Beiträge von honigmaul

    Hallo Bus-T!


    Solange beim Spalt die Bienen nicht aus und ein kriechen dürfte sich das Problem in Grenzen halten. Falls der Spalt die Bienen stört, wird er mit Propolis und Wachs zugekittet.


    MfG

    Honigmaul

    Zitat

    Spricht etwas gegen Phenolharzplatten (Siebdruckplatten) für den Bau von Beuten?

    Wie schon erwähnt hätten die 12 mm Platten das selbe Gewicht wie 18 mm Fichtenholz. Allerdings wären sie Wetterfest.


    Ich würde gerne morgen das Material kaufen um meine Beuten zu bauen für die Ableger. Allerdings schwanke ich zischen Siebdruck und Leimholz fichte.

    Hallo Bee2019!


    Wenn du schon teure Platten für den Beutenbau verwenden willst, dann sollte damit doch ein Vorteil verbunden sein. Bei Siebdruckpatten sehe ich eher nur Nachteile, insbesondere das erhöhte Gewicht, der erhöhte Preis, keine Diffusionsmöglickeit und die Schadstofffrage.

    Auch die Wetterfestigkeit ist kein wirklicher Vorteil, denn irgend ein Dach wird auch diese Beute brauchen. Wegen der Langlebigkeit von Fichtenholzbeuten würde ich mir auch keinen Sorgen, denn wenn diese keiner Staunässe ausgesetzt sind, dann überleben sie den Imker auf alle Fälle. Man denke nur an die hunderte Jahre alten Berghütten.


    Wenn du die tischlerischen Möglichkeit hast, dann besorge dir ganz normale trockene Bretter vom Sägewerk, leime diese mit D3 oder D4 Leim (kein PU-Leim) auf die nötige Breite zusammen, hoble die Oberfläche und dann kann der eigentliche Beutenbau auch schon los gehen. Ansonsten würden sich noch fertige Schaltafeln anbieten (da muss man aber auf die Qualität achten).


    Als Abschluss stellt sich dann noch die Frage, ob die Beute gestrichen wird oder nicht. Das hat mit der Haltbarkeit überhaupt nichts zu tun, nur mit der "Schönheit".


    MfG


    Honigmaul

    Zitat

    Genau! In ein paar Jahren wirst du dann aber nicht mehr froh. Er breitet sich unterirdisch aus, kommt aus dem Rasen, aus befestigten Flächen und man wird ihn, wenn überhaupt, nur mit großem Aufwand wieder los.

    Außer es kommt der Feuerbrand. Vor ein paar Jahren wütete der Feuerbrand in unserer Gegend. Da ist leider Cotoneaster der ideale Überträger und wurde natürlich auch selbst stark befallen.


    MfG

    Honigmaul

    Gerade finde ich (in einem Beitrag von G. Eich) mal wieder die Auffassung, für die Trocknung des Honigs im Bienenstock wäre es von Vorteil, wenn große Wabenflächen (also ausreichend Honigräume) vorhanden sind. Dem entgegen gibt es auch die Meinung, dass der Honig besser trocknet, wenn die Völker eng gehalten werden.

    Hallo WFLP!


    Beide Argumente haben ihre Berechtigung. Während einer Massentracht fördert ausreichend Honigraum die Honigtrocknung. Die Bienen müssen die Möglichkeit haben den Nektar auf viele offene Zellen zu verzetteln. Bei einer Massentracht kann das genetisch beste Volk keinen trockenen Honig produzieren, wenn nicht ausreichend Wabenfläche zur Verfügung steht. Ist die Zelle einmal über die gesamte Tiefe mit feuchten Nektar zugepflastert, kann höchstens noch die Oberfläche durch die Bienen bearbeitet werden. Eine ordentliche Trocknung ist nicht möglich.

    Nach der Vortrocknung wird der Honig allmählich in die Nähe des Brutnestes verbracht. Ab diesem Zeitpunkt kommt das 2. Argument ins Spiel. Jetzt ist es wichtig, dass die Waben gut mit Bienen belagert sind und der Honig zum Reifen noch die Abwärme des Brutnestes zu spüren bekommt.


    Wo im Volk ist denn der Honig am trockensten?

    Der "alte" brutnestnahe Honig ist am trockensten. Sobald Nektar eingetragen wird, ist es auch in Brutnestnähe mit der Trockenheit vorbei. Die Randwaben enthalten immer am meisten Feuchtigkeit.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!


    Für mich ist interessant, wie schnell das Schieden bei manchen Imkern zur Religion wird. Die anderen wundern sich, dass sie, obwohl sie bereits im Februar geschiedet haben, im März noch nicht den großen unterschied merken. Bei genauerem Nachdenken müsste das wohl logisch sein.


