Beiträge von Eisvogel

    Eine Mögliche Ursache, wäre der Docht ist in der falschen Richtung in der Kerze.

    Das beim weben/flechten des Dochtes entstandene V muss mit der Spitze nach oben zur Dochtspitze zeigen.

    Gruß Eisvogel

    Hallo moon,

    ich neige ja immer zu Nachfragen.


    Hast Du den Melitherm mit dem Distanzring (zwischen Meli und Honigkanne) betieben?

    Nach meiner Erfahrung wird durch diesen Ring der Honig in der Kanne weniger warm.


    Zum Schaum: Honige mit höherem Eiweiß/Proteingehalt, wozu Tannen/Fichten-Honige gehören, fällen beim bearbeiten mit dem Melitherm aber auch beim konvetionellen Verflüssigen mehr Eiweiße aus.


    Letzte Frage: Wie groß war die "Schaumbildung" nicht nur gefühlt?

    Gruß Eisvogel

    Moin,

    Eisvogel. Wie kommt ihr mit "nur" 7 Messungen hin? Ich hab dieses Jahr etwas rum gespielt und hab mir mal jede Minute Daten senden lassen.

    ...

    Hallo evilblubb,

    ich weiß man antwortet nicht mit einer Gegenfrage, aber was fange ich mit Daten im Minutentackt an?


    Tracht ist kein Kurzzeitgeschäft. Das Waagstockvolk ist ein Anzeiger für Trachtbeginn, Trachtverlauf und Trachtende. Dazu reichen aus meiner Sicht die täglichen Gewichtsänderungen. Alle weiteren Daten (Regen, Temp. Luftfeuchte) sind Ergänzungen die das Bild über das Trachtgebiet in dem das Waagvolk steht verbessern können.


    Steht das Volk auch in nicht Trachtzeiten auf einer Waage, in der Regel am Heimatstand, zum Beispiel zur Beobachtung des Futterverbrauchs sind eigentlich noch weniger Messungen notwendig.

    Hier bietet sich z.B. die Messung der Temperatur in der Bienentraube als Anzeiger der Brutaktivität an. Das funktioniert aber auch nur dann wenn der EINE Temperaturfühler im Zentrum der Bienentraube sitzt. Leider ist es häufig so, dass ein im Herbst richtig platzierter Fühler im Laufe des Winters bzw. beginnenden Frühlings nicht unbedingt an der richtigen und aussagekräftigen Stelle sitzt.


    Anmerkung am Rande:

    Vor den elektronischen Stockwaagen, hatten wir mechanische Stockwaagen im Einsatz. Dazu wurden einzelne Völker in gesicherten Waagstockhäuschen im (Wald)Trachtgebiet aufgestellt. Und der Imker fuhr alle paar Tage zum "Gewichte schieben" zu seinem Volk. Er informierte seine Wanderkollegen über diese Daten (meist) ob sich eine Wanderung ins Trachtgebiet lohnt.

    Gruß Eisvogel

    Hallo evilblubb,


    meine Waage sendet täglich eine Mail an eine von mir eingerichtete Mail-Adresse.


    Der Datensatz besteht z.Zt. aus 160 Zeichen, das sind neben allgemeinen Daten:

    Waagen-ID, Datum, aktuelle Bateriespannung, SIM-Kartenguthaben,

    7 Messungen des Tages: Uhrzeit, Gewicht, Außentemp, Luuftfeuchte, Temp. Innen.


    Gruß Eisvogel

    Hallo max,

    wie haben im Verein seit ca. 10 Jahren 4 Waagen mit Prepaid-Karten und mit je einer SMS täglich.

    3 Waagen kosten täglich 5 ct pro SMS. Mit einer Waage haben wir ein kleines Problem mit der Prepaid-Karten sie rechnet alle 4 Wochen ca. 3 € ab. Wir sind gerade dabei das zu klären. Telekom ist zäh.

    Also aus meiner Sicht geht es ganz gut. In BW ist der Trachtmeldedienst fast komplett mit diesen Waagen ausgerüstet.

    Gruß Eisvogel

    Zur Feuchtigkeit: Ein Imker hat mir gezeigt, daß er sich Aufsätze mit Schafwolle gebaut hat - also Holzdeckel mit roher Schafwolle drin und unten ein Leinentuch, damit sie nicht rausfällt. Ca. 10cm hoch insgesamt. Er meint, daß dadurch auch weniger Wasser im Honig ist.

    Hallo kaktusland,

    wie stark wirkt sich der Geruch der rohen Schafwolle in der Beute/Honig aus.

    Ich kenne rohe Schafswolle, auch wenn sie von groben Verschmutzungen gereinig ist, als sehr geruchsintensiv.

    Gruß Eisvogel

    Täuschen mich meine Augen oder sind auf dem Foto mit dem Rest Bienen fast genauso viele Milbe wie Bienen zu sehen?

    Also ich sehe sehr wenig Bienenbrut und wenig Bienen die vor Hunger in den Zellen stecken und die übrigen Zellen gähnend leer. Ich muss eine Sehfehler haben Varroen sehe ich keine.

    Gruß Eisvogel

    Infos zum Volk:

    Abgeschwärmt, Königin in Einlage, 2 Zargen, kaum Aufgefüttert, Rasse: Carnica


    Vielen Dank in Voraus für eure Mithilfe!

    Es tut mit weh,

    wieder ein eingegangenes Volk hier gezeigt wird und wieder die Diskussion nur in die Richtung Vergiftung oder Varroa geführt wird.

    Für mich ist es ein Versäumnis des Imkers (das ist keine Beschimpfung des Eigentümers) das Volk wurde aus meiner Sicht, nachdem es eine neue begattet Kg hatte nicht gut mit Futter versorgt.

    Die Frage ist auch gab es genug Pollen in der Neuaufbauphase. Weiter frage ich mich wurde in der Brutfreienphase versucht die Varro zu dezimieren.

    Es müßig jetzt nach Varrokot zu suchen, den ich wieder nicht in die dramatisch geschilderten Menge erkennen kann auf der einen Teilwabe.

    Jetzt würde ich dem Imker Wille auch wie ein Vorschreiber hier gesagt hat empfehlen: Abräumen, aufräumen und danach genau aufzuzeichnen wie der Pflegeablauf bis zu Zusammenbruch war.

    Der kommende Winter sollte genutzt werden daraus zu lernen und mit Kollegen in seinem Umfeld das Ergebnis zu besprechen und hoffentlich die richtigen Schlüsse für das kommende Jahr zu ziehen.

    Gruß Eisvogel

    Hallo ich mische nicht gerne ein, aber nach dieser langen und unfruchtbaren Diskission in diesem Faden muss es jetzt einfach sein.

    Ich empfehle aber sofern Zeit und Lust vorhanden, seine HP bzw. seine YT´s anzusehen (um gotteswillen nicht alle).

    Ich habe noch selten einen Neuimker gesehen der mit einer solchen Selbstgewissheit über sein "Hobby" berichtet. Ich halte dieses für eines der schlechtesten Beispiele zum Thema "Lerne imkern im Netz" das ich kenne.

    Gruß Eisvogel


    PS: Ich empfehle dem lieben Daniel sich einmal ohne Vorbehalte dem Imkerverein in ULM zu nähern.