Beiträge von honigmaul

    Hallo Datura!


    Da wird sich in der allgemeinen Behandlung von Honig nicht viel ändern. Ich weiß auch nicht, wie du den anderen Honig behandelst. Das Rühren dürfte nicht notwendig sein, da Waldhonig normalerweise nur sehr langsam kristallisiert und daher auch so vor dem Verkauf in das Glas abgefüllt werden kann.


    Viel Freude mit der neuen Honigsorte!


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Honey Bee!


    Da liegt sicher nicht am Sieb. Auch wenn es zu grob wäre, würden sich die leichteren Wachsreste und dergleichen oben oder eben die schwereren Verunreinigungen unten absetzen.


    MfG


    Honigmaul

    Hallo Pinky69!

    Ich habe auch hohe Böden in Verwendung und habe heuer das erste Mal Bausperren verwendet. Ich bin voll zufrieden damit. Das vereint die Vorteile, einerseits ein Platz für die Bienen falls sie sich aufketten wollen und andererseits kein lästiger Wirrbau wie beim Flachboden.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Keilerdackel!


    Wie alt waren die Bienen im Sammelbrutableger? Waren die schon mehr als 9 Tage weisellos?


    Das wäre die einzige Erklärung für mich. So etwas habe ich noch nie beobachtete.


    Meine einzige Beobachtung in diese Richtung war, dass ich einmal ein weiselloses Volk mit einem Ableger vereint habe und dabei der weisellose Teil weiterhin die typischen Anzeichen von drohnenbrütig hatten. Dieser Teil war über Absperrgitter und mit Drohnenflugloch versehen. Das könnte in diese Fall eventuell der Grund gewesen sein.


    MfG


    Honigmaul

    Warum sollte er noch warten, so wie es scheint, ist er relativ gut informiert und ich würde ihm eine erfolgreiche Bienenhaltung zutrauen. Es kommt doch nicht darauf an, ob man einen Kurs hat oder nicht. Ich habe bis heute keinen Kurs absolviert, ausgenommen Hygieneschulung und kann auch damit leben.


    CptDrake


    Ich würde mir an deiner Stelle einen Imker aus deiner Gegend suchen der auch annähernd die gleiche Betriebsweise hat und die ersten Schritte mit ihm gemeinsam machen. Die jetzige Jahreszeit ist für einen Neustart optimal.


    MfG

    Honigmaul

    Zitat

    Man entnimmt ja doch mehr Brut als bei 2.0.

    Hallo Honigbanane!


    So der ganz große Unterschied dürfte zwischen einzargiger oder zweizargiger Führung des Brutnestes nicht sein, denn bei der Betriebsweise mit zweizargigem Brutnest entnimmt man auch eine "schöne" Brutwabe. Da dürfte nicht der allzu große Unterschied sein. Bei Zander 1,5 sieht es schon etwas anders aus.


    MfG

    Honigamaul

    Hallo Pepeto!


    Ganz alltäglich ist es nicht, dass eine Königin mehrere Eier in eine Zelle legt. Bei jungen Königinnen die noch nicht so richtig in "Übung" sind, passiert das schon eher.


    Aber wie schaut das Volk sonst aus? Hat es Brut in allen Stadien? Ist es drohnenbrütig? Hat es sich seit der Auswinterung der Jahreszeit entsprechend entwickelt? usw. Daraus könnte man den Wert dieser Königin wesentlich besser bestimmen. Ansonsten spielt es eine untergeordnete Rolle, ob bei manchen Zellen ein oder mehrere Eier abgelegt sind.


    Falls die Königin einen Schaden hat, dann bringt eine Vereinigung mit einem weisellosen Volk nichts. Lieber von Vollvölkern ein paar Ableger machen und die Problemvölker auflösen.


    MfG

    Honigmaul

    Zitat

    Gilt das deiner Meinung nach auch für Zander 1.0? (Weniger Brutwaben im BR mit mehr Brut auf der einzelnen Wabe)

    Hallo Honigbanane!


    Ich weiß jetzt nicht ganz genau, was Zander 1.0 heißt. Vermutlich handelt es sich um die Betriebsweise mit nur einem Brutraum Zander. In diesem Fall würde ich eine Wabe nehmen die zu viel Pollen enthält und sowieso ausgesondert werden müsste. Da dürfte dann die Brutmenge auch einer normalen Brutwabe eines zweizargigen Honigraumes entsprechen und hätte noch dazu den Vorteil, dass die Königin die neue Wabe wieder vollflächig bestiften kann.

    Hallo Soap!


    Ich habe bei der Entnahme von einer Brutwabe (Zander) noch nie bemerkt, dass dadurch der Honigertrag geschälert werden würde.


    Rein aus Sicht des Menschen betrachtet müsste es so sein, weniger Brut ergibt weniger Bienen, weniger Bienen ergeben weniger Honig.


    Aber aus Bienensicht betrachtet dürfte es ganz anders sein. Durch die Entnahme einer Brutwabe wird der Entwicklungshöhepunkt hinaus geschoben, die ev. Schwarmstimmung tritt später oder gar nicht ein, die Bienen müssen weniger schlüpfende Brut versorgen (vergleiche die unten angeführte Studie), werden langlebiger und bringen gleichviel Honig.


    http://www.imker-ostbelgien.be…Lebensdauer-der-Biene.pdf

    (Seite 13).