    Ich persönlich habe letztes Jahr das erste Mal geschiedet (Zander 1,0) und war mit dem Ergebnis voll zufrieden. Dabei konnte ich bisher folgende positive Erkenntnisse beobachten:


    1. ungeschiedete Völker haben direkt neben dem Brutnest wesentlich weniger offenes Futter und kommen bei längeren Kälteperioden sicherlich leichter in Schwierigkeiten. Durch das Schieden wird das außerhalb gelegene Futter viel besser in direkte Brutnestnähe verbracht.


    2. für mich ergibt sich noch der Vorteil, dass halb leere Futterwaben im hohen Boden abgelegt werden können und das Futter im Nu umgetragen ist. Die Wabenhygiene wird wesentlich erleichtert.


    3. durch das Schieden und das dadurch kompakt angelegte Brutnest geraten die Bienen bei Kälteeinbrüchen weniger leicht in Not. In Frühjahren mit gemäßigten Temperaturen wird zwischen geschiedet und nicht geschiedet daher kein Unterschied feststellbar sein.


    4. Während der Frühjahrsentwicklung wird die Beurteilung des Brutnestes wesentlich erleichtert.



    MfG

    Honigmaul

    Hallo Lautenbachimker!

    Am einfachste geht es, wenn du bei den Rähmchen einfach seitlich einen Schrauben (oder beidseitig einen Schrauben) eindrehst. Auf diese Weise kommst du auf die Länge des Zandermaßes und kannst die Waben die Saison über allmählich an den Rand rücken und aussondern.


    Ich würde diese Aktion sehr bald machen, denn jetzt ist das Brutnest noch klein und die Brutwaben haben in einer Zarge platz. Wenn du einen hohen Boden verwendest, dann kannst du Futterrähmchen dort einlegen und umtragen lassen.


    MfG

    Honigmaul

    Zitat

    Habt ihr schon ähliches beobachtet? Liegt es an der "Rasse" oder woran kann man solche doch sehr deutlichen Unterschiede festmachen?

    Evtl. liegt es auch daran, dass die beiden Ableger mit Hauptaugenmerk auf die Friedfertigkeit "gezüchtet" wurden?

    Hallo ROLi84!


    Ich würde deine Beobachtungen nicht nur der Rasse/Abstammung zuordnen. Es ist allgemein bekannt, dass sich Bienenvölker auch trotz gleicher Abstammung sehr unterschiedlich entwickeln. Da gleicht ein Volk niemals dem anderen. Außerdem kommt es stark auf die äußeren Einflüsse an ob ein Volk in Brut geht oder nicht, manche Völker fliegen früher, manche eben später aus usw.

    Weiters sollte man bedenken, was nützt ein früh angelegtes Brutnest, wenn dann eine länge Kälteperiode kommt und das Volk sein Pulver verschossen hat? Die unterschiedlichen erblichen Anlagen werden sich einmal positiv und ein anderes Jahr wieder negativ auswirken. Grundsätzlich müssen die erblichen Anlagen zur Trachtregion passen. Zum Beispiel, was nützt eine rasante Frühjahrsentwicklung, wenn der Imker in einem Spättrachtgebiet steht.


    MfG

    Honigmaul

    Ich jährlich ein paar hundert Mittelwände ein, da muss man sich die Arbeit schon vereinfachen so weit es geht.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Jorge!

    Ich bereite die Mittelwände auch im Auftauschrank vor. Weiters habe ich mir eine Einlötvorrichtung gebastelt. Da ist oberhalb ein kleiner Heizstrahler und eine Beleuchtung montiert. Auf diese Weise bleibt die Mittelwand warm und man hat gutes Licht. Den Einlöttrafo kann ich mit einem Fußschalter bedienen, wodurch man beide Hände zum Einrichten und Justieren der Mittelwand fei hat.


    Ich möchte noch in diesem Winter die ganze Einlötstation, samt Vorrichtung zum Drahten neu machen. Wenn sie fertig ist, stelle ich ein paar Bilder ein.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Gast 23122018!


    Das Anpassen von Absperrgittern ist keine all zu große Kunst. Ich verwende nur mehr Metall-Absperrgitter. Die Breite der Gitter kann man leicht anpassen indem man einfach die Verbindunsstege kürzt und dadurch die überzähligen Stäbe wegfallen.


    In der Länge ist das Kürzen etwas schwieriger. Bei manchen Gittern kann man die Verbindunsstege verschieben. Auf diese Weise kann man die Stäbe auch wieder auf das richtige Maß kürzen oder man bastelt selbst eine Abschlussleiste die mit den Stäben verklebt wird.


    MfG

    Honigmaul