Beiträge von Borago

    Im Innenbereich regelt das die Baumschutzsatzung des Ortes, bei uns nur Bäume glaub ich mit mehr als 50cm Stammumfang und komplett weg. Also so auf 2/3 kürzen bedarf keiner Genehmigung.


    Baumschutzsatzungen sehen sehr unterschiedlich aus, normalerweise enthalten sie aber einen Passus, der so oder so ähnlich lautet:
     
    „Im Geltungsbereich dieser Satzung ist es verboten, geschützte Bäume zu entfernen, zu zerstören, zu schädigen oder ihren Aufbau wesentlich zu
    verändern. Eine wesentliche Veränderung des Aufbaus liegt vor, wenn an geschützten Bäumen Eingriffe vorgenommen werden, die auf das
    charakteristische Aussehen erheblich einwirken oder das weitere Wachstum beeinträchtigen.“ (hier:Baumschutzsatzung Bochum)
     
    Und Einkürzungen um 2/3 sind eindeutig solche Verstümmelungen, die nur in Ausnahmefällen (Verkehrssicherung) zulässig sind. Näheres regelt die ZTV-Baumpflege.

    Hallo Schilling,
    wenn der Kollege sich an das Pflanzenschutzgesetz und die Bienenschutzverordnung hält, kannst du und die Bienen durchaus von den Kulturen selbst aber auch von den Untersaaten und Gründüngern profitieren. Hält er sich nicht an die Vorschriften, kann es natürlich Probleme geben, aber wohl nicht mit den Herbiziden, die sind meines Wissens fast alle B4 (Bienenungefährlich), schon eher mit den Insektiziden, die die Untersaaten treffen (was sie nicht dürfen), er (der Baumschuler) müsste diese zuvor mähen/mulchen, was aber auch zu erheblichen Bienenverlusten führen kann.
    Also: wie so oft im Leben - es kommt darauf an.
    Im Übrigen weiß wohl kaum einer mehr die Nützlichkeit der Regenwürmer zu schätzen als die Gärtner.

    Wollen die Bieneninstitute denn in Zukunft nicht mehr mit den Imkerverbänden zusammen arbeiten ?


    Mit den Verbänden vermutlich schon, aber nicht mit einem derart unverschämten und beleidigendem Vorstand.
    Gerade Imker sollten wissen, dass ein einmal vergifteter Boden so schnell nicht wieder zu bestellen ist.

    Ich hatte als Anfänger auch so ein Volk, genau wie Schilling es beschreibt, vermutlich infolge einer stillen Umweiselung im Herbst. Ich hab nicht nur nicht damit weitergezüchtet, sondern es abgeschwefelt (das würde ich heute wohl nicht mehr tun). Meine Bienen stehen mitten in einem Wohngebiet und Stechteufel sind da völlig unakzeptabel. Für mich als Hobbyimker ist die Sanftmut das einzige wirklich wichtige Kriterium bei der Zuchtauslese.

    Wie in dem Link schon steht im Mai-Juni. Danach haben sich die natürlichen Feinde (Marienkäfer, Schwebfliegen, Florfliegen, Schlupfwespen u.a.) so vermehrt, dass die Kolonien zusammenbrechen, bei Regenwetter auch schon früher.

    Zumindest einige Wildobstarten müssten es auf der Wiese tun, jedenfalls wenn sie nur gelegentlich überflutet wird:
    Kornelkirsche, Hasel, Weißdorn, Traubenkirsche (Prunus padus), Schlehe, Schwarzer Holunder, Vogelbeere, Schwarze Johannisbeere, Stachelbeere sowie die Vogelkirsche und (entgegen der Behauptung einiger Vorredner) auch andere Kirschen sofern auf Vogelkirsche (Prunus avium ) veredelt.
    Und in der Tat, die Hügelpflanzung kann das Problem lindern.

    Hallo Henry,
     
    der optimale zeitpunkt ist im Frühjahr, kurz nach Ende der tiefen Frostnächte Mitte März. Die Pflanzen fangen an zu treiben und können nicht merh zurückfrieren. Bei Wildtieren, wie Hase, Fasan udn Rebhun tritt kein Schock über der Verlust der Deckung ein und die Pflanzen wachsen danach sehr schnell.
     
    Gruß Micha


    ...deshalb ist es (in NRW) vom 1. März bis 30. Sept. verboten.
    Ich würd ihn im Dezember schneiden. Früher Rückschnitt=starker Neutrieb, später Rückschnitt=schwacher Austrieb; und dann bis nahe dem Wurzelhals, dann kommen die kräftigsten Neutriebe.

    Hallo Andrea, solange der Honig noch klar ist, bringt das Rühren nichts, erst wenn er anfängt zu kandieren. Zum Beschleunigen einfach ein Glas kandierten Honig mit einrühren.