Beiträge von honigmaul

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    Kennt jemand einen Mittelwand-Hersteller, der c.a. 50 kg verarbeitet, mich aber bei der Verarbeitung meines Wachses anwesend sein lässt? Ich möchte wirklich sicher sein, dass es nur mein Wachs ist, dass es keinen "Ver-Schwund" gibt und dass vorher gereinigt wurde.


    Hallo Gerd!

    Dein Vorhaben wird nicht so einfach umzusetzen sein. Das Wachs muss in einem Autoklaven geschmolzen, entkeimt und dann langsam abgekühlt werden, damit sich der Schmutz absetzen kann. Das dauert sicherlich schon 2 oder 3 Tage. Dann muss das gereinigte Wachs wieder erwärmt und in Mittelwände gepresst werden. Das dauert sicherlich auch wieder einen Tag.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Pinky69!


    Ich persönlich hatte mir als Entscheidungsdatum früher immer den 15. August gesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt schaffen die Bienen es noch ausreichend die aufgesetzten Mittelwände auszubauen und ordentlich in den Winter zu gehen. Vorausgesetzt ist natürlich, dass die gegebene Futtermenge dazu passt.


    Seit ein paar Jahren überwintere ich nur mehr auf einer Zarge und somit hat sich das Thema erledigt.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Clemshome!


    Ich habe zwar keine Erfahrung mit der gezeigten Entdeckelungsmaschine, aber so ein ähnliches Gerät habe ich mir vor Jahren selbst einmal gebaut. Da rotierte zwar keine Bürste, aber eine Welle mit kleinen Schlagmessern. Das Entdeckeln hat grundsätzlich ganz gut funktioniert. Aber bei der maschinellen Entdeckelung muss man sich im gleichen Atemzug sofort auch darüber Gedanken machen, welche Form das entstehende Honig/Wachsgemisch hat und wie man damit weiter umgeht. Bei einer Entdeckelung mit rotierenden Ketten/Schlagmesser/Bürsten entsteht eine sehr feine Honig/Wachsmischung die sich ohne weitere Maschinen schwer verarbeiten lässt. Das ist auch der Grund warum ich davon wieder abgekommen bin.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!


    Ich habe heute beim Honigverflüssigen die diversen Temperaturen mit einem Infrarotthermometer gemessen.


    Vorgeschichte:

    Der Honig (Waldhonig) wurde beim letzten Honigverflüssigen im Wärmeschrank geringfügig angewärmt wodurch er zähflüssig wurde. Seit ca 14 Tagen stand er so im Lager.


    1. Versuch:

    Heizschlange auf 50°C eingestellt:

    Der Versuch musste abgebrochen werden, da nach einer halben Stunde höchstens 2 cm Honig im Eimer waren.


    2. Versuch:

    Heizschlange auf 55 °C eingestellt:

    Der Honig lief nur sehr zögerlich durch das Sieb. Ich vermute, dass sich die Zeit des Durchlaufes auf das etwa 3-fache der gewohnten Durchlaufzeit erhöhte. Die Außenwand des Eimers hatte 37°C. Ich vermute, dass diese etwas niedrigere Temperatur nur auf die lange Durchlaufzeit zurückzuführen ist. Der Eimer hatte bei der gleichen Honigmenge etwa 3 mal so viel Zeit zum Abkühlen.


    3. Versuch: (Einstellung die seit Jahren verwendet wird):

    Heizschlange auf 65° C eingestellt:

    Der Honig lief zügig durch das geheizte Sieb und hatte dann im Eimer 41°C.


    Ich vermute, dass die Honigtemperatur im Eimer nur geringfügig von der eingestellten Temperatur der Heizschlange abhängig ist. Vielmehr kommt es auf die Art des Honigs an. Sind temperaturresistente Kristalle dabei, dann braucht man eine höhere Temperatur. Ist die Honigsorte leicht verflüssigbar, dann wird der Honig auch bei höher eingestellter Heizspirale nicht wärmer als unbedingt sein muss, denn er entfleucht durch das Sieb sobald er flüssig genug ist und wird so nicht weiter erwärmt.


    MfG


    Honigmaul

    Hallo Sascha79!


    Betreffend der immer wieder durchbrennenden Glühlampen vermute ich, dass die Fassung entweder zur Glühlampe oder zum Kabel einen schlechten Kontakt hat und sich somit unverhältnismäßig erwärmt.


    Bis vor ein paar Jahren hatte ich auch eine Wärmeschrankheizung mit Glühlampen. Jetzt habe ich einen Föhn eingebaut. Aber nicht jeder Föhn verträgt die relativ hohe Umgebungswärme und schaltet immer wieder ab. Ich habe den Fön so verändert, dass er nur noch die Hälfte Leistung der ursprünglich kleinsten Heizstufe hat, ca. 300 Watt.


