Beiträge von hegauer

    Hallo,
    ich habe 4 Futtertaschen seit Jahren IMMER mit Schwimmhilfen (halbierte Korken) bestückt. Jetzt bin ich es leid und verwende die Taschen nicht mehr, weil immer wieder trotz der Korken mal mehr mal weniger Bienen abgesoffen sind. Jetzt verwende ich nur noch die runden Fütterer (2l mit Aufstieg). Da hab ich noch nie tote Bienen gehabt.
    Ich glaub inzwischen, dass die Taschen konstruktionsbedingt eine Bienenfalle sind. Jetzt verwende ich sie nur noch "trocken" mit Futterteig, als Trennschied oder zum Einengen.
    MfG. Emil

    Hallo Bienensauger,


    es gibt da so Sauger / Blaser zum auf- oder leerpumpen von Luftmatratzen / Schlauchbooten usw.Die gibt es auch für 12V. Ich hab so einen. Allerdings noch nie zum "Bienensaugen" verwendet ;-)


    Ein Bekannter machte das mit einem normalen Staubsauger. Der Schwarm war hinterher tot. Was er falsch machte, weiß ich nicht. Vielleicht war der Rippenschlauch schuld.


    Wenn ich sowas machen sollte, würde ich einen Honigeimer als Saugkessel verwenden. Einen glatten Saugschlauch mit ca 25mm Durchm. schräg in den Eimer einführen. Auf den Deckel ein Sieb und eine Elektro-Einbaudose aus dem Baumarkt. Daran den Saugschlauch der Gebläses anschließen und fertig ist der Bienensauger.


    Mein Gebläse hat 12V 120W. Im Internet hab ich die schon für unter 10 EUR gesehen (Lidl hat momentan beide (12v, 230V) für jeweils 5,99). Die Saugleistung ist höher, als bei einem Staubsauger mit gleicher Leistung. Es gibt diese Gebläse auch für 230V.


    Google Suchbegriff: elektrische Luftpumpe


    MfG.Emil

    Hallo in die Runde.


    Bei besagter Firma habe ich vor 7 Jahren meine Schleuder gekauft. Auch über Ebay. Damals wurde diese tatsächlich in Serbien hergestellt. Meine Schleuder hat sowohl eine Handkurbel, als auch einen Elektromotor. Die Handkurbel habe ich nie benutzt. Aber es ist dieselbe Handkurbel, wie man sie auf fast allen manuellen Schleudern findet. Anscheinend kommt dieser Antrieb immer vom selben Hersteller. Deshalb ist der Einwand mit der sich lösenden Handkurbel wohl auch auf andere Fabrikate zutreffend. Wer aber nicht so viel handwerkliches Geschick hat, dieses Übel selber zu beheben, der sollte auch besser gar nicht imkern.


    Mann kann ganz leicht das Gewinde so fest nachziehen, dass es sich nicht wieder löst. Und falls doch, hilft ein Körner, das Gewinde etwas zu vernieten. An meiner Kurbel ist an der Achse des Kurbelgriffes eine Kontermutter, mit der man die Achse fixieren kann. So eine Kontermutter könntest Du bestimmt leicht "nachrüsten" ;-)


    Aber zurück zur Schleuder: Ich war mit meiner Schleuder bis jetzt ganz zufrieden. Der Kritikpunkt war, dass diese Schleuder keinen ebenen Auslass hatte. Außerdem war der Auslass aus Plastik. Meine Imkerin hat mir kürzlich Abhilfe verschafft: Sie fuhr mit dem PKW gegen die in der Garage abgestellte Schleuder. Heftig genug, dass der Kessel irreparabel beidseitig eingedrückt war.


    Ich habe bei der Firma Nisala angefragt nach einem Ersatzkessel. Die Antwort dauerte zwar etwas, aber dann wurde mir doch kompetent geholfen. Beim Originalhersteller in Serbien habe ich auch angefragt, aber der hat mich nur an seine deutschen Vertragshändler (Bienencenter Kess und andere) verwiesen. Aber keiner von denen wollte oder konnte mir helfen. Zudem wäre der Transport des Ersatzteils teurer als das Ersatzteil selber gewesen. Die Firma Nisala wollte der Serbe nicht mehr beliefern, weil Nisala nun eine eigene Konstruktion vertreibt.


