Beiträge von honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!


    Ich möchte euch meine Futteraufbereitung und die Fütterung bei den Ständen mittels der selbst gebauten Futtermittelpumpe vorstellen.


    Die Pumpe hatte ich bereits letzte Saison eingesetzt, aber ich musste noch Kleinigkeiten ändern und das Video machen.


    Den Zucker rühre ich bereits seit mehr als 10 Jahren auf diese Weise an.




    Viel Spaß!


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Jessica, würde ich nicht machen. Du erhitzt den Honig damit sehr lange. Ich Schaufel den Honig auch kristallisiert bei Zimmertemperatur in den Meli.

    Bis bald Marcus



    Hallo Marcus Göbel, versteht ich das richtig, du schaufelst den steinharten Honig in das Melitherm? In meiner Anfangszeit habe ich das auch so gemacht, das ist aber Knochenarbeit.


    Jessi8879

    Aus meiner Sicht steht dem nichts in Wege, dass man die Melithermspirale in den Honig sinken lässt, aber ob da für das Rühren der Honig nicht zu warm wird?



    MfG

    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!


    Die große Frage ist, ob angegoren oder vergoren? Ein angegorener Honig macht den Bienen nichts. Man denke nur daran, wenn sie bei Fallobst naschen. Diese Früchte riechen oft teilweise schon nach Essig. Durch die eigene Umarbeitung werden die Hefen unschädlich gemacht.


    Auf die Menge pro Volk wird es auch noch ankommen.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Hartmut17!


    Vielleicht ist es ein Anzeichen von Innzucht? Eier mit doppeltem Chromosomensatz, aber gleichen Erbanlagen werden von den Bienen ausgeräumt.


    siehe dazu:

    http://www.bienenschade.de/Imkerei/Zucht/Grundlagezucht.htm


    ein Auszug davon:

    Entstehung von diploiden Drohnen Kommen bei der Befruchtung eines Eies zwei völlig identische x-Chromosomen (Geschlechtschromosomen) zusammen schlüpft aus solch einem befruchteten Ei eine diploide (doppelter Chromosomensatz) Drohnenmade. Solche Maden werden von den Pflegebienen beseitigt. Durch Inzucht steigt die Wahrscheinlichkeit das völlig identische Gene zusammenkommen. So können lückenhafte Brutnester entstehen.


    Aber die Erklärung hinkt etwas, denn eine Königin wird von mehreren Drohnen begattet und dass alle zufällig die gleichen Erbanlagen hätten, ist auch eher unwahrscheinlich.


    Eine Erklärung könnte sein, dass die Königin bei sehr schlechtem Wetter, nur geringfügig ausgeflogen ist und nur die eigenen Drohnen anwesend waren.


    MfG

    Honigmaul


    Hallo Datura!


    Da wird sich in der allgemeinen Behandlung von Honig nicht viel ändern. Ich weiß auch nicht, wie du den anderen Honig behandelst. Das Rühren dürfte nicht notwendig sein, da Waldhonig normalerweise nur sehr langsam kristallisiert und daher auch so vor dem Verkauf in das Glas abgefüllt werden kann.


    Viel Freude mit der neuen Honigsorte!


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Honey Bee!


    Da liegt sicher nicht am Sieb. Auch wenn es zu grob wäre, würden sich die leichteren Wachsreste und dergleichen oben oder eben die schwereren Verunreinigungen unten absetzen.


    MfG


    Honigmaul

    Hallo Pinky69!

    Ich habe auch hohe Böden in Verwendung und habe heuer das erste Mal Bausperren verwendet. Ich bin voll zufrieden damit. Das vereint die Vorteile, einerseits ein Platz für die Bienen falls sie sich aufketten wollen und andererseits kein lästiger Wirrbau wie beim Flachboden.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Keilerdackel!


    Wie alt waren die Bienen im Sammelbrutableger? Waren die schon mehr als 9 Tage weisellos?


    Das wäre die einzige Erklärung für mich. So etwas habe ich noch nie beobachtete.


    Meine einzige Beobachtung in diese Richtung war, dass ich einmal ein weiselloses Volk mit einem Ableger vereint habe und dabei der weisellose Teil weiterhin die typischen Anzeichen von drohnenbrütig hatten. Dieser Teil war über Absperrgitter und mit Drohnenflugloch versehen. Das könnte in diese Fall eventuell der Grund gewesen sein.


