Beiträge von Eisvogel

    Hallo,
    was haben wir gejammert bis vor ca.15 Jahren, dass im Spätsommer und Herbst das Pollenangebot in der ausgeräumten Landschaft für unsere Bienen nicht ausreichend ist.
    Dann endlich haben es auch die letzten Landwirte begriffen und abgeerntete Äcker mit Senf, Phaseliea etc. eingesät. Nicht dem Imker zu liebe – sonder dem eigenen Geldbeutel dienlich.
    Heute kenne ich keinen Imker in meiner Umgebung der sich über diese Pollenspender im Oktober beschwert. Wenn die Temperatur stimmt, dann fliegen die Bienen ob mit oder ohne Pollen- und/oder Nektarangebot. Und wenn ein Angebot in der Nähe ist, dann ist die eingesetzte Energie auch sinnvoll verwendet. Ich jedenfalls habe bis Heute noch von keinem Imker gehört, dass er durch einen im Spätjahr blühenden Acker Völker verloren hat. Und ein von mir ausgesprochenes Flugverbot lassen die Bienen, Ambrosius sei Dank, so oder so kalt.


    Gruß an alle Imkerinnen

    Hallo Christian,


    zu dem Satz von Dir:
    Leider wissen die Bienen eben nicht immer, was für sie das Beste ist.
    Habe ich nur eine Antwort:
    Es irrt der Mensch so lang er lebt.


    Ich weis nicht warum zu dieser Zeit im Jahreskreis es immer wieder Imkern gibt die noch bis zu Ellenbogen in den Bienen wühlen müssen.


    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo,
    Reiner Schwarz hat es bereits gesagt, siehe HP CARINCA-SINGER und die dortige Preisliste, es muss ja wohl ein Unterschied sein zwischen 50 und 300 € für die Königin aus dem gleichen Stall.
    Das war aber nicht der Auslöser für meine Eingangsfrage.
    Meine kleine Vermehrungszucht, < 20 Kg., für meine Ableger und für den einen oder anderen Nachbarn eine Reservekönigin, kann natürlich nicht aus dem gleichen Pool schöpfen wie ein großer Zucht- und Vermehrungsbetrieb. Und daher war meine Überlegung, ich will jedes Jahr in der Imkerei dazu lernen, ob ich ein oder zwei Völker mit Kg von denen ich vermehren will, gezielt bis an die Lebensgrenze erhalte.
    Heute Mittag (es ist keine Wetter für die Fluglochbebachtung!!) habe ich in meiner Schriftensammlung mal nachgesehen was die Großmeister der Zucht zum Alter der Zuchtmütter sagen.
    Es war sehr wenig. Bruder Adam, G. Fert halten ihre Zuchtmütter in seperaten kleinen Völkern damit der Samenvorrat nicht so schnell aufgebraucht ist E. Holm und F. Kobel mach als einzige eine Aussage zum Alter der Zuchtmutter und sprechen von 3 Jahren (Kobel: "gelegentlich auch im 4. Jahr").
    Da ich dies früher schon gelesen hatte, waren diese Texte die Auslöser für mein Fragezeichen im Kopf beim Vortrag IM Singer.


    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo,
    ich verwende keine Smilies, aber hier sollte ich eines haben. Eines mit eine hochroten und wutschnaubenden Kopf.
    Wo ist dein Pate? Und warum hat er nicht gesagt, dass vor dem Einfüttern die Honigzarge runterkommt. Und das Volk vor dem Einfüttern auf seine entgültigen Wintersitz gesetzt wird. Wo bleibt das kleine EinmalEins der Imkerei.
    Deine sogenannten Überzähligen Honigwaben sind nichts anders als Futterwaben und was sollen Mittelwände im September im Volk? Deine Völker haben schlicht und ergreifend das Futter im ganzen Raum, der mit zimlicher Sicherheit zu groß ist, verteilt.