    Letztlich habe ich bei Firma Nisala einen Ersatzkessel für 100 EUR incl. Porto bekommen. Mit etwas Umbauten läuft meine Schleuder wieder wie neu und hat jetzt auch einen ebenen Auslauf aus Edelstahl. Die Handkurbel habe ich gleich ganz weggelassen. :-)


    Das mit den scharfkantigen Streben am Kessel hat mich auch gestört. Ich habe vor dem Umbau gleich alle Kanten mit der Feile bearbeitet.


    Mit freundlichen Grüßen. Emil

    Hallo Olli,

    Du interpretierst da zuviel herum....

    Es ist schlicht und einfach ein schlecht gestelltes Bild, um den Beitrag zu illustrieren. Wenn einer einen dunklen / schwarzen Damenstrumpf über die "Rübe" zieht, sieht das halt so aus. Genausogut hätte er eine schwarze Gesichtsmaske tragen können. Deine Assoziationen finde ich atypisch für einen Admin.

    MfG. Emil

    Hallo,

    es scheint sich um "Hofmann klein" Rahmenmaß zu handeln. Ist ziemlich selten anzutreffen. Die Breite entspricht DN, nur die Höhe ist anders. Beim Googeln nach "Alpenländerbeute" bin ich auf eine Homepage gestoßen, die auf das "Hofmann klein" Rahmenmaß und die eventuelle Herkunft hinweist.

    Offenbar handelt es sich dabei um Trogbeuten. Wenn Du genauere Auskünfte erwartest, solltest Du mehr Details über Deine Beuten angeben. Vielleicht gar ein Foto.

    Bei Trogbeuten könntest Du bei diesen Abmessungen sicher auch DN Rähmchen verwenden. Da bleibt halt unter den Rähmchen etwas mehr Luft.

    MfG. Emil

    Hallo Dirk,

    leider schreibst Du ziemlich wenig über die genaueren Umstände. Wie weit entfernt sind die Standorte? Sind die Rähmchenmaße kompatibel mit den neu geplanten Magazinen? Die alten sind ja bestimmt Hinterbehandler?

    Falls sonst alles paßt, wäre der Umzugstermin zum Umsiedeln in neue Beuten ideal. Die alten Beuten werden verschlossen und abends bzw frühmorgens am neuen Standort im Schatten gelagert. Dann wird die Hütte aufgestellt und die Bienen direkt in die neuen Beuten umgesiedelt. Wenn das Rähmchenmaß passt, ist das ein "Klacks".

    Etwas schwieriger wirds, wenn die Rähmchen z.B. DN in Zander Beuten müssen. Da ist es erforderlich, die Rähmchen mit passenden Holzleisten (210x25x43mm) auf das Zandermass zu adaptieren. Eine Anleitung habe ich auf Anfrage parat. Natürlich müssen nur die Rähmchen mit offener und verdeckelter Brut umgesiedelt werden. Die anderen werden gleich entfernt.

    MfG. Emil

    Hallo,

    es kommt schon mal vor, dass die Rähmchen im Magazin "klemmen", weil der Oberträger etwas zu lang ist. Ich hatte das Problem, als ich mehrere Völker von einem Kollegen in meine Magzine umsiedelte. Meine sind wohl am unteren Ende der Toleranz, und Rähmchen anscheinend ab oberen. Sie liesen sich nur mit Gewalt in die Magazine drücken und saßen fest. Kein verschieben war mehr möglich. Was macht man bei vollbesetzten Waben da, ohne einen "Sturm" auszulösen? Absägen kommt ja nicht in Frage.

    Zum Glück hatte ich eine ganz neue, super scharfe Baumschere (Ambossschere, glatte Auflage und scharfes Schneidmesser; wichtig!) im Kasten. Mit der war es ein Leichtes, an den Ohren jeweils 2 mm abzuknipsen. Man kann damit auch dünne Scheiben abknipsen, wenn sie sauber schneidet. Die Damen merkten fast nichts davon und die Rähmchen "laufen" in meinen Magazinen nun "fast von selbst" :-)

    Als alter Perfektionist habe ich beide Ohren etwas gekürzt, um beidseits gleichmäßig Beespace zu haben. Man kann natürlich auch nur eine Seite kürzen, um Zeit zu sparen.

