Beiträge von Eisvogel

    sabi(e)ne fragt:
    Wenn nach der Theorie 90% AFB frei sind, wo kommen dann die Neuinfektionen her?


    Es gibt hier im Forum ein schönes Beispiel für die vielen Möglichkeiten einer Neuinfektion eines Bienenstandes.


    http://imkerforum.de/viewtopic.php?t=5172&postdays=0&postorder=asc&start=0


    Die Reaktionen des betroffenen Imker sowie der einiger Teilnehmer an diesem Faden sind leider typisch für das Auftreten von AFB auf einem Bienenstand und führen u.a.dazu, dass AFB immer noch bei Teilen von uns Imkern verharmlost wird.


    Gruß an alle ImkeInnen

    Hallo Berni,
    lesen sollte man schon bevor man antwortet.
    Hinterbehandlungsbeuten haben zwei manchmal sogar drei Räume.
    Und dabei ist immer auch ein unterer Raum.
    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo,
    ich bin wirklich keine Ökofreak, aber Mehrschichtplatten sind mehrfach auf die ganze Fläche bezogen verleimt! Mit was ????!!!!
    Eine Holzbeute so streichen, dass sie versiegelt ist? Dann kann ich gleich Hartschaumbeuten nehmen. Halte ich übrigens auch nicht für ideal.
    Meine Beuten sind aus 25 Weymutskiefer und offenporig außen eingelassen oder ohne Behandlung. Übrigens von der Haltbarkeit kann ich keinen Unterschied feststellen.
    Die Hölzer sind Leimhölzer aber eben nur in der waagerechten verleimt. Pro Seite eine manchmal auch zwei Leimstellen. Als keine Stäbchenverleimung.
    In den 20 Jahren in den ich damit imkere hat sich von den 45 Zargen bei 3 oder 4 die Verleimung an einer oder zwei Seiten gelöst. Dank der Schrauben und der Verkittung durch die Bienen können diese ohne Schwierigkeiten weiterverwendet werden.
    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo,
    ich spüle meine Deckel in der Haushaltsspülmaschine und dies ist aussreichend.
    TO-Deckel sollten nur einmal verwendet werden, da sie nach Gebrauch - sprich nach mehrmaligem öffnen und schließen - häufig nicht mehr ordentlich schließen.
    Im übrigen überlasse ich es jedem Imker in welchem Verkaufsglas er seinen Honig vermarkten möchte.
    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo,
    wann hast Du das letzte DIB-Glas eigentlich gesehen?
    Der Reichsadler ist seit ca. als 10 Jahren tot.
    Nicht alles was bunt und (neu)modisch daher kommt ist automatsich besser, das Gesamte der Inhalt und das Äußeres machen die Ware aus.
    Ein Plastikdeckel mit NEUER Einlage sieht genau so sauber aus wie ein TO-Deckel. Und verschmiert von innen sehen beide schlecht aus.
    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo Gartenfreak,
    ich habe mit meinem zweiten Beitrag etwas länger gebraucht daher mein Nachtrag.
    Schau in die untere Zarge und überzeuge Dich wieviel Bienen wirklich noch im Volk sind. Bei der Witterung die wir in den letzten Wochen und Tagen hatten sitzt kein Volk in der Wintertraube und wird sich nicht an dieser Störung über Gebühren ärgern und Schaden nehmen. Und dann entscheide und tue was Du für richtig hältst.
    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo,
    ich bin der Letzte der mit der Schwefelindustrie einen Vertrag abschließt!


    Meine Ansage bezieht sich ausschließlich auf die Schilderungen von Gartenfreak über sein Sorgenkind. s.o.


    Wenn ein Volk, das offensichtlich ausgeräubert ist, die Wespen ein- und ausgehen bzw. unter der Folie herumspazieren, dafür aber keine Bienen mehr, geht es nicht mehr um ein paar Gramm Futter, dann ist alles Mühen vergebens. Dann sind, auch wenn es schwer fällt, eben harte Entscheidungen zu treffen.


    In einem solchen Fall kann ich, wenn ich mich dazu entschlossen habe das Restvolk aufzulösen, die noch vorhanden Brutreste (wenn überhaupt noch vorhanden) keinem anderen Volk auf dem Stand zumuten.
    "Paketbienen " mit hohem Varroaanteil !!


    Auch den Vorschlag es mit füttern zu probieren kann ich nicht nachvollziehen, denn die Völker waren ja offensichtlich eingefüttert.
    Ich tue meinen Bienen und auch mir keinen Gefallen, wenn ich eins und eins zusammenzähle und dann auf drei komme obwohl ich weis dass zwei die richtige Lösung ist.
    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo zusammen,
    auch wenn es traurig ist, ich bin mir ziemlich sicher diese Volk wird diesen Winter nicht überleben, ich behaupte aus der Ferne sogar, diese Volk ist bereits tot.
    Also was mach ich?
    Beute auf, Flugloch zu, Restbienen vor die Flugfront, Futterwaben ohne Brut sichern, Brutwaben - wenn überhaupt vorhanden - vernichten (einschmelzen). Beute reinigen und im nächsten Frühsommer mit neuem Ableger bevölkern.
    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo lieber Windmüller
    ich wünsche Dir alles Gute für den kommenden Neuanfang.
    Ich hoffe Du meldest Dich wieder im Forum mit neuen Völkern und neuem Schwung im Frühling.
    Gruß Eisvogel

    Hallo,
    ich habe (noch) keine eigene Erfahrung mit der Überwinterung von Reserveköniginnen im Mini+.
    Am Wochenende habe ich aber mit zwei Imkern gesprochen die bereits zwei Winter jeweils ca. 10 Reserveköniginnen im Mini+ überwintert haben.
    Für mich waren die Kerrnaussagen:


    1. Es hat beide Winter ohne Verluste funktioniert.
    2. Überwintern ja, aber auf 2 Zarge besser auf 3 Zargen Mini+; d.h. rechtzeitig die Völkchen auf zwei Zargen führen und nicht erst zum Einfüttern die 2. Zarge aufsetzen.
    3. Im Frühjahr frühzeitig auf Futtermangel durchsehen und ggf. handeln.


