Beiträge von honigmaul

    Hallo Lautenbachimker!

    Am einfachste geht es, wenn du bei den Rähmchen einfach seitlich einen Schrauben (oder beidseitig einen Schrauben) eindrehst. Auf diese Weise kommst du auf die Länge des Zandermaßes und kannst die Waben die Saison über allmählich an den Rand rücken und aussondern.


    Ich würde diese Aktion sehr bald machen, denn jetzt ist das Brutnest noch klein und die Brutwaben haben in einer Zarge platz. Wenn du einen hohen Boden verwendest, dann kannst du Futterrähmchen dort einlegen und umtragen lassen.


    MfG

    Honigmaul

    Zitat

    Habt ihr schon ähliches beobachtet? Liegt es an der "Rasse" oder woran kann man solche doch sehr deutlichen Unterschiede festmachen?

    Evtl. liegt es auch daran, dass die beiden Ableger mit Hauptaugenmerk auf die Friedfertigkeit "gezüchtet" wurden?

    Hallo ROLi84!


    Ich würde deine Beobachtungen nicht nur der Rasse/Abstammung zuordnen. Es ist allgemein bekannt, dass sich Bienenvölker auch trotz gleicher Abstammung sehr unterschiedlich entwickeln. Da gleicht ein Volk niemals dem anderen. Außerdem kommt es stark auf die äußeren Einflüsse an ob ein Volk in Brut geht oder nicht, manche Völker fliegen früher, manche eben später aus usw.

    Weiters sollte man bedenken, was nützt ein früh angelegtes Brutnest, wenn dann eine länge Kälteperiode kommt und das Volk sein Pulver verschossen hat? Die unterschiedlichen erblichen Anlagen werden sich einmal positiv und ein anderes Jahr wieder negativ auswirken. Grundsätzlich müssen die erblichen Anlagen zur Trachtregion passen. Zum Beispiel, was nützt eine rasante Frühjahrsentwicklung, wenn der Imker in einem Spättrachtgebiet steht.


    MfG

    Honigmaul

    Ich jährlich ein paar hundert Mittelwände ein, da muss man sich die Arbeit schon vereinfachen so weit es geht.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Jorge!

    Ich bereite die Mittelwände auch im Auftauschrank vor. Weiters habe ich mir eine Einlötvorrichtung gebastelt. Da ist oberhalb ein kleiner Heizstrahler und eine Beleuchtung montiert. Auf diese Weise bleibt die Mittelwand warm und man hat gutes Licht. Den Einlöttrafo kann ich mit einem Fußschalter bedienen, wodurch man beide Hände zum Einrichten und Justieren der Mittelwand fei hat.


    Ich möchte noch in diesem Winter die ganze Einlötstation, samt Vorrichtung zum Drahten neu machen. Wenn sie fertig ist, stelle ich ein paar Bilder ein.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Gast 23122018!


    Das Anpassen von Absperrgittern ist keine all zu große Kunst. Ich verwende nur mehr Metall-Absperrgitter. Die Breite der Gitter kann man leicht anpassen indem man einfach die Verbindunsstege kürzt und dadurch die überzähligen Stäbe wegfallen.


    In der Länge ist das Kürzen etwas schwieriger. Bei manchen Gittern kann man die Verbindunsstege verschieben. Auf diese Weise kann man die Stäbe auch wieder auf das richtige Maß kürzen oder man bastelt selbst eine Abschlussleiste die mit den Stäben verklebt wird.


    MfG

    Honigmaul

    Zitat

    Ich habe Segeberger aus Styropor und Selbstbaubeuten aus Holz 1,8 cm.


    Ich kann da keinen Unterschied in der Überwinterung entdecken.

    Das ist auch die Aussage von den Schiedbefürwortern. Sobald der Bienensitz nicht direkt am Schied ist, hat es keine Auswirkungen mehr. Die Isolierwirkung ist angeblich nur dann vorhanden, wenn die Bienentraubne direkt durch die Schiede begrenzt und auch in Form gedrückt wird. Auch ein loser Kontakt zum Schied bringt nichts.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Happygerd!


    Ich würde die sogenannte Erzeugung von Winterbienen nicht all zu stark heraus streichen. Die Bienen haben die letzten paar Millionen Jahre ohne dem Mensch überlebt. Die wissen schon was sie tun.


    Wichtig ist nur, dass sie bienengemäß gehalten werden und dass sie gesund sind, sprich frühzeitig im Jahr gut mit Futter versorgt werden und ehestmöglich von der Varroa befreit werden. Alles andere pendelt sich von selbst ein. Dauert die Schönwetterperiode übermäßig lang in den Herbst hinein, dann gehen die Sommerbienen etwas später ab und es entstehen die Winterbienen eben auch etwas später. Das Grundprinzip lautet, dass viele Sommerbienen nur wenig Winterbienen versorgen müssen und somit langlebiger werden.