    Es ist wirklich nicht böse gemeint aber Deine Mitteilung ist nur eine von vielen, aber eine krasse, aus dem Forum die mir die Zornesröte ins Gesicht treibt.
    Ich wünsche Dir von ganzen Herzens, dass Deine drei Völker diesen Winter überstehen. Ein freundschaftlicher Rat meinerseits. Beschäftige Dich in der kommend ruhigen Zeit mit dem kleine Imkereinamaleins es zwingt Dich dann niemand nacher alles so zu machen wie es in den sogenannten Fachbüchern steht. Aber wenn ich das Rüstzeug für die Lehrjahre habe und die Grundlagen gelegt sind und ein paar Völker mehr habe, ist es leichter das eine oder andere auszuprobieren.
    Mein guter Rat für die jetzige leicht verfahrene Situation ist:
    Gib Deinen Völkern den erforderlichen Raum (lieber enger als zu viel) und schau nur noch einmal, daß ausreichend Futterwaben im Überwinterungsraum sind. UND DANN FINGER WEG!!!!


    Mit imkerlichem Gruß und hoffentlich viel Erfolg

    Hallo,
    lieber Gartenfreak, beim stillen Umweiseln wirst du nicht gefragt - darum stilles Umweiseln - das macht der Bien in eigener Verantwortung. Und wenn das nicht jedes Jahr am selben Volk geschieht sind das nicht die schlechtesten Völker.
    Gruß an alle ImkerInnen


    PS: Ich muss nach einer Woche im Forum aufpassen, dass nicht zuviel auf mich abfärbt. Heute Mittag beim betreten des Bienenhausen hörte ich mich bereits sagen: Hallo Mädel´s !?


    Wollte noch fragen was bedeuten CB? Bitte um Nachsicht, wenn ich es nicht weis.

    Hallo Knut,
    meine Erfahrungen mit Völkern die nach der Auffütterung noch Drohnen haben sind nicht besonders positiv. Diese Völker haben kein gutes Verhältnis mehr zur Königin (wenn sie noch da ist!?) und denken offensichtlich auch jetzt noch ans Umweiseln.
    Ist das Volk ausreichend stark für den Winter und hat genug Futter, dann würde ich jetzt nichts mehr unternehmen. Aber für die erste Beobachtung bzw. den ersten Einblick ins Volk im zeitigen Frühjahr würde ich dieses Volk besonders begutachten und ggf. mit einem Ableger mit diesjähriger Königin vereinigen. Im Frühjahr findet sich immer ein etwas schwächeres Volk das für den Start eine Verstärung brauchen kann. Selbst wenn in dem Volk mit den Drohen sich dann noch eine Kg befinden sollte wird die Junge Königin nach der Vereinigung das Regiment übernehmen.


    Aber Bienen sind immer für eine Überraschung gut und vielleicht kommt das Volk im nächsten Frühjahr munter und aktiv aus dem Winter.


    Grüße an alle ImkerInnen

    Hallo,
    hier läuft mal wieder alles auseinander wie ein Weiselloses Begattungsvölkchen.
    Meine Frage war: Macht es wirklich Sinn ausschließlich von 5-jährigen Stockmüttern nachzuziehen? Ist dabei die "Ausfallrate" nicht größer als bei einer Nachzucht von einer Königin im dritten Jahr.
    Vorallem unter dem Gesichtspunkt, dass der Züchter diese Jungköniginnen im Schlüpfjahr verkauft!!


    Es ging mir bei meiner Frage nicht um die Jährliche Umweiselung. Auch meine Stockmütter bleiben so lange im Stock wie das Volk mit Ihr zufrieden ist bzw. die Entwicklung für mich befriedigend ist. Meine hauseigenen Vermehrungszucht wird selbstverständlich auch i.R. erst im zweiten bzw. dritten Wirtsschaftjahr gemacht. Allerdings auch nicht später und ich sehe im nächsten Jahr was dabei herausgekommen ist.


    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo,
    ich habe Deine Frage erst heute nach Deinen zweiten Hilferuf gelesen.


    Zwei Fragen habe ich bevor ich mich an eine Antwort traue:
    1. Was ist mit dem Honig geschehen der im Volk vor der Aufwanderung in den Wald war? Mitgenommen oder geschleudert?
    2 Wann bist Du in wie ich vermute in den Nördlichen Schwarzwald gewandert udn wieder abgewandert?


    Gruß an alle ImkerInnen.


    PS. Wenn heut nicht mehr zur Antwort langt Morgen schaue ich auch ins Forum.
    Und ganz wichtig Du hast am Honig Deiner Bienen nichts falsch gemacht!

