Beiträge von Eisvogel

    Hallo rall0r,

    vielleicht ist der Herr Binder auch deshalb einsilbig geworden, weil ihm eine paar Passagen aus Vorträgen von der 5. int. Öko-Imkereikonferenz, letztes Wochende in Stuttgart, in Erinnerung gekommen sind. An der er u.a. teilgenommen hat. Obwohl die Ethik etwas zu kurz gekommen ist. :saint:

    Oder er hatte Sorge, dass sein Geschäft durch Deinen Artikel in eine schiefes Licht gerät. :evil:

    Gruß Eisvogel

    Auf jeden Fall hört sich das alles nicht sehr positiv für die Zukunft an. Im Vergleich mit der VV ist die Varroa und der SHB da ja eher wie ein Kindergeburtstag.

    Genau solche Sprüche ist jetzt das was die Imker brauchen. Wenn die Varrose für Dich ein Kindergeburtstag ist, dann sage gute Nacht Zukunft Imkerei.

    Gruß Eisvogel

    Hallo Zusammen,

    die Veranstaltung fand ich gut organisiert und das Themenspektrum (Samstag) gut zusammengestellt.

    Die Qualität der einzelnen Vorträge war sehr weit gestreut. Wer öfters in Hohenheim ist kannte die Vorträge der Mitarbeiter der Landesanstalt für Bienenkunde, leider nichts Neues. Die beiden Damen stellten ihre schon länger publizierten Dissertationen vor.

    Dr. Wallner einen guten Rundblick über seine Untersuchungen zu Rückständen in Wachs und Honig und den Überblick was seit 40 Jahren in Zuge der Varroabekämpfung in die Bienenvölker eingebracht wurde und wie lange diese Präparate im Wachsgedächtnis gespeichert sind.


    Für mich die besten Vorträge waren aber die von Dr. Büchler und Dr. Meixner aus Kirchheim.

    Dr. Büchler berichtete zu sehr guten Erfolgen zur Varroatoleranzzucht und den Hinweisen zur Brutunterbrechung im Sommer (Schwarmsituation). Frau Dr. Meixner zum Thema Viren und ihre Verbreitung im Volk und der schlimme Einfluß der Varroa zur Virenvermehrung im Volk.

    Dr. Büchler hat aus meiner Sicht mehr Ethikaspekte in seinen Vortrag eingebracht als Prof. Karafyllis die eigentlich zu diesem Thema hätte sprechen sollen. Der Aufruf an die Imker „freiheitliches Land für Bienen zu fordern“ war sehr populistisch; die Ethik ging leider in Allgemeinsätzen unter.


    Der aus meiner Wahrnehmung grauslichste Vortrag war der von Frau Mayer aus Berlin. Einen solchen Vortrag, am Thema vorbei, chaotisch vorgetragen, ohne Konzept auf einer „Internationalen Öko-Imkereikonferenz“ war eine Zumutung.


    Ich wollte ursprünglich an keinem der vier angebotenen Workshops teilnehmen. Nachdem aber der WS von J. Binder wieder im eigentlichen Hörsaal stattfand hatte ich mich entschlossen teilzunehmen.


    Allen „Schiedern“ sei gesagt: Wer im Februar hier im Forum die Frage stellte „Wann schiedet Ihr?“ kann ich aus diesem Binder-Vortrag mit geben: Geschiedet wird zusammen mit der Winterbehandlung im November!, geht in einem Aufwasch. Immerhin hat er seinen Vortrag in gedruckter Form verteilt.

    Leider kam er in seinem eigentlich interessanten Vortrag auch nicht ohne Spitzen zu anderen „Imkergrößen“ (Büchler, Liebig/Aumeier, Pfefferle etc.) aus. Er hat mich leider sehr an den Vortragsstil von H. Beer erinnert. Als er dann am Ende seines Vortrages auch noch glaubte den anwesenden Demeter-Imker Michael Weiler vorführen zu müssen habe ich den Saal verlassen.


    Ist leider etwas länger geworden.

    Gruß Eisvogel

    Ich habe zwar keine TBH, die Frage die sich bei den Bilder aber stellt ist, wieviele so schwach ausgebaute Waben hatte das Volk.

    Ich vermute das Volk wurde als Kunstschwarm (Kunstvolk?) gebildet.

    Entweder er wurde zu spät und oder zu schwach gebildet und konnte sich offensichtlich nicht entwickeln z.B. durch zu wenig Futter i nder Aufbauphase.

    Insgesamt sehen die Waben aus als wäre der Kunstschwarm nie richtig in die Pötte gekommen und hat schon früh seine Entwicklung beendet.

    Gruß Eisvogel

    Leider hat sich der vielgelobte Prof. J. Tauz wenige Jahre nach dem sein zurecht erfolgreiches Buch "Phänomen Honigbiene" erschienen war durch neue Thesen und Empfehlungen (z.B. die Kugelbeute) selbst entzaubert.

    Alle die jetzt auch noch die Leistung von K. v. Frisch nicht nur in Frage stellen bzw. neu definieren wollen sollten vielleicht mal sein Lebenswerk genauer studieren und auch sein selbstkritischen Anmerkungen zu seinen ersten Forschungen betrachten.

    Ich empfehle hierzu z.B. "Der Tanz der Bienen" von Tania Munz" aus 2018.

    Gruß Eisvogel


    Warum man nicht auf die Hilfe der Imker zumindest bei der Gemüll-Probenahme zurückgreifen will, bleibt unverständlich; kann ggf. mit verlorengegangenem Vertrauen der Veterinärverwaltung zur Imkerschaft zu tun haben.

    Man muss nicht umbedingt die Vertrauensfrage ins Spiel bringen.

    Möglicher Weise liegt es vielmehr an der fehlenden Kapazität bei der Probenanalyse.


    Wenn die Proben in jedem Jahr flächendecken verteilt im Land genommen werden und nicht nach der Methode: wir fangen im Westen an und sind in vier Jahren im Osten des Landes angekommen, sollten dabei bereits im ersten Jahr eventuelle AFB-Schwerpunkte festzustellen sein.


    Gruß Eisvogel,

    der sich als Badener getraut seinen Senf dazu zu geben.

    Hallo hydrococcus,

    1 m nach vorne in Flugrichtung stellt kein Problem dar.

    Fluglöcher zu, Kisten vorsichtig zu zweit ohne große Erschütterung vom Bock.

    Bock umsetzen an den neuen Standplatz, wenn der PLatz reicht gib lieber etwas zu.

    Völker wieder vorsichtig auf den Bock.

    Fluglöcher auf, aber sonst nichts machen. Warten bis zum nächsten Flugtag, falls es überhaupt erforderlich ist.

    Gruß Eisvogel