetzt. Nach mehreren Waschdurchgängen wird die Lauge abgepumpt. Die Rähmchen müssen mit klarem Wasser nachgespült werden. Die Rähmchen werden wie neu.

    Gruß Honigmaul!

    Hallo Bienenfreund!

    Das kann man so nicht sagen, es kommt hauptsächlich auf den Rührer an. Bei einem sogenannten Dreikantrührer genügt vermutlich jede Bohrmaschine. Grundsätzlich ist jedenfalls eine richtiger Farb-oder Mörtelrührer bessser geeignet, insbesondere für Rührer mit zwei Flügeln oder für Rührer mit großem Durchmesser.

    Gruß Honigmaul

    Hallo Imkerfreunde!

    Das Aufsetzten auf ein anderes Volk ist aber keine Sanierung. Das Abkehren, bzw das Verstellen des drohnenbrütigen Volkes auf einen anderen Platz, damit sich die Bienen wo anderes einfliegen müssen ist ja nicht so schlecht. Alle anderen Versuche sind mit Risiko behaftet oder schlagen so wie so fehl, da die vorhandenen Bienen viel zu alt sind. Es kommt mir besser vor von einem anderen Volk einfach einen Ableger zu bilden und nicht mit den "alten" Bienen risikoreiche Versuche zu unternehmen.


    Gruß
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!

    Laut Dr. Liebig ist Oxalsäure (geträufelt) ein Kontaktgift und funktioniert anscheinend nur bei der dichten Bienentraube im Winter. Bei uns in Österreich ist auch die Oxalsäureverdampfung zugelassen. Dabei gibt es das Problem nicht, da sich die Oxalsäure von selbst ganz fein verteilt.

    MfG

    Honigmaul

    Hallo Imkerfreunde!
    Die Debatte über Amitraz hatten wir in Oberösterreich bereits vor ein paar Jahren. Außer allen anderen Nachteilen möge bedacht werden, dass Amitraz nicht in die verdeckelte Brut wirkt daher so wie so nur in der brutfreien Zeit anzuwenden wäre, oder wie in der Tschechei, wo die verdeckelten Brutflächen ausgeschnitten werden.


    Ich würde von einer Verwendund dringend abraten!


    MfG Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!

    Es stellt sich die Frage, ob die angesetzten Weiselzellen überhaupt Schwarmzellen sind, oder ob es sich um Umweiselungszellen handelt. Soweit mir bekannt ist, kann man diese optisch nicht ohne weiters unterscheiden. Weiselzellen die aus einer normalen Brutzelle hervorgehen sind meiner Meinung nach jedenfalls Umweiselungszellen.

    MfG
    Honigmaul

    Hallo Fleimann!

    Ich meine, dass man die Näpfchen nicht auf dem Oberträger anbringen sollte. Ich nehme eine ältere Leerwabe (um die ist nicht schade), schneide das untere 1/3 heraus und befestige eine drehbare Querleiste, worauf die Weiselnäpfchen plaziert werden. Ich bilde mir ein, dass bei dieser Konstruktion (Waben werden auch sonst unten öfters nicht angebaut) die Verbauung wesentlich weniger stattfindet. Man sollte die Bienen durch einen wabengroßen Zwischenraum nicht extra zum Wabenbau animieren, außerdem finden sie oberhalb der Weiselzellen Platz zur Honigablagerung.

    Mir ist auch nicht klar, warum die Zuchtlatte vom unteren Honigraum nach dem Anbrüten in den oberen Honigraum umgehängt wurde. Ich vermute, dass so brutnestfern aus Zuchtlatte noch leichter eine Honigwabe gemacht wird.

    Ich setze jedenfall nach dem Deckeln der Weiselzellen (5. Tag) immer eine Zarge mit Leerwaben (keine Mittelwände) auf, damit der überschüssige Honig ja ohne Probleme eingelagert werden kann und habe bisher das Verbauen der Zellen immer noch verhindern können. In deinem Fall wäre diese Maßnahme aber auch zu spät gekommen.

    Die Anmerkung, dass alle Zargen (4 Zargen) proppevoll sind und dass Weiselzellen ausgebrochen werden, passt nicht zum Hinweis, dass Checkerboarding betrieben wird.

    Die Pflegewilligkeit ist in einem weiselrichtigen Volk hängt einfach von den Umweltfaktoren ab. Und wenn die Stimmung von Schwarm.- oder Umweiselungstrieb umschlägt, werden aus angepflegten Weiselzellen einfach Honigwaben gemacht. In einem weisellosen Volk fällt die Motivation (Nachschaffungstrieb) nie weg.

    Gruß Honigmaul!

    Hallo Princ!

    Kann mir nur vorstellen, dass die Bienen den Honig brutnestnah gelagert haben und ev für die Versorgung der Brut benötigen. Bei Hinterbehandlungsbeuten dürfte es vermutlich auch nicht anders sei wie bei Magazinen, das Schleudern ist erst dann notwendig, wenn tatsächlich der Honigraum voll ist. Brut auf den Honigwaben ist ein Zeichen, dass die Brut durch den "Honigdruck" noch nicht nach unten abgedrängt worden ist.


    Wünsche viel Erfolg

    Honigmaul