    MfG


    Honigmaul

    Warum sollte er noch warten, so wie es scheint, ist er relativ gut informiert und ich würde ihm eine erfolgreiche Bienenhaltung zutrauen. Es kommt doch nicht darauf an, ob man einen Kurs hat oder nicht. Ich habe bis heute keinen Kurs absolviert, ausgenommen Hygieneschulung und kann auch damit leben.


    CptDrake


    Ich würde mir an deiner Stelle einen Imker aus deiner Gegend suchen der auch annähernd die gleiche Betriebsweise hat und die ersten Schritte mit ihm gemeinsam machen. Die jetzige Jahreszeit ist für einen Neustart optimal.


    MfG

    Honigmaul

    Zitat

    Man entnimmt ja doch mehr Brut als bei 2.0.

    Hallo Honigbanane!


    So der ganz große Unterschied dürfte zwischen einzargiger oder zweizargiger Führung des Brutnestes nicht sein, denn bei der Betriebsweise mit zweizargigem Brutnest entnimmt man auch eine "schöne" Brutwabe. Da dürfte nicht der allzu große Unterschied sein. Bei Zander 1,5 sieht es schon etwas anders aus.


    MfG

    Honigamaul

    Hallo Pepeto!


    Ganz alltäglich ist es nicht, dass eine Königin mehrere Eier in eine Zelle legt. Bei jungen Königinnen die noch nicht so richtig in "Übung" sind, passiert das schon eher.


    Aber wie schaut das Volk sonst aus? Hat es Brut in allen Stadien? Ist es drohnenbrütig? Hat es sich seit der Auswinterung der Jahreszeit entsprechend entwickelt? usw. Daraus könnte man den Wert dieser Königin wesentlich besser bestimmen. Ansonsten spielt es eine untergeordnete Rolle, ob bei manchen Zellen ein oder mehrere Eier abgelegt sind.


    Falls die Königin einen Schaden hat, dann bringt eine Vereinigung mit einem weisellosen Volk nichts. Lieber von Vollvölkern ein paar Ableger machen und die Problemvölker auflösen.


    MfG

    Honigmaul

    Zitat

    Gilt das deiner Meinung nach auch für Zander 1.0? (Weniger Brutwaben im BR mit mehr Brut auf der einzelnen Wabe)

    Hallo Honigbanane!


    Ich weiß jetzt nicht ganz genau, was Zander 1.0 heißt. Vermutlich handelt es sich um die Betriebsweise mit nur einem Brutraum Zander. In diesem Fall würde ich eine Wabe nehmen die zu viel Pollen enthält und sowieso ausgesondert werden müsste. Da dürfte dann die Brutmenge auch einer normalen Brutwabe eines zweizargigen Honigraumes entsprechen und hätte noch dazu den Vorteil, dass die Königin die neue Wabe wieder vollflächig bestiften kann.

    Hallo Soap!


    Ich habe bei der Entnahme von einer Brutwabe (Zander) noch nie bemerkt, dass dadurch der Honigertrag geschälert werden würde.


    Rein aus Sicht des Menschen betrachtet müsste es so sein, weniger Brut ergibt weniger Bienen, weniger Bienen ergeben weniger Honig.


    Aber aus Bienensicht betrachtet dürfte es ganz anders sein. Durch die Entnahme einer Brutwabe wird der Entwicklungshöhepunkt hinaus geschoben, die ev. Schwarmstimmung tritt später oder gar nicht ein, die Bienen müssen weniger schlüpfende Brut versorgen (vergleiche die unten angeführte Studie), werden langlebiger und bringen gleichviel Honig.


    http://www.imker-ostbelgien.be…Lebensdauer-der-Biene.pdf

    (Seite 13).


    Weiters ist zu beachten, dass weisellose Völker nach Trachtschluss wesentlich leichter beräubert werden. Einem Anfänger würde ich auf alle Fälle raten, dass er im zeitigen Frühjahr, wenn die natürlicher Vermehrungszeit ist, Kleinableger macht (z.B. nach der Anleitung "Völkervermehrung in 4 Schritten nach Dr. Liebig). Wenn bei solchen Ablegern was schief geht, dann kann später immer noch ein Kunstschwarm erstellt werden.



    MfG

    Honigmaul