Beiträge von honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!

    Zum Beitrag von TorstenS!

    Vor der Tracht behandeln ist angeblich auch nicht gut, da dann AS auch in den Honig kommt. Die drei Behandlungen beziehen sich auf die Zeit nach der Ernte. Abstände von 7 Tagen sollten am besten sein. Ich bin der Meinung, dass die Zeitabstände nicht so genau sind. 1. Behandlung direkt nach der letzten Ernte durchführen, bei mir ca Ende Juli.


    MfG
    Bienenmaul

    Hallo Bienenfreund!

    Ich kann mir auch nur vorstellen, dass die Differenz auf diese Art und Weise zustande kommt. In einem Honigbehälter stetzt sich immer der Honig mit dem höchsten Wassergehalt aufgrund der Schwerkraft oben ab. Je mehr Wassergehalt, desto leichter ist der Honig. Außerdem kann der Honig an der Oberfläche am ehesten Wasser aus der Umgebungsluft anziehen.

    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!

    Ich bin zwar aus Österreich, kenne aber keinen einzigen Imker, der die Aufkleber erfolgreich angewendet hätte.

    Die Methode wurde zwar von einigen Imkern probiert. Es hat angeblich bei niemanden funktioniert. Seitens des Herstellers wurden immer wieder Fehler bei der Anwendung dafür verantwortlich gemacht, z.B. falsch aufgeklebt, nicht bei allen Völkern eines Standes usw.

    Es wäre auch nicht logisch, die ganze Welt forscht auf dem Gebiet und dann wäre das ganze Problem mit ein paar Aufklebern so einfach zu lösen.

    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!

    Ich habe festgestellt, dass man sich auf den "natürlichen Milbenabfall" nicht verlassen darf. Ich habe vor einem richtigen Schlechtwettertag die Windel eingeschoben und nach 24 Std waren 12 Milben gefallen. Einen Tag später wollte ich die Einlage wieder kontrollieren, siehe da, es war keine Milbe mehr zu sehen, auch nicht die, die noch am Vortag vorhanden waren. Ich würde sagen, dass ein geringer natürlicher Abfall noch lange keine Garantie ist. Offensichtlich sind die Milben durch Ameisen und anderes Insekten verschleppt worden. Die vielgepriesene Varroakontrolle durch den natürlichen Abfall dürfte nicht all zuviel taugen.

    Mfg
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreund

    Die Futtergabe von 3 x 1:1 Wasser/Zucker kommt mir sehr wenig vor. Die Bienen bauen nur soviel wie unbedingt sein muss. Ich füttere sobald die Königin in Eilage ist, jedoch der Volksstärke angepasst. Um diese Zeit habe ich sicher schon 15 kg Zucker verfüttert. Es geht ja nichts verloren, das überschüssige Futter, das nicht zur Bruterzeugung verbraucht wird, wird als Winterfutter abgelagert. Ein Mai-Schwarm, vorausgesetzt die Königin ist in Ordnung, würde bei guter Fütterung um diese Jahreszeit etwa zwei Zandermagazine füllen und genauso stark sein wie ein Wirtschaftvolk.

    Ich hatte heuer keinen Schwarm, aber ansonsten gebe ich kurz nach dem Einschlagen einen Futterstoß von ca 5 Liter. Da ist eine Zarge sofort ausgebaut.

    Wie gesagt, ein Futterstoß von 5 Liter und die Tierchen bauen wie die wilden.

    Bei diesem Versucht kann wirklich nichts schief gehen.


    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreund!

    Mich täte interessieren, wie wurde festgestellt, dass Insektenspray verwendet worden ist. Welche Symptome waren sichtbar. War die Brut auch abgestorben, oder waren nur mehr keine Brutpflegerinnen vorhanden?

    Ich kann mir gar nicht so richtig vorstellen, dass man mit einem Insektenspray einen ganzen Bienenstand vernichten kann. Steht die Ursache fest, oder kommen eventuell andere Auslöser auch in Frage.


    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienefreunde!

    warum umtragen?

    kristallisierte waben in Wasser einweichen und zu Met verarbeiten!

    prost.