    A bitzle wackle sottet sie jedefalls. :u_idea_bulb02:

    Grüße aus dem Hegau.
    Emil

    Beispiel: Wolf RS Serie Gartenschere (RS22)


    [/IMG]

    Tabellen gibt es, aber normalerweise stellt sich der Mittelwert ja erst mit der Verwendung ein. Nacharbeiten macht Sinn, da du ja meistens die gleichen "Umweltbedingungen" bei der Verwendung hast. :u_idea_bulb02:

    Und für alle Selberbauer noch der Heimwerkertip:

    Holz verändert sich in der Breite stärker als längs der Wuchsrichtung => evtl verleimte Platten stehend verarbeiten...... oder Schwundfreies Holz (siehe das Buch "vom richtigen Zeitpunkt") auftreiben.




    Hallo zusammen!

    Stephan
    Erster Absatz volle Zustimmung!

    Verleimte Platten: Meinst Du Sperrholz oder Leimholz? Bitte definiere, was Du unter "stehend verarbeiten" meinst. Liegend verrichte ich nur bestimmte Tätigkeiten :-)

    Zur Beachtung an Selberbauer:
    Das im Beutenbau heute vielfach verwedete Leimholz ist getrocknet für Verwendung im Innbereich (Feuchte unter 15%) Wenn es für Beuten verwendet wird, erhöht sich im Gebrauch die Feuchte auf über 20%. Damit kann sich also eine Zarge mit ca 22 cm Höhe leicht einige Millimeter (Mittelwert 2% von 22cm = ca. 4mm "vergrößern" und damit stimmt danach der Beespace nicht mehr. Die Bienen verbauen den Zwischenraum. Also: Anpassen, sobald sich die Magazine im Freien akklimatisiert haben.

    Im weiteren Gebrauch unterliegt das natürlich immer Feuchtigkeits- Schwankungen, aber in einem Bereich, der unbedeutend ist.

    Herzliche Grüße von einem Meister der Schreiner :daumen:


    mal ein paar Impressionen aus Griechenland. Ich war vor 14 Tagen auf Rhodos.

    Das Bild wurde um ca. 11.30h Ortszeit aufgenommen.



    Hallo Boris,

    die EXIF Daten Deines Bildes sagen aber was ganz anderes....

    Kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Du ein bisschen flunkerst ;-) (Aufnahmedatum 2008 06 07 - 09:48)

    Aber das Bild spricht trotzdem Bände. :-)

    Herzliche Grüße. Emil

    Hallo,

    Gutes Thema :-) Das hatte ich auch schon überlegt mit dem Armierungsgitter. Da brauch ich nicht nmehr testen :daumen:

    Bei meinem Händler hatte ich Edelstahlgitter gekauft. Der hatte nur noch Streckmetall Gitter. Das geht zwar, aber ich hab dennoch ein bisschen Abneigung gegen das Streckmetall: Die Schnittkanten sind sehr unangenehm (schlimmer wie Natodraht :evil:).

    Weiß jemand wo man noch das gute alte Gewebe (Edelstahl, möglichst geschweißt oder auch das verzinkte) bekommt? Das verzinkte hält halt wegen der Säurebehandlungen echt nicht lange.

    MfG. Emil

    Oh wo wir grade beim Thema sind.
    Ich habe gelesen, dass Bienenrassen aus Südamerika, verdammt "allergisch" auf Lemone (Duftstoffe) reagieren. Ist es bekannt ob die heimischen das auch tun? So neben Banane noch irgendwie auf Duftbestandteile von Zitrusfrüchten o.ä. reagieren?



    Hallo Aranox,

    jetzt wo Du das schreibst, fällt mir was auf: An meinem Stand belästigen mich derzeit arg die Stechmücken. Um sie abzuwehren, verwende ich statt Autan ein Mittel vom Schlecker. Das riecht (ziemlich unangenehm) nach Limonen. Seit ich das verwende, ist mein Stechervolk noch viel agressiver als es sonst schon ist.

    Ich muß mal testen, ob das wirklich an dem Mittel liegt. Dann muß das natürlich weg vom Bienenstand. Ich dachte immer, das wirkt auch gegen die Bienen. Aber es scheint genau das Gegenteil. Ohne Deinen Beitrag wär ich da nie drauf gekommen.