    Weiters ist zu beachten, dass weisellose Völker nach Trachtschluss wesentlich leichter beräubert werden. Einem Anfänger würde ich auf alle Fälle raten, dass er im zeitigen Frühjahr, wenn die natürlicher Vermehrungszeit ist, Kleinableger macht (z.B. nach der Anleitung "Völkervermehrung in 4 Schritten nach Dr. Liebig). Wenn bei solchen Ablegern was schief geht, dann kann später immer noch ein Kunstschwarm erstellt werden.



    MfG

    Honigmaul

    Zitat

    Die dann geschlüpfte Bienenmasse passt nicht in eine Kiste resp. nicht in die Wabengassen - eine Erweiterung am neunten Tag ist dann also erforderlich


    Hallo Bienenfreunde!


    Dem kann ich keinesfalls zustimmen!


    Wenn man den Zuchtrahmen einhängt muss die Kiste rappelvoll sein. Die Bienen müssen regelrecht in die Wabengasse mit dem Zuchtrahmen hineingepresst werden. Und falls die Bienen tatsächlich nicht in die Kiste passen sollten, dann bilden sie außerhalb des Flugloches eine Traube, auch kein Malheur.


    Aber bevor es so weit ist, also in den 9 Tagen während die Brut verdeckelt wird, ist es schon von Vorteil, wenn der Sammelbrutableger gut mit Futter versorgt wird, entweder durch Tracht oder durch Fütterung. Es werden durch den Schlupf täglich Zellen frei und können mit Futter gefüllt werden. Die Sammelbrutableger sollten bestmöglich in Pflegestimmung kommen.


    Nach dem Einhängen des Zuchtrahmens, ab dem 5. Tag ändert sich die Situation. Es müssen keine Zellen mehr gepflegt werden. Es ist nur noch wichtig, das die Zellen die nötige Temperatur erfahren. Ab diesem Tag besteht die Gefahr, dass die Weiselzellen verbaut werden. Dies passiert um so leichter, wenn Tracht herrscht. Man kann die Zellen durch Käfige schützen oder wie jetzt beschrieben fortfahren.


    Ich setze ab dem 5. Tag immer ein Zarge mit Futterwaben oder Leerwaben auf. Die Futterwaben sind in der Regel nicht voll und haben daher noch Platz für den eingetragenen Nektar. Das hat den Vorteil, dass die Zellen nicht verbaut werden und dass bei der Aufteilung Futterwaben mit dem richtigen Stockgeruch zur Verfügung stehen.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo DeinDilemma!


    Von welcher Menge sprechen wird, von einem Schüsselchen Honig, oder von jeder Menge Dadantwaben?


    Warum sollten diese Waben überhaupt jetzt um diese Zeit entfernt und der Nektar genutzt werden. Bei starker Einengung des Brutraumes erledigt sich das Problem von selbst und der Nektrar wird in den Honigraum umgetragen oder verbrütet. Oder die Waben werden am Ende der Saison geschleudert und ausgeschieden.


    Im zeitigen Frühjahr, wenn ich alte Futterwaben ausscheide, dann mache ich es auch so, schleudere die letzten Reste noch aus und verfüttere das Futter an bedürftige Völker.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Bienenfreunde!


    Immer wieder kann man lesen, dass Futterwaben entsorgt werden müssen, insbesondere Waben von eingegangenen Völkern. Mir ist schon klar, dass man verkotete Waben aus hygienischen Gründen nicht verwenden sollte.


    Ich wollte es aber genau wissen und habe einen Teil meiner Ableger vor ein paar Jahren genau damit gefüttert. Es konnte kein Unterschied zu den anderen Ablegern festgestellt werden. Das ist auch einleuchtend, denn jede Krankheit hat bei den Bienen ihre Jahreszeit. Im Sommer, wenn der Bienenumsatz voll läuft, sieht es anders aus als im Winter, wenn die Bienen bis zu 6 Monate alt werden sollten.


    Fremde Waben gehen gar nicht, denn da besteht auf jeden Fall die Gefahr von Faulbrut.


    MfG

    Honigmaul

    Hallo Elbmarschimker!


    Wann die Bienen mit dem Ausbau der Mittelwände beginnen und wie lange sie dazu brauchen, kann man nicht voraussagen.


    Es gibt aber ein paar Parameter:

    1. die Bauwilligkeit muss vorhanden sein. Das heißt, die Bienen bauen nur, wenn es notwendig ist. Im Frühjahr bauen sie, um ihr Brutnest zu erweitern und so zur Vermehrungsstärke zu gelangen. Später im Jahr bauen sie, um die Wintervorräte einlagern zu können. Ist genügend Fläche für die Brut und für das Futter vorhanden, dann wird gar nicht gebaut.


    2. Das Volk muss auch die Voraussetzungen zum Bauen haben. Die Volksmasse muss den Raum genügend belagern, das Volk muss weiselrichtig sein.



    MfG

    Honigmaul