    Hallo,
    das ist genau mein Problem. Sind die Eier und das Sperma einer fünfjährigen Königin genau noch so vital wie bei einer Königin im dritten Jahr?
    Ich glaube eben, dass der natürliche Alterungsprozess und damit die Reproduktionsfehler bei der Eierproduktion im Eierstock bzw. die "Lagerungschäden" des Spermas in der Samenblase der Kg eine Rolle spielen.


    Natürlich macht es keinen Sinn eine Königinn jedes Jahr auszutauschen bzw. von einer Einjährigen nachzuziehen.


    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo,
    eigentlich wollte ich keine neues Thema aufmachen habe aber nichts passendes gefunden.


    Zu meiner Frage:
    Auf der Wanderverammlung in Bregenz sprach unter anderen IM H. Luftensteiner-Singer über ihre Betriebsweise. Dabei fiel der Satz und wurde in der Diskussion wiederholt:


    Königinnen werden nur von 5 jährigen (i.W. FÜNF) Müttern nachgezogen.


    Ich meine, dass doch ohne Frage eine Königin, selbst wenn sie nicht über die ganze Zeit im Trachtvolk eingesetzt war, mit fünf Jahren eher am Ende ihres Lebens als im Zenit steht.


    Besteht hierbei nicht die Gefahr mehr Ausfälle als gute, vitale Königinnen zu erhalten,
    Gruß an alle ImkerInnen

    Wolfgang Manz schrieb:
    Ein Notfallset besteht, wie ich mich erinnere, aus vier Komponenten. Da ich während des Vortrags nicht mitgeschrieben habe, versuche ich auf diesem Wege heraus zu bekommen, welche Komponenten (Arzneimittel-Gruppen) bei einem Notfallset wichtig sind.


    Hallo,
    ich habe mitgeschrieben und das vorgeschlagene Notfallset besteht aus:


    1. Antihistaminikumz.B. Zyrtec - 20-30 Tropfen bzw. Aerius 2-4 Tbl.
    2. Betnesol Brausetabl. 4-6 Tbl bei Bedarf
    3. Primatene Mist Dosieraerosol 1-2 Hübe bei Bedarf
    4. Epipen Autoinjector (auch speziell für Kinder erhältlich!)


    Soweit der Anschrieb von Dr. Lukas am Ende seines Vortrages.
    Die Stufung 1-4 bedeutet die Stärke der alergischen Reaktion.


    Ich muss aber betonen, ich selbst habe keinerlei Erfahrung mit solchen Mitteln und bin auch keine Bienengiftalergiker, obwohl auch ich über die Jahre die unterschiedlichsten Stichrekation am eigenen Leib erfahren habe.


    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo Knut, Hallo Gartenfreak,
    ich würde in beiden Fällen nach der Einfütterung bzw. vor der nächsten Futtergabe, sofern noch eine notwendig ist, den Wildbau entfernen und die Völker auf einer Zarge überwindern,
    Man staunt immer wieder wie ein Volk das in einer Zarge, bei angenehmen Herbsttempereaturen scheinbar überquillt und keinen Platz mehr hat, nach den ersten kalten Nächten und Tagen einen schönen Wintersitz einnimmt.
    Der Wildbau ist für mich ein gutes Zeichen, dass im Ableger in den letzten sechs/acht Wochen eine anständige Anzahl Jungbienen unbeschädigt und vital geschlüpft sind. Eine Brutraumvergrößerung ist jetzt sicher nicht das richtige.
    Gruß an alle ImkerInnen

    Hallo,
    ich tippe bei diesem Erscheinungsbild und der Jahreszeit auf Efeu, auch bei mir am Stand ein schöne Bereicherung des Herbstpollenangebotes.
    Gruß an alle ImkerInnen

    [Varroadruck? Oder einfach nur die pralle Sonne?]


    Hallo,
    nach meinen Erfahrungen der letzten Jahre sehe ich hier zwei Möglichkeiten. Die Erste und wahrscheinlichste ist der Varroadruck der das Volk bewogen hat auszuziehen. Der Zweite leider auch ein häufiger in dieser Jahreszeit das Volk wurde nicht eingefüttert bzw. wurde beim einfüttern ausgeräubert (Hungerschwarm).
    Ich glaube Du hättest keine große Freude an diesem Schwarm gehabt wenn er noch nicht "wech" gewesen wäre. Ist so für Deine Bienen sicherlich der bessere Weg gewesen.
    Gruß an die ImkerInnen