    Da gibt es eine schöne Studie zu dem Thema, zumindest zu der Lebensdauer der Honigbiene.


    http://www.imker-ostbelgien.be…Lebensdauer-der-Biene.pdf


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Schievel!


    So aus der Ferne betrachtet ist eine verlässliche Information immer schwierig, aber eines kann ich mit Sicherheit sagen, ein Volk, das nicht gegen die Varroa behandelt worden ist, muss um diese Zeit jedenfalls einen erheblichen Abfall zeigen. M fehlenden Abfall dürfte die Brutfreiheit schuld sein. Mit diesem Volk wird man nicht mehr all zu viel anfangen können. Vereinigen im klassischen Sinn würde ich es nicht, denn dadurch wird auch das andere Volk noch gefährdet. Ich würde es vor dem Stand abkehren.

    Für eine Thymolbehandlund dürfte es auch schon zu spät sein. Da reichen meiner Meinung nach die Temperaturen nicht mehr aus.

    Hallo Hartmut17!


    Ich bin schon gespannt über den weiteren Verlauf. Ich hoffe, du zeigst uns im Laufe der Zeit mehr darüber.

    Ich bastle auch schon seit ein paar Jahren an diversen Hebehilfen. Mein Beutenheber wurde diese Saison erprobt und ist soweit fertig, aber ich habe noch kein Video davon.


    MfG

    Honigmaul

    Wo habe ich geschrieben, dass es nicht funktioniert?


    Aber bei 100 Watt je Lötkolben sind die Klemmen ein absolutes no go. Die dürften recht heiss werden. Oxidieren an den Kontaktstellen und lassen insgesamt keine 400 Watt durch.

    honigmaul : Die Klemmen sind das eine Problem, die Kabelquerschnitte das noch viel größere:

    Ich kann nur sagen, da wird nichts heiß, da ist keine Brandgefahr, keine Oxidation und es gibt auch sonst keine Probleme. Der Leitungswiderstand hält sich auch in Grenzen. Die Spannung am Wandler liegt zumindest über der Mindestspannung (bei gestartetem Motor), denn ansonsten würde sich der Wandler von selbst abschalten.


    …... und sie lassen doch 400 Watt durch!


    …… und die Erde dreht sich doch!


    MfG

    Honigmaul

    wenn Du 4 gleichzeitig benutzt, sind das 33 Ampere auf der Batterieseite. Sind da Deine Klemmen nicht etwas spillerig, die lassen das nie durch.

    Das ist ja interessant, ich beschreibe es genau so wie ich die Bedampfung durchführe und schreibe sogar noch dazu, dass es 4,5 min dauert und du sagt, das funktioniert so nicht. Eine doch etwas skurrile Ansage.


    Da gibt es keine Probleme, die Klemmen gehören original zu dem 600 Watt Wandler.


    MfG


    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!


    Ich bin den umgekehrten Weg gegangen und habe bei den Verdampfern auf 230 V umgestellt. Dazu habe ich 8 St Lötkolben 100 W zu je 8,90 € angeschafft und eine Verdampferschale aufgebaut. Auf diese Weise kann ich 4 Völker gleichzeitig bedampfen und die anderen 4 Verdampfer kühlen in der Zwischenzeit aus.


    Ein Wechselrichter 12 V/230 V war bereits vorhanden. Dieser wird im KFZ betrieben und über die Schaltuhr lässt sich die Zeit exakt einstellen. Die Bedampfungszeit beträgt 4,5 min.



                           



    MfG

    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!


    Das Arbeiten mit einer Entdeckelungsmaschine hört sich gut an, aber die Realität schaut dann doch anders aus. In den Werbevideos werden immer schönste Waben verwendet, aber wer hat denn immer solche. Dann muss man sich noch überlegen wir man mit dem vermehrten Entdeckelungswachs umgeht. Es entsteht gezwungenermaßen mehr davon. Also sind die nächsten Kosten für eine Entdeckelungswachspresse schon vorprogrammiert.


    Ich hatte einmal eine Entdeckelungsmaschine mit Schlagmessern im Einsatz, bin aber davon wieder abgekommen. Alles trieftet, an manchen Stellen muss man nachentdeckeln und was macht man mit der vielen Waschs/Honigpampe.


    Momentan bin ich beim Heißluftentdeckeln mit einem speziellen Fön. Sollten da manche Stellen nicht zufriedenstellend geöffnet werden, dann fahre ich noch mit der Entdeckelungsgabel über die warme Oberfläche und fertig ist die Sache.


    MfG

    Honigmaul