    Danke. M.f.G. Emil

    Hallo,


    und was ist mit den vielen Drohnen, die sich um diese Jahreszeit ebenfalls unter dem Gitter sammeln? Stören die nicht bei der Suche nach der Chefin?


    Im Buch von Pfefferle "Imkern im Magazin" ist eine sogenannte KD Box beschrieben. Die würde den Vorgang erheblich vereinfachen.


    M.f.G. Emil

    Hallo,


    ich hab das Bild im Originalmassstab ausgedruckt. Da tippe ich auf ein Hornissennest. Hab selber auch grad eines in einem Schuppen gefunden. Da die Hornissen Königin ohne Volk überwintert, muss es im Frühjahr den Nestbau und die ersten Eier selbst machen. Erst wenn die ersten Arbeiterinnen schlüpfen, bleibt die Chefin im Nest und das wird dann vom Volk größer gebaut und die Brut versorgt.


    Bei den Wespen ist es prinzipiell gleich. Die sind jedoch etwas früher dran und da ist das Volk um diese Jahreszeit schon entwickelt. Bei den Wespen ist die Zellgröße etwa so wie bei den Bienen. Bei den Hornissen ist die Zellgröße:
    Königin: 12 +/- 1 mm
    Drohn: 11 +/- 1 mm
    Arbeiterin: 7 +/- 1 mm


    Hornissen stehen unter Schutz und sind für den Menschen normalerweise harmlos. Sie sind auch nicht lästig auf der Terrasse oder am Tisch. Man kann sie also leicht tolerieren, solange nicht die "Einflugschneise" dauernd gekreuzt werden muß. Im Herbst stirbt das Volk, und die Jungkönigin(en) überwintern nicht im Nest. Im Frühjahr suchen sie sich meist einen neuen Standort für das neue Volk.


    Es geht auch die Mär, dass Hornissen Bienen fressen. Das stmmt zwar, aber die Zahl der durch Hornissen verpeisten Bienen ist absolut für jeden Imker verschmerzbar. Den Vögeln fallen da eine viel größere Zahl zum Opfer.


    Sollten die Hornissen am Standort stören, so sollte man sie von einem Fachmann umsiedeln lassen. Es gibt auch Foren, wo man das Know-How lernen kann. Für einen Imker sollte das kein Problem sein. Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) kann da sicherlich Auskunft gebe. Hier bei uns werden flächendeckend Hornissenkästen im Wald aufgehängt. Sieht aus wie ein großer Vogel-Nistkasten. Ca. 30x30 cm und 60 cm hoch mit einem 35 mm Loch. Da kann man ein ausquartiertes Nest hineinhängen. Ich hatte zwar noch nie Gelegenheit, sowas zu machen, aber ich würde es mir zutrauen.


    Berichte bitte weiter. Danke und viele Grüße.
    Emil

    Hallo,

    kalle :
    da liegst Du falsch mit Mauerbienen. Das sind Solitär-Bienen und bilden keine Völker. Hummeln sterben im Herbst, nur Königinnen überwintern. Aber nicht im Nest, sondern sie suchen sich einen anderen Unterschlupf. Sie bilden im nächsten Jahr wieder ein neues Volk und suchen dazu meist nicht das alte Nistloch auf.

    @Katarina: Wenn es sich um Bienen handelt, dann wird das Volk wohl den Winter auch nicht überleben, weil die Höhle vermutlich "suboptimal" als Dauerwohnung ist. Also mache das Loch einfach im Winter dicht. Bienen sind die einzigen, als Volk überwinternde Art. Die anderen in Frage kommenden Arten wie Wespen, Hornissen und Hummeln überwintern nicht als Volk. Das Volk stirbt im Herbst, nur Königinnen überwintern und bilden im nächsten Jahr ein neues Volk.

    Wegen der Art hast Du mich jetzt neugierig gemacht. Wann sind die denn eingezogen? Kannst kein Foto von so nem Tierchen hier reinsetzen?

    Schau Dir im Wikipedia die Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen mit ihren Unterarten an. Das sind die gängigsten Kolonien bildenen Insekten

    M.f.G. Emil