    Da wird aber auch all anderer Schmutz aufgeweicht. Ich möchte einen solchen Met nicht trinken!

    Bevor ich meine Waben einschmelze, weiche ich sie auch in Wasser ein, dabei entsteht eine grausliche dunkle Brühe.

    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreund!

    Die Handhabung eines solchen Volkes ist sehr einfach. Das Volk wird einige Meter verstellt. Nach einigen Tagen, Flugwetter vorausgesetzt, ist ein erheblicher Teil der Stecker (Altbienen) abgeflogen und hat sich bei anderen Völkern eingebettelt. Die Königin kann jetzt wesentlich leichter gefunden werden. Wird die Königin gefunden, ist zu entscheiden, ob umgeweiselt wird oder ob das gesamte Volk aufgelöst wird.

    Sollte es mit Königinnensuche wieder nichts werden, kann man die Brutwaben entnehmen und verwerten. Das Altvolk ist auf diese Weise gut genützt und die lästigen Altbienen werden immer weniger.

    Aber darauf achten, dass durch das Verbringen der Brutwaben kein unkontrollierter Varroatransport durchgeführt wird.

    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!

    Laut den bei uns bekannten Richtlinien sollte bei Thymolanwendung angeblich immer der gesamte Bienenstand behandelt werden, da der Stockgeruch geschwächt wird und dadurch leicht Räuberei ausbrechen sollte.


    Ein zuvor angeregter Anwendungsversuch könnte seine Gefahren haben.

    Weiters sollte die Futterabnahme während der Thymolbehandlung schlecht sein. Daher wären die Völker vorher zu 2/3 aufzufüttern. Ich persönlich habe mit Thymol keine Erfahrung aber bei uns im Verein wird Thymol von vielen angewendet. Es funktioniert angeblich tadellos. Durch die lange Anwendung sollte auch eine Reinfektion ausgeschlossen sein.

    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreund!

    Ich möchte dich aufs herzlichste begrüßen!

    Das mit der Theorie und mit den Imkerbüchern ist so eine Sache. Es gibt viele Imkerbücher die das Geld nicht wert sind. Ich konnte feststellen, dass so mancher Blödsinn von einem Buch abgeschrieben und ins andere Buch übernommen worden ist. Da ist jedenfalls Vorsicht geboten. Aus persönlicher Erfahrung kann ich das Buch von Pfefferle "Imkern mit dem Magazin" und das Buch von Dr. Liebig " Einfach Imkern" empfehlen, möchte aber anführen, dass ich auch nicht mit allem einverstanden bin, was da geschrieben steht. Als Grundlektüre kann man die Bücher aber schon empfehlen. Weiters sollte noch darauf geachtet werden, dass möglichst neue Bucher verwendet werden, da sich in Bezug auf Krankheiten, insbesondere Varroabekämpfung in den letzten Jahren viel getan hat.

    Einsteigen sollte man meiner Meinung nach mit mindestens zwei Völkern, denn passieren kann immer etwas, auch wenn man selbst keinen Fehler gemacht hat. Daher empfehle ich als Einstieg mindestens zwei Völker, da ist man flexibler. Unter Anleitung eines Imkerpaten geht natürlich alles viel einfacher. Als Jungimker sollte man sich als vorrangig mit der Völkervermehrung und der Varroabekämpfung beschäftigen und diese möglicht schnell in den Griff bekommen. Die Völkervermehrung wird von so manchem Imkerpaten oft vernachlässigt. Ob man als Jungimker einen optimalen Honigertrag erzielt oder ob die Schwarmverhinderung einmal schief geht ist meiner Ansicht nach nicht so entscheidend. Ein Schwarm kommt vielleicht sogar gelegen.

    Betreffend Bienenrasse empfehle ich, dass die Rasse genommen wird, die auch in der dortigen Umgebung gehalten wird. Teilweise ist nur eine bestimmte Rasse gesetzlich erlaubt.

    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!