    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo Lothar,
    ich sehe keinen Zusammenhang vom Honigpreis zur EU-Förderung wie sie in BW seit 1998 praktiziert wird. Vor allem da in den letzten Jahren die Jungimker, Schulungsmaßnahmen und Honig/Wachs-Analysen gefördert wurden.
    Außerdem kann sich niemand darauf verlassen, wenn 2006 Fördermittel zur Verfügung standen, dass dies auch 2007 und folgende so sein wird, da das ganze Programm wie bereits erwähnt eine Kofinanzierung ist zwischen EU und Land und damit direkt von der Haushaltslage des Landes abhängig ist.
    Ich kenne keinen Imker der auf Grund der EU-Förderung eine Imkerei begonnen hat oder deswegen vergrößert hat. Landesweit nehmen die Bienenvölker seit Jahren ab – 2005 stagnierte erstmals die Völkerzahl.
    Die Bestäubungsprämie die es in unserem Land einige Jahre (Ende 80ér – Anfang 90ér) gab, es wahren 5,00 DM pro Volk, führte auch bei keinem Imker den ich kenne zu einer Vergrößerung seiner Imkerei. Dass 1992 der DIB den Werbebeitrag (heute 0,25 € pro Volk) einführte hatte sicher nur am Rande damit zu tun. Es wurde zwar damit argumentiert man könne ja jetzt leichter 0,50 DM Werbebeitrag aus diesen zusätzlichen „Einnahmen“ zahlen.


    Das Thema DIB-Werbebeitrag ist ein kontroverses seit seiner Einführung und es ist nach wie vor aus meiner Sicht den Imkern sehr schwierig den Nutzen zu Vermitteln. Das Problem hierbei sehe ich, dass die Mittel für effektive Werbung zu gering sind (ca. 720.000 Völker X 0.25 € = 180.000 €). Aber kein Imker ist bereit für etwas aus seiner Sicht „Nutzloses“ mehr zu bezahlen. Man muss sich nur die Werbeetats in den Nahrungsmittelindustrie oder Kosmetik betrachten um zu sehen was erforderlich währe für eine großflächige Werbung für Deutschen Honig über Jahre durchzuführen.
    Den von Dir gebrauchten Begriff „Bienendreck“ für Blütenhonig kann ich aus eigenem Hörensagen nicht bestätigen.
    Es ist wohl richtig, dass hier in Süddeutschland bis vor wenigen Jahren der Absatz von Blütenhonig schwieriger war. Aber durch eine bessere Aufklärung der Kunden und Bewerbung durch den Imker!!, und nicht zu vergessen durch Zuzug von Menschen aus nördlichen Gegenden der BRD, hat sich bei uns einiges zum Besseren gewandelt.


    Deine letzten Fragesatz ( ….Nachdenkenswert…) hab ich leider nicht verstanden.


    Ich hoffe für die Anfänger, dass der Landeshaushalt diese Art der Förderung weiter ermöglicht und für alle Imker im Land die Analysen von Honig und Wachs weiter Bezuschusst werden.
    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo,
    egal mit welcher Heizmethode , Glühlampe oder Heizdeck, ohne Thermostat würde ich ihn nichts betreiben.
    40 W bedeutet natürlich nicht 40 Grad. Die Größe des zu erwärmenden Raumes und die Isolierung entscheiden über die entstehende Temperatur im Auftauschrank.


    Zu den Kosten z.B. mit der Glühlampe:
    Die Glühlampe mit 40W (im Dauerbetrieb) X der Betriebsstunden = Wh (Arbeit). Das Ergebnis multipliziert mit den Arbeitspreis deines Stromversorgers ( Kosten pro kWh) ergeben die Kosten für das Auftauen des Honigs.


    z.B. 40 W x 48 Stunden = 1920 Wh = 1,920 kWh bei einem angenommenen Preis von 18 Cent/kWh kostet der Betrieb für 2 Tage Dauerbetrieb ca. 0,35 €.
    Die von dir angesprochene Heizdecke hat auf dem Typenschild ebenfalls eine Leistungsanzahl (Watt).


    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo Henry,
    ich weis es nicht welche Schlüsse der einzelne Imker für sich daraus gezogen hat.
    Die Abwertungsfehler die bei der Honiganalyse in der Mehrheit auftreten sind zu hoher Wassergehalt bzw. falsche Deklaration festgestellt über die Pollenanalyse.
    Wenn ich von Honiganalyse spreche mache ich keine Unterscheidung in wichtige Teile oder unwichtige Teile. Das Gesamtergebnis ist von Bedeutung und dazu gehört sowohl die Inhaltsanalyse als auch die Pollenanalyse.
    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo,
    das wichtigste habe ich vergessen.
    Die Eu-Förderung ist unabhängig davon ob der Imker einem Verein angehört oder "freier Imker" ist.
    Die Landesverbände haben vom Land lediglich die Abwicklung übertragen bekommen und haben damit die Arbeit und wie ich höre auch manchen Ärgern am Hals.
    Gruß an alle ImkerInnen