Beiträge von honigmaul

    Hallo d2dum!

    Du hast natürlich grundsätzlich recht, ich persönlich würde eine solche Steuerung auch nicht so bauen, aber diese Steuerung kann durch jedermann leicht nachgebaut werden.


    Wenn es um den ökologischen Fußabdruck geht, dann müssen wir uns von den ganzen modernen Lösungen wie Smart Home, Stand By und den diversen Steuerungs- und Überwachungstools sofort verabschieden, alle diese Dinge verbrauchen permanent Strom.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo JaKi!


    Hast du da zwischendurch ein kleines Späßchen eingebaut oder ist es dein Ernst, dass du in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus mit einer 42 Waben Schleuder Honig ernten willst?


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Immenreiner!


    Dein Vorhaben lässt sich ganz leicht realisieren, du musst nur ein 230 V Wechselrelais inzwischen schalten und die Funktion umkehren. Der Aufwand hält sich in Grenzen. So ein Relais kostes ein paar Euro und dazu noch eine Gehäuse.


    Ich habe dir einen kleinen Plan gezeichnet.

    Ablauf:

    Wenn der Lichtsensor (Dunkelheit) eingeschaltet ist, wird das Relais angezogen und der Strom kann nicht fließen, bei Tageslicht schaltet der Lichtsensor aus, das Relais fällt ab und leitet den Strom zum Verbraucher.



    MfG

    Honigmaul

    Hallo OnkelHugo!


    Ich entdeckle auch mit Heißluft. Dazu habe ich mir die Innenteile von zwei Heißluftföns in ein kompaktes Gehäuse eingebaut. Dadurch hat das Gerät die doppelte Leistung und man muss nur halb so lang anheizen. Die Waben werden mit einer Hand auf einen Dorn gestellt und mit der anderen Hand, mit dem Föhn die beiden Wabenseiten nacheinander ohne abzustellen in einem Zuge entdeckelt.


    Beim Heißluftentdeckeln sind ein paar Sachen wichtig.

    1. Der Föhn darf nur mäßig stark blasen, aber dafür auf der heißesten Stufe.

    2. Man muss eine ordentliche Ablage für den Föhn haben, ansonsten verbrennt man etwas oder der Sicherheitsthermostat beim Föhn schaltet sich aus, wenn nach dem Abstellen die heiße Luft beim Thermostat vorbei streicht.

    3. Die unmittelbare Umgebung muss abgedeckt sein. Durch die feinen wegspritzenden Wachsteilchen wird ansonsten der Schleuderraum versaut. Ich lege auf den Fußboden ein altes Leintuch und decke auch den Entdeckelungstisch ab.


    Beim Entdeckeln bin ich mit meinem Föhn auf alle Falle schneller als die 6 teilige Selbstwendeschleuder die Waben weg bringt.


    Ich bin der Meinung, dass dein Vorhaben misslingt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die verschiedensten Waben mit einer 08/15 Methode und mit einer 08/15 Geschwindigkeit entdeckeln kann. Zum Beispiel muss man total aufpassen, dass unverdeckelte leere Zellen nicht angeblasen werden. Diese Zellen schmelzen sofort bis auf die Mittelwand weg. Weiters kann es oftmals passieren, dass beschädigte oder angedrückte Zellen, bei denen die Luftblase schon entwichen ist, sich nicht durch den Föhn entdeckeln lassen. Da muss man kurz mit der Entdeckelungsgabel darüber streichen und die Zelldeckeln weg kratzen.


    MfG


    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!


    In diesem Zusammenhang möchte ich euch meinen Zargenheber zur Schau stellen. Seit glaublich 2 Jahren habe ich diesen im Einsatz und kann mir das Imkern ohne dieses Gerät gar nicht mehr vorstellen. Wenn ich nur daran denke, bei 30 Völkern bei 30° C die Honigräume abheben, daneben abstellen, Schwarmkontrolle durchführen und alles wieder zusammen bauen, steigen mir die Schweißperlen auf die Stirn.

    Jetzt fahre ich den Honigraum weg, kontrolliere die Völker und setze den Honigraum wieder auf, vorbei ist die Kontrolle.


    Zargenheber - Eine wesentliche Erleichterung bei der Arbeit an den Völkern




    MfG


    Honigmaul

    Hallo WFLP!


    Das ist allgemein bekannt, dass bei größeren Einheiten der Begattungserfolg höher ist. Das sollte angeblich mit den Begleitbienen beim Hochzeitsflug zusammenhängen. Im Buch von Jürgen Tautz ist das nachzulesen. Auch bei den Videos von Liebig und Aumeier wird davon gesprochen. Aber es macht doch mehr Sinn mehrere kleine Einheiten als wenige große Einheiten aufzustellen.


    Ich bilde mir ein, dass bodennahe Begattungseinheiten einen höheren Begattungserfolg erzielen, aber ob das wirklich so ist?


    Verflug muss natürlich so gut es geht verhindert werden. Keine Reihenaufstellung wie schon erwähnt wurde, möglichst verschiedene Ausflugrichtungen. Die Position der Ablegerkästen auch nicht nur geringfügig verändern.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Christof!


    Ich bin beim Fangen von Königinnen auch nicht sehr geschickt und habe mir daher heuer einen "Königinnenfänger" zugelegt und bin begeistert.



    Funktion:

    Den Kolben mit dem Schaumstoff kann man arretieren. Wird die Königin auf einer Wabe entdeckt, so wird der Zylinder auf die Königin und die umliegenden Bienen gestülpt und das biegsame Absperrgitter wird vorsichtig zugeschoben. Die Königin ist gefangen. Die Bienen können durch das Absperrgitter entweichen. Der Kolben wird soweit verschoben bis die Königin beim Absperrgitter fixiert ist und markiert werden kann.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Waldi!


    Du hast alles richtig gemacht. Um diese Jahreszeit braucht man wegen dem Verkühlen der Brut keine Angst haben.


    Von allen anderen angepriesenen Varianten bin ich nicht begeistert. Fremde Bienen zu jungen Königinnen zu bringen birgt immer eine gewisse Gefahr.


    Bienenfreie Waben zugeben ist die sicherste Variante. Etwas aufpassen muss man, dass man nicht mit varroaverseuchten Waben einen Ableger versaut. Daher immer zuerst behandeln und dann erst die Brutwaben einem Ableger zugeben.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Chrischn!


    So einfach lässt sich die Frage nicht beantworten. Bei den jungen Milben wird das schon stimmen, dass sie ein paar Tage auf einer adulten Biene sitzen, aber bei den Muttermilbnen dürfte das nicht stimmen. Ich vermute, dass die Altmilben sofort wieder in die Brutzelle absteigen.


    Wenn alle Milben ein paar Tage auf der adulten Biene sitzen würden, dann wäre eine Oxalsäureverdampfung trotz Vorhandensein von Brut sicherlich wirkungsvoller.


    Z.B: Wenn die Milben tatsächlich 3 Tage auf der adulten Biene sitzen würden, dann müssten bei einer 4 fachen Wiederholung (3 x 4 = 12 - entspricht der Verdeckelungsdauer) der Verdampfung alle Milben getötet worden sein. Leider ist das nicht so.


    MfG

    Honigmaul