    Mich würde trotzdem der chemische Vorgang interessieren, was beim Zusammentreffen von Kupfer und Oxalsäure passiert. Wenn sich nur Kupferteilchen lösen, macht mir das keine Sorgen und man könnte tatsächlich einen Verdampfer aus Kupfer bauen, hätte den Vorteil, dass das Material gut wärmeleitend ist. Kupfer ist ja kein Schwermetall und wird auch bei der Brauchwasseraufbereitung verwendet. Es könnte sich aber tatsächlich eine giftige Substanz bilden, wie z.B. Grünspan (Essigsäure und Kupfer).

    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!

    In Österreich ist das Verdampfen von Oxalsäure schon seit einigen Jahren erlaubt. Es ließ sich am Anfang auch die gleiche Diskussion verfolgen wie sie hier im Gange ist. Zu allererst wurde versucht das Verdampfen zu kriminalisieren, als das nicht gefruchtet hat, wurde die Gesundheitsschiene gefahren. Das Problem an der Oxalsäure ist, dass damit niemand Geld verdienen kann.

    Gott sei Dank wird jetzt in Österreich eine ehrliche Debatte geführt.

    Laut einer durchgeführten Studie ist die Belastung des Imkers bei vorschriftsmäßiger Anwendung (Schutzmaske usw.) so gering, dass dabei die laut Arbeitsmedizin erlaubten Grenzen nicht überschritten werden. Das bedeutet, dass ein Arbeiter ein ganzes Leben lang, wöchentlich 40 Stunden, Bienenstöcke bedampfen könnte ohne mit gesundheitlichen Schäden rechnen zu müssen.

    Die Oxalsäurekristalle, die angeblich gefährlich sind, sind laut den Fachberichten äußerst instabil. Demnach wandeln sich die Kristalle im Bienenstock durch das vorhandene Kondenswasser rasch in Oxalsäure um. Anders verhält es sich bei abgestorbenen Bienenvölkern.

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass die Verdampfung sehr gute Erfolge hat. Während der Anwendung wird sich auch kein Imker direkt in Windrichtung zu den Beuten stellen und sich einqualmen lassen. Ich habe mir eine Vorrichtung mit einer Zeitschaltuhr gebaut, dass nach einer gewissen Zeit die Stromzufuhr zum Verdampfer (bei mir nach 4 min 30 sec) automatisch unterbrochen wird. Nach einigen Minuten, wenn alles abgeklungen ist, wird der Verdampfer entfernt.

    Ein wesentlich größeres Problem stellt die Pflege des Akkumulators dar. Eine Autobatterie verträgt die Lagerung schlecht und es bedarf einer regelmäßigen Nachladung während der Lagerung. Weiters ist die Lebensdauer einer Autobatterie sehr kurz, wenn sie auf diese Art und Weise genutzt wird (zyklische Entladung im Gegensatz zum Startvorgang wo nur ca 1/2 sek Strom entnommen wird).

    Eine Tiefenentladung ist auch zu vermeiden. Besser öfters nachladen, aber auch nicht über 13,8 V. Ein geregeltes Ladegerät mit automatischer Abschaltung ist von Vorteil.


    Zum Beitrag von Dietert Uhlig:

    Kann mir jemand die chemischen Zusammenhänge erklären, warum Kupfer total ungeeignet ist. Die Verwendung von Kupfer lässt sich nicht gänzlich vermeiden, da die Zuleitungen jedenfalls aus Kupfer sind und auch mitbedampft werden.

    MfG
    Honigmaul

    Hallo Bienenfreund!

    Ich würde sagen, das geht problemlos. Nach meiner Erfahrung stirbt da nichts ab.

    Ich habe schon öfters für andere Imker Völker umgesiedelt. Dabei gehe ich folgendermaßen vor:

    Die neue Beute wird anstelle der alten aufgestellt, alle Bienen finden zum Stock (geht das in deinem Fall?).
    Die Bienen samt Königin werden in die neue Beute geschüttelt.
    Neue Rähmchen werden eingehängt und ein Absperrgitter aufgelegt. Die alten Bruträhmchen werden über dem Absperrgitter notdürftig verstaut. Nach drei Wochen, wenn die Brut über dem Absperrgitter ausgelaufen ist, werden die alten Rähmchen entfernt und eine Zarge (mit oder ohne Absperrgitter) aufgesetzt.

    Das funktioniert einwandfrei.

    MfG
    Honigmaul