    Man muss aber bei der gesamten Konstruktion extrem auf den Brandschutz achten. Vor Jahren hatte in einem unbemerkten Augenblick die Temperatursteuerung den Geist aufgegeben und das ganze Innenleben des Wärmeschrankes war verschmort und verbrannt. Seither bin ich dahingehen sehr bedacht. Einerseits ist der Föhn durch den eigenen Bi-Metallschalter geschützt, weiters wird die Temperatur durch die normale Steuerung begrenzt. Das ganze System ist dann nochmals durch einen Thermostat abgesichert.


    Die meisten kostengünstigen Heizelemente von Toastern, Heizstrahlern usw. sind viel zu leistungsstark für den Gebrauch in Wärmeschränken, aber wenn man zwei solcher Heizelemente in Serie schaltet, dann würde sich die Leistung halbieren und der Gebrauch wäre möglich. Das kommt aber sehr auf das handwerkliche Geschick an, das ist nicht jedermanns Sache.


    MfG

    Honigmaul

    Zitat

    Während in der Anleitung mitunter von 60-70 Grad Thermostattemperatur die Rede ist, konnte ich dann den Honig mit einer Einstellung von knapp über 50 Grad durchlaufen lassen.

    Die notwendige Temperatur hängt sehr von der Honigsorte ab.


    Zum Beispiel, wenn bei meinem Waldhonig etwas Melezitose dabei ist, dann geht mit 50 ° C gar nichts, da verstopfen ein paar Kristalle das Seihtuch und nichts geht mehr durch. Ist jedoch eine höhere Temperatur eingestellt, dann schmelzen auch die Melezitosekristalle und der Honig wird nicht wärmer als es unbedingt sein muss. Das heiß also nicht automatisch, dass bei einer höher eingestellten Temperatur der Heizschlange auch der Honig wärmer wird. Der Honig wird nur so warm bis sich die Kristalle auflösen, dann entfleucht er durch das Sieb und kühlt ab. Lieber eine kurze, aber stärkere Anwärmung, als endlos dahinsiechend.


    50° oder 70° C ist nicht so entscheiden beim Melitherm, wichtig ist nur, dass der Honig sofort nach dem Auflösen der Kristalle abfließen kann.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo RitterJohannes!


    Mir ist aus deiner Beschreibung heraus nicht ganz klar, wo die Temperatur beim Honig genau her kommt?

    Zitat

    Der Honig hat ja dann schon über 40 Grad und dass über Stunden, bis die Wärme über die Metallwand des Hobocks oder Abfüllers an die Luft abgegeben ist.


    Ich praktiziere folgenden Ablauf:


    Über Nacht kommt der Hobbock bei 39- 40 Grad in den Auftauschrank. Am nächsten Morgen ist der Honig an der Seitenwand des Eimers gerade so warm, dass man den Honig in das Melitherm leeren kann. In der Mitte des Eimers ist noch ein fester Stock. Die Temperaturbelastung hält sich sicher in Grenzen.


    Im Melitherm wird der Honig nur direkt an der Heizschlange angewärmt und kann sofort nach der Verflüssigung durch das Sieb das Weite suchen. Ich nehme an, dass der Honig beim tröpfelnden Abfließen und dem Kontakt mit der Umgebungsluft sofort etwas abkühlt. Ich habe bisher noch nie nachgemessen, welche Temperatur der Honig im Eimer dann tatsächlich hat. Bei nächster Gelegenheit werde ich das nachholen.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo d2dum!

    Du hast natürlich grundsätzlich recht, ich persönlich würde eine solche Steuerung auch nicht so bauen, aber diese Steuerung kann durch jedermann leicht nachgebaut werden.


    Wenn es um den ökologischen Fußabdruck geht, dann müssen wir uns von den ganzen modernen Lösungen wie Smart Home, Stand By und den diversen Steuerungs- und Überwachungstools sofort verabschieden, alle diese Dinge verbrauchen permanent Strom.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo JaKi!


    Hast du da zwischendurch ein kleines Späßchen eingebaut oder ist es dein Ernst, dass du in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus mit einer 42 Waben Schleuder Honig ernten willst?


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Immenreiner!


    Dein Vorhaben lässt sich ganz leicht realisieren, du musst nur ein 230 V Wechselrelais inzwischen schalten und die Funktion umkehren. Der Aufwand hält sich in Grenzen. So ein Relais kostes ein paar Euro und dazu noch eine Gehäuse.


    Ich habe dir einen kleinen Plan gezeichnet.

    skizze.jpg

    Ablauf:

    Wenn der Lichtsensor (Dunkelheit) eingeschaltet ist, wird das Relais angezogen und der Strom kann nicht fließen, bei Tageslicht schaltet der Lichtsensor aus, das Relais fällt ab und leitet den Strom zum Verbraucher.



    MfG

